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#1 Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 05.09.2017 20:48

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Im Verlaufe der Zeit habe ich in vielen Beiträgen davon gesprochen, dass es mit dem Verkonsumieren spiritueller Texte und der Anwendung esoterischer Techniken bei weitem nicht getan ist auf dem Weg der geistigen Weiterentwicklung ... und dass es hierbei auch konsequenter und mühseliger Retrospektive, Selbstreflexion und Selbstüberwindung erfordert ... Heiliger Ernst und selige Hingabe ...

Hier lasse ich einfach mal Hans Dienstknecht zusammenfassend zu Worte kommen zur Notwendigkeit der "Inneren Arbeit" - im Anschluss dann Grundsätzliches dazu aus dem Inneren Wort von GOTT-VATER empfangen.


Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM

Gleiches zieht Gleiches an

Eine der unumstößlich göttlich-geistigen Gesetzmäßigkeiten lautet: „Gleiches zieht wiederum Gleiches an." Was den Umkehrschluß in sich trägt, daß Ungleiches sich abstößt.

Damit die Attraktivität aber auch die Notwendigkeit einer richtig verstandenen Inneren Arbeit wirklich erkannt werden können, umreißen wir ganz kurz, was die zuvor erwähnte Gesetzmäßigkeit mit uns Menschen zu tun hat. So können auch Antworten auf die Fragen "Woher komme ich? Warum bin ich hier? Wohin gehe ich?" aus einem offenen und bereiten Herzen bejaht werden; und es bildet sich ein Fundament dafür, Innere Arbeit nicht nur zu akzeptieren, sondern zu ihr ‒ in welcher Form auch immer und durch was auch immer ausgelöst oder veranlaßt ‒ ja zu sagen.

Dabei ist uns klar, daß viele Menschen ‒ oftmals ohne sich dessen bewußt zu sein ‒ bereits Innere Arbeit „betreiben". Es sind all jene, die aus Liebe zu Gott darum bemüht sind, Gott, ihren Nächsten und sich selbst zu lieben und damit in vielen Fällen Veränderungen angestrebt und vollzogen haben, was ein Rückblick auf frühere Verhaltensweisen sehr leicht bestätigt; und was Mut machen kann und Ansporn sein sollte, diesen Weg mit Freude fortzusetzen.

Der Geist Gottes gibt in unserer heutigen Zeit in vielen Offenbarungen Hilfen über Hilfen, wie die Innere Arbeit, die mit dem Weg der Selbsterkenntnis beginnt, erfolgreich beschritten werden kann. Damit bekommen alle diejenigen, die guten Willens sind, zusätzlich „Werkzeuge" an die Hand, die ihr bisheriges Bemühen auf vielfältige Weise unterstützt und verstärkt.


Ungleiches stößt sich ab

"Zurück zu den Wurzeln" hilft uns, alles ein wenig besser einordnen zu können. Denn mit dem Wissen um die göttlich-geistige Gesetzmäßigkeit der Anziehung bzw. Abstoßung wird verständlich, warum es vor Äonen zum Fall, dem sogenannten „Engelsturz" kam (von dem die Bibel an wenigen Stellen in Ansätzen berichtet), ja kommen mußte: Weil durch gegensätzliches, also gegen das Liebegebot gerichtetes Empfinden und Handeln ein weiterer Verbleib derjenigen Geistwesen in den reinen Himmeln nicht möglich war, deren Interessen andere Ziele verfolgten als die der bedingungslosen und selbstlosen Liebe.

Die trotz aller Aufklärung und Handreichung durch die göttliche Geduld uneinsichtigen Engel stießen sich schließlich ab, „fielen" ‒ weil sie ihr gegen Gott gerichtetes Verhalten nicht einsehen wollten ‒ über unvorstellbar lange Zeiträume in sich immer mehr verdichtende Bereiche, deren tiefster, am stärksten verdichteter Punkt schließlich das materielle Universum bildete. Unsere Erde ist, was die vom Gottesgeist eingeleitete Rückführung alles Gefallenen betrifft, aus dieser Sicht der „Mittelpunkt" der materiellen Schöpfung. Hier ist die große Lebensschule entsprechend dem Schöpferwillen entstanden, die allen Seelen die Möglichkeit eröffnet, zu lernen, zu reifen, sich weiterzuentwickeln, um nach dem Ablegen des Körpers ‒ entsprechend dem Gesetz der Anziehung ‒ höhere, lichtere feinstoffliche Welten zu erreichen, die ihnen dann für eine Weile neue Heimat sein werden.


Unser Ziel ist unser Ausgangspunkt


Unser aller Ziel ist also unsere ursprüngliche Heimat, die ein jeder von uns ‒ aus unterschiedlichen Gründen ‒ einmal verlassen hat. Ob dies durch den Fall geschah oder durch die freiwillige Übernahme einer dienenden Aufgabe spielt insofern keine Rolle, als alle Seelen, die sich hier inkarnieren, den gleichen Bedingungen unterliegen. Es gibt keine Bevorzugung, auch nicht derjenigen, die aus Liebe zu ihren Brüdern und Schwestern inkarniert sind, um ihnen auf ihrem Lebensweg zu helfen. Ausschlaggebend für die Stärke einer Seele bzw. für die Seelenkraft eines Menschen ist einzig und allein das mehr oder weniger erschlossene Bewußtsein, das in diese Inkarnation mitgebracht wird, das das Resultat der Entscheidungen und Bemühungen in früheren Leben darstellt, und das im Laufe eines neuen Lebens ergänzt (oder auch gemindert) wird durch entsprechendes Denken, Reden und Tun.

"Wie der Baum fällt, so bleibt er liegen", besagt ein Sprichwort und meint damit, daß das Bewußtsein eines Menschen am Ende seines Lebens, also beim Übergang in feinstofflichere Bereiche, entscheidet, in welche jenseitige Sphäre seine Seele geht ‒ gemäß der Gesetzmäßigkeit der geistigen Anziehung.

Wer also höhere Welten als seinen künftigen Aufenthaltsort anstrebt, wird dies in allererster Linie dadurch erreichen, daß er sich am Ende seines irdischen Daseins auch ein höheres Bewußtsein „erarbeitet" hat, das ihn den entsprechenden weiten und freien feinstofflichen Ebenen zustreben läßt.

Daraus resultiert: „Wer schließlich wieder in den Himmel eintreten will, muß den Himmel in sich tragen" ‒ eine Wahrheit und Weisheit, die allen Mystikern und Erleuchteten, allen Wissenden und geistigen Lehrern zu allen Zeiten bekannt war. Meister Eckehart (1260 - 1328) hat dies mit seinen Worten folgendermaßen ausgedrückt: "Mensch, bleibe doch nicht Mensch! Du mußt zum Höchsten kommen. Die Gottheit hat seit je nur Götter angenommen!" Daß dieses angestrebte Ziel dennoch nicht unbedingt von jedem, der sein irdisches Verhalten darauf abgestimmt hat, „auf Anhieb" erreicht wird, sollte niemanden verunsichern noch betrüben noch nachlässig werden lassen. Nichts ist verloren für denjenigen, der sich ernstlich zu Lebzeiten bemüht!


Der freie Wille steht über allem

Jegliches Bemühen, ganz gleich auf welchem Gebiet, ist immer damit verbunden, daß sich ein Zustand zum Besseren hin verändert, daß eine Entwicklung stattfindet. Das ist auch auf geistigem Gebiet nicht anders. Wie sollte auch ein Seelenzustand, ein Bewußtsein, eine andere, höhere Schwingung annehmen, wenn nicht dadurch, daß eine Veränderung stattgefunden hat. Diese Veränderung jedoch kann immer nur eine freiwillige sein, weil Gott niemals etwas von uns fordert, etwas verbietet oder anordnet, sondern weil Er immer und unter allen Umständen unseren freien Willen respektiert, den Er uns ‒ allen Seinen Geschöpfen ‒ als schönstes Geschenk gemacht hat. Wir sind also aufgerufen, aus Liebe und Sehnsucht zu Ihm, unserem Ursprung, unserer Heimat und Lebensquelle, die Entscheidung zu treffen, an uns zu „arbeiten", um schließlich zurückkehren zu können wie der verlorene Sohn im Gleichnis Jesu.

Damit es niemanden erschreckt: Bei dieser Arbeit werden wir nicht nur begleitet, sondern auf vielfältige Weise unterstützt, wo und wann immer dies möglich ist.

Wer ist der Begleiter eines jeden Menschen? Es ist die dem Menschen innewohnende Liebekraft Christi, von der leider die meisten Menschen nichts wissen. Ansonsten würden die unzähligen Gebete und Bitten um Hilfe, Beistand und Trost nicht „himmelwärts" geschickt, sondern der Mensch würde sich in der Erkenntnis der unmittelbaren Verbindung zu seiner göttlichen Lebensquelle nach innen wenden und sich im Bewußtsein der Christuskraft in ihm ‒ die nur auf die Hinwendung und Hingabe des Menschen wartet ‒ dieser Liebekraft bedienen.

Ungeahnte Möglichkeiten stehen uns Menschen offen, mit göttlicher Hilfe eine Veränderung unseres inneren Menschen vorzunehmen, die tief bis in den Seelengrund hineinreicht. Es geht also nicht darum, eine negative menschliche Eigenschaft zu kaschieren, zu kontrollieren oder an der Oberfläche zu verändern. Dies bringt absolut nichts, weil dann „der Baum, wenn er fällt", sich mit seinem alten, wahren Gesicht konfrontiert sieht. Die Veränderungen, die gemeint sind, und zu denen zu allen Zeiten die Ansprachen Gottes aufgerufen haben, bringen neue Verhaltensweisen hervor oder auch ‒ je nach Betrachtungsweise ‒ die ursprünglichen, weil diese schon seit Ewigkeiten in der Tiefe der menschlichen Seele angelegt sind. Es sind „Handlungsmuster", die nicht nur mit dem Gebot der Gottes- und Nächstenliebe übereinstimmen, sondern die das Gesetz selbst darstellen. Um diese Maßstäbe leben zu können, müssen aber negative Charaktereigenschaften durch positive schrittweise „eingeübt" und somit erlernt und ersetzt werden.

Auf diese Weise vollzieht sich eine Wandlung im Inneren des Menschen, die mehr und mehr nach außen strahlt und von seiner Umgebung wahrgenommen wird.


Ohne Selbsterkenntnis keine wirkliche Wandlung

Eine grundlegende Veränderung erfordert eine Entscheidung des Menschen, eine im Sinne der Liebe gesetzmäßige Entscheidung setzt den freien Willen voraus, und der freie Wille wiederum bedingt das Erkennen dessen, was als änderungsbedürftig oder änderungsnotwenig betrachtet wird. In Kurzform: ohne Selbsterkenntnis keine dauerhafte, tiefgreifende Wandlung.

Der Geist Gottes weist uns auf die unzähligen Möglichkeiten hin, die der Alltag dem bietet, der sich kennenlernen möchte; aber Er warnt auch vor Fallstricken und „Erkenntnis-Wegen", die die Seelen nicht berühren, sondern allenfalls etwas verdrängen und zudecken. Selbsterkenntnis, wie wir sie verstehen, ist etwas anderes als das Bemerken eines falschen Verhaltens. Selbsterkenntnis als Voraussetzung für eine gute Innere Arbeit beginnt dort, wo sich der Betroffene fragt, was ihn bewogen hat, so oder so zu handeln, dies oder jenes trotz guter Vorsätze zu unterlassen, oder was ihn ‒ bewußt oder unbewußt ‒ veranlaßt, immer wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen. Die Liebe Gottes hilft ihm dann, bei seinem Erkenntnisprozeß in dem Maße und Umfang fündig zu werden, wie es die Situation und die Schwere eines Problems oder einer Schwierigkeit erfordert.

Sehr viele Menschen haben gewiß die Absicht, ihr Verhalten in Situationen, in denen sie bisher „automatisch" gemäß ihrer bisherigen Programme reagiert haben, zu ändern. Dennoch stoßen sie trotz bester Absichten und vieler Bitten und Gebete an ihre Grenzen, handeln „wieder einmal nach alten Mustern" ‒ und bleiben schließlich mangels Aussichten, daß sich das jemals ändern könnte, die alten.

Mit der Erkenntnis, etwas verändern zu „müssen" und der Entscheidung, dies unter Einbeziehung der göttlichen Kraft aus freien Stücken heraus auch zu wollen und anzugehen, beginnt die in ihren Auswirkungen unvergleichliche Innere Arbeit.


Wer dem Gesetz dient, dem dient das Gesetz

Der Weg, über den der einzelne dann ‒ liebevoll aus dem Geiste und für ihn unsichtbar, aber an den Auswirkungen zu erkennen ‒ geführt wird, entspricht seinen Lebens- und Lernaufgaben. Die Alternative dazu, die bei den meisten Menschen in Unkenntnis geistiger Gesetzmäßigkeiten wirksam wird, heißt: Das sogenannte Schicksal als Folge des Handelns im eigenen, menschlichen Gesetz bestimmt den Lebensweg, was nicht selten zu Unverständnis gegenüber der Liebe Gottes, zu Zweifeln an göttlicher Gerechtigkeit und zur Abwendung von Gott führt.

Keiner wird jemals überfordert, wenn er sich mit dem Wunsche nach Veränderung an die ihm innewohnende Liebe wendet; im Gegenteil: Seinem Willen, seinen Möglichkeiten, seinen Fähigkeiten, seiner Sehnsucht und Hingabe entsprechend werden die Weichen für ihn gestellt. Da jeder von uns einen anderen Weg hinter sich hat, sieht für jeden der Weg, der vor ihm liegt, auch anders aus.

Immer aber ist es die Liebe, die einen jeden begleitet. Immer ist es die helfende, stützende, heilende und barmherzige Hand Christi, die den Willigen Schritt für Schritt ‒ um es bildlich auszudrücken ‒ aus dem Dunkel eines tiefen Tals auf lichtere Ebenen und schließlich auf weite, freie Höhen führt.

Da alle Menschen und Seelen Kinder Gottes sind, die unabhängig ihres Verhaltens alle in gleichem Maße geliebt werden, ist es für eine Richtungsänderung im Leben nicht entscheidend, welcher Religion ‒ ob überhaupt einer ‒ der Mensch angehört. „Christus" steht für die Liebe, und wer sich um ein Leben der gelebten Liebe bemüht, dessen Wege werden von der Liebe ‒ die Christus in Gott ist ‒ begleitet. Dies geschieht in grenzenloser Geduld, mit einem unendlich offenen Vaterherzen, mit einer für uns Menschen nicht zu begreifenden Größe an Liebe und Barmherzigkeit, die demjenigen, der ja zu seinem Weg zurück ins Vaterhaus gesagt hat und diesen Weg dann auch geht, unendlich viel von seiner Last abnimmt.

Mit anderen Worten ausgedrückt: „Wer dem Gesetz dient, dem dient das Gesetz".

Das ist Innere Arbeit, und das ist der Weg, der vor jedem Menschen und vor jeder Seele liegt. Das Versprechen Gottes lautet: „Wenn du, Mein Kind, diesen Weg gehen willst, dann gehe Ich mit dir."

http://www.aus-liebe-zu-gott.de/Innere-Arbeit.html


Offenbarung aus GOTT.

VATER-Worte


Eine Grundsatzoffenbarung zur Inneren Arbeit

Meine geliebten Söhne und Töchter, der eine oder andere von euch fragt sich, warum Ich immer wieder auf die Wichtigkeit der Inneren Arbeit zurückkomme, warum sie das Herzstück Meiner Offenbarungen bildet. Und so mancher meint, daß es doch sicher gut und hilfreich wäre, über das Wissen hinaus, das Ich seit Jahrhunderten durch Mir Getreue in die Welt fließen lasse, weitere, am liebsten hoch- und höchstinteressante Informationen zu bekommen. Je mehr sie an Wissen sammeln, so glauben sie, um so schneller würden sie in Meine Arme kommen und an Mein Herz finden können.

Ich wiederhole Mich, weil es wichtig ist, immer wieder darauf hinzuweisen: Die Ansammlung von Wissen – zumal dann, wenn es nicht gelebt wird –, kann den Versuch der Dunkelheit darstellen, den Zugang zu eurer inneren Quelle zu blockieren. Wer solchermaßen handelt, gleicht einem Schüler, der zwar die Buchstaben des Alphabets auswendig lernt, sich aber nie darin übt, diese zu sinn­vollen und verständlichen Worten und Sätzen aneinanderzureihen.

Wer Mich kennt, weil er sich bemüht, dem Bild, das Ich ihm als Jesus von Nazareth vorgegeben und vorgelebt habe, nachzueifern, wer Mich sowohl in seinem Inneren als auch in seinem Alltag erlebt, weil er mit Mir lebt, der weiß, daß eine solche Annahme irrig ist. Nicht Wissen läßt die Seele erblühen und den Menschen reifen, sondern einzig und allein die gelebte Liebe.

Was die Menschheit bisher, das heißt über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg geschenkt bekom­men hat, ist mehr als ausreichend, um mit gutem Willen erkennen zu können, daß es eine geistige Reali­tät gibt, die den Ursprung allen Lebens darstellt; daß eine gesetzmäßige Ordnung alles Geschehen in der Schöpfung regelt; und daß dahinter eine unvorstellbare Allmacht waltet – welche die Liebe ist! Und doch ist all das, was ihr schon bekommen habt, nur ein winzig kleiner Tropfen aus dem Meer Meiner unendlichen Weisheit, Meiner alles regierenden Gesetzmäßigkeit. Kein Geschöpf wird jemals in die Tie­fe Meines Bewußtseins eintauchen und auch nicht die Weite und Größe Meines Wesens erkennen und ermessen können. Diese Tatsache drücke Ich mit den Worten aus: Ich Bin!

Aus Meiner Weisheit aber darf jeder schöpfen, jeder Mensch, jede Seele, jeder Engel. Sie erschließt sich einem jeden entsprechend der Entfaltung seines Bewußtseins, was bei Menschen und Seelen wie­derum gekoppelt ist an die Erfüllung Meines Liebegebotes. Der Verstand spielt dabei nicht die entschei­dende Rolle; es ist die im Alltag umgesetzte Herzenswärme, im Alltag umgesetzt, die den Weg zu Mir freimacht aber po– und damit zurück zu eurem wirklichen Zuhause, in eure ewige Heimat – .

Was für einen Nutzen also würde eure Seele daraus ziehen, wenn Ich euch überhäufen würde mit Einblicken in die feinen und feinsten Strukturen der Schöpfung, in die unendliche Vielfalt des Lebens allein in eurem materiellen Universum? Oder wenn Ich euer Verstehen überfordern würde durch die Be­schreibung der Harmonie, der Freiheit und Herrlichkeit der Himmel, für die ihr noch nicht einmal Worte habt? Würde es euch davon abhalten, den Versprechungen und Verführungen der Finsternis Glauben zu schenken, wenn Ich ihr Wirken in noch drastischeren Bildern schildere als bisher? Was ohnehin so man­cher nicht sehr gerne hört, der lieber alles in leuchtenden Farben gemalt hätte – um sich dann in dem Pseudo-Licht, das heißt in der Dunkelheit Meines und eures Widersachers zu verirren.

Weil die Himmel euch so bald wie möglich wieder begrüßen möchten, und weil Ich euch wieder an Mein Herz ziehen möchte, auf daß ihr eine Liebe – Meine Liebe – erfahrt, die euch mit unendlichem Glück und nicht enden wollender Freude erfüllt, darum neige Ich Mich seit Menschengedenken mit Mei­nem aufklärenden Wort Meinen Kinder auf der Erde zu. Wobei ihr wissen sollt, daß dies in den See­lenbereichen ebenso geschieht.

Ich möchte euch dazu bewegen, die Notwendigkeit, euer Wesen hin zur Liebe zu entwickeln – unterstützt von Meiner Kraft, die in euch lebt – an die erste Stelle eurer Lebensaufgaben zu stellen. Vor eurer Menschwerdung, bevor ihr also als Seele in euren menschlichen Körper eingetreten seid, war dies euer eigener Wunsch: zu inkarnieren, um auf der Erde und im Zusammenspiel mit euren Mitmenschen eure Liebefähigkeit zu entwickeln. Was nicht bedeutet, sich als Eremit zurückziehen oder allem Irdischen entsagen zu müssen, sondern es geht darum, Prioritäten zu setzen und den Weg zu Gott nicht als eine untergeordnete Aufgabe anzusehen, die man dann angehen kann, wenn im Moment gerade nichts ande­res, nichts Wichtigeres ansteht.

Aus Sehnsucht zu euch, zu Meinen geliebten Geschöpfen, erinnere Ich euch daran, wo euer Ziel liegt und zeige euch die Schritte auf, wie ihr sicher und geschützt dieses Ziel erreichen könnt; wobei euch nichts genommen wird, was ihr Mir nicht freiwillig gebt, sondern im Gegenteil: Ihr erhaltet aus Meiner Liebe alles, was euch innerlich stärkt, euch friedvoll, liebenswert und frei werden läßt. Euer „Lohn“ wartet also nicht erst im Himmel auf euch, sondern Ich will euch schon zu Lebzeiten damit segnen.

Wissen und Informationen, die aus den Himmeln gegeben wurden, sind inzwischen in so ausreichen­dem Maße vorhanden, daß sie demjenigen als gute Grundlage dienen können, der sich daran machen möchte, aus den Erkenntnissen die richtigen Schlüsse zu ziehen und notwendige Entscheidungen zu treffen. Damit verläßt er dann den engen Weg des „Nur-glauben-Müssens“; er beginnt, Verantwortung für sein geistiges Leben zu übernehmen und erweitert durch die Herzenslogik, die Ich lehre, seine Sicht der Dinge. So wird sich ihm nach und nach die Wahrheit erschließen, daß Ich ein Gott der Liebe und des Lebens Bin.

Wer diesen Weg beschreitet, den unterstütze Ich auf vielfältige Weise. Und dazu gehört, daß Ich ihm mit Meinen Offenbarungen den Schlüssel in die Hand gebe, damit er – Schritt für Schritt mit Mir – die Veränderungen in seinem Leben vollziehen kann, die ihn von einem Menschen dieser Welt zu einem geistigen Menschen machen, der zwar noch in der Welt lebt, der aber dort, wo er hingestellt ist, seine kleine Welt mit Meinem Licht erfüllt.

Diesen Prozeß der Veränderung, der mit dem Schließen der irdischen Augen nicht aufhört, sondern sich ansatzlos nach dem „Erwachen“ in der jenseitigen Welt fortsetzt, nenne Ich „Innere Arbeit“. Und darauf habe Ich den Schwerpunkt Meiner Worte an Meine Menschenkinder gelegt: Weil das Wachsen und Reifen von Seele und Mensch das Entscheidende sind, das, was euch voranbringt, was euch mutig und glücklich macht und euch schlußendlich mehr und mehr zur Weisheit finden läßt. Zu einer Weisheit, die das Ergebnis umgesetzten Wissens ist.

Und weil dieser Prozeß nicht ganz einfach ist, weil es vieles dabei zu beachten gilt, weil euch Schwierigkeiten begegnen werden, weil zahlreiche Fallen raffiniert aufgestellt sind, und weil sich auf dem Weg ständig neue Fragen ergeben, darum stelle Ich immer wieder die Innere Arbeit in den Mittel­punkt, was auch Wiederholungen – weil weitere Aspekte beleuchtet werden müssen – mit einschließt.





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Die Veränderungen, die Ich mit eurem Ja einleiten werde und bei vielen auch schon eingeleitet habe, be­treffen nicht nur, wie fälschlicherweise oft angenommen wird, eure Seele, sondern ganz konkret auch euren Menschen, das heißt eure Psyche, eure Energie, euren Allgemeinzustand, eure Lebensumstände, nicht zuletzt auch euer körperliches Wohlbefinden, kurz: den ganzen Menschen. Es geht also nicht nur darum, die Gebote zu erfüllen, um nach dem Übergang in die jenseitigen Welten eine möglichst wenig belastete Seelenbeschaffenheit vorweisen zu können. Sicher ist der Blick „nach vorne“ auf das, was euch später einmal erwartet, von Bedeutung. Entsprechende Anstrengungen aber vorwiegend, vielleicht sogar nur deshalb zu unternehmen, um nach dem sogenannten Tod nicht in niedere Bereiche zu gelan­gen, bringt euch keinen Segen.

Die Motivation, die euch auf eurem Weg am ehesten voranbringt, ist die Liebe zu Gott, eurem Vater. Sie ist untrennbar verbunden mit der Liebe zu eurem Nächsten, weil es nicht möglich ist, Gott zu lieben, euren Nächsten aber nicht zu achten. Die Liebe zu Gott wird über die Liebe zu eurem Nächsten errun­gen! Und schließlich könnt ihr euren Nächsten nur wirklich lieben, wenn ihr euch auch selbst liebt. Das ist etwas, was sehr oft übersehen wird. Oder aber der Mensch macht sich in diesem Punkt etwas vor. Denn wie könnt ihr beispielsweise einen Fehler an euch selbst nicht mögen oder gar hassen, dem glei­chen oder einem ähnli­chen Fehler eures Nächsten aber positiv gegenüber eingestellt sein!?

Die Veränderungen, die Ich mit euch anstrebe, umfassen also immer den Menschen als Ganzes, sein Inneres und Äußeres. Keiner muß in „Sack und Asche“ gehen, nur weil er meint, dadurch gottgefällig zu leben. Keiner muß sich, in falscher Verkennung der Zusammenhänge, in sein Schicksal ergeben, weil es ihm angemessen scheint, wenn er sein zurückliegendes Leben betrachtet. Ich Bin bestrebt, Meinen Kin­dern schon zu Lebzeiten Not und Leid zu ersparen, was Mir unter Beachtung des freien Willens immer dann möglich ist, wenn Ich das ehrliche Bemühen sehe, altes, falsches Verhalten zu lassen und ein neues Denken und Handeln an den Tag zu legen.

Dort, wo das göttliche Gesetz eine Verbesserung nicht sogleich zuläßt – aufgrund von Geschehnissen in diesem Leben oder in früheren – Bin dennoch Ich es, der die Weichen stellt, damit die Willigen aus ihren Verstrickungen befreit werden und aus den Tiefen ihres Tals, das sie gerade durchwandern, heraus­geführt werden können.

Ihr habt also das Recht anzunehmen, daß sich mit einer Hinwendung an Mich vieles in eurem Leben zum Guten hin ändern wird. Ich werde eure Hoffnung nicht enttäuschen. Allerdings – und das ist der kleine Wermutstropfen, den Ich in eine allzu große Euphorie geben muß – setzt Mein Versprechen etwas voraus, das in Meinem Gesetz fest verankert ist:

Ich kann erst dann und in dem Maße euer Leben neu gestalten, wenn Ich euer Ja bekomme. Es muß, wenn es eine Veränderung sein soll, die nachhaltig ist, ein Ja sein, das aus einem offenen Herzen kommt, in dem schon die Liebe zu Mir keimt, und sei es auch nur ein klein wenig, und sei es auch vor­erst nur „auf Probe“. Mag es zu Anfang auch noch ein kleines Pflänzchen sein: Wenn du möchtest, daß es wächst und gedeiht, dann werde Ich – mit dir gemeinsam – dafür sorgen, daß dies geschieht.





*





Manchmal ist es nicht ganz leicht, sich selbst zu hinterfragen, ob man wirklich schon auf dem Weg ist, oder ob man sich nicht vielleicht etwas vormacht. Das Lesen in eurer Schrift und in den Offenbarungen kann zum Beispiel ein wichtiger Schritt sein, ebenso auch der Austausch darüber. Aber vergeßt nicht, dem ersten Schritt den nächsten und übernächsten folgen zu lassen.

Wenn ihr wollt, wenn ihr also den Mut habt – Ich sage das mit einem Lächeln –, euch anzuschauen, Erkenntnisse zu gewinnen und eventuell etwas zu verändern, dann laßt uns mit dem Umkehrschluß ar­beiten. Er kann euch da helfen, wo einfaches Fragen oft nicht weiterführt. Damit spreche Ich in erster Linie diejenigen unter euch an, die Mein Offenbarungswort schon eine Weile kennen.

Wie geht es euch persönlich, was empfindet ihr, wenn die Frage auftaucht, wie es mit euch nach dem, was die Menschen „Tod“ nennen, weitergeht? Ist das Thema für euch tabu? Verdrängt ihr es? Glaubt ihr überhaupt an ein Weiterleben eurer Seele als Individuum in jenseitigen Bereichen? Habt ihr euch, nach den vielen Hinweisen, die euch der Himmel geschenkt hat, damit auseinandergesetzt? Herrschen Angst vor, Unsicherheit, vielleicht Zweifel oder gar Unglaube? Wenn Ängste da sind, weil ihr glaubt, bisher unzureichend Meinem Liebegebot gefolgt zu sein: Wollt ihr etwas ändern? Wißt ihr dabei um die Größe Meiner Liebe und Barmherzigkeit, und glaubt ihr daran? Wißt ihr um Meine Handreichungen? Könnt ihr schon vol­ler Vertrauen euer nachtodliches Leben, euer künftiges Schicksal und das eurer Familie bedingungslos in Meine Hände legen?

Wie geht es euch mit den „alten“ Fehlern und Schwächen, die ihr noch mit euch herumschleppt, ob­wohl sie euch schon seit langem bewußt sind? Habt ihr sie schon mit Meiner Kraft, die in euch lebt, be­arbeiten können? Haben sie ihre frühere Intensität schon verloren? Sind sie dabei zu verblassen? Oder verfallt ihr immer wieder – wenn auch immer seltener – in alte Gewohnheiten? Ist euch schon die Freu­de zu ei­gen geworden, die ihr verspürt, wenn etwas in eurer Seele und damit in eurem Verhalten von Mir umge­wandelt und vielleicht aufgelöst wurde? Sind eure Schritte schon zielstrebiger und freier ge­worden? Ist euer Blick immer öfter nach vorne gerichtet? Ist neben der Freude auch die Dankbarkeit schon ein Teil eurer regelmäßigen, inneren Hinwendung an Mich geworden?

Habt ihr erkannt, wer oder was euch an alte Gewohnheiten fesselt, die ihr doch am liebsten ändern möchtet? Sind euch eure Bindungen bewußt geworden? Damit ist nicht die Verbindung gemeint, zu der auch unsere innige und ewige Verbindung gehört, sondern die Fesselungen, die es euch schwer­machen, euren Weg in die Freiheit einzuschlagen? Habt ihr die Abhängigkeiten dahinter entdeckt, die euch auf der Stelle halten wollen? Und, wenn es so ist, habt ihr das „Spiel“ durchschaut, in dem ihr wie auf einem Schachbrett als beeinflußbare Figuren hin- und hergeschoben werdet? Erkennt ihr schon den Ausweg, und könnt ihr ihn, durch Mich unterstützt, schon gehen, indem ihr beginnt, zu verzeihen und um Verzeihung zu bitten? Indem ihr euch darum bemüht, selbst zu lieben, anstatt darauf zu warten, ge­liebt zu werden?

Könnt ihr schon verinnerlichen, daß es keinen Zufall gibt, höchstens in dem Sinne, daß euch das zu­fällt, was für euch bestimmt ist? Wenn ihr das bejaht: Seid ihr dann schon bereit, Mein in allem walten­des Gesetz – das somit auch in eurem persönlichen Schicksal wirkt – als Liebe und Gerechtigkeit anzu­erkennen? Ist das Wort, daß „Gott keinen Fehler macht“, für euch mehr als nur dahingesprochen? Es ist zweifellos nicht einfach, dieses Wort auch auf das eigene Leben zu beziehen, wenn Not und Leid die Tage bestimmen. Könnt ihr dann dennoch darauf vertrauen, daß alles seinen Sinn hat, auch wenn ihr den Zusammenhang – der möglicherweise seine Ursachen in lange zurückliegenden Zeiten hat – nicht er­kennen könnt? Bleibt auch dann euer Vertrauen in Meine Gerechtigkeit unerschütterlich?

Ich könnte die Reihe der Fragen und Beispiele verlängern, aber ihr wißt auch so, um was es Mir geht: Nämlich euch in stillen Momenten zum Nachdenken darüber anzuregen, wo ihr selbst steht, und was ihr selbst möchtet. Erst dann, wenn die eigene Positionierung erfolgt, kann erkannt und entschieden wer­den, ob überhaupt – und wenn ja, auf welche Weise und mit welcher Intensität – eine Richtungsände­rung angebracht und beabsichtigt ist.

So könnt ihr entscheiden, ob ihr Mein Wort nur lest oder hört, oder ob ihr es in euch hineinfallen laßt und bereit seid, darüber nachzudenken, Weichen neu zu stellen und zu handeln. Wenn Letzteres nicht euer mo­mentaner Wunsch oder eure momentane Absicht ist, so habt ihr – ohne daß dies irgendeinen Einfluß auf Meine Liebe zu euch hat – die Freiheit, diesen Weg zu gehen.

Ich werde Mich aber, ohne euch zu nahezutreten, immer wieder um euch bemühen. Denn Ich Bin ein Lehrer, dem das Wohl Seiner Schüler am Herzen liegt, der alles daransetzt, sie zu fördern und zu einem guten Abschluß zu bringen. Ich Bin der Meister, dessen Glückseligkeit erst dann vollkommen ist, wenn Er alle Seine Gesellen zu Meistern gemacht hat! Und die Gesellen? Welchen Grund hätten sie, eine Meisterschule zu besuchen, wenn die Meisterschaft nicht auch ihr angestrebtes Ziel ist?





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Anhand eines Beispiels will Ich euch noch kurz einen Aspekt der Inneren Arbeit erläutern, der mit dem Wort „übergeben“ zusammenhängt. Es ist gut und richtig, Mir etwas zu geben bzw. zu übergeben, auf das ihr selbst keinen Einfluß habt. Ihr legt damit vertrauensvoll eine Person, eine Sache oder einen Um­stand in Meine Hände und drückt damit aus: „Vater, hier möge Dein Wille geschehen“. Ihr erkennt so Meine Allmacht an und seht gleichzeitig auch die Grenzen eurer menschlichen Möglichkeiten. Eure Übergabe an Mich ist ein Beweis dafür, daß ihr an Meine Gerechtigkeit und Güte glaubt.

Aber ist euch auch klar, daß mit dieser „Übergabe“ an Mich Mißbrauch getrieben werden kann und oft genug dann getrieben wird, wenn der Übergeber vorschnell etwas an Mich abtritt, was eigentlich in seinen eigenen Verantwortungsbereich und in den Rahmen seines Vermögens und seiner Eignung ge­hört? Oftmals liegt dann eine Unkenntnis darüber vor, daß die zur Bearbeitung erforderliche Kraft – Meine Kraft – bereits im Menschen selbst liegt, oder eine Unwissenheit, wie diese Kraft richtig ein­gesetzt werden kann, wobei die Grenze von Unwissenheit hin zu Trägheit und Unwilligkeit nicht immer klar zu ziehen ist.

Mit dem Wissen, daß jeder Mensch die Kraft Christi in sich trägt, hat jeder, der Mein Wort kennt, ein in sei­nem Wert unschätzbares Instrumentarium in der Hand, das den meisten Menschen noch unbekannt ist. Zwar sprechen manche eurer Kirchenvertreter davon, daß „Gott im Menschen wohnt“, aber das praktische Ar­beiten mit dieser inneren Kraft, ihr Nutzen, ihre Aktivierung und ihre „Alltagstauglichkeit“ werden kaum oder nicht gelehrt; und die Erklärungen, auf welche Weise Meine Liebe euch hilft, bleiben nicht selten diffus oder abstrakt. Das gilt in gleichem Maße für die Voraussetzungen, die in Meinem ge­rechten Gesetz ver­ankert sind, um eine Veränderung durch Meine Erlöserkraft in euch zu bewirken.

Ich habe nicht nur die Himmel wieder aufgeschlossen, sondern Ich Bin seit Golgatha die unterstüt­zende und befreiende Liebeenergie im Menschen, die dem willigen Heimkehrer die Hand reicht, die ihm einen Teil seiner Last oder alles abnimmt, wenn er Mich aus ehrlichem Herzen, in der Erkenntnis seines Fehlverhaltens und mit dem Wissen, seinen eigenen Anteil entsprechend seinen Möglichkeiten leisten zu müssen, darum bittet. Meine Liebe als die sich ewig verströmende Energie erhält also nicht nur alles, was Ich je geschaffen habe und in alle Ewigkeit schaffen werde, sondern sie trägt darüber hinaus dazu bei, Mensch und Seele als Stütze auf ihrem Heimweg zu dienen. Deshalb kann Ich euch sagen: „Ich Bin euch näher als eure Arme und Beine.“

Der Begriff „Innere Arbeit“ drückt schon aus, daß es nicht nur einfach darum gehen kann, etwas an Mich abzugeben, das in die Zuständigkeit eines freien Sohnes und einer freien Tochter gehört. Ich ver­ändere dich, wenn du den Wunsch und den festen Willen dazu hast, und wenn du bereit bist, ein neues Verhalten einzuüben. Ich mache aus deinem Zorn die von dir ersehnte Sanftmut, deine Ungeduld mache Ich zur Langmut, dein Mißtrauen wandle Ich um in Vertrauen, deine Mißgunst in Großzügigkeit. Aber, und nochmals kommt ein kleiner Wermutstropfen: Ich werde dich nicht wie einen Roboter umprogram­mieren, sondern Ich werde mit dir gemeinsam alte Programme durch neue ersetzen. Dafür ist es erfor­derlich, daß ein altes Verhalten – nach und nach, oder auch sofort in seiner Gänze, je nach den Gegeben­heiten – gelassen und ein neues eingeübt wird. Die Gelegenheiten, dies im Alltag zu praktizieren, werde Ich als der große Weichensteller für dich schaffen. In Liebe und richtig dosiert.

Wer dies im Eigenwillen versucht – je nachdem, wie groß sein Fehlverhalten ist, und wie lange es schon andauert –, der wird möglicherweise Schiffbruch erleiden; denn er steht Kräften gegenüber, die nicht zu unterschätzen sind, und die, wenn sie den Weg über die Tiefen seiner Seele nehmen, durch sei­nen Willen nicht oder nicht mehr zu beeinflussen sind. Auch die inzwischen vielfach angebotene spiritu­elle Hilfe, die Befreiung von beeinflussenden Seelenkräften oder Energiefeldern verspricht und bis hin zur angeblichen Karmaauflösung reicht, stellt nicht die Lösung dar. Sie kann nur an der Oberfläche blei­ben.

Wenn es darum geht, in deiner Seele etwas umzuwandeln oder aufzulösen, gibt es nur einen Weg: die Inanspruchnahme der Christuskraft in dir. Nichts anderes kann deine Seele erreichen, nichts anderes kann eine dauerhafte Heilung bewirken. Denn ein im Sinne der Liebe falsches Verhalten stellt gewisser­maßen eine Art Krankheit dar, die mehr oder weniger deine Seele belastet, und die Befreiung davon drückt sich als Heilung der Seele und oftmals auch des Körpers aus.

Bei dieser Arbeit bist du, solltest du dich entscheiden, sie anzugehen und deinen Anteil zu leisten, nicht alleine. Leg Mir deine Sorgen und Nöte hin, sag Mir, was dich immer wieder beschäftigt, erzähle Mir, was du ändern möchtest, und sage Mir auch, warum du diesen Wunsch hast. Vielleicht hast du ge­nug von deiner bisherigen Lebensart, vielleicht möchtest du neu beginnen, vielleicht spürst du den Druck, der sich aufgebaut hat und dich hindert, dich geistig weiterzuentwickeln. Das alles sind Gründe, die Ich verstehe und akzeptiere.

Vielleicht gelingt es dir auch – je nach Umfang eines Fehlers oder einer Neigung –, Reue darüber zu empfinden, was du in dir und vor allem in anderen angerichtet hast; welche Verletzungen du anderen, bewußt oder unbewußt, zugefügt hast; was entstanden ist durch Unterlassungen und Gleichgültigkeit.

Eines, Mein geliebtes Kind, darf Ich dir als dein Vater sagen. Und Ich bitte dich gleichzeitig, dieses Mein Vaterwort anzunehmen, in dir aufzunehmen und es fest, ganz fest und tief in dir zu verankern:

Ich Bin die Liebe und die Barmherzigkeit. Es gibt nichts – absolut nichts! –, was als Schuld auf Dauer vor Mir Bestand hat. Nichts! Meine Arme sind unendlich weit geöffnet, und sie schließen alle und alles ein, was sich in diese Arme begibt. Auch dich.

Doch komme auch zu Mir, wenn es sich um deine großen und kleinen Alltagssorgen handelt. Es ist nichts zu klein vor Mir, als daß Ich es nicht in Mein liebendes Herz aufnehmen werde.

Gehe nach innen, dort hinein, wo Ich in dir wohne, wo Ich auf dich warte. Wende auf diese Weise Mein Gesetz göttlicher Hilfestellung in allem, was dich in deinem Leben belastet, an. Diese Anwen­dung, dieses „Mit-Mir-Arbeiten“, ist mehr, als wenn du Mein Gesetz nur erkennst und akzeptierst. Es ist der Schlüssel für deinen Heimweg, deine Innere Arbeit, dein Ja und Meine Liebe als ein unschlagbares Team.

Auch das ist ein „Übergeben“ – ein Übergeben mit Eigenanteil in der Erkenntnis der Fähigkeiten und der Liebekraft, die in jedem Meiner Söhne und Töchter liegen.

Amen.

http://www.aus-liebe-zu-gott.de/Offenbar...2015-08-09.html

Die monatlichen Offenbarungen GOTTes aus dem Inneren Wort an den Hans-Dienstknecht-Kreis von 2013-2016 gibt es auch in Buchform:

http://www.aus-liebe-zu-gott.de/%22in-Buchform%22.html

#2 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 18.09.2017 12:59

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Zur INNEREN ARBEIT siehe auch die jüngste Offenbarung aus dem Inneren Wort vom 15.9.17

Der Wandel der Zeit inmitten der ENDZEIT - Die NEUOFFENBARUNG GOTTEs

#3 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 21.11.2017 09:44

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Prinzip, Praxis und Wirkung der Inneren Arbeit

Aus Liebe zu Gott

Offenbarung vom 15. Oktober 2017


Meine geliebten Söhne und Töchter, die Innere Arbeit ist das Herzstück auf dem Weg zurück in eure ewige Heimat. Darauf weise Ich euch immer wieder hin; denn ohne, daß es zu einer Veränderung eurer menschlichen Verhaltensweisen hin zum Liebevollen und Verständigen kommt, zu Toleranz und Klar­heit, werdet ihr nur mühsam vorankommen. Wenn es aber euer Wunsch ist, nach dem Ablegen eures materiellen Körpers – wofür ihr unwissend und fälschlicherweise den angstbesetzten Begriff „Tod“ ge­prägt habt – in helle und weite Bereiche zu gelangen, dann werdet ihr nicht umhinkommen, schon zu Zeiten eures Erdenlebens mit der Veredelung eurer Seele zu beginnen.

Zwar hoffen die meisten, die an Mich glauben, darauf, daß es irgendwie weitergeht, aber mangels richtiger Belehrung und auch wegen fehlender Eigeninitiative, sich selbstverantwortlich um Aufklärung und Wissen zu bemühen, bleiben die Vorstellungen von einem jenseitigen Leben in den meisten Fällen vage und sind falsch. Vor allem aber ist wenig oder gar keine Kenntnis darüber vorhanden, was der Mensch dazu beitragen kann, damit seine Seele – das ist er selbst! – später den Platz findet, den er sich insgeheim wünscht: nämlich im Licht und möglichst auf höheren Ebenen, die ein wenig schon die Him­mel ahnen lassen.

Dabei kennen die Menschen, zumindest die Christenheit, das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe, das Ich ihnen als Jesus von Nazareth brachte. Man kennt es, aber man erkennt nicht seine zentrale Be­deutung. Sie ist so absolut, daß es eines anderen Gebotes nicht bedarf. Und deshalb ist auch nichts an­deres für eine geglückte Heimkehr von Bedeutung als das ernsthafte Bemühen, Mein Liebegebot in die Tat umzusetzen! Liebe – und sonst nichts!

Obwohl Mein Liebegebot in eurer Schrift als das Hauptgebot hervorgehoben ist, ist es den Gegen­satzkräften gelungen, von dieser Hauptforderung abzulenken bzw. ihre Anwendung in eurem Alltag als so schwierig darzustellen, daß sie mit menschlichen Kräften nicht bewältigt werden kann. Wobei sie nicht unrecht haben, denn eure menschlichen Kräfte allein reichen nicht aus, dem ununterbrochenen An­sturm negativer Einflüsse standzuhalten.

Aber Ich, der Ich in euch lebe, Bin sehr wohl in der Lage, die Angriffe auf eure Schwachstellen zu unterbinden und eure Schwächen in Stärken umzuwandeln.

Das weiß die Gegenseite zur Genüge; sie mußte es immer wieder erleben und erlebt es nach wie vor: Vor Mei­ner Kraft muß sie weichen!

In der Erkenntnis menschlicher Unzulänglichkeit und der gleichzeitigen Unkenntnis darüber, daß Ich die im Menschen wohnende Kraft der Veränderung, Auflösung und Erlösung Bin, entstand unter vielen anderen Auffassungen auch die, sich alleine mit seinem Glauben auf Meine Gnade verlassen zu können. Andere eurer Theologen setzten mehr auf die Überlieferung, die Tradition, auf gute Werke und auf eige­ne Lehren, die sie zu Dogmen – zu Meinem angeblichen Willen – erklärten und die unwissenden Gläu­bigen auf diese Weise knebelten und fesselten.

Darüber, wie Mein Liebegebot trotz aller Widrigkeiten und Unannehmlichkeiten im Alltag umgesetzt werden kann, wie Meine Liebekraft im Menschen wirkt, wie sehr Ich jedem entgegenkomme, der Mich ruft und der bittet, wie erkannte Charakterfehler und erkanntes Fehlverhalten mit Mir aufgelöst und in Positives umgewandelt werden können – darüber wurden Meine Kinder, außer durch ständiges Ermah­nen zur Besserung, nicht belehrt.

Wie hätte dies auch geschehen können? Kann doch nur derjenige etwas geben, der etwas hat. Und kann doch nur derjenige ein guter Führer sein, der den Weg selbst gegangen ist. Wer aber den Weg der Liebe geht, dem erschließt sich die Tiefe der ihm innewohnenden Weisheit und Wahrheit. Der braucht kein Schulterzucken als Antwort zu geben, der braucht auch keine oberflächlichen Lösungen anzubie­ten, die auf Dauer nichts fruchten werden, weil sie in der Seele, um die er kaum etwas oder nichts weiß, nichts verändern.





*





Innere Arbeit ist unter zwei Gesichtspunkten wichtig und auf Dauer unerläßlich: Zum einen im Hinblick darauf, wie sich euer künftiges Leben „drüben“ gestaltet, wenn ihr die Jahre eures Lernens auf Erden hinter euch gebracht habt; und zum anderen deshalb, weil es in Meinem Willen ist, daß sich schon im „Hier und Jetzt“ für euch viele Erleichterungen und Verbesserungen physischer und psychischer Art er­geben, Schicksalsschläge abgemildert werden oder erst gar nicht zum Tragen kommen, und Frieden und Freiheit euer täglicher Begleiter werden.

Wie ihr es richtig macht, um die Früchte eures Bemühens schon bald ernten zu können, darüber möchte Ich heute zu euch sprechen. Denn es gibt viele Vorstellungen darüber – auch viele falsche –, was ihr von eurer Seite aus tun könnt oder meint, tun zu müssen, und wie Meine Hilfe ganz konkret aussieht, wie sie wirkt, und was sie in euch bewirkt. Dazu gehört auch die Auffassung, die Innere Arbeit oder der Weg mit Mir sei ein mühsames Tun und schwer zu bewältigen.

Wahrlich, Ich sage euch, viel mühsamer wird es für jeden, der nicht damit beginnt, seine ersten Schritte zu machen. Denn es ist so, wie es in eurer Schrift steht: „Mein Joch ist sanft und Meine Last ist leicht“ – gemessen an der Schwere, die euch ohne Meine Hilfe erwartet. Euer Anteil ist verschwindend gering gegenüber Meinem, den Ich aus Liebe zu euch übernehme, was Ich schon oft ausgedrückt habe mit den Worten: „Wenn ihr nur einen Schritt auf Mich zu macht, dann komme Ich euch viele Schritte entgegen.“ Was Ich von euch erbete, ist in erster Linie, daß ihr euch entscheidet. Damit ist schon viel ge­wonnen.

Einige Beispiele werden euch helfen, die Zusammenhänge besser zu verstehen. Weitere Beispiele aus eurem Leben, die eure eigenen Probleme, Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten betreffen, werdet ihr finden, sofern ihr danach sucht. Oft genug kennt ihr sie schon; nicht selten begleiten sie euch bereits über einen längeren Zeitraum.

Die Art und Weise, wie ihr an sie herangehen und sie mit Meiner Hilfe lösen könnt, ist im Prinzip im­mer die gleiche: Da habt ihr auf der einen Seite eure menschlichen Schwachpunkte, die alle darin wur­zeln, daß ihr im Ei­genwillen etwas tut oder unterlaßt; und auf der andere Seite Bin Ich mit dem Wirken Meiner Liebe da, wenn Ich den Wunsch eines Kindes sehe, Mir nachfolgen zu wollen.

Weil der erste Schritt zur Besserung, wie es eines eurer Sprichwörter besagt, die Selbsterkenntnis ist, setzt die Finsternis alles daran, diese zu unterdrücken. Dazu hat sie viele Möglichkeiten gefunden, die alle an eurer Schwäche ansetzen, gut dastehen zu wollen, also nicht so sein zu wollen, wie es eine ehrli­che Betrachtung ans Licht bringen würde. Daher werden von euch entsprechende Hinweise ignoriert oder verneint, oder die Schuld wird dem anderen zugeschoben, oder es werden alle möglichen, faden­scheinigen Ausreden oder Erklärungen gesucht und gefunden, um nicht die Wahrheit erkennen zu müs­sen.

Ihr könnt dieser Falle, die immer am Beginn eurer Inneren Arbeit auftaucht, aus dem Wege gehen, in­dem ihr beginnt, euch und euer Verhalten gewissermaßen neutral zu sehen, sozusagen aus einer ande­ren, höheren Perspektive heraus. Etwa so, wie Ich euch sehe. Es geht dabei nicht darum, etwas zu unterdrü­cken oder schönzureden, sondern es zu sehen, ohne es zu verurteilen. Ansonsten habt ihr kaum eine Chance, euch vorurteilsfrei anzuschauen, weil euer Ego euch einen Strich durch die Rechnung macht.

Das kleine Zauberwörtchen „noch“ kann euch dabei helfen: Ich bin noch so... Denn das besagt, daß ihr euch entschieden habt und bereits dabei seid, etwas zu verändern. So dies denn der Fall ist. Was schon ein kleiner Grund zur Freude ist – Freude, die Ich in euch hineinlege, die Ich bestärke und mit euch teile.

Wenn ihr achtsam durch den Tag geht, werdet ihr feststellen, daß euch das Gesetz der Entsprechung oder Resonanz des öfteren zur Erkenntnis führen möchte, nämlich immer dann, wenn ihr aufgrund einer kleinen oder großen Begebenheit mehr oder weniger stark emotional reagiert. Dann ist etwas in euch ins Schwingen geraten, das euch sagen möchte: „Da ist noch was in dir, das du noch nicht kennst oder nicht näher anschauen möchtest.“

Die Energie des Tages hat dir, basierend auf dem Gesetz der geistigen Anziehung, etwas präsentiert, um dich aufzufordern, dort hineinzuschauen und zu entscheiden, ob du es mit Meiner Hilfe bearbeiten, än­dern und auflösen möchtest.

Jetzt bist du gefragt – immer vorausgesetzt, du hast den Wunsch, auf deinem Heimweg Schritt für Schritt voranzukommen. Du kannst nun diese Gelegenheit nutzen oder sie verstreichen lassen. Ich stehe, bildlich gesprochen, neben dir und warte, während Ich dir Meine Liebe zustrahle und zu deiner Seele spreche:

„Mein geliebtes Kind, gerade jetzt Bin Ich dir ganz, ganz nahe. Ich will dich stark machen, dich an die Liebe erinnern, die du in dir trägst. An Meine Liebe, aus der du bist, und zu der du wieder zurück möchtest. Entscheide dich, im Sinne der Liebe zu handeln. Höre nicht auf die Einflüsterungen, die dir raten, deinen Kopf durchzusetzen, deine Karten auszuspielen, im Eigenwillen zu handeln, wie du willst, weil du das Recht dazu hast. Höre auf Meine zärtliche Stimme in dir, die dich jetzt nachdenklich macht. Empfinde Meine Liebe.“

In solche und ähnliche Situationen werdet ihr ununterbrochen geführt; viele bemerkt ihr nicht, weil der Tag und eure Arbeit euch hetzen, und eure Sinne ständig beschäftigt sind. Wenn ihr Mich bittet, euch wachsamer als bisher sein zu lassen, werde Ich diese Bitte erfüllen. Die Wachsamkeit ist ohnehin eine der Grundvoraussetzungen, um überhaupt aus dem „Trott“ eures Lebens herauszukommen.

Wann immer ihr einen Anstoß erhalten und ihn auch bemerkt habt, steht der nächste Schritt an, wel­cher unterschätzt und vernachlässigt wird, obwohl er der wichtigste ist: Wie entscheidet ihr euch? Wollt ihr etwas verändern?

Viele Menschen haben viele Erkenntnisse. Sie spüren oft, daß etwas nicht stimmt, daß etwas anders laufen sollte, daß sie diese oder jene Gewohnheit ändern sollten und manches mehr. Warum aber bleibt dennoch alles so oft beim Alten? Warum verläuft das Leben oft weiterhin in den ein­gefahrenen Gleisen, in denen ihr euch ,eigentlich‘ nicht wohlfühlt? Warum werden immer wieder die gleichen Fehler ge­macht, die doch so oft schon Ärger, Sorgen oder gar Leid hervorgerufen haben?

Meine Frage an euch: Kann einer der Hauptgründe dafür sein, daß ihr keine Entscheidung getroffen habt? Oder daß es eine halbherzi­ge Entscheidung war? Oder daß nur ein so dahingesprochenes Gebet von euren Lippen kam, ohne daß das Herz mit dabei war? Weil ihr lediglich den Wunsch hattet, zwar von der Situation, den Umständen, den Folgen, den Unannehmlichkeiten oder von dem, was euch stört, frei wer­den zu wollen, nicht aber von dem, was euer Ego als „Nutzen“ daraus zieht? Das, Meine Lieben, ist zwar verständlich, würde euch aber in eurer seelischen Entwick­lung und der Festigung eures Charak­ters nicht voranbringen, weil es euch nicht dazu verhelfen würde, die Gründe für euer Verhalten näher zu betrachten.

Ich habe Meinen Kindern den freien Willen geschenkt, in den Ich niemals eingreife. Euer freier Wil­le, das heißt euer Tun oder Lassen, hat euch dorthin geführt, wo ihr jetzt steht, hat euch die Ernte berei­tet, deren Saat ihr selbst gelegt habt. Das scheint vielen eine unbarmherzige Aussage zu sein, in der sie die Liebe vermissen.

Doch wahrlich, Ich sage euch, gerade darin liegt Meine Liebe, die einen jeden dazu bringt, schließ­lich über sich selbst nachzudenken. Bei diesem Nachdenken Bin Ich dabei; sollte gar eine tiefe Gewis­senserforschung nötig sein, Bin Ich derjenige, der die Impulse gibt. Vor allem aber Bin Ich die Kraft der Liebe, die das Alte löst und das Neue aufbaut. Der einen neuen Menschen aus dir macht, der dir den Frieden zurückbringt, den du verloren hattest. Und das, ohne dir je den Spiegel deiner Schuld vorzuhal­ten.

Wenn du den Willen hast, Altes zu lösen und zu lassen, und wenn du um Hilfe bittest, stehen dir alle Kräfte der Himmel zur Verfügung, die du brauchst. „Altes zu lassen“ bedeutet auch, auf die Vorteile zu verzichten, die du aus deinem bisherigen Verhalten gezogen hast. Wenn du darüber nachdenken möch­test, werde Ich dir helfen, Antworten zu finden. Sie reichen von Machtmißbrauch und Manipulation über falsche Lust und ungezügelte Leidenschaften aller Art bis hin zu Bequemlichkeit, Trägheit, die Weigerung, Verantwortung zu übernehmen für das eigene Leben und weit darüber hinaus ...

Für eine Veränderung braucht es eine Motivation. Die schlechteste ist die, lediglich deshalb von etwas frei werden zu wollen, weil es ständig Ärger bereitet und Beschwernisse mit sich bringt. Die beste ist die, sich aus Liebe zu Mir verändern zu wollen, weil du erkannt hast, daß eine oder mehrere Eigenschaf­ten deines Wesens nicht zu einem Kind Gottes passen. Dann wird die Sehnsucht in dir wachsen, und Ich kann dich näher an Mein Herz ziehen. Nicht nur irgendwie in der Theorie, sondern ganz praktisch, weil die Verbindung zwischen uns enger wird – oft auch körperlich spürbar –, und die Freude, intensiver mit Mir durch den Tag gehen zu können, mehr und mehr dein Leben bestimmt.

Von den vielen menschlichen Schwächen Meiner Kinder – die gar nicht wissen, daß ihre Seele dar­unter leidet – ist die Verführung durch die Dunkelheit, sich über seinen Nächsten zu stellen, die weit verbreitetste. Dies geschieht oftmals in so kleinen Dosen und ist so zu eurer Gewohnheit geworden, daß es nicht mehr bemerkt wird. Es ist zur Normalität geworden, und die Wenigsten erkennen darin ihren Hochmut und gleichzeitig ihre mangelnde Demut.

Ihr wißt, daß Ich die bedingungslose Liebe Bin. Dann wißt ihr auch, daß bedingungslos heißt: Mein Leben in dir, das gleichzeitig Meine Liebe ist, ist nicht an Bedingungen geknüpft, die, weil Ich Mich an­sonsten von dir abwenden würde, ein bestimmtes Verhalten von dir verlangen. Ich liebe. Punkt. Du schadest dir höchstens selbst, wenn und weil du Meine Liebe ablehnst.

Auf dem Weg zu Mir werdet auch ihr mehr und mehr zur bedingungslosen Liebe. Ihr seht dann zwar, was sich in eurer Welt tut, wie sich euer Nächster verhält – und vor allem, wie ihr euch selbst verhaltet!, – aber ihr legt nicht mehr euren unvollkommenen, falschen, menschlichen Maßstab, eure selbst ge­drehte Richtschnur an euren Nächsten an. Tut ihr dies zur Zeit aber noch, indem ihr den anderen abwer­tet, weil er in euren Augen noch lange nicht euer Bewußtsein erlangt hat oder vieles nach eurer Auffas­sung noch falsch macht, dann könntet ihr darin zum Beispiel eine nicht-göttliche Eigenschaft erkennen.

So ihr wollt, könnt ihr dann eine Entscheidung treffen, diesen Wesenszug in euch durch Mich um­wandeln zu lassen, wobei ihr natürlich euren Anteil leisten müßt. Nicht zuletzt müßtet ihr auf die äu­ßerst fragwürdige Energie verzichten, die euch durch das „Sich-über-den-anderen-Stellen“ bisher kurz­zeitig zugeflossen ist. Als Ersatz würde Ich in euch stark und stärker werden.

Wenn ihr Mich bittet, euch im Laufe des Tages auf ein falsches Denken und eine Abwertung eures Bruders oder eurer Schwester aufmerksam zu machen, so werde Ich dies tun. Je ehrlicher euer Wunsch ist, um so wachsamer werdet ihr werden, denn Ich Bin in und bei euch. Ich werde in eure Gedanken ein­sprechen und euch an euren Vorsatz erinnern: „So wollte ich ja nicht mehr denken. Entschuldige.“ Wenn es sein muß, kann es aber geschehen, daß Ich dich direkt frage, wenn du über ein Aussehen oder über ein Verhalten deines Nächsten wiederholt abwertend denkst: „Was geht dich das an?“ Denn wenn du schon eine moralische Instanz sein möchtest, dann beginne bei dir selbst und gestalte dein Leben vor­bildhaft, und zwar auch diejenigen Bereiche, die dein Umfeld nicht sieht, die Mir aber nicht verborgen sind. Die Welt deiner Gedanken gehört dazu.

So unmittelbar ist die Verbindung zwischen Mir und dir, so direkt führe Ich dich, weil Ich dir alles sein möchte – deine große Liebe –, wenn du ja zu Mir sagst. So nahe Bin Ich dir, dein Gott und Vater, von dem du früher glaubtest, du würdest Mich, wenn überhaupt jemals, in irgendwelchen fernen Him­meln fin­den!

Unsichtbar vollzieht sich dann in deiner Seele ein Wandel, weil Ich in und an deiner Seele „arbeite“; denn du hast Mir durch deine Entscheidung, durch dein Ja, die Möglichkeit dazu gegeben. Ich habe dei­nen freien Willen nicht angetastet, sondern Ich nehme im Gegenteil deine Willensentscheidung, um dich stark zu machen, um in dir das umzuwandeln, was noch nicht einem strahlenden und fröhlichen Gottes­kind entspricht. Meine Liebeenergie wird in dir wirksam, und von deiner Seele aus strahlt ein neues, lichteres Bewußtsein in deinen Menschen ein und von deinem Menschen hinaus in die Welt.

Das ist Innere Arbeit; und so gering sie auch auf den ersten Blick erscheint, weil sie nur den einzel­nen Menschen betrifft, so groß ist doch ihre Wirkung – kurzfristig, aber auch langfristig. Denn sie ist der Kern der Rückführung, die alles Gefallene heimholt.

Dafür Bin Ich in die Welt gekommen, dafür habe Ich gelöst, was gebunden war. Mit Meiner Liebe­kraft, die Ich auf Golgatha in alle Seelen und Menschen gesenkt habe, kannst auch du und du und du Mein Gebot der Gottes- und Nächstenliebe erfüllen und deinen Anteil zur Heimholung deiner Brüder und Schwestern leisten.





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Am Beispiel der Abwertung oder Verurteilung anderer Menschen habe Ich euch aufgezeigt, wie die Finsternis arbeitet, und was ihr mit Meiner Hilfe dagegen tun könnt. Alle anderen menschlichen Fehler und Schwächen können ebenso auf diese Weise umgewandelt werden. Achtet aber darauf, daß ihr bei der Suche nach euren Schwachstellen – sofern sie sich nicht ohnehin durch die Ereignisse des Tages von alleine zeigen – nicht an der Oberfläche bleibt. Verfallt aber auch nicht in den Fehler, nun krampfhaft immer tiefer und tiefer zu graben, um auch die letzte und kleinste Wurzel einer Denk- und Handlungs­weise zu finden. Wenn ihr Mich um Hilfe bittet, werde Ich für die richtige Mi­schung aus Su­chen und Er­kennen sorgen.

Zu einfach wäre es beispielsweise zu sagen: „Ich muß an meinem Ego arbeiten.“ Natürlich ist es euer Ego, was euch zu schaffen macht. Aber woraus besteht euer Ego? Mir euer Ego zu geben, wird nicht funktionieren; denn das würde bedeuten, daß ihr Mich bittet, aus all euren verschatteten Seiten pauschal lichte Seiten zu machen, ohne daß ihr entscheiden müßtet, dieses oder jenes wirklich lassen zu wollen.

Und was wäre, wenn du ab morgen ohne dein Ego wärst? Wer oder was würde die entstandene Lücke schließen? Meine Liebekraft kann zwar erbeten werden, gleichzeitig aber muß sie durch ein Leben mit Mir, durch die Erfahrungen, die du dadurch machst, wachsen. Und das geschieht, indem du mit Mir durch deinen Alltag gehst, wachsam und bereit bist zu lernen; was deine Liebe zu Mir und deinem Nächsten wachsen läßt.

Mit dem oft verwendeten Begriff „Bindungen“ verhält es sich ähnlich wie mit dem Ego. Auch Bin­dungen haben un­zählige Aspekte. Im Grunde genommen ist alles, was nicht freiheitlich-göttlich ist, Bin­dung an Menschen, Dinge, Ideologien, Vorstellungen und vieles mehr. Der Himmel bindet nicht; er ist Freiheit!

Warum hast du dich binden lassen oder selbst gebunden? Was hast du davon? Was fehlt dir, wenn du es lassen würdest? Wenn du dich mit dieser Frage auseinandersetzt, wirst du feststellen, daß es gar nicht so einfach ist, Bindungen zu lösen, selbst wenn du dies möchtest, oder es angeraten wäre. Das kann dann ein Alarmzeichen dafür sein, ernsthaft über eine Lösung des Problems nachzudenken – und vor al­lem damit zu Mir zu kommen.

Kommen allein schon bei dem Gedanken, in diesem oder jenem Punkt Alteingefahrenes zu lassen und etwas Neues einzuleiten, Un­sicherheiten und Ängste hoch? Auch dafür ist die Innere Arbeit zustän­dig. Die Gegenseite arbeitet äu­ßerst geschickt damit, immer und immer wieder in eure Schwachstellen hineinzugehen. Wenn ihr es po­sitiv sehen wollt: Da wird der Finger stets in die gleiche Wunde gelegt, was demjenigen, der aufmerk­sam ist und sich kennenlernen möchte, signalisiert: „Hier ist noch etwas in mir, das noch einer Korrektur durch die Kraft Christi bedarf; ansonsten würde es mich nicht immer wie­der gedanklich beschäftigen oder zu einem Verhalten bewegen wollen, das ich eigentlich gar nicht möchte“ – vorausgesetzt, du hast diesen Punkt deines Verhaltens als änderungsbedürftig erkannt, weil ansonsten alles so bleibt, wie es ist.

Das Gesetz der Resonanz oder Entsprechung hat in einem solchen Fall gute Arbeit geleistet: Ihr seid angestoßen worden und habt es bemerkt.

Wenn euch zum Beispiel auffällt, daß eure Gedanken permanent um den gleichen Punkt kreisen und damit negative Gefühle verbunden sind, ist es höchste Zeit, sich an Meine Kraft zu erinnern. Dann ist man dabei, euch zu beeinflussen, um euch entweder unruhig werden oder sein zu lassen, um Zweifel zu nähren, Befürchtungen zu verstärken, euch zu einem bestimmten Verhalten zu bewegen, eure niederen, menschlichen Instinkte anzusprechen, euren inneren Zugang zu Mir zu blockieren und, und, und ...

Dann kommt in eurem Inneren zu Mir, besprecht das mit Mir, was euch bewegt. Sprecht mit Mir wie mit eurem besten Freund, eurer besten Freundin. Aber tut es nicht nur einmal, nicht nur so obenhin, so – wie ihr sagt – zwischen Tür und Angel. Vereinbart mit Mir, daß Ich eure Gedanken lenke, sobald ihr be­merkt, daß dunkle Kräfte um euch sind. Wartet mit eurer Bitte, eurem Hilferuf nicht lange; kommt am besten im gleichen Augenblick an Meine Seite.

So gebt ihr der Gegenseite erst gar keine Gelegenheit, ihr böses Spiel mit euch zu treiben. Ihr setzt den Gedanken, die euch herunterziehen wollen, permanent Gedanken der liebevollen und lichtvollen Kraft entgegen, die Ich in euch Bin. Es wird nicht lange dau­ern, bis sich in euch das Gefühl verstärkt und zur Gewißheit wird, daß sich die Dunkelheit zurückgezo­gen hat. Sie mußte sich – dem Ge­setz ent­sprechend – zurückziehen, weil sie Meinem Licht in euch nicht standhalten kann.

Die Möglichkeit, Mich um eine Stärkung in einer schwierigen Situation zu bitten und so in Meinen Schutz zu kommen, habt ihr jederzeit. Auf Dauer aber kann dies keine Lösung sein; denn wenn so etwas immer wieder nötig wird, heißt dies gleichzeitig, daß die Einfallspforte, die die Finsternis benutzt, noch nicht geschlossen ist.

Euer Hauptaugenmerk müßt ihr also darauf richten, eure seelischen Schwachstellen in Stärken umzu­wandeln, so daß ihr den Angriffen der Dunkelheit widerstehen könnt. Denn sie wird nach wie vor versu­chen, euch zu einem alten Verhalten zu verführen; zumindest eine Zeit lang, bis sie erkennen muß, daß sie bei euch an diesem Punkt nichts mehr erreicht. Dieses Recht hat sie, denn auch sie hat den freien Willen. Aber sie wird mit ihren Versuchen in dem Maße scheitern, wie ihr – und das gilt für alle Men­schen und Seelen – in und mit Mir an innerer Kraft gewinnt und zum Licht werdet.





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Ich habe euch das Prinzip der Inneren Arbeit aufgezeigt. Wenn ihr es anerkennt, dann könnt ihr darin auch die Antwort finden auf die anfangs gestellten Fragen: „Warum aber bleibt dennoch alles so oft beim Alten? Warum verläuft das Leben oft weiterhin in den ein­gefahrenen Gleisen, in denen ihr euch ,eigentlich‘ nicht wohlfühlt? Warum werden immer wieder die gleichen Fehler ge­macht, die doch so oft schon Ärger, Sorgen oder gar Leid hervorgerufen haben?“

Innere Arbeit ist die Lösung für alle Probleme schlechthin. Aber hier und jetzt geht es um dich, um dein Voranschreiten, deine Liebeentwicklung, dein Freiwerden von dem, was dich noch belastet. Auf die gleiche Weise, wie Ich es an den Beispielen des Abwertens und der Bindungen aufgezeigt habe, kannst du mit allem zu Mir kommen, was an dir und deinem Verhalten noch nicht dem Gebot der Liebe ent­spricht: mit deiner Wut und deinem Aufbrausen, deinen Macht- und Intrigenspiel­chen, deiner Unver­söhnlichkeit und deinem Nachtragen, deiner Unordnung und Hektik, deinen Süchten und Leidenschaf­ten, deiner übertriebenen Anpassung und Um-Liebe-Bettelei, deiner Unentschlossenheit und deinem Ei­gensinn .... Die Liste menschlicher Ego- und Bindungsfacetten ist unüberschaubar lang.

Um welche Schwäche es sich auch handelt, ihre Umwandlung durch Meine Liebekraft vollzieht sich immer auf die gleiche oder ähnliche Weise: Der Erkenntnis folgt als nächstes – je nach Schwere der Schuld – ein aufrichtiges Bedauern bis hin zu einer tiefen Reue, dann die Entscheidung und dann der Gang in dein Inneres, dorthin, wo Ich auf dich warte. Dort sprichst du zu Mir.

Wie? Das bleibt dir überlassen. Nur: Wähle keine gesetzten Worte, und mache dich nach Möglichkeit auch frei von dem, was andere schon gesagt oder geschrieben haben. Ich brauche dich als Original! Drü­cke in dem, was du Mir sagen möchtest, deine Empfindungen aus. Und wenn dir danach ist, dann laß auch Tränen fließen. In jedem Fall aber sei du es selbst, der sich in Liebe mit Mir verbindet. Und wenn du es möchtest, wenn du es dir wünschst, oder wenn du es schon kannst, dann erzähle Mir von dei­ner Sehnsucht und Liebe.

Und während der ganzen Zeit, in der du bei Mir bist und zu Mir sprichst, erzähle Ich dir von Meiner unendlichen Liebe und strahle sie gleichzeitig in dein Herz. Du wirst spüren und schließlich wissen, daß wir Zwei einen Neuanfang gemacht haben, und daß vieles künftig leichter geht, weil du Mich als Lotsen an Bord deines Lebensschiffes gebeten hast.

Das ist der Weg, Mein Kind. Was ist daran so schwer?

Amen

http://www.aus-liebe-zu-gott.de/media/-%...uckversion).pdf


Ergänzende und weiterführende Worte zur Inneren Arbeit in der Offenbarung vom 13.11.17:

Um die Fesseln deines Schicksals zu lösen, bedarf es deiner Hinwendung nach innen, deines Gespräches mit Mir, der Ich in dir lebe. Wie dies geschehen kann, habe Ich euch offenbart, indem Ich euch das Prinzip, die Praxis und die Wirkung der Inneren Arbeit im Detail beschrieben habe.2)

Heute will Ich euch auf einen weiteren Aspekt der Inneren Arbeit aufmerksam machen, der oft übersehen wird, der aber für euer Verständnis von entscheidender Bedeutung sein kann. Es geht darum, euch die Bedenken und manchmal auch Befürchtungen zu nehmen, der Prozeß eurer inneren Wandlung – eurer Wesensveredelung – und der Veränderung eures Bewußtseins sei sehr langwierig und schwierig; was für so manchen nicht selten ein Hindernis darstellt, mit seiner „Arbeit“ anzufangen oder zügig weiterzumachen.

Die Schritte der Selbsterkenntnis, wenn nötig der Reue, die Entscheidung, etwas ändern zu wollen und die Bitte an Mich, euch dabei zu helfen, sind notwendig, weil ihr den freien Willen habt, und Ich nicht über euch bestimme oder über euren Kopf hinweg entscheide. Tut ihr aber diese Schritte, dann setzt ihr eine Maschinerie in Gang, die ungleich komplizierter ist als alles, was je von Menschenhand geschaffen und von Menschenhirn erdacht wurde, und die dennoch fehlerfrei arbeitet. Es ist ein riesiges, geistiges Räderwerk, das eure Vergangenheit und eure Zukunft mit einbezieht und ebenso die Seelen und Menschen, mit denen ihr im Verlaufe eurer Leben Kontakt hattet, und bei denen noch etwas zur Aufarbeitung ansteht.

Meine Barmherzigkeit wird dann in und an euch wirksam; und das in einem Maße, das eure Vorstellungen weit, weit übersteigt. Ohne Meine Gnade wäre der Mensch darauf angewiesen, alles auf Heller und Pfennig wieder gutmachen zu müssen, was durch ihn an Negativem in die Welt gebracht wurde. Damit würde zwar der Gerechtigkeit Genüge getan, aber die zu tragende Last wäre für euch sehr schwer. Sie würde euch oft die letzte Kraft und das letzte Fünkchen Mut rauben, an eurem Aufstieg ins Licht weiterzuarbeiten.

Ein solches abwartendes Verhalten entspricht nicht Meiner Liebe! Ich Bin kein Gott des „Auge-um-Auge-und-Zahn-um-Zahn“, wie Mich die Menschen in ihrer Unkenntnis früher dargestellt haben; und wie Mich viele, in gleicher Unkenntnis, auch heute noch sehen.

Ich Bin ein Gott der Liebe, und dennoch nicht nur ein Gott, sondern der Gott, weil es außer Mir keine Kraft gibt, aus der alles hervorgegangen ist.

Meine Gnade drückt sich aus in dem Wort, das Ich euch schon so oft verkündet habe: „Wenn ihr Mir nur einen Schritt entgegenkommt, dann komme Ich euch viele Schritte entgegen.“ Meine Liebe kann nicht anders, denn Ich sehne Mich nach jedem einzelnen.

Ja, auch nach dir, der du diese Worte mit einem ungläubigen Staunen liest, weil du ein anderes Bild von Mir hast!

Ich sagte euch einmal, daß Ich kein Buchhalter Bin.3) Das bedeutet, daß du deine Fehler und Schwächen nicht alle wie auf einer Liste abhaken mußt, um sie Mir nach und nach zu bringen, damit Ich sie umwandle. Gewiß gibt es auch in deinem Leben Ereignisse, die ihre Spuren hinterlassen haben, und die angeschaut werden müssen. Ob es viele oder wenige sind, das weißt du selbst, wenn du dich ehrlich anschaust. Aufgrund einer solchen Selbstbetrachtung aber nun hinzugehen und voller Ängstlichkeit und kleinkariert eine Art Inventur deiner Fehler und Schwächen zu machen, entspricht nicht dem Geist und dem Sinn dessen, was Ich euch über die Innere Arbeit nahebringe.

Wenn du dich entscheidest, Mir dein Ja und damit deine Hand zu geben, oder auch wenn du dich entschließt, den Weg der gelebten Liebe beharrlicher und zielstrebiger als bisher zu gehen, dann tritt Meine Gnade auf den Plan, was heißt: Ich nehme in dem Maße, wie du es zuläßt, dein Leben in Meine Hand; Ich komme dann als Lotse an Bord deines Lebensschiffes; Ich Bin dann der einzig Kompetente in der Führerkabine deines Zuges, auch wenn du noch nicht oder nicht im Detail weißt, wie nun die Reise verlaufen wird.

Ich werde dich wachsam sein lassen, damit du das rechtzeitig erkennst, was an Anfechtungen auf dich zukommt. Dann helfe Ich dir bei deinen Entscheidungen, denn mit deinem Ja hast du die Kraft in dir aktiviert, die dich anders handeln läßt als bisher.

Damit verändert sich die Landschaft deiner Seele. Stelle dir eine Landkarte vor, deine Seele, die große und kleine Punkte aufweist. Nun kommst du zu Mir, bittest Mich um Hilfe, Erkanntes künftig zu lassen, Bindungen zu lösen und Ängste abzubauen. Ich werde nicht nur deine Bitte um Unterstützung und Befreiung deines konkreten Anliegens erhören, sondern Ich werde deine Seelenlandschaft lichter machen, auch an den Punkten, die du Mir noch nicht ausdrücklich hingelegt hast – vorausgesetzt, Ich sehe in deinem Herzen deinen aufrichtigen Willen, eine Charakteränderung herbeiführen zu wollen, schrittweise weg vom ichbezogenen Menschlichen hin zur selbstlosen Liebe.

Und was ist eine Veredelung deines Charakters – der ja die Summe deiner Gedanken, Worte und Handlungen darstellt – anderes als das, was Ich die Menschen als Jesus mit dem Gebot der Gottes- und Nächstenliebe gelehrt habe. In deiner Liebe drückt sich dein Charakter in seiner schönsten Form aus.

Damit wird es heller und leichter in dir, etwas verändert sich, zuerst unmerklich, dann für dich selbst und deine Umwelt spür- und sichtbar. Das ist Mein Wirken in dir, das ist Meine Barmherzigkeit, die dir nicht nur die erkannte, gegenwärtige Last abnimmt, sondern die dein Leben grundsätzlich zum Positiven, zum Glücklichsein und zur Freiheit hin umgestalten wird.

http://www.aus-liebe-zu-gott.de/Offenbar...2017-11-13.html

#4 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 28.11.2017 19:17

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Ja, es ist wirklich nicht einfach, sich immer wieder stets aufs neue mit VATER-JESUS im Herzen zu verbinden. Gerade wenn die Alltagspflichten und dekadent wie desaströsen Außenereignisse einen in die Mangel nehmen. Aber auch ganz persönliche Widerfahrnisse können erst einmal aus der Bahn werfen: Letzten Sonnabend verunfallte mein alter Vater auf dem Fahrrad mit einem Auto. Er hatte zehntausend Schutzengel bei sich - er stieg zwar übers Rad und schließlich über die Kühlerhaube des Autos ab - aber es ist ihm außer Schrecken nichts passiert. Der Schrecken saß aber auch mir in den Gliedern, als ich davon erfuhr. Einerseits tiefe Dankbarkeit für die Bewahrung und Behütung durch GOTT, andererseits machte sich aber auch der Verstand seine Gedanken darüber, wie "schnell" doch alles gehen kann und das, was einem selbstverständlich ist, urplötzlich seine Gültigkeit verliert.

So war der letzte Sonnabend ein ganz und gar durch-gewirkter für mich. Erst der lange Dienst, dann die Nachricht vom Unfall, ein Abend-Besuch bei meinen Eltern (mein Vater war inzwischen aus dem Krankhaus, in das er zur Beobachtung eingeliefert war, wieder zurück), später, wieder bei mir, ein unerwarteter Anruf - und ein endloses Telefongespräch mit einem nahe stehenden Menschen bis spät in die Nacht, dessen Probleme ich in dieser meinigen Situation nicht umwandeln konnte, sondern auf mich bürdete und mich schließlich vollkommen matt und ausgelaugt fühlte und gleichzeitig zu aufgewühlt, um schlafen gehen zu können. So schrieb ich noch weitere Post an Freunde. Hörte dann auch wieder Musik und trank dabei Bierchen auf Bierchen. Welch unheilvolle Dynamik! Wie schwach ist dann doch das Fleisch! So braucht es nicht zu verwundern, dass ich schlussendlich wieder vollen Gedankengepränges war, das hier auf Merliners im Zusammenhang mit einem Musikbeitrag (diese Musik fing mich in meiner besagten Stimmung sehr gut auf) - ich noch teilen zu müssen in den Irrwitz verfiel. Entsprechend sehr unsinnig und unmissverständlich war dann das "zusammengeraffte" Ergebnis meiner Gedankengänge, so dass ich mich später doch veranlasst sah, es zu löschen. Man möge mir diesen Schritt nachsehen.

Das alles brachte mich aber aus der "Schoß-Geborgenheit-Im-VATER-HERZen" wieder hinaus - und es bedurfte großer Mühen und Anstrengungen, die Verbindung wieder herzustellen ...

Weil ich es am eigenen Beispiel kenne, möchte ich deshalb ermuntern, sich immer wieder aufs neue ins Wagnis zu stürzen, Mut und Beharrlichkeit aufzubringen für die Innere Arbeit. Der Lohn ist ein Grund-GEFÜHL, eine UR-Geborgenheit, die über alles hinausgeht, was dem Verstand über die kurzweiligen Befriedigungen seines Eigenwillens jemals erfahrbar werden könnte ...







Deshalb heute an dieser Stelle VATER-JESUS-Worte vom 26.9.17:


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Wer hört Mein Rufen?




Feierstunde am 26. September 2017 in Wörschach





Meine geliebten Söhne und Meine geliebten Töchter,

wenn ihr den Zustand in eurer Welt genauer betrachtet, so könnt ihr gut erkennen, wie viele Triumphe die Gegenseite zu feiern vermag. Und warum ist das möglich? Weil Meine Kinder den Ernst der Lage nicht erfassen, weil Meine Kinder, viele Meiner Kinder, nicht alle, aber viele Meiner Kinder meinen, sie können ihren Weg alleine gehen, sie wären in der Lage, alles allein zu bewältigen, weil sie meinen, sie wüssten, wie ein Erdenleben zu leben sei. Sie leben es so, wie es für sie, aus ihrem Unvermögen heraus die Wahrheit zu erkennen, passt.

Ist es verwunderlich, dass die Situation auf eurem Planeten immer mehr eskaliert? An­gesichts der Gottlosigkeit der Menschen, die derzeit auf diesen Planeten leben, wird es euch nicht verwundern. Denn wo Mein Segen fehlt, kann sich nichts Gutes entwickeln. Und so brauche Ich, wenigstens, bildlich gesprochen, eine Handvoll treuer Kinder, die ge­willt sind, den Weg der Liebe und der Heiligkeit zu gehen, den Weg des Bemühens, den Weg der Hingabe und den Weg der Demut.

Nun, das sind alles Hinweise, die die meisten Meiner Kinder nicht wirklich gerne hören. Demütig sein, sich hingeben, auf etwas verzichten, was diese Welt anzubieten hat… Das sind nicht die Schlagworte, die Meine Kinder aufrütteln und motivieren, ihr Leben zu verän­dern. Daher könnte man sagen: Ich stehe auf verlorenem Posten. Nun, ihr könnt euch denken, dass das sicher nicht der Fall ist. Aber was Ich tun kann, ist: Meine Kinder die Er­fahrung machen zu lassen, was passiert, wenn sie meinen, sie könnten ihren Weg ohne ihren Schöpfer gehen. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, was das für diese Welt und ihre Bewohner bedeuten würde, wenn Ich Gerechtigkeit walten lassen und Meinen Kindern das zumuten würde, was sie, aufgrund ihres Verhaltens, selbst inszeniert haben. Dann sähe es für Meine Kinder und für diesen Planeten nicht gut aus!

Aber ihr wisst, dass Ich ein barmherziger Vater bin und vieles zu verhindern vermag, aber nicht alles verhindern werde. Denn viele Meiner Kindern lernen nur durch die Konse­quenzen, die sie aufgrund ihres Verhaltens zu tragen haben und tragen müssen. Wenn ihr euren Kindern alles durchgehen lasst, so werden sie nichts lernen, sie werden immer auf­müpfiger, fordernder und liebloser. Und wenn Ich dieses Verhalten als Vater verhindern oder zumindest einschränken möchte, so bleibt Mir nichts anderes übrig, als die Konse­quenzen aus dem Verhalten Meiner Kinder zuzulassen. Aber ihr wisst, dass Ich ein lieben­des Herz habe, und aus dieser Liebe heraus rufe Ich alle die auf, die von sich behaupten, dass sie Mich lieben. Und das bedeutet: dass die Kinder, die ernsthaft den Weg mit Mir gehen und gehen möchten; einstehen für die, die vor dem Abgrund stehen.

Daher lade Ich alle Meine Kinder, nicht nur die, die hier sitzen, sondern auch die, die dieses hören und lesen, ein, an dieser Not dieser Welt, an dieser zum Großteil gottlosen Welt, mitzutragen. Mittragen heißt auch: erkennen und zu Mir bringen, für diese Mensch­heit um Licht, Segen und Liebe beten, sich Zeit nehmen für diese Begegnung mit Mir. Und genau die Zeit ist es, die auch euch immer wieder im Wege steht und ihr meint, ihr habt keine Zeit. Und diese Aussage ist sehr zweideutig: ihr habt keine Zeit mehr, angesichts dessen, dass es fünf nach Zwölf ist. Und ihr meint ihr habt keine Zeit, um stille zu werden, euch zu besinnen und euch mit Mir zu verbinden, alles liegen und stehen zu lassen und zu Mir zu eilen.

Aber bedenkt, dass die Dunkelwesen sehr wohl wissen, in welcher Form sie euch Zeit, für das, was Ich eben gesagt habe, rauben können. Sie kennen euch, sie kennen eure Schwachstellen, sie kennen eure Neugierde, euer noch mehr wissen wollen und das nüt­zen sie. Was nützt euch euer noch mehr Wissen, angesichts des Zustandes in eurer Welt? Wer ist der, der hier helfend eingreifen kann und gleichzeitig nicht den freien Willen Seiner Kinder antastet? Was schwierig genug ist. Wer ist der, der da ist und ruft? Wer hört Mein Rufen? Nicht das Wissen ist es, sondern die Liebe, die diese Welt aus ihrem Chaos zie­hen kann. Schaut also nicht so sehr auf das, was alles passiert, das wisst ihr ohnehin, sondern vertraut Mir, eilt zu Mir, bleibt bei Mir, geht mit Mir, entscheidet mit Mir, nur so kann Ich durch euch zum Wohle eurer Geschwister, der Natur, des ganzen Planeten, auch der Tiere wirken. Ihr kennt ihre Not.

Bleibt in der Verbindung mit Mir und ihr bekommt die Kraft für das, was zu bewältigen ist. Bleibt im Vertrauen zu Mir, dann spürt ihr die Kraft in euch, um die Situationen, die sich tagtäglich ergeben zu bewältigen. Verbindet euch immer mit Mir, wenn ihr jemandem be­gegnet, ob am Telefon oder persönlich, die Not wird immer größer, ihr erkennt es durch die vielen Gespräche in eurem Leben mit euren Geschwistern. Wie wollt ihr das bewältigen, wenn ihr nicht ganz innig mit Mir jeden Schritt geht? Und genau dazu lade Ich euch ein, zu eurem Wohl, zu eurem Heil und zur Rettung dieser Menschheit.

Mögt ihr euch auch fragen: was können wir bewältigen, was können wir schon tun, was will jeder Einzelne da schon bewirken? Ja, die Fragezeichen haben ihre Berechtigung, aber ihr macht es ja nicht alleine, sondern Ich durch euch. Und das sei euch bewusst, nicht ihr tut etwas, ihr bringt eure Bereitschaft mit, dass Ich durch euch tue und tun möge. Ihr bringt die Liebe zu Mir und zu euren Geschwistern mit. Und das zählt: eure Bereit­schaft. Und das ist Hingabe, auch Opfer, denn es gilt auf manches zu verzichten. Dieser Preis möge euch nicht zu hoch sein, sondern eine Liebestat. Kehrt immer wieder um, wenn ihr euch im Alltag verheddert und richtet euren Blick auf zu Mir, dem Gekreuzigten und Auferstandenen.

Meine Geliebten, seid gesegnet und erfüllt mit Meiner Liebe. Was wäre diese Welt ohne Meine Kinder, die im Herzen Ja gesagt haben zu Mir, ihrem himmlischen Vater und Erlöser dieser Welt.

Friede sei mit euch.

Amen

Quelle: http://www.aus-liebe-zu-gott.de/Ort-und-...ieren-II--.html

#5 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 31.12.2017 10:46

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Ich wünsche Euch allen ein gutes Hinüberkommen in ein reich gesegnetes neues Jahr 2018! Alles darauf deutet hin, dass es DAS Jahr der entscheidenden Umwälzungen sein wird. Umso mehr ist es erforderlich, sich dafür innerlich zu wappnen, um ein Fels in der Brandung und ein Leuchtturm auf dem Riff sein zu können.

Deshalb möchte ich Euch zu diesem Anlaß folgende Texte zur "Inneren Arbeit" ans Herze legen.

Euer Hirtenjunge


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Den unterschiedlichen Erklärungen vieler Denker und Philosphen zu folgen, was unter „Religion“ eigentlich zu verstehen ist, ist für einen Normalbürger schier unmöglich. Am einfachsten es da wohl, in kindlicher Schlichtheit das eigene Herz zu befragen. „Jeder Gläubige hat Erwartungen, Hoffnungen und Sehnsüchte, die vor dem Hintergrund des Glaubens und der religiösen Orientie­rung ihren Ausdruck in verschiedenen Praktiken finden“, heißt es unter Wikipedia. Aufgeführt werden dann:


Gebete zum Erbitten oder Danken und zum Zwiegespräch mit dem Transzendenten

Kulthandlungen (Riten, Opfer, Zeremonien u. a.)

Askese, Ekstase, Meditation, Mystik

Die einfachste „Zutat“ - die auf Dauer einzig wirksame –, sich über die Liebe Gott zu nä­hern, ist nicht aufgeführt. Sie ist weitgehend unbekannt; und obwohl dieser Weg von allen Men­schen auf der ganzen Welt beschritten werden kann, muß er zuerst einmal erkannt und akzeptiert werden. Für die allermeisten ist dies neu, obschon das Gebot schon seit 2.000 Jahren bekannt ist. Auf den kürzesten aller Nenner gebracht, lautet diese Regel: liebe – und sonst nichts! Aber bei al­ler Ein­fachheit ist es wohl eine der schwersten Übungen, die es zu schulen und schrittweise umzu­setzen gilt. Die Erkenntnis, daß das Erdenleben einer Schule gleicht, in der uns die Lernaufgaben vorge­setzt werden, drückt dies aus.







Regeln fürs Menschsein



Wir haben nur einen Körper. Ob er uns gefällt oder nicht, er ist das einzige, was wir garan­tiert unser ganzes Leben lang behalten werden.

Wir werden vieles lernen. Die Erde ist eine Ganztagesschule. Jeder Mensch und jedes Ereig­nis, mit denen wir konfrontiert werden, lehren uns irgend etwas.

Wir empfinden diese Lektionen oft als “Fehler” oder “Misserfolge”. Aber der einzig wirkli­che Fehler besteht darin, die Lektion nicht zu lernen.

Jede Lektion wiederholt sich so oft, bis wir sie gelernt haben. Sie kehrt in verschiedenen Formen wieder, so lange, bis wir sie begriffen haben. Solange wir auf der Welt sind, gibt es immer wieder neue Lektionen zu lernen.

Lektionen, die wir nicht lernen, solange sie leicht sind, werden mit der Zeit immer schwerer. Auch der Schmerz ist eine Methode des Universums, unsere Aufmerksamkeit zu wecken.

Ob wir eine Lektion gelernt haben, erkennen wir daran, dass wir jetzt anders handeln als bisher. Nur durch Handeln kann man Wissen in Weisheit verwandeln.



aus: “Die goldenen Regeln des friedvollen Kriegers” von Dan Millman









Ob du hier lebst oder drüben





Ob du hier lebst oder drüben,

ständig mußt du üben, üben;

denn du wirst so lang’ getrieben,

bis du schließlich lernst zu lieben.


Dabei wirst du dann entdecken,

du mußt selbst die Ziele stecken.

So wird sich die Seele recken,

himmelwärts die Fühler strecken.



Schwinden wird dein Seelenkater,

und nach diesem Welttheater

wird der Himmel dein Berater.

Du, geübt, kehrst heim zum Vater.



aus: “Verlasse dich auf deines Herzens Klang” von H. D.









Man kann nur eines: lieben!





Es weht der Wind, es schäumt das Meer,

die grauen Wolken eilen.

Ich habe keine Stätte mehr,

um gastlich zu verweilen.



Das Haupt so müd, das Herz so schwer,

und immer weiter wandern.

Wo finden sie den Mut nur her,

die vielen, vielen andern?



Es rinnt der Sand im Stundenglas,

es rann dahin mein Leben.

Und schau ich rückwärts, frag ich: Was

hab ich der Welt gegeben?



Ich nahm und nahm! Nahm Glanz und Macht,

sie ewig zu behalten. –

Dann kam die bange Todesnacht,

und dann kam das Erkalten.



Und nur ein Schrei aus weher Brust,

ein Schrei ist mir geblieben:

Ich habe es ja nicht gewußt!

Man kann nur eines: lieben!



aus: “Ephides – ein Dichter des Transzendenten” von Hella Zahrada

Quelle: http://www.aus-liebe-zu-gott.de/Man-kann-nur-eines%3A.html

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Seelisch betrachtet: Louis Pasteur, die Mikrobe und das Milieu





Der folgende Buchauszug aus „Das Absolute Rezept oder Lasst den Lotsen an Bord‟ überträgt die Erkenntnis von Louis Pasteur ins Seelische und damit aber auch gleichzeitig in die Realität unseres Lebens. Allerdings wird die Lösung eines jeden „Mikroben-Befalls“ viel zu leicht übersehen: Ändert man die Zusammensetzung des Nährbodens, geht die Bakterie zugrunde. Heißt: Stärkt man das Licht seiner Seele, verstärkt sich auch der göttliche Schutz, und die Einflußnahme der „Mikrobe Finsternis“ wird geringer und geringer.



Louis Pasteur (1822 – 1895), franz. Wissenschaftler und Pionier auf dem Gebiet der Mikrobiologie, verdanken wir die Erkenntnis, die er der Nachwelt auf seinem Sterbebett vermacht haben soll:

„Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles.“ In das Geistige übertragen bedeutet es: Der individuelle Seelenzustand eines Men­schen, sein seelisches Milieu, läßt Einflußnahmen aus dem Feinstoff­lichen zu oder eben nicht. Dieses Seelen-Milieu bestimmt darüber, ob Versuchung und Verführung oder geistiger Beistand überhaupt eine Chance haben, das Bewußtsein eines Menschen zu erreichen; und wenn sie es erreichen: ob sie entsprechend ihrer Absicht etwas ausrichten können.

Damit haben alle oberflächlichen Ausreden, Erklärungsversuche oder Begründungen ausgedient. Die Gefahr, das Teuflische, hält sich unbemerkt in unserer Nähe auf, beobachtet uns, belauert uns und wartet auf einen günstigen Augenblick, uns eine Laus in den Pelz zu setzen. Da durch den entsprechenden Seelenzustand diese Laus re­gelrecht erbettelt wurde (natürlich nicht mit Worten, sondern äußerst intensive Gedankenkräfte haben die Tore geöffnet), kommt es u. a. zu Gewalttaten, die für alle Betroffenen nicht nachvollziehbar sind: „Wie aus heiterem Himmel ... völlig unerklärlich ... wir haben nie etwas bemerkt ... es war doch ein ganz normaler Junge.“ Selbst wenn es nicht zu derartigen Exzessen kommt, sind Angehörige oftmals ent­setzt angesichts der Veränderungen, die sie – ohne daß es dafür eine Erklärung gibt – bei einem Familienmitglied bemerken.

Ein etwas wachsameres Auge auf den Umgang, ein Hinterfragen bestimmter Verhaltensweisen, ein aufmerksamer Blick auf die neben dem PC liegenden Killer- oder Horror-Spiele hätte ihnen die Augen öffnen können. Wenn ... ja wenn sie denn überhaupt einen Zusam­menhang erahnt hätten zwischen „dem Milieu und der Mikrobe na­mens Gewalt, Sex, Drogen“.

Doch das Vorhandensein eines solchen feinstofflichen Milieus wird rundweg abgestritten. Tausend andere Gründe müssen herhal­ten, um Erklärungen zu formulieren, die wenig oder nicht überzeu­gend sind, und an die keiner wirklich glaubt. Kirchliche Irrlehren, die Gott in einen weit entfernten Himmel und den Teufel in eine weit entfernte Hölle verbannen, haben dazu ihren wesentlichen Teil beigetragen.

In Trauerfeiern, die bei besonders tragischen Geschehnissen öf­fentlich gezeigt werden, heißt es dann: „Warum konnte das gesche­hen? Hier dürfen wir nicht weiterfragen. Dazu gibt uns Gott keine Antwort.“ „Doch“, möchte man den Rednern und Predigern zurufen, „doch, Gott gibt die Antworten. Und wenn ihr sie wirklich hören möchtet, so räumt eure religiösen Blockaden und eure wissenschaft­liche Ignoranz zur Seite und gebraucht euren gesunden Menschen­verstand. Oder wenigstens eure Herzenslogik.“

Nichts dergleichen. Und so wirken die zerstörerischen Mächte weiterhin unerkannt und ungestört ...

Es gibt nur eine Möglichkeit, ihr Treiben zu beenden – diesen Kräften den Boden zu entziehen, auf dem sie sich häuslich niederge­lassen haben; das Milieu, den seelischen Nährboden so zu verän­dern1, daß sie nicht nur keinen Einfluß mehr nehmen können, son­dern daß sie das neue, höherschwingende Milieu meiden, wie „der Teufel das Weihwasser“.

Dazu ist die Innere Arbeit das geeignetste Mittel. Man muß ja nicht warten, bis es zum Schlimmsten kommt.



*



Damit dies alles sich wirklich fest in uns verankern kann, noch ein kleines Beispiel.

Stell Dir einen großen Verschiebebahnhof vor mit unzähli­gen Weichen und unzähligen Waggons. Jeder Waggon stellt einen Menschen dar, der in unsichtbaren Kraftfeldern lebt. Diese versuchen ununterbrochen, ihn in eine Rich­tung zu schieben, die ihnen angenehm ist – sofern es sich um negative Kräfte handelt – oder ihn ins Licht zu bringen, was die selbstlos dienenden Kräfte beabsichtigen. So wir­ken auf die Waggons ständig Kräfte ein, die aber unbe­merkt bleiben.

Eine Einflußnahme ist bei den Menschen möglich, die in ihrer Seelenstruktur gleiche oder ähnliche Aspekte aufwei­sen wie die Kräfte, die auf sie einwirken. Gelingt dies, rollt der entsprechende „Menschen-Waggon“ einige Meter oder einige hundert Meter in die gewünschte Richtung – weg vom Licht, hinein in dunklere Zonen, sobald nieder­schwingende Einflüsterungen die Oberhand gewonnen ha­ben. Im schlimmsten Fall bringen die Gegensatzkräfte den Waggon zum Entgleisen, denn das ist ihre Absicht: zu stö­ren, zu zerstören, um so aus den negativen Gedanken und Handlungen dieser Verführten ihre Energie zu ziehen.

Erreichen dagegen die lichten Kräfte einen Menschen, fängt sein Gewissen an zu pochen, können positive Impul­se im Inneren oder auch von außen aufgenommen werden, so ist es leicht, sich vorzustellen, daß in diesem Moment die Fahrt eines Waggons in die Richtung dunkler Bereiche gestoppt wird. Die lichten Kräfte haben eingegriffen, so weit es der freie Wille des Menschen zuließ. Eine Weiche wird gestellt, und der Waggon ändert seine Fahrtrichtung – weg vom Dunkel und hin ins Licht.

Wie lange seine Fahrt in die neue Richtung anhält, ent­scheidet der Mensch selbst. In dem Augenblick, in dem er sich in Empfindungen und Gedanken, in Worten und Handlungen, wieder den Gegensatzkräften öffnet, weil noch Gegensätzliches in mehr oder weniger starkem Maße in ihm liegt, verlangsamt sich die Fahrt ins Licht. Und je nachdem, inwieweit er sich der Dunkelheit ausliefert, wird sein Waggon wieder in die dunklere Bereiche zurück ver­schoben.

Dieses Bild auf unser Leben zu übertragen ist nicht schwer. Jeder von uns gleicht auf seine Weise einem solchen verschiebbaren Wag­gon, der zwar die besten Absichten hegt, aber dennoch immer wieder über seine eigenen Entsprechungen, seine nicht erkannten Fehler und Schwächen stolpert, und deshalb in entsprechenden Situationen be­einflußt, gestört, beeinträchtigt oder vielleicht sogar zu Fall gebracht werden kann.

Das ist die Erklärung dafür, warum es uns auf unserem Weg zu Gott manchmal besser, manchmal schlechter geht: Wir liefern uns als Spielball diversen Kräften aus.



*



Ich höre Dich direkt fragen: „Bin ich denn von Gott nicht geschützt, wenn ich Ihn darum bitte?“

Laß uns folgendes überlegen:

Wäre Dein momentaner Zustand nicht zum Positiven hin zu verändern, dann gäbe es keine Entwicklung – und die Finsternis würde sich vor lauter boshafter Freude die Hände reiben. Dazu hat sie aber keinen Grund. Denn sie kann bei allem Einfluß auf Deinen Willen den Zugang zum Zentrum Deiner Entscheidungen nicht blockieren. Sie kann diese indirekt beeinflussen, indem sie Dich ablenkt durch ihr Angebot an weltlichen Verlockungen und Egotrips aller Art und Dich so verführen, Prioritäten falsch zu setzen. Aber eine Entscheidung, mit der Du Dich für die wirklich be­deutsamen Dinge Deines Lebens aussprichst, kann sie nicht ver­hindern.

In vielen Fällen ist das unsere Rettung. Bildlich gesprochen besit­zen wir in Form eines roten Telefons einen direkten Draht zu Gott, eine abhörsichere Verbindung. Von niemandem kann unsere Ab­sicht durchkreuzt werden, dieses rote Telefon zu benutzen. Die Verbindung ist in Bruchteilen eines Augenblicks aufgebaut. Das ist kein Wunder, da sie ja auch sehr kurz ist: Sie führt von unserem Kopf direkt in unser Herz, mitten hinein in die Energie unseres Christusfunkens.

Wenn Du Dich in den Schutz Deines himmlischen Vaters begeben möchtest, kann dies nicht verhindert werden. Zuvor des richtigen Verständnisses wegen ein paar mutmachende Worte, damit nicht der Eindruck entsteht, die Dunkelheit könnte unvermindert ihre Angriffe auf ein Kind Gottes fortsetzen, das sich entschlossen auf den Rück­weg gemacht hat. Dies ist ihr für eine Zeitlang nicht möglich, da an­sonsten jede Entwicklung einer Seelenstärke schon im Keim erstickt würde. Zwar herrscht „Chancengleichheit“2 in der Auseinanderset­zung zwischen Licht und Finsternis, denn Gott liebt alle Seine Kin­der gleich. Auf diejenigen aber, die Ihm ihr Ja gegeben haben, legt Er gewissermaßen Seine Hand und drückt damit aus: „Dieses Kind hat sich für Mich entschieden. Es wird an die Bewältigung seiner Aufga­ben gehen. Dabei werde Ich es unterstützen. Ich werde es in seinem Inneren stärken und zu schützen wissen.“

Hätten wir diesen verstärkten Anfangsschutz nicht, dann käme niemand von uns aus seinen Startlöchern heraus. In der ersten Zeit unseres entschiedenen Weges mit Ihm werden also die Verführungs­versuche und Einflußnahmen sozusagen auf Abstand gehalten. (Um ein Bild zu gebrauchen: Gott trainiert mit uns, in dieser Zeit wird le­diglich unser Sparringspartner als Gegner zugelassen. Auch das Bei­spiel eines in einer Baumschule geschützt heranwachsenden Bäum­chens bietet sich an.) Man kann diese Phase als Karenzzeit bezeich­nen; wenn wir sie nutzen, dürfen sich nach und nach gewichtigere Gegner an uns, die wir stark und stärker geworden sind, messen. Gleichzeitig dürfen sie sich – wenn sie wollen – an uns erkennen.

Wie sieht nun Sein Schutz aus?

Stell Dir eine weiß-goldene Kugel vor, die Dich vollkommen ein­hüllt. Durch diese Kugel kann von außen nichts und niemand ein­dringen. Schutz total, und zwar so lange, bis irgend jemand (wer mag das sein?) von innen anfängt, ein Fenster zu öffnen.

„Warum sollte ich?“ wirst du sagen. Du sollst ja auch gar nicht, aber draußen steht jemand, der Dir freundlich zuwinkt, der Dir hoch­interessante Neuigkeiten zuruft, Dir etwas lang Erwünschtes überrei­chen möchte (kostenlos versteht sich), der Dir die zauberhaftesten Dinge aus 1001 Nacht verspricht. Er wirkt überaus glaubhaft – und vielleicht ist es Dir in Deiner schönen Kugel ja auch schon ein biß­chen langweilig geworden.

Wenn Du, aus Neugierde oder weil das beileibe so schlimm nicht sein kann, was er Dir da erzählt und anbietet, nun ein Fenster auf­machst, um es entgegenzunehmen oder gar die Türe öffnest, um ihn hereinzulassen – dann ist Dein Schutz nicht mehr vollständig; er ist zum Teil dahin.

Die einzigen, die unseren Schutz zu schwächen in der Lage sind, sind wir selbst.

Das Angebot Deines Verführers ist dabei genau auf Dich zuge­schnitten (bitte berücksichtigen, daß es um eine vereinfachte Darstel­lung handelt):

Wenn Du nicht eifersüchtig bist, vergeudet er keine Zeit und Energie, um in Dir etwas anzusprechen, was gar nicht da ist.

Wenn Dein Jähzorn beinahe „ausgetrocknet“ ist und nur noch aus den gängigen Verärgerungen besteht, inve­stiert er dort nichts hinein.

Wenn er sieht, daß Du Deine Frau/Deinen Mann liebst, wird er Dich in dem Punkt nicht versuchen.

Wenn er erkennt, daß Du mit Deinem Geld gut umge­hen kannst und Dich nicht auf finanzielle Abenteuer einläßt, wird er Dir nicht „das beste Geschäft Deines Lebens“ schmackhaft machen.

Wenn er der Überzeugung ist, daß in Deinem Leben Ordnung herrscht, wird er Dich nicht zu Trägheit und Schlamperei verlocken.

und so weiter. Aber ...

... er hat noch ein paar Tricks auf Lager. Unterschätze ihn nicht. Er wird Dir Vorschläge machen, bei denen Du kaum „nein“ sagen und andere, denen Du überhaupt nicht widerstehen kannst. Wie das? Ha­ben wir nicht unseren freien Willen und zudem eben Michele Longo D‘Onnell mit der Aussage zitiert, daß wir bei jedem Gedanken ent­scheiden können, ob wir ihn in unsere Stadt hereinlassen?

Im Prinzip richtig, gestehe ich zu; aber unsere Fähigkeit oder Un­fähigkeit, mit dem Gedanken auf die richtige Weise zu verfahren, hängt nicht nur von unserem Wollen und unserer vernünftigen Ent­scheidung ab. Befindet sich in unserer Seele und damit in unserer Schutzkugel ein Gegenstück des um Einlaß bittenden Gedankens, kann es sein, daß wir nicht groß um Zustimmung gefragt werden. Hat nämlich das Gegenstück in uns – unsere vorhandene Entspre­chung – noch das Sagen oder noch zumindest ein gewisses Mitspra­cherecht, dann werden wir nachgegeben, ein Fenster oder die Türe geöffnet haben, ehe uns überhaupt bewußt wird, was wir da tun.

Das sind dann die ungeschminkten und unkontrollierten Reaktio­nen, von denen wir sprachen. Sie können natürlich auch als durchaus wohl überlegte Aktionen von uns ausgeführt werden, dann, wenn wir selbst das Angebot nicht nur unbewußt-automatisch, sondern in kla­rer Absicht annehmen.

Selbst wenn keine größeren Anteile von Entsprechungen mehr in uns liegen, wird der Finsterling immer wieder versuchen, uns zum Öffnen unseres Schutzes zu bewegen. Kostet ja nichts und verspricht vielleicht auf Dauer doch Erfolg. Es müssen keine großen Fenster sein, die da geöffnet werden. Aber nach und nach breitet er sich doch in uns aus. Bemerken wir dies, ist es zwar nicht zu spät – es ist nie zu spät –, aber wir müssen ihn strikt seines Platzes verweisen und unse­re Kugel wieder abdichten.

Christus, unser Freund und Bruder hilft uns dabei, das ist keine Frage. Doch wir kommen nicht umhin, bestimmte Fenster wieder zu schließen. Wir müssen auch die Charakterzüge und Eigenschaften in uns anschauen, die eine geradezu magnetische Anziehung auf Ein­flüsse von außerhalb haben. Denn immer wieder aufs Neue zum Herrn zu laufen und um neuen Schutz zu bitten, kann der Weisheit letzter Schluß nicht sein. Dieser kann nur darin bestehen, die Schie­nen zu blockieren, auf denen der Finsterling immer wieder seinen Nachschub bei uns anliefert.

Dann ergibt sich ein wirksamer Schutz nach und nach von allein, gemäß der Gesetzmäßigkeit: Wer dem Gesetz dient, dem dient das Gesetz – und schützt ihn.

Jetzt wissen wir, warum unser Schutz immer mal wieder löchrig wird, und warum es nicht alleine damit getan ist, ihn vom Herrn regelmäßig „runderneuern“ zu lassen.

Doch wenn wir von all dem nichts wissen, kann ein Gottesbild entstehen, das – wie es der folgende Zeitungsartikel vom 14. 7. 2007 zeigt – die sonderbarsten Blüten treibt:


Klage gegen

Gott abgewiesen




BUKAREST Ein rumänischer Häft­ling,

der wegen seiner Missetaten Gott ver-

klagen wollte, ist mit seinem Ansinnen

gescheitert. Die Staatsan­waltschaft in

der westrumänischen Stadt Temeswar

wies die Klage ab. Der wegen Mordes

zu 20 Jahren Haft verurteilte Mann woll-

te Gott vor Ge­richt dafür verantwortlich

machen, daß dieser ihn „nicht vor dem

Teufel geschützt“ habe... dpa





Bedarf es noch einer Antwort auf die Frage, weshalb Gott unsere Feinde nicht einfach auf Abstand hält? Kurz und knapp: Auch sie sind Seine Kinder (und unsere Brüder und Schwestern, was wir lei­der allzuoft vergessen) und werden von Ihm ebenso geliebt wie wir. Er würde in ihren freien Willen eingreifen, würde Er ihnen gebieten, uns in Ruhe zu lassen. Er macht es anders herum:

Licht kann zwar angegriffen, aber nicht besiegt werden.3 Werde selbst zum strahlenden Licht, an dem sich die Finsternis erkennen kann. Wer diesen Weg mit Gott gemeinsam geht, der braucht nicht darum zu bitten, daß Er die Feinde strafen oder hindern oder vernich­ten möge. Er täte ohnehin nichts von allem. Er gibt Dir und mir die Kraft, in Klarheit, Weisheit und Liebe unseren vermeintlichen Fein­den entgegenzutreten. Oder soll Er unsere Arbeit übernehmen, weil wir es vorziehen, uns davor zu drücken? Er beherrscht das schon, worum wir betteln. Wir noch nicht. Deshalb sind wir gefragt.

Erinnerst Du Dich noch an die Feinde der Inneren Arbeit? Be­merkst Du den Unterschied? Wir sind göttlich, ausgestattet mit uns noch nicht bewußten Kräften. Aber wir sind nicht Gott.



(aus „Das absolute Rezept oder Lasst den Lotsen an Bord‟ von Hans Dienstknecht)




1 Pasteur stellte fest, daß allein das Milieu das Wachstum der Bakterie bestimmt. Ändert man die Zusammensetzung des Nährbodens, geht die Bakterie zugrunde.

2 Eine wirkliche Chancengleichheit ist dies insofern nicht, weil das Licht nicht zu besiegen ist. Die Aufgabe und Umkehr der Dunkelheit ist keine grundsätzliche Frage, sondern eine Frage der „Zeit“.

3 Vielleicht kennst Du die Frage, die eigentlich gar keine Antwort verlangt: Wenn es innen hell und draußen dunkel ist, und Du öffnest einen Fensterladen: Fällt dann die Dunkelheit nach innen oder das Licht nach außen?

Quelle: http://www.aus-liebe-zu-gott.de/Seelisch-betrachtet%3A.html





http://www.ohwow.de/?p=21546

#6 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Astrid 31.12.2017 13:25

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Lieber Christian,

auch ich wünsche dir und allen Lesern dieses Forums heute einen guten Übergang ins neue Jahr.
Für mich fühlt es sich sehr gut an, was nicht heißt, dass es keine Herausforderungen geben wird...

Alles Liebe
Astrid |addpics|eop-7-385c.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

#7 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 28.08.2018 11:42

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Bewusstseins-Innen-Arbeit in der "Endzeit"

Auszüge aus der Offenbarung GOTTes an Hans Dienstknecht vom 12.7.18

Meine Söhne und Töchter, eure ernste Zeit erfordert ernste und klare Worte. Darüber werden jene erfreut sein, die verstehen möchten, warum sich die Situation auf eurer Erde dramatisch zuspitzt, um daraus für sich die notwendigen Konsequenzen ziehen zu können. Andere möchten lieber nicht so genau hinschauen; ihnen wäre es lieber, Ich würde sie ausschließlich „in Liebe einhüllen“, wie es eines eurer Lieder beschreibt.

Immer wieder habe Ich auf die Notwendigkeit hingewiesen, über ein unreflektiertes „Glauben-Müssen“ hinaus zu versuchen, Zusammenhänge zu sehen, Hintergründe zu erkennen und ein eigenständiges Denken zu entwickeln. Ich tue es auch diesmal, weil es als Fundament für eure innere Freiheit, eure tief verwurzelte Überzeugung und damit für eure Souveränität – die euch als Söhne und Töchter Meiner Liebe seit Ewigkeiten zu eigen ist – nicht ausreicht, etwas lediglich gelesen oder gehört zu haben. Wissen allein ist niemals ein Garant dafür, daß ihr in den inneren und äußeren Stürmen des Lebens bestehen könnt.

Die Herzenslogik1), die Ich euch lehre, ist ein wunderbares Instrument, um Schritt für Schritt zur Wahrheit finden und immer tiefer in Meine Weisheit eintauchen zu können – sofern dieses „Handwerkszeug“ von euch angewendet wird.

Deshalb empfehle Ich euch, und dies gilt besonders für Mein heutiges Offenbarungswort, es nicht nur beim Lesen oder Hören Meiner Aufklärungen zu belassen, sondern euch damit gedanklich zu beschäftigen. Je öfter ihr dies macht mit der Absicht, etwas lernen und in eurem Denken verändern zu wollen, um so mehr wird es zu eurer ureigenen Auffassung, die dann auch nicht mehr durch Anfechtungen und Zweifel erschüttert werden kann, die gesät werden, um euch zu verunsichern.

(Es geht um) die Notwendigkeit, Wissen nicht nur im Kopf zu behalten, sondern es auch umzusetzen und zu leben. Vorausgesetzt, ihr wollt verstehen lernen und frei werden.

Ich sprach in einer früheren Offenbarung2) davon, daß schlimmer als alle Unterdrückung, als alle Unterwerfung Andersgläubiger und alle Zwangsmaßnahmen die Verfälschung Meiner Lehre der Liebe war mit der Folge einer Verschleierung der Wahrheit, die seitdem besteht und – oftmals gegen besseres Wissen – nach wie vor als Mein Wort ausgegeben wird.

Dies hat dazu geführt, daß Ich nicht mehr als der gerechte und liebevolle Vater erkannt werde, daß man nicht mehr an Mich glaubt, daß selbst die, die an Mich glauben, Mich und Meine Liebe nicht verstehen; und es hat die verheerende Folge gehabt, daß das eigene Tun und Lassen nicht mehr unter dem Gesichtspunkt empfunden und gesehen wird, falsch gehandelt und Seelenschuld auf sich geladen zu haben. Die aber muß entweder bereut und wiedergutgemacht werden, oder sie kommt als ausgleichende Gerechtigkeit zum Tragen.

Ein Blick in eure Welt bekräftigt viele in der Auffassung, daß es einen Gott nicht geben kann – oder schlimmer noch: Daß es möglicherweise einen gibt, der aber mit Liebe und Gerechtigkeit nichts im Sinn hat. Denn die einen hungern und dürsten, und die anderen leben in Saus und Braus; die einen trifft zufällig ein Schicksalsschlag, und die anderen werden nicht zur Rechenschaft gezogen. Und bei der Betrachtung des eigenen Lebens bzw. einzelner Lebensstationen und -situationen ist es nicht anders. Alles scheint irgendwie zusammenhanglos nebeneinander zu existieren, gewissermaßen im „luftleeren Raum“: Es ist einfach so. Es passiert einfach so. Punkt!

Und wenn und wo doch ein Zusammenhang geahnt oder gesehen wird, fehlt es an dem nötigen Wissen und oft auch an der Bereitschaft, den Dingen auf den Grund zu gehen. Eine aufhellende Erkenntnis, an welcher der Maßstab der Gottes- und Nächstenliebe angelegt wird, müßte – bei ehrlicher Aufarbeitung – Konsequenzen nach sich ziehen. Inkonsequenz aber, seit Menschengedenken praktiziert, ist eines der größten Übel. Sie kann zwar eine Situation augenscheinlich für eine gewisse Zeit „entschärfen“, aber sie trägt die Wirkung in Form negativer, das heißt korrigierender Folgen schon in sich.

Man kann Mein Gesetz nicht aushebeln oder umgehen! Auch wenn es unbewußt, unwissend oder absichtlich immer und immer wieder versucht wird.

Meine Söhne und Töchter, gebraucht euren Verstand!

Die überwiegende Anzahl der Menschen sieht immer nur ein Glied einer langen Kette, die aus unzähligen Gliedern besteht. Sie sehen immer nur das Glied, auf das sie gerade schauen, oder auf das sie bereit sind zu schauen. So entstehen Unverständnis und Ablehnung, und darüber hinaus mangelnde Bereitschaft, über mögliche Ursachen nachzudenken und Schritte einzuleiten, die in eine neue Richtung weisen. Die Folge sind Stagnation, Oberflächlichkeit, Trägheit und vieles mehr, und der Zeitgeist beansprucht auf diese Weise einen Teil des menschlichen Denkens.

Ein Ziel, auf das sich hinzuarbeiten lohnt, fehlt dann in den meisten Fällen. Der Mensch tritt „auf der Stelle“. Mehr braucht die Finsternis nicht; es reicht ihr, wenn der Mensch sich, im Sinne einer geistigen Evolution, nicht bewegt. Allein das Entfernen des Zahnrädchens „Reinkarnation“ und „Ursache und Wirkung“ hat dies bewirkt.


Das Gesetz von Ursache und Wirkung ...

Wenn ihr nun wißt, daß das Dienen, welches die Demut voraussetzt und damit natürlich den Egoismus ausschließt, im Inneren und Äußeren glücklich und zufrieden macht und euch mit allem versorgt, was ihr braucht; und daß ein gegensätzliches Handeln eine Schuld nach sich zieht, die beglichen werden muß, dann ergeben sich viele Antworten von alleine ...

Alles ist Energie, und keine negative Energie löst sich von alleine auf. Zu keinem Zeitpunkt. Sie muß umgewandelt werden durch Wiedergutmachung, was die Erkenntnis, Reue und Bitte um Vergebung voraussetzt. Der Ausgleich muß wieder hergestellt werden, denn jedes System, das „aus seiner Harmonie gefallen ist“, will und wird wieder in die Harmonie zurückkehren.

Wird dieser Prozeß nicht eingeleitet durch die erwähnten Schritte von der Selbsterkenntnis bis zur Wiedergutmachung, dann tritt die sogenannte Abtragung auf den Plan. Es sind die Wirkungen der zuvor gesetzten Ursachen, die einen Ausgleich herbeiführen. Sie können lange, lange zurückliegen, weil die Zeit keine Rolle spielt. Aber auch dieser Ausgleich stellt keine Strafe dar, sondern dient der Wahrnehmung und Annahme des früheren Verschuldens.

Ihr könnt diese Überlegungen mit eurer Herzenslogik auf einen einfachen Nenner bringen und zu Ende führen:

Was Ich geschaffen habe, ist fehlerfrei und trägt den Wunsch nach Evolution und Vollkommenheit in sich. Alles, was dem nicht – noch nicht – entspricht, ist durch Menschenhand geschaffen worden. Aber auch hier herrscht, bedingt durch Mein Gesetz, der Wunsch nach Evolution und Vollkommenheit vor. Dieses Ziel wird sich verwirklichen – wenn nicht durch die freie Entscheidung des Verursachers und seine Umkehr im Denken und Handeln, dann durch die gesetzmäßig bedingte Notwendigkeit, wieder den erforderlichen Ausgleich herzustellen.

Ihr belegt diesen Vorgang mit dem unzutreffenden Wort „Schicksal“, so, als wenn da irgend jemand irgend etwas schickt. Keiner schickt etwas, erst recht nicht Ich. Das Schicksal ist hausgemacht und kommt wie ein Bumerang auf denjenigen zurück, der die Ursache in die Welt gesetzt hat.

„Was immer auch geschieht, entspringt nicht der Willkür meines göttlichen Vaters. Seine Gesetze arbeiten fehlerfrei. Und weil alles seine eigene Vergangenheit hat, auch wenn mir diese größtenteils unbekannt ist, hat alles seinen tiefen Sinn.“

Wenn ihr dieses Vertrauen noch nicht aufbringen könnt, dann betet und bittet darum. Und verinnerlicht euch mehr und mehr Meine Worte, weil sie euch – wie anfangs erwähnt – erst dann zum Heil gereichen und euch innerlich stark und ruhig werden lassen, wenn sie vom Kopf ins Herz fallen.

Dann spielt es für euch auch keine große Rolle mehr, wann was geschehen wird. Dann habt ihr Meinen schon mehrfach gegebenen Rat befolgt4) und seid mit der Aufarbeitung der täglich neu auf euch zukommenden Aufgaben auf dem Laufenden.

Für diese Arbeit, eure Innere Arbeit, gebe Ich euch alle Kraft, die ihr braucht. Denn Ich möchte euch so bald wie möglich wieder in Meine Arme schließen – weil Ich euch unendlich liebe.

Amen

Vollständige Offenbarung: http://www.aus-liebe-zu-gott.de/Offenbar...2018-07-12.html


#8 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 28.08.2018 12:13

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Seelenentwicklung des Menschen - Freier Wille - Veränderung - Wegbeschreitung

Auszüge aus der Offenbarung an Hans Dienstknecht vom 18.5.18

Meine geliebten Söhne und Töchter, auch Mein heutiges Offenbarungswort soll euch dazu verhelfen, tiefer in Meine Gesetzmäßigkeiten hineinzuschauen; denn ihr wißt, daß es Mein Anliegen ist, daß Meine Menschenkinder nicht nur glauben – oft genug blind und ohne nachzudenken –, sondern daß sie im gebotenen Sinne ihren Verstand gebrauchen, der seine Aufgabe am besten als „rechte Hand des Herzens“ erfüllt. Das Herz, das hier für die Liebe steht, sollte also das Sagen haben; und euer Verstand sollte eurem Herzen eine Hilfe sein, Erkenntnisse zu gewinnen – und nicht umgekehrt.

Dabei kommt dem freien Willen eine zentrale Rolle zu, den Ich allen Meinen Geschöpfen – den Engeln der Himmel und den Menschen der Erde – als Geschenk vermacht habe. Wie ihr damit umgeht, wie und wofür ihr ihn einsetzt, entscheidet über euer Wohl oder Wehe, und zwar nicht nur in eurem irdischen, sondern auch in eurem jenseitigen Leben.

Eine Veränderung des Menschen hin zum Positiven geht aber nicht von alleine vor sich, sozusagen automatisch, auch wenn Ich sie in hohem Maße unterstütze. Sie wird auch nicht erreicht durch äußere Maßnahmen, nicht durch die Beachtung von Verboten, nicht durch die Mitgliedschaft in einer Glaubensgemeinschaft oder das Praktizieren religiöser Übungen. Sie wird ausschließlich in die Wege geleitet durch das erhöhte Fließen Meiner Liebeenergie. Und das wiederum ist die Folge des Bemühens um ein Leben entsprechend dem Gebot Meiner Liebe.

Diese Lehre brachte Ich den Menschen als Jesus von Nazareth. Im Kern lautet sie: liebe – und sonst nichts!

Die Entwicklung der Seele im Menschen wird durch den freien Willen des Menschen gefördert oder gehemmt. Damit läuft die seelische Evolution sehr oft nicht reibungslos auf den Punkt zu, der die Seele stark genug macht, nach dem sogenannten Tod ihren jenseitigen Weg ohne größere Beschwernisse im Licht fortsetzen zu können. In solchen Fällen, weil Mein Wille alle Meine Kinder zurückholen wird, gibt Meine Barmherzigkeit jeder Seele die Möglichkeit, in einer weiteren Inkarnation – oder auch in mehreren Inkarnationen – das zu lernen, was sie sich vorgenommen hat, was ihr aber in einem oder im letzten Leben nicht gelungen ist.

Alles andere würde sich nicht mit Meiner Liebe vereinbaren lassen!

Der rote Faden, dem wir folgen, führt uns gedanklich zu der nächsten Überlegung: Eine Veränderung setzt voraus, daß sie durch den Menschen freiwillig angestrebt werden muß, weil Ich zwar Impulse setze, Wissen vermittle, euch auch durch das Schicksal mit den Folgen eines früheren Fehlverhaltens konfrontiere, euch aufkläre und ermutige, aber niemals gegen euren Willen handle. Es ist also eine Entscheidung eurerseits erforderlich, die wiederum nur dann ehrlichen Herzens getroffen werden kann, wenn zuvor die Erkenntnis im Menschen gewachsen ist, in diesem oder jenem Punkt falsch gedacht und gehandelt zu haben.


Diesen Prozeß nennt ihr Selbsterkenntnis, und ihr habt dafür ein geflügeltes Wort: Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Ihr gebraucht dieses Wort hin und wieder, meist ohne die tiefe Wahrheit zu erkennen, die darin steckt. Ohne Selbsterkenntnis habt ihr keine Chance, eine wirkliche und dauerhafte Veränderung anstreben zu können, weil Mein Gesetz nicht auf Verboten, sondern auf Geboten beruht. Und Gebote zu beachten ist eine Sache der freien Entscheidung, die dann die besten Früchte trägt, wenn ihre Grundlage die Liebe zu Mir ist.

Sich selbst zu erkennen ist nicht immer einfach. Oft wird es erschwert durch die Angst vor dem, was man wohl entdecken wird, wenn man sich und sein Handeln hinterfragt. Oder es ist ein grundsätzlicher Unwille vorhanden, beruhend auf Trägheit, Interesselosigkeit und vielem mehr. Doch selbst dort, wo eine Bereitschaft zur Selbsterkenntnis besteht, taucht oft die Frage auf: „Was soll ich denn ändern? Bin ich tatsächlich so fehlerhaft oder mit so viel Mängeln belastet?“

Wer wenig oder nicht über sich nachdenkt, der gleicht einer Festung, die von einem Feind belagert wird, der alle Schlupflöcher kennt und sich darüber freut, daß keines davon gesichert oder verschlossen ist; weil der Hausherr entweder an einem Schutz kein Interesse hat oder aber an eine „Belagerung“ nicht glaubt …


Viele von euch haben den Wunsch, sich zu verändern, und sie haben damit auch schon begonnen. Sie kommen zu Mir in ihrem Inneren, legen Mir ihre Bitte hin, ihnen zu helfen und erfahren dann, wie Meine Kraft sie verändert. Das ist das, was Ich „Innere Arbeit“ nenne; denn es bedarf schon des eigenen Bemühens, auch wenn Ich den weitaus größeren Teil zu einem guten Gelingen beitrage. Die Innere Arbeit ist daher auf dem roten Faden, dem wir bei unserem Gedankengang folgen, der nächste Schritt, nachdem die Schritte der Selbsterkenntnis – wenn nötig auch der Reue – und der Entscheidung getan worden sind.

Jede Veränderung bedeutet, daß etwas Neues in die Wege geleitet wird, und daß gleichzeitig etwas Altes gelassen werden muß. Es ist wenig darüber nachgedacht worden, was diese einfache Wahrheit in der Praxis mit sich bringt, doch ihr wißt selbst, wie richtig sie ist. Eure Redensart „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß“ drückt ja den nicht erfüllbaren Wunsch aus, es möge doch bitte beides möglich sein …

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Warum Gebete manchmal keine Wirkung zeigen?

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Ihr wißt, wie wichtig es ist, zu Mir zu kommen, mit Mir zu reden, Mir euer Herz auszuschütten und um Meine Unterstützung zu bitten, wenn sich etwas in eurem Leben und in eurem Verhalten ändern soll. Es ist wichtig für euch, weil ihr damit zum Ausdruck bringt, euch freiwillig der Kraft Meiner Liebe anvertrauen zu wollen.

Habt ihr euch aber einmal Gedanken darüber gemacht, warum so viele Gebete nicht erhört werden? Oder nicht sofort oder nicht entsprechend eurer Vorstellung? Liegt es an Mir, der Ich Mich nach euch sehne und euch so bald wie möglich wieder in Meine Arme schließen möchte? Liegt es daran, daß Ich willkürlich hier helfe und dort nicht? Daß Ich Meine Liebe ungleich verteile oder vielleicht das Flehen Meiner Kinder gar nicht vernehme? Oder daß Ich Meine Kinder ignoriere, wenn sie zu Mir kommen? Oder daß Ich ein tauber und stummer Gott Bin, fernab in irgendwelchen Himmeln, ohne direkten Kontakt zu Meinen Geschöpfen?

Wahrlich, Meine Söhne und Töchter, Ich lebe in einem jeden von euch! Ich Bin die Gegenwart in allem, weil Ich das Leben in allem Bin – in der geistigen und materiellen Welt. Wenn du die Augen schließt und nach innen gehst, dann bist du im gleichen Moment bei Mir! Wie also könnte Ich nicht vernehmen, was du Mir sagst? Ich weiß noch um mehr: Ich weiß auch um das, was du Mir nicht sagst, denn Ich kenne dich durch und durch bis in den letzten Winkel deines Seins. Das bedeutet: Ich weiß um das, was du verändern möchtest, aber Ich weiß auch um das, was du – trotz deines Wunsches nach Veränderung – noch behalten möchtest; was du noch nicht bereit bist loszulassen.

Die Nichterhörung eines Gebetes kann vielerlei Gründe haben: Es können karmische Ursachen vorliegen; oder der Himmel muß zuvor noch einiges „in die Wege leiten, er muß die Weichen richtig stellen“; oder der Zeitpunkt kann der falsche sein; oder das Erbetene kann aus menschlicher Sicht zwar wünschenswert, aus geistiger Sicht aber für deine Seele nachteilig sein.

Es gibt viele Erklärungen, die dem Menschen – würde er sie denn von Mir bekommen – dennoch nicht weiterhelfen würden, weil er nur selten in der Lage ist, demütig den Kopf zu neigen und Meinen Willen dankbar, vielleicht sogar freudig zu akzeptieren, auch dann nicht, wenn „Dein Wille geschehe“ allzuoft ohne nachzudenken an den Schluß eines Gebetes angehängt wird.

In solchen Situationen wendet sich der Mensch oft anderen Quellen zu, weil ihm versprochen wird, daß mit der Anwendung gewisser Techniken die Wunscherfüllung gelingt. Das mag hier und da – allerdings unter Mißachtung göttlicher Gesetzmäßigkeiten – tatsächlich der Fall sein, doch was erwartet den Menschen, der Kräften aus den Astralbereichen den Vorzug gibt vor dem Wirken Meiner Liebe-Weisheit ...?

Handelt es sich bei einer Bitte um den Wunsch, bei einer seelischen Veränderung Hilfe zu bekommen – beispielsweise einen negativen Charakterzug in einen positiven umzuwandeln oder eine bisher belastende Eigenschaft durch eine segensreiche zu ersetzen –, dann gelten andere Kriterien: Solche Bitten, das sage Ich mit einem Lächeln, werden vom Himmel so schnell wie möglich erfüllt; sie werden „vorrangig bearbeitet“. Wie könnte es auch anders sein, ist doch die seelische Entwicklung das, was für Meine Menschenkinder in erste Linie wichtig ist. Und entsprechend des seelischen Fortschritts werden sich dann auch die äußeren Umstände ändern.

Wir sind an dem nächsten Punkt unseres roten Faden angelangt. Eine Entscheidung für etwas bedeutet auch immer eine Entscheidung gegen etwas: für das Nachgeben, gegen die Sturheit; für die Treue, gegen die Untreue; für das Maßhalten, gegen die Völlerei; für das Vergeben, gegen das Nachtragen; für die Disziplin, gegen die Unordnung; für die Verantwortung, gegen die Leichtfertigkeit; für die Ehrlichkeit, gegen die Lüge; für das Annehmen, gegen die Ablehnung; für das Loslassen, gegen das Festhalten und, und, und.

Ich gebe dir dazu ein Bild:

Du hast Mich um etwas gebeten; Ich stehe ein paar Meter vor dir und halte das von dir Erbetene in Meinen Händen. Ich werfe es dir – gleich einem Ball – zu. Wenn du in der Lage bist, es aufzufangen, wird es dir gehören, und du hast das, wonach sich dein Herz gesehnt hat. Das wird dir aber nur dann gelingen, wenn deine Hände leer sind, das heißt, wenn du zuvor das Gegenteil von dem aus der Hand gegeben hast, was du nun als Geschenk von Mir bekommst. Denn Ich kann deine Hände nur füllen, wenn sie leer sind.

Ihr müßt also bereit sein und euch darum bemühen, das zu lassen, was euch unter Umständen schon lange begleitet, und was euch immer wieder so handeln läßt, daß eine Veränderung angesagt ist. An diesem Punkt ist eure Ehrlichkeit, eure Aufmerksamkeit und eure feste Absicht gefragt. Wenn es euch nur oder in erster Linie darum geht, etwas Neues zu bekommen, und wenn ihr euch nicht daranmacht, mit Meiner Hilfe „alte Zöpfe abzuschneiden“, dann werdet ihr über kurz oder lang feststellen, daß sich noch nichts oder nicht viel getan hat.

Der Grund dafür, wenn dies der Fall ist, liegt auf der Hand: Auch wenn euch dies nicht immer bewußt ist, so möchtet ihr aus den unterschiedlichsten Gründen doch nicht loslassen. Euer freier Wille möchte die bisherige Neigung oder die alte Verhaltensweise, und sei es nur in Aspekten, beibehalten. Dann kann Meine Hilfe nicht in dem gewünschten Umfang greifen. Würdet ihr Mich in einer solchen Situation fragen, warum eurer Bitte nicht entsprochen wurde, so würde Meine Antwort lauten: „Ich konnte das in dir nicht oder nur teilweise umwandeln, das heißt, Meine Liebeenergie konnte in dir nicht voll wirksam werden, weil dein freier Wille dies nicht zuließ.“

Ich habe schon wiederholt über die Hingabe gesprochen, die höchste Form der Gottesliebe. Sie ist nicht leicht zu vollziehen, und sie besteht auch nicht aus einem einmaligen Akt. Doch die Bereitschaft dazu wird in euch mehr und mehr wachsen, wenn ihr erlebt, wie Meine Liebe euch immer sicherer durch euer Leben führt, falls ihr – grundsätzlich – zu einem solchen Schritt bereit seid. Mit jedem Ja eurerseits zu Mir und damit zum Gesetz der Liebe kommt ihr eurem Ziel, inniger als bisher mit Mir zu leben, näher.

Ihr unterschätzt noch immer die Kraft Meines Wirkens in jedem Menschen, der bereit ist, zusätzlich zu seinen Bitten und Gebeten anzufangen, mit Mir zu „arbeiten“. Das kommt nicht zuletzt daher, weil weitgehend unbekannt ist, daß Meine Liebe-Energie überhaupt im Menschen ist; daß Mein Geist das Leben im Menschen ist, und daß es nur des aufrichtigen Wunsches bedarf, von dieser Liebe geführt zu werden. Schon die Ansätze eines solches Wunsches, eines Rufes aus einem unruhigen, sorgenvollen, verzweifelten oder sich nach Liebe sehnenden Herzens setzen vieles in Bewegung, viel mehr, als ihr ahnt oder denkt.

Die Hindernisse jedoch, die die Dunkelheit oft über einen längeren Zeitraum in euch aufgebaut haben, sind tatsächlich vom Menschen allein nicht zu beseitigen; haben sie sich doch vielfach in eurer Seele und auch in den Zellen eures Körpers regelrecht eingegraben. Sie erschweren es oder machen es euch dann unmöglich, dauerhaft mit eurem eigenen Willen dagegen anzugehen.

Aber bedenkt: Meine zusätzliche Energie – als Christusfunke oder Christuslicht seit Golgatha in euch und von hellsichtigen Menschen oft wahrzunehmen – vermag auch die stärksten Blockaden zu überwinden! Mir allein ist es möglich, die Macht dieser negativen Einflüsse, dieser Manipulation eurer Seele und eures Wesens, zu brechen und euch auf den Weg der Liebe zu führen, der sich dann in eurem Alltag, in eurem Denken und Tun, ausdrückt!

Die Türe, um diese Möglichkeit zu nutzen, steht euch offen. Das bedeutet, daß ihr euch jederzeit der in euch wohnenden Liebeenergie bedienen könnt. Das, Meine Geliebten, ist keine Frage des Könnens! Wäre es deshalb falsch, aus dem „Ich kann nicht“ ein „Ich will nicht“ zu formulieren? Denn daran, Mir euer Ja dafür zu geben, daß Ich euch bei eurer Veränderungs-Arbeit zur Seite stehe, kann euch niemand hindern …

Ich versichere euch Meiner unendlichen Liebe, Ich tröste euch und kläre euch auf, indem Ich euch die Hintergründe aufzeige – aber Ich lasse auch nicht darin nach, euch auf die Hilfen und das Instrumentarium hinzuweisen, die nötig sind, um euer Wissen in die Tat umzusetzen; und auf die Notwendigkeit eures eigenen Bemühens – das Ich die Innere Arbeit nenne –, auf daß sich euer Wissen auch in die Tat umsetzt und in eurem Leben und eurem Umfeld Früchte trägt.

Damit, Meine Söhne und Töchter, wären wir am Ende des roten Fadens angelangt, den wir zur Erkenntnis der Zusammenhänge gesponnen haben, und in dem, wie ihr erkennen konntet, euer freier Wille eine entscheidende Rolle spielt.

Amen

Vollständige Offenbarung: http://www.aus-liebe-zu-gott.de/Offenbar...2018-05-18.html

#9 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 03.02.2019 23:02

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Liebe Freunde,

bei einigen Lesern ist wohl der Eindruck entstanden, daß der heute von mir unter "Lesenswertes" veröffentlichte Bericht "Gott stellt die Weichen, wenn wir es zulassen" meine Geschichte war bzw. ist. Das ist nicht der Fall. Diejenige, die diese wirklich tolle und beeindruckende Innere Arbeit mit dem Herrn geleistet hat, ist eine liebe Bekannte von mir, die freundlicherweise bereit war, ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit anderen zu teilen.

Alles Liebe

Hans (Dienstknecht)


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Gott stellt die Weichen, wenn wir es zulassen




Auf den sonst üblichen Vorspann wird bei diesem Bericht verzichtet; er spricht für sich. So, wie es da steht, ist es gewesen! Lediglich die Namensnennung wurde aus sicher verständlichen Gründen auf die Anfangsbuchstaben beschränkt.





6. Januar 2019



Liebe A.,

du hast mich schon vor einiger Zeit gefragt, ob ich nicht aufschreiben möchte, was mir geschehen ist. Heute nehme ich mir die Zeit dazu, denn die Erfahrung, die ich mit der Gnade und Liebe Gottes erlebt, ja durchlebt habe, ist in erster Linie zum Weitergeben da.

Immer wieder, in der Zeit meiner Genesung, tönte der Satz in mir: „Was Ich an einem tue, will Ich auch an anderen tun.“ Und wenn es, wie in meinem Fall, nicht nur um eine sentimentale Herz-Schmerz-Geschichte, sondern um ein Geschehen geht, das von Anfang bis Ende die Führung des Vaters aufweist, so mögen davon die Herzen berührt werden, die es zulassen, dass Jesus Christus sie berührt. Denn um Ihn allein geht es. Ich selbst spiele nur eine kleine Rolle dabei; so wie uns zwar ein Bild, ein geschnitztes oder modelliertes Kunstwerk anspricht, doch unsere Bewunderung dabei nur dem Meister gebührt, der es gefertigt hat.

Es begann vor etwa zwei Jahren, dass ich mich durch Veränderungen in meinem Umfeld und damit verbundene, immer wiederkehrende, mich bedrängende Gedanken, in eine Situation hineinmanö­vrierte, die mir absolut ausweglos erschien.

Einer jungen Frau mit ihren beiden kleinen Kindern und ihrem Mann hatte ich in dem Haus, das ich gemietet hatte, und in dessen Dachgeschoss ich selbst wohnte, die große, schönste Wohnung im Erdgeschoss samt Garten untervermietet. Unter den vielen Bewerbern um diese Wohnung, schien sie mir, hauptsächlich wegen der Kinder, am ehesten dafür infrage zu kommen. Denn Wohnung und Garten sowie das ganze Umfeld waren ein kleines Paradies – für jeden, der dort wohnen durfte.

Doch nach einiger Zeit war die junge Frau nicht mehr zufrieden damit, dass sie nicht das ganze Haus allein bewohnte und überzeugte die Hausbesitzerin davon, dass es doch viel besser wäre für sie, wenn diese das ganze Haus ihr vermieten würde. Der Plan gelang ihr, wenn auch nur teilweise. Ich bekam meine Kündigung für beide Wohnungen und die junge Frau ihren Mietvertrag.

In dem Haus hatte ich vierzehn Jahre mit meinen Kindern gewohnt, gearbeitet, mehrere Jahre lang fanden unsere Gebetskreise dort statt, und nun war mir, als wäre mir der Boden unter den Füssen weggezogen worden. Doch am meisten quälten mich meine negativen Gedanken und Gefühle der Frau und der Hausbesitzerin gegenüber. Voller Groll war ich, so hintergangen worden zu sein.

Ungerecht, undankbar und intrigant schien mir das Vorgehen der beiden.

Ich wusste nicht, wie mein Leben weitergehen sollte. Wie sollte ich mit meiner kleinen Rente eine bezahlbare Bleibe finden? Es ging ja schon auf Herbst und Winter zu. Auf den Winter ging auch mein Leben zu. Groll, Vorwürfe, Existenzsorgen, eine perspektivlose Zukunft – all das begann, sich auf Seele und Körper auszuwirken.

Ich war in einer Depression und wurde auch körperlich immer schwächer. In immer kürzeren Ab­ständen bekam ich heftige Fieberanfälle, deren Ursache kein Arzt fand. Als dann durch das häufige hohe Fieber Herzschmerzen dazu kamen, schickte mich mein Arzt zu einem Spezialisten für Inne­res, einem großartigen Arzt aus Bulgarien, dessen unaussprechlichen Namen ich schon öfters gehört hatte.

Innerhalb einer Woche, mit Ultraschall-, Blut- und CT-Untersuchungen und mit seinem großen Wis­sen, war für ihn klar, dass eine Biopsie im Krankenhaus nötig war. Aus den geplanten drei Tagen dort wurden mehr als fünf Wochen, an deren Ende die Diagnose stand: Nicht mehr operierbar. Un­heilbar krank. Höchstens noch vier Monate zu leben.

Das passte ganz genau zu dem Zeitpunkt, an dem ich aus meiner Wohnung ausziehen sollte. Kämp­fen wollte und konnte ich nicht mehr. Wozu? Ich sah mein Leben in Gottes Hand, und der Zustand, in dem ich mich befand, sah eindeutig nach Lebensende aus. Als ich im Rollstuhl von zwei Sanitä­tern vom Krankenhaus in meine Wohnung gebracht wurde, schien es so, als ob eine verbleibende Lebensspanne von vier Monaten viel zu hoch diagnostiziert war.

Ich lebte schon lange alleine und war immer eher zurückhaltend damit, von mir und wie es mir geht zu erzählen. Nun kam ich mit Hilfe meines Rollators gerade so ins Bad; doch um mir irgend etwas zu essen zuzubereiten, dazu war ich zu schwach. Meine Kraft reichte nur aus, um mir einmal am Tag ein Toastbrot mit Öl mit zum Bett zu nehmen. Ich hatte in zwei Monaten zwanzig Kilo abge­nommen und konnte nicht mehr die Arme heben, um mich zu kämmen.

Ich lag bei weit geöffnetem Fenster in meinem Bett und war dankbar für die wunderbar warmen, sonnigen Herbsttage. Draußen im Garten, unter meinem Fenster, las die junge Frau mit ihren Kin­dern die Nüsse auf, die der Baum reichlich schenkte.

Eine große Ruhe breitete sich in mir aus. Wenn doch mein Leben und Sterben in Gottes Hand lag, dann waren ja auch die beiden Frauen, die mir so viel Kummer bereitet hatten, in diesen Plan einge­bunden. Mit dieser Erkenntnis schwanden alle Vorwürfe und machten einer umfassenden Vergebung Platz. In mir wurde es fühlbar stiller, lichter und sanfter. Ich durfte eine Umkehr erfahren, deren Richtung nicht mehr „Diese beiden sind daran beteiligt, dass ich sterbe“ hieß, sondern vielmehr „Diese beiden haben mit ihrem Verhalten einen Teil zu Gottes Plan beigetragen.“

Ich hatte mich dem, was ich für des Vaters Willen hielt, ganz hingegeben; nicht aus Resignation, sondern in stiller Freude. Dadurch konnte ich für alles und alle in meinem Leben dankbar sein und in Jesu Namen segnen.

Dass es in Gottes Plan lag, mich genau dahinzubringen, und dass Er damit schon meine Umkehr vom Sterben zum Leben eingeleitet hatte, wusste ich nicht. Und auch körperlich merkte ich erst einmal gar keine Veränderung. Keine Besserung. Im Gegenteil, ich hatte Schmerzen. Ich bat meine liebe Freundin und Geistschwester V., die in Ö. und im ganzen Land Gebetskreise betreut, für mich zu beten. Über ihre Besuche in diesen Kreisen und ihren Verteiler beteten ungefähr drei­hundert Geschwister für mich.

Ich glaube, dass der Vater diese gewaltige Kraft, auch zu mir gelenkt hat. Denn nun begann das sichtbare Eingreifen Gottes, des Vaters. Nach und nach schickte Er Seine irdischen Engel, um mir zu helfen. Nie zuvor in meinem Leben hatten sich so viele liebe Menschen um mich gekümmert und mich versorgt.

Nachdem der erste Engel mit Namen S. „zufällig“ bei mir vorbeigekommen war, um nach einigen Jahren „mal wieder zu hören, wie es dir geht, I.“, kam eine Lawine von Hilfe in Bewegung. S. akti­vierte einen anderen Engel mit Namen B., und beide versprachen mir, mich bis zu meinem ja in Kürze zu erwartenden Tode liebevoll zu begleiten und für mich zu sorgen.

Sie gingen auch sofort ans Werk und wechselten sich tageweise ab, mich mit dem gesündesten, feinsten Essen und Trinken zu versorgen, das man sich vorstellen kann: von herrlich schmeckenden Smoothies (die ich bis dahin noch gar nicht kannte) bis zu lebensgeist-erweckenden Süppchen und Wunschmahlzeiten; alles mit einer selbstverständlichen Liebe und Aufopferung ihrer Zeit zubereitet und bei mir vorbeigebracht. Sie organisierten auch einen Pflegedienst, der kam, um mich und die Wohnung sauberzuhalten.

Dann schickte der Vater weitere Engel, die Er aus meiner Familie und meinem Freundeskreis aus­wählte, und die an meiner inneren Wiederherstellung beteiligt wurden. Ein Engel, verkleidet als Hospizbegleiterin, war M. Sie saß stundenlang an meinem Bett und ging mit mir durch alle Abgrün­de und Höhen, die man wohl als sterbender Mensch durchleben darf. Mein ganzes Leben wurde mir etappenweise gezeigt, zum Erkennen und Bearbeiten.

So ähnlich ist es wohl auch, wenn eine Seele ihren Körper ganz verlassen hat und „drüben“ an­kommt. Dort wird sie dabei von himmlischen Engeln liebevoll begleitet, so wie ich hier von mei­nem Engel M. Ein Engel namens G. besuchte mich und brachte mir Bücher über Menschen, die eine todbringende Krankheit überlebt hatten, um mir damit unauffällig und vorsichtig Hoffnung auf ein mögliches Weiterleben zu machen. Dafür hatte er auch gleich Natron und Sauerstoff dabei.

Doch noch immer war kein Gedanke daran in mir, dass ich weiterleben würde. Meine Tochter S. kam fast jedes Wochenende aus N. und litt sehr darunter, mich im Sterben zu sehen. Meine andere Tochter S. kam aus F. und erlebte eine heftige Schmerzattacke mit. Sie riet mir, dies weder als „Attacke“ zu sehen, noch so zu nennen, noch mich dagegen zu wehren, weder gefühlsmä­ßig noch verbal. Ich solle vielmehr versuchen, meine Krankheit als mein Gefährt zu sehen, das mich hinüber bringt, in das geistige Leben und dafür dankbar sein.

Diese Vorstellung habe ich noch in derselben Nacht sehr verinnerlicht und erwachte am Morgen mit dem Gedanken, dass der Krebs nicht nur mein Gefährt, sondern auch mein Gefährte ist, der mich heimbegleitet. Das ließ mich auch Schmerzen leichter ertragen.

In den vielen Tagen und Nächten, in denen ich allein war, sah ich mich still und zufrieden, glück­lich, ja selig auf einem Hügel am Fuße eines hohen Holzkreuzes als Seele sitzen, bekleidet mit ei­nem grob gewebten, leinenen, schlichten Kleidchen. Ich war ohne Wünsche oder Vorstellungen und Meinem liebsten Jesus ganz nah, wartend, dass Er mir die Tür in Sein geistiges Reich öffnen möge. Bereit, dahin zu gehen, wohin Er mich rufen würde.

Dann kam der Tag, vielmehr die Nacht, in der in meinem Inneren die ganz leisen Worte auftauch­ten: „...und wenn Ich dich im irdischen Leben noch bräuchte...?“ Es war nicht einmal eine Frage, nur die Anmerkung einer Möglichkeit. Einer Möglichkeit, mich so oder so entscheiden zu können.

Meine Antwort war: „Vater Jesus, ich werde da sein, wo Du mich hinstellst, wo Du mich brauchst.“

Als ich am Morgen erwachte, setzte ich mich im Bett auf und wusste mit absoluter Gewissheit, dass ich leben würde. Von da an wandelte sich meine Dankbarkeit für all die Hilfe, die mir das Sterben erleichtern sollte, in eine Dankbarkeit, für alles, was mir zum Weiterleben geschenkt wurde. Ich wusste nun mit Sicherheit, dass ich jetzt nicht sterben würde; und wann es wirklich so weit ist, weiß sowieso keiner, genausowenig wie ich.

Dass mein Arzt, der ja meine innere Wandlung nicht sehen konnte, sondern nach meinem Kranken­hausbrief und seiner Erfahrung ging, mich dennoch ins Hospiz überwies, war ein Baustein mehr zu meinem neuen Leben. Ich war innerlich wiedergeboren und durfte dort in der Geborgenheit und Sorglosigkeit eines Kindes in mein neues Leben hineinwachsen.

Nach einem halben Jahr im Hospiz, in dem es mir von Tag zu Tag besser ging (zur völligen Ver­ständnislosigkeit der Pflegekräfte), und während ich auch schon, umgeben von sterbenden Men­schen, manches tun durfte, wozu der Vater mich brauchte, musste mich die Heimleiterin „aufgrund zu großer Lebendigkeit“ entlassen.

Ich hatte die Zeit und Fürsorge im Hospiz nicht zum Sterben, sondern zum Leben bekommen.

Viel Wunderbares ist mir im vergangenen Jahr geschehen. Von kleinen und größeren Geschenken könnte ich erzählen. Vielleicht tue ich dies auch einmal, um damit alle Menschen noch zu würdigen, die mir wieder ins neue Leben geholfen haben.

Meine Geschichte ist keine Dokumentation über die „Wunder der Medizin“, denn davon habe ich bis heute nichts genommen, sondern ein Tatsachenbericht über ein Wunder, das Gott, der Herr, al­lein bewirkt hat.

Mein Leben ist im Äußeren nicht einfacher geworden, doch ich bin alle Tage von solcher Dankbar­keit und Freude erfüllt, dass mir manchmal ist, als ob ich Flügel hätte, und meine Seele singt ihr ewiges Lied: „Vater, ich bin Dein geliebtes Kind.“

https://aus-liebe-zu-gott.de/Gott-stellt-die-Weichen%2C.html




#10 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 09.03.2019 10:54

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17.4 Was verbirgt sich hinter 'Innere Arbeit'?

Jede Veränderung ist mit Arbeit verbunden. Es ist das, was Ich
die "Innere Arbeit" nenne, das Herzstück auf eurem Weg zurück
in eure ewige Heimat. Das sind die Schritte, die notwendig sind;
das ist die Veränderung, die Ich meine. Wie rasch ihr sie vollzie-
hen wollt, hängt von euch ab, von eurer Entscheidung. Und eure
Entscheidung ist wiederum gegründet in eurer Liebe zu Mir.
(ALZG 20.11.16)

'Innere Arbeit' bedeutet, dass Ich euch helfe, das zu überwin-
den, was euch daran hindert, Mir nahezukommen.
Innere Arbeit
bedeutet, dass ihr in die Freiheit hineinwachst. Sie bedeutet Har-
monie, Glück, sie bedeutet vor allem Geborgenheit und Angstfrei-
heit. Wer, der geistig erwacht ist, wird sich nicht danach sehnen?
Das, was auf dem Weg der Inneren Arbeit geschieht, ist eine
Umwandlung der Fehler und Schwächen, die ihr Mir freiwillig -
Ich betone freiwillig - gebt, weil ihr erkannt habt, dass sie zu ei-
nem Sohn und einer Tochter Gottes nicht passen.
(ALZG 13.07.13)

Der Weg zurück in deine ewige Heimat bedeutet Arbeit, Innere
Arbeit; aber es ist Arbeit, die du nicht alleine tun musst. Ich habe
es oft gesagt: Kommst du Mir einen Schritt entgegen, so komme
Ich dir hundert Schritte und mehr entgegen. Das heißt, der Anteil
Meiner Hilfe, Meiner Liebe, Meiner Barmherzigkeit und Meines
Verzeihens ist unendlich viel größer als der Schritt, den du tust.

Doch aufgrund deines freien Willens brauche Ich zuvor dein Ja.
Dann werden sich viele Dinge in deinem Leben verändern, und du
wirst zu dem Licht werden, das in der Welt leuchtet.
(ALZG 19.03.11)

Die Innere Arbeit ist eine Arbeit, die ihr aber nicht alleine bewältigen müsst -
ja, gar nicht alleine bewältigen könnt - sondern bei der Ich an eurer
Seite Bin. Und so gehen wir Schritt für Schritt gemeinsam auf dem Weg
zurück in die ewige Heimat. Schaut nicht voraus und überlegt nicht,
wie lange dieser Weg wohl sein wird, sondern beschränkt euch auf das,
was Ich euch im täglichen Leben zeige. Und schaut auch nicht zurück,
und betrachtet nicht die hinter euch liegenden Schwierigkeiten.
(ALZG 08.09.12)

Das, was Ich Innere Arbeit nenne und euch in vielen Offenba-
rungen nahebringe, hat einzig und allein das Ziel, die Charakter-
bildung und Charakterstärkung im Menschen zu fördern! Denn
mit jedem Schritt, den der Mensch in diese Richtung tut, wächst
er mehr und mehr hinein in das universelle Gesetz Meiner Liebe!

Meine Brüder und Schwestern stehen sehr oft vor dem Prob-
lem, nicht zu wissen oder zu erkennen, was es denn konkret in
ihrem Leben zu verändern gilt. Oder sie sehen nur schwer die
Notwendigkeit, in diesem oder jenem Bereich etwas anders ma-
chen zu müssen. Keiner muss! Ich Bin auch die Freiheit, denn Lie-
be ohne Freiheit gibt es nicht. Und diese Freiheit kann und darf
jeder für sich in Anspruch nehmen.

Oft ist es aber auch nur fehlende Aufmerksamkeit euch selbst
gegenüber, mangelnder Mut, Trägheit, Nachlässigkeit, Selbstmit-
leid und manches mehr, das euch den Blick dafür trübt, an wel-
chen Stellen und bei welchen Gelegenheiten etwas anders ge-
macht werden könnte,
ja vielleicht sogar schon längst anders ge-
macht werden sollte, weil euch dieses oder jenes Verhalten selbst
stört. Es sind nicht immer die 'großen Sünden', die euch das Leben
schwermachen. Als 'Bremsklötze' stellen sich vielfach Ange-
wohnheiten, Ansichten, Verhaltensmuster, Eigenarten und man-
ches mehr heraus, die ihr euch im Verlaufe der Jahre zu eigen ge-
macht habt. Sie können, ohne dass ihr es bemerkt, eure seelische
Weiterentwicklung negativ beeinflussen
, auch wenn sie – auf
Dauer gesehen – keine wirklich gravierenden Hindernisse darstel-
len. Sie können aber der Nährboden sein für Fehler und Schwä-
chen, die durch sie immer wieder zutage treten; auch und gerade
dann, wenn ihr meint, sie schon überwunden zu haben.

Nicht loslassen zu können oder zu wollen, Erwartungshaltun-
gen, Schuldzuweisungen an andere und sich selbst, es jedermann
recht machen zu wollen aus Angst, sonst nicht geliebt zu werden,
mangelnde Konsequenz, Entscheidungsunfreudigkeit und vieles
mehr gehören zu den Charakterschwächen, die von vielen auf den
ersten Blick nicht als änderungsbedürftig erkannt werden.

Wenn man euch auf einen Fehler hinweist – vor allem, wenn
ihr ihn selbst schon kennt –, dann lauert oftmals eine Falle im
Hintergrund, die von der Gegenseite geschickt aufgestellt worden
ist, um ein tieferes Betrachten der Ursachen zu erschweren oder
zu verhindern: "Ja, ich weiß", so lautet in vielen Fällen die Ant-
wort, "das stammt aus meiner Kindheit. Ich wurde so erzogen."
Oder: "Es ist entstanden, weil dieser oder jener ..." oder "Dafür
kann ich nichts, das haben andere zu verantworten" oder, oder,
oder ...

Natürlich hat alles seine Ursache, nichts entsteht oder
entwickelt sich einfach so ohne Grund. Man kann also für alles
einen Auslöser finden, der zumeist anderen Personen oder beson-
deren Umständen zugeschrieben wird.

Kann das ein Argument sein, das eigene Verhalten so zu akzep-
tieren, wie es ist – vielleicht seit langer Zeit schon –, ohne darüber
nachzudenken, ob das Leben nicht leichter zu bewältigen wäre
ohne diese Belastung? Es geht nicht darum, prägende Einflüsse aus
der Vergangenheit in Abrede zu stellen, aber sie dürfen auch nicht
als Grund dafür herhalten, eine Mentalität des "Ich-bin-halt-so,-
wie-ich-bin" festzuschreiben, die es euch schwermacht, euch von
diesen Altlasten zu befreien. Natürlich ist ihre Überwindung mit
ein wenig Arbeit verbunden – deshalb nenne Ich sie auch 'Innere
Arbeit' –, aber einen Großteil dieser Arbeit nehme Ich euch ab. So
ihr es wollt. (ALZG 14.02.15)

Aus: https://www.unicon-stiftung.de/files/fragen-3.pdf

ALZG steht für die Webseite von Hans Dienstknecht "Aus-Liebe-zu-Gott".
Die Originale im Kontext können hier eingesehen und heruntergeladen werden:

https://aus-liebe-zu-gott.de/Offenbarungen.html

#11 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 11.03.2019 08:15

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5.2.1 Die göttlichen Lehren studieren und umsetzen

Ihr kennt alle diese Meine Worte. Erfüllt diese Worte. Setzt sie
um. Lest sie nicht nur, sondern setzt sie um. Bringt sie unter die
Menschen, aber lebt sie auch. Lebt nach diesen Worten, und großes
Heil kann geschehen in euch und um euch herum.
(EVO Heft 2)

Jede Seele und jeder Mensch sind in der Lage, Meine Lehre zu
erfassen und danach zu leben. Denn es ist eine einfache Lehre, die
in Mir, der Ich die Liebe Bin, gegründet ist. Sie spricht euer Herz
und euren guten Willen an, und um sie zu erfassen und zu befolgen,
bedarf es keines geschliffenen Intellekts.
(ALZG 10.11.12)

Ein durch Meine Lehre zugerüsteter Mensch wird fähig sein,
übermenschliche Werke zu vollbringen. Seiner Geistseele und
seinem Körper wird ein Licht entströmen, eine Macht und eine Kraft,
die ihm das zu verwirklichen erlauben wird, was die Intelligenz
allein nicht zu vollbringen vermag.
(DT 48,21)

Lest nicht nur einmal oberflächlich darüber und sagt "wie inte-
ressant", sondern nehmt sie auf, nehmt Mein Wort auf in euch.
Lasst es in eurem Herzen wirken, lasst es in euch versinken, macht
es euch wieder bewusst, arbeitet es durch, gestaltet es, baut damit,
baut die Welt, in der ihr lebt, mit diesen Worten. Lebt nach diesen
Worten! Seid lebendige Gestalter Meines Wortes.

(EVO Heft 1)

In der Fülle Meiner Worte passiert es auch, dass ihr wieder etwas
vergesst, daher lest immer wieder die Worte und macht euch auch
Notizen, zur Erinnerung an Meine Hinweise.
Ich weiß schon, dass
ihr mit Freude alles umsetzen möchtet, was Ich euch sage, aber Ich
sehe auch, dass so manches in der Fülle auch in Vergessenheit gera-
ten kann.
( EVO Heft 18)

Viele Worte habe Ich gegeben und werde Ich noch geben. Mit
welchem Ziel? Damit ihr mit dieser Kraft und dem Segen, der dar-
aus fließt, euren Alltag besser bewältigen könnt. Es reicht nicht, sie
nur zu lesen, sondern es geht auch um die Umsetzung.
Es ist wie in
der Schule: Wenn das Gehörte nicht verinnerlicht wird und im
Leben Ausdruck findet, so vergessen es die Schüler. Daher lest nicht
nur, sondern überlegt, was diese Aussagen für euren Alltag bedeu-
ten und wie ihr sie umsetzen könnt.
(EVO Heft 8)

Meine Lehre verliert ihren ganzen Sinn, wenn ihr sie nicht zur
Anwendung bringt.
(DT 61,12)

5.2.2 Das Gewissen als Kompass

Wie glücklich wird sich eure Seele im Jenseits fühlen, wenn ihr
Gewissen ihr sagt, dass sie auf Erden den Samen der Liebe säte! Die
ganze Vergangenheit wird vor euren Augen erscheinen, und jeder
Anblick von dem, was eure Werke waren, wird euch eine unend-
liche Wonne bereiten.
(DT 28,70)

Immer, wenn ihr wissen wollt, ob der Weg, dem ihr folgt, jener
der Aufwärtsentwicklung ist, sollt ihr das Gewissen befragen, und
wenn Frieden in ihm ist, und in eurem Herzen Nächstenliebe und
guter Wille gegenüber euren Mitmenschen zuhause ist, werdet ihr
sicher sein, dass euer Licht noch immer scheint, und euer Wort
tröstet und heilt.
(DT 34, 38)

Wer kann euch bei jedem eurer Schritte beraten? Das Gewissen,
jenes Göttliche Licht, das Ich in euch beließ, damit es eure Leuchte
und euer Führer auf der Lebensreise sei.

(BdWL U161, 11)

5.2.4 Die Liebe im Alltag leben

Liebe ist nicht nur ein Wort, Liebe ist Energie. Die ganze Schöp-
fung wird erhalten durch Liebeenergie, Liebe ist Leben.
(ALZG 24.04.17)

Christus lehrte euch den Weg, als Er sagte: "Liebet einander."
Doch bis heute ist euch die Tragweite dieses erhabenen Gebotes
nicht bewusstgeworden. Wahrlich, Ich sage euch, das ganze Leben
der Menschen würde sich umwandeln, wenn ihr nach diesem
höchsten Grundsatz leben würdet.

(BdWL U118, 32)

Verschenkt mit jedem Gedanken Meine Liebe, ja ihr dürft Meine
Liebe verschwenden. Es ist das Einzige, womit ihr hier in der
Schöpfung verschwenderisch umgehen dürft und sollt. Je mehr ihr
liebt, umso mehr Liebe ist da.
(LLK 31.03.12)

Liebe ist nicht gleichbedeutend mit: Alles akzeptieren, alles
durchgehen lassen, nicht dagegen zu sprechen, sondern Liebe ist, in
den Mitmenschen den göttlichen Funken zu erkennen und ihnen
mit Liebe zu begegnen.
Aber auch vorbildhaft, sodass sie erkennen,
dass es auch andere Wege gibt.
( EVO 12.01.15)

Meine Lehre der Gottes- und Nächstenliebe gibt den Menschen
das Werkzeug in die Hand, frei zu werden – in erster Linie von sich
selbst, von ihren Fehlern und Schwächen, ihren Unvollkom-
menheiten und Fesselungen, und in der Folge auch von ihren viel-
fältigen Bindungen an das, was die Welt als unbedingt erstrebens-
und besitzenswert erachtet. Diese einfache Lehre ist eine für alle
Menschen und Seelen gültige Richtschnur, die keinen überfordert.
(ALZG 13.12.14)

Das größte Glück besteht nicht darin, menschliche Liebe zu
empfangen, sondern Liebe zu geben, was immer auch einen ver-
stärkten Zustrom erfüllender und heilender Energie nach sich zieht;
die schließlich zu einer inneren Unabhängigkeit führt, die auf keine
andere Weise zu erreichen und als Sehnsucht in jeder Seele fest
verankert ist. Das ist – unter anderem – der Lohn der selbstlosen
Liebe.
(ALZG 11.12.16)

So manches Herz bricht, wenn es zu wenig Liebe bekommt. Die
wahre Liebe kann nur Ich euch geben, denn in Meiner Liebe liegen
das Heil und die Liebeskraft, die ihr braucht für euer Erdenleben.
(EVO Heft 4)

Jeder Gedanke zu Mir eröffnet einen Strom der Liebe und des
Lichtes. Dieser Strom fließt in euch und reinigt, heilt und heiligt
euch.

(EVO Heft 12)

Öffnet eure Herzen, und der Strom Meiner Liebe und Meines
Heils fließt durch euch und verwandelt euch.
(EVO Heft 3)

Wie oft sind eure Herzen verdunkelt durch Stress, negative Ge-
danken, Friedlosigkeit und Freudlosigkeit. Wie oft hängt ihr in Si-
tuationen, die euch belasten und aushöhlen. Wer zieht dann in euer
ausgehöhltes Herz? Bin Ich es? Habt ihr Mich gerufen, oder ist es
der Widersacher? Sind es die Mächte des Verderbens?

Gottes Liebe zu uns und die Essenz seiner Liebe

Es ist Meine Liebe, die euch ruft! Meine Liebe ruft euch tagtäg-
lich, auch im Alltag, aber wie viele Meiner Kinder hören dieses Ru-
fen?


Die eigenen Gedanken und Überlegungen, und alles, was sich in
euch abspielt, übertönt oftmals Meine leise, behutsame Stimme.
Wie oft gelingt es euch, so stille zu werden, dass ihr Meine sanfte
Stimme wahrnehmen könnt?
(EVO 26.05.17)

Ich Bin die Liebe, die in euch wohnt. Ich kenne einen jeden
durch und durch und weiß genau, was der einzelne braucht, und
wie Ich ihn sicher an sein Ziel bringen kann. Ihr wisst, dass Meine
Liebe brüderlich ist, selbstlos und bedingungslos, und dies in einem
Maße, das ihr nicht kennt. Könnt ihr daraus nicht ableiten, dass Ich
euch in jedem Abschnitt, in jeder Situation eures Lebens unterstüt-
ze?
(ALZG 11.01.14)

Unsere Liebe zu Gott und wie wir sie zeigen können

In dem Maße, in dem eure Liebe zu den Menschen wächst,
kommt ihr Mir näher. Wer glaubt, Mich lieben zu können, ohne
den "Umweg" über seinen Nächsten machen zu müssen, der unter-
liegt einem großen Irrtum.
(ALZG 11.12.16)

Ihr könnt Gott nur lieben lernen, wenn ihr euch und auch alle
Mitgeschöpfe zu lieben und zu achten vermöget.
(Schwarz 1,243)

Er, der uns erschaffen hat, sehnt sich nach unserer Liebe. Er will,
dass wir sie Ihm freiwillig schenken, ohne dass Er dazu auffordert.
Unsere Liebe ist das einzige, was Gott nicht besitzt, es sei denn, dass
wir sie Ihm schenken.

(Yogananda, 197)

Ihr wisst ja, dass Mein Gesetz euch lehrt, Mich über alles zu lie-
ben – nicht, weil das Herz des Vaters selbstsüchtig ist, sondern weil
ihr begreifen sollt, dass, um die Schöpfung und euch selbst zu lie-
ben, ihr Meine Liebe durch die eure verstehen müsst, um sie für
euren Mitmenschen fühlen zu können.
Ich will, dass eure Liebe
allumfassend wird, aber in Mir gegründet ist, indem ihr an erster
Stelle Mich liebt; dass ihr einander liebt, und danach alles vom Va-
ter Geschaffene, alle Geschöpfe als vollkommene Werke des Vaters.
(BdWL U332, 27)

Die selbstlose Nächstenliebe

Die Nächstenliebe ist die höchste Form der Liebe, daher öffnet
eure Herzen für die Not Meiner Kinder. Geht an keinem Meiner
Kinder gedankenlos vorbei. Auch jeder Segen, um den ihr bittet für
eines Meiner Kinder, dem ihr begegnet, ist eine göttliche Tat. Geht
hinaus aus euren Wohnzimmern und bittet Mich, euch zu zeigen,
wer Meine Hilfe braucht. Ein Gespräch, ein Lächeln, ein segnender
Gedanke kann Berge versetzen.
(EVO Heft 10)

Nun fragt euch ehrlich: Was hemmt euch an der Entwicklung
der reinen, selbstlosen, opferbereiten Liebe?

Es ist der Egoismus. (*) Egoismus ist eine, eurem wahren Wesen,
dem göttlichen Ich, fremde Eigenschaft. Egoismus ist ein dämoni-
sches Wesensmerkmal!
(* Schwarz 1, 192)

*Anmerkung Hirtenjunge: Nicht nur der "materialistische Egoismus", sondern
auch und gerade der im schillernden Gewand daherkommende "Selbst-
ermächtigungs"-Egoismus der esoterischen Lehren:
Die Irreführungen der Esoterikszene und des New Age (2)


Es gibt nichts Größeres, Schöneres und Kostbareres, als eure
freie, selbstlose Liebe! Sie entspringt eurem wahren Wesen, eurer
göttlichen Natur! Hauptziel jeder Inkarnation sollte für euch sein,
zu wachsen in eurer Liebesfähigkeit.
(* Schwarz 1, 145)

Es gibt so viele Menschenkinder, die den Zugang zu Mir noch
nicht gefunden haben, die an keinen Gott glauben, denen Jesus
Christus nichts bedeutet. Und so brauchen sie die Liebe, die durch
eure Herzen fließt, damit ihre Herzen langsam auftauen, dass sie aus
dieser Erstarrung befreit werden und ihre Herzen die Sehnsucht
entwickeln zu Mir, ihrem Erlöser und ihrem Heil. Jeder Liebes-
gedanke, jeder Lichtgedanke von euch trägt dazu bei, dass diese
Herzen langsam und stetig verwandelt werden.

(EVO 04.11.12)

5.2.5 Segnen

Ich lade euch ein, segnend durch den Tag zu gehen, denn Mein
Segen bewirkt in den Herzen etwas, was ihr nicht sehen könnt.
Diese Menschenherzen werden mit einer ganz zarten Liebe berührt
und ihr wisst, dass Liebe heilend wirkt.
(EVO 30.03.17)

Eure Aufgabe ist es, in Meinem Namen zu segnen, wem immer
ihr begegnet, was immer ihr hört und seht. Was immer ihr tut:
wirkt segnend in Meinem Namen
, segnet die Menschenkinder, die
euch begegnen, segnet die Kranken in Meinem Namen, segnet die
Belasteten, die Umsetzten und die Besetzten in Meinem Namen,
segnet die geistigen Wesen, die um euch sind, segnet in Meinem
Namen die Natur und die Tiere. Alles, was um euch ist, braucht
Meinen Segen. Auch euer Land, alle Länder dieser Erde, alle Ver-
antwortlichen in der Politik und in den Kirchen brauchen Meinen
Segen.
(EVO 27.01.17)

Es geschieht im Alltag immer wieder, dass sich Meine Kinder in
etwas hineinziehen lassen, weil sie den Gedanken des Segnens nicht
präsent haben. Es ist ein Lernprozess, segnend durch den Alltag zu
gehen.

(EVO 21.01.17)

Wann immer in euch Gefühle und Gedanken aufsteigen, die ihr
als nicht von euchselbst stammend einordnen könnt, so segnet in
Meinem Namen die Verursacher dieser Gedanken. Dieser Segen
birgt eine enorme Kraft, Liebe und Licht. So entsteht zwischen euch
und den Verursachern eine Lichtwand, die euch davor schützt, dass
sie weiter Unfrieden in euch bewirken können.
(EVO 21.01.17)

5.2.6 Vergeben

Vergebt allen, die euch Unrecht tun, die euch verletzen oder
verletzt haben. Vergebung ist das beste Mittel für einen Menschen,
für ein Volk, für eine Nation, um im Frieden zu leben und in einer
Welt voller Gewalt zu überleben.
Ihr wisst ja, Ich habe am Kreuz hängend allen Menschen, Sün-
dern und Nicht-Sündigen, auch Meinen Mördern und denen, die
Mich kreuzigen ließen, sowie Meinem ärgsten Feind vergeben.
(JM 29.07.17)

Den Weg der Vergebung zu gehen, bedeutet Heilung für eure
Seele, bedeutet, dass ihr besondere Kraft bekommt und Mut be-
kommt, um nicht nachtragend zu sein, sondern loszulassen und alle
diese verschiedensten Erlebnisse, wo ihr verletzt wurdet, auch alles
in Meine Hände zu legen, denn so kann Ich eure Herzen heilen.
(EVO 11.07.12)


Aus: https://www.unicon-stiftung.de/files/vater-mit-dir.pdf

#12 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 14.04.2019 21:39

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Ich denke, es ist eine richtige Entscheidung, die Bitte unseres Schöpfers, in Seinem Namen SEGEN zu spenden und immerfort zu SEGNEN, in dasThema der "Inneren Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM" einzureihen:

_____________________________________________________________________________________________________________________________________________


Göttliche Offenbarung aus der Barmherzigkeit


Ja, Meine Geliebten, ICH BIN mitten unter euch! ICH habe euch mit Meiner LIEBE berührt und erfüllt. In euren Herzen BIN ICH zugegen, in euren Herzen brennt das Feuer Meiner LIEBE.

Meine Geliebten, schaut auf MICH, der ICH euer HIMMLISCHER VATER und euer Bruder JESUS CHRISTUS BIN! Schaut auf MICH und nehmt MICH ganz bewusst in euch auf! Spürt in euch hinein und werdet euch darüber klar, was es bedeutet, wenn ICH in euch BIN, wenn ICH in euch liebe! Sagt JA zu MIR, zu Meiner LIEBE und schaut die Welt mit den Augen der LIEBE an!

Gewiss, ihr könnt die Welt auch mit euren menschlichen Augen betrachten, ihr könnt alles, was geschieht, nach euren menschlichen Maßstäben bewerten. Doch ICH frage euch, wohin führt das? Führt es nicht dazu, dass ihr richtet und wertet, dass ihr urteilt? Führt es nicht dazu, dass ihr euch dann von der LIEBE entfernt? Nun ihr erkennt die Antwort in euch und deshalb habe ICH euch gesagt: „Richtet und urteilt nicht, auf dass auch ihr nicht gerichtet werdet.” Schaut vielmehr in die Welt und bemüht euch, all das, was geschieht zu lieben. „Liebet einander, so wie ICH euch geliebt habe!” Dieses Gebot der LIEBE habe ICH euch gegeben. Und so versucht, Meine Geliebten, mit der bedingungslosen LIEBE dort zu beginnen und zu lieben, wo ihr hingestellt seid! Nehmt euer Umfeld und auch euch so an, wie es ist und bemüht euch um die LIEBE!

Und wahrlich, ICH sage euch, ihr seid dabei nicht allein, denn ICH stehe euch bei, BIN in euch sowie um euch und ICH BIN auch in euren Geschwistern. So erfülle ICH euch mit Meiner LIEBE. Je mehr ICH euch mit Meiner LIEBE erfüllen darf, umso mehr seid ihr in der Lage, Meine LIEBE zu verschenken. Gebt euch MIR hin, Meine Geliebten! Gebt euch MIR hin im Gebet! Gebt euch MIR hin in der Stille, denn in der Stille seid ihr MIR am nächsten! In der Stille vernehmt ihr MICH in euch und in der Stille schenke ICH euch immer wieder Klarheit über die LIEBE. So könnt ihr im Gebet und auch in der Tat unendlich viel in Meiner LIEBE bewirken.

Segnet eure Geschwister, segnet die Erde, segnet die Umwelt, segnet die Böden, die Tiere – ja es gibt so vieles, Meine Geliebten, was ihr in der LIEBE bedenken könnt. Wenn ihr über die Straßen geht, zum Beispiel beim Einkaufen, und ihr nehmt das geschäftige Treiben wahr, so segnet eure Geschwister! Und wahrlich es ist so, als würde in einem dunklen Raum das Licht eingeschaltet werden. Denn alle die, die ihr MIR durch den Segen ans Herz legt, werden von Meinem Licht berührt, werden von Meinem Licht erfüllt. Gar manche sind dabei, die plötzlich in ihrem Herzen MICH, der ICH die LIEBE BIN, erkennen und es euch im Stillen nachtun, alle Geschwister zu segnen. Und wieder werden alle von Meinem Licht berührt.

An diesem Beispiel möget ihr erkennen, Meine Geliebten, dass Meine LIEBE unendlich viel bewirkt. Ihr möget erkennen, dass ICH durch euch unendlich viel bewirken kann, wenn ihr ja sagt zu MIR. Aus diesem Beispiel ergibt sich, dass mit einem Segensgebet Mein Licht die ganze Erde umrundet. Wenn ihr an jemanden denkt, der in Not ist oder der krank ist, oder wenn ihr an Regionen denkt, die von einer Naturkatastrophe heimgesucht wurden, so möge sich euer Herz erbarmen und ihr möget MIR das ganze Geschehen an Mein Herz legen. Und schon BIN ICH, euer HEILAND und Bruder JESUS CHRISTUS, mitten in dem Geschehen und lasse unendlich viel LIEBE dort strömen.

(...)

Gerade jetzt, in dieser Zeit, in der ihr Meines Leidens auf der Erde gedenkt, möge es euch immer wieder bewusst werden, dass es auch ein Opfer ist, bedingungslos zu lieben. Ihr nehmt euch als Menschen zurück, begegnet MIR in Demut und ihr sagt: „Mein Heiland, liebe Du durch mich! Sei Du durch MICH barmherzig!” Und ihr erinnert euch an die vielen, die an Not, an Krankheiten leiden, die auf der Flucht sind. Ja, Meine Geliebten, öffnet euer Herz und segnet und betet immer wieder, denn durch euer Gebet geschieht Heilung nicht nur bei jenen, für die ihr betet, sondern es geschieht auch Heilung in euch. Ihr werdet zur LIEBE hin geheilt! Ihr denkt über das eine oder andere nach. So werdet ihr auch zum Frieden, zum Vergeben, zum Verzeihen geführt und so werdet ihr im Inneren immer freier und könnt in der Liebe immer weiter wachsen.

https://liebe-licht-kreis-jesu-christi.d...ngen/30.03.2019

Siehe auch:

Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel (5)

#13 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 15.07.2019 01:35

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Zitat
Eine wesentliche "Grundsatz-Offenbarung" dazu von mir die nächsten Tage.



"Der" KANON der Musikgeschichte (4)

(*, siehe unten)


Göttliche Offenbarung





Meine geliebten Söhne und Töchter, schon oft habe Ich euch auf eine Meiner göttlichen Gesetzmäßigkeiten hingewiesen, die da lautet: Wer dem Gesetz dient, dem dient das Gesetz!

Das Verstehen dieses Grundsatzes ist für euch von Bedeutung, wenn ihr wirklich begreifen wollt, warum es auf eurer Erde – vor allem aber in eurem persönlichen Leben – so ist, wie es ist. Und es ist entscheidend für das, was mit euch und der Welt in der Zukunft geschieht. Es läßt euch vieles von dem, was in der Vergangenheit abgelaufen ist, im rechten Licht erkennen. Denn oftmals habt ihr kopfschüttelnd, in eurem Glauben schwankend und an Mir und Meiner Gerechtigkeit zweifelnd vor Geschehnissen gestanden, die euch unverständlich waren. Und ihr versteht auch jetzt immer noch vieles nicht.

Ich sagte euch schon vor geraumer Zeit, dass es bereits 5 nach 12 ist. Die allermeisten Menschen haben das Schlagen des Uhrwerks überhört. Sie wollten es nicht hören. Sie nehmen die Zeichen der Zeit nicht ernst und meinen, dass es schon irgendwie weitergehen wird. Schließlich leben sie ja noch, und an vergnüglichem Zeitvertreib mangelt es nicht.

Ja, es wird irgendwie weitergehen, weil nichts, was Ich geschaffen habe, jemals verlorengehen wird. Das Ziel ist vorgegeben und wird mit absoluter Sicherheit erreicht werden: Die Heimkehr all jener, die die Himmel verlassen haben, aus welchen Gründen auch immer. Insofern, also mit Blick auf ein ewiges, unsterbliches Leben in eurer nicht zu beschreibenden herrlichen himmlischen Heimat, gibt es keinen Grund zur Sorge. Aber die Frage bleibt, wie sich das Schicksal Meiner Menschen- und Seelenkinder gestaltet auf dem Weg dorthin, also auf der Strecke, die noch vor ihnen liegt, und die unter Umständen sehr lang und wenig freudvoll für sie werden kann.

Jedem von euch muss klar sein, dass Ich in den Jahren, in denen Ich durch Jesus von Nazareth wirkte und die Menschen belehrte, weitaus mehr aus Meiner göttlichen Weisheit gab als das Wenige, das in eurer Schrift steht. Außerdem entsprechen die noch vorhandenen Fragmente durch Übersetzungsfehler und Verfälschungen nicht mehr dem Original Meiner Lehre, was durch eure Forschung längst bewiesen und den Verantwortlichen in euren Kirchen auch bekannt ist.

Zwar passte Ich das, was Ich den Menschen in ihr Herz legte, ihrem Bewusstsein und ihrem Verständnis an, was aber nicht bedeutet, dass Ich ihnen grundlegende Wahrheiten vorenthielt. Es gab keine Frage, die Ich nicht beantwortete, es gab keinen Schmerz, den Ich nicht verstand, es gab kein Herz, in das Ich nicht Meine ganze Liebe legte, wenn Ich die Sehnsucht darin erkannte. Oder glaubt ihr im Ernst, dass Ich, euer Gott – der den Menschen Jesus voll und ganz durchstrahlte –, Mich zurückhielt, etwas übersah oder überhörte? Oder etwas verschwieg oder verweigerte? Ich Bin die Liebe!

Die Menschen damals, die offen dafür waren, bekamen und erfassten also viel mehr als das, was denjenigen heute angeboten und gegeben wird, die auf die Lehren und Auslegungen ihrer Schriftgelehrten angewiesen sind. Was Ich denen noch nicht sagen konnte, die sich um ein Leben nach Meiner Liebelehre bemühten, das brachte in den folgenden Jahrzehnten Mein Geist. Er leitete alle willigen Menschen mit aufgeschlossenen Herzen immer tiefer in die Wahrheit, so wie es in eurer Schrift zu lesen ist. Dort findet ihr dieses Wort zwar noch, aber ihr versteht es nicht, überlest es oder missachtet Mein Versprechen oder glaubt nicht daran.

Ich habe Mein Wort gehalten. Aber Meine direkte Führung durch Meine Belehrungen war den Gegensatzkräften ein Dorn im Auge; und so gelang es ihnen schließlich, durch raffinierte Einflüsterungen in das Ego von Menschen, denen die Demut fehlte, den redenden Gott zum Schweigen zu bringen.

Heute gleicht der Großteil der Menschheit mehr denn je Wanderern, die ohne Ziel umherirren. Die Wegweiser, die aufgestellt wurden, weisen in unterschiedliche Richtungen. Und selbst die, auf denen „in den Himmel“ steht, wurden verdreht aufgestellt, so dass der Mensch auf diese Weise nicht mehr zurückfindet. Deshalb erhebe Ich seit vielen Jahrhunderten Mein Wort – verstärkt in den letzten Jahrzehnten –, um die Wegweiser in die richtige Richtung zu drehen und dabei gleichzeitig Meine einfache Lehre der Liebe noch mehr zu verdeutlichen und zu vertiefen. In ihrer Essenz lautet sie: liebe – und sonst nichts.

Wenn Ich euch nun darum bitte, einen ehrlichen Blick auf den Zustand eurer Welt zu werfen und dabei keinen Bereich außer acht zu lassen; und wenn Ich euch frage, ob ihr einen Zusammenhang erkennt oder wenigstens erahnt zwischen den Missständen, die auf allen Gebieten weltweit herrschen und der Unterschlagung Meiner Wahrheit und Weisheit; und wenn Ich euch darüber hinaus bitte, auch die kleinen und großen Unstimmigkeiten und Ungereimtheiten in eurem Leben dabei nicht auszuklammern: Was antwortet ihr?

Und wenn ihr sagt: „Ja, das erkenne ich, oder es ist zumindest wahrscheinlich“, was ergibt sich daraus? Ein Schulterzucken? Ein hilfloses Zuschauen, wie es weitergeht? Oder eine Überlegung, was ihr in eurem persönlichen Bereich verändern könnt? Wobei die Angst als Motivation für ein anderes Verhalten der schlechteste Ratgeber ist. Der Wunsch jedoch, zu den Wurzeln Meiner einfachen Lehre zu finden und diese aus Liebe zu Mir, eurem Nächsten und zu euch selbst umzusetzen – wobei Mir, wie schon so oft erwähnt, euer ehrliches Bemühen reicht –, wäre eine wunderbare Grundlage. So könnt ihr noch besser als bisher verstehen und erleben, was es mit Meinem Wort auf sich hat: Wer dem Gesetz dient, dem dient das Gesetz.

Wenn ihr keinen Zusammenhang und keine Wechselwirkung erkennt zwischen den ununterbrochenen Verstößen gegen Mein Liebegebot und den dunklen Wolken, die längst am Horizont aufgezogen sind, dann bitte Ich euch, ja Ich ermahne euch, eure Augen zu öffnen und euch der Realität zu stellen. Was ihr für Sicherheit haltet, war und ist in Wirklichkeit eine Pseudo-Sicherheit. Es war und ist die Ruhe vor dem Sturm, die euch täuscht. Erinnert euch an euer Sprichwort, dass Gottes Mühlen langsam mahlen.

Sie tun dies unter anderem deshalb, weil Ich jedem – sei es eine Einzelperson oder eine kleine oder große Gemeinschaft – sehr oft Gelegenheit gebe, sein Handeln zu überdenken und es zu korrigieren. So können gesetzte Ursachen rechtzeitig ganz oder teilweise wieder aus der Welt geschafft werden, was bedeutet, dass ihre Wirkungen nicht oder nur noch in geringem Maße ausfließen.

Und ein weiteres Wort solltet ihr überdenken: „Irrt euch nicht. Gott läßt seiner nicht spotten“. Keiner kann Mich mit Hohn und Spott überziehen, weil Ich jenseits solcher menschlichen Ausbrüche Bin. Der Sinn jedoch trifft ins Schwarze: Keiner kann sich der Ernte verweigern, die seine eigene Saat hervorbringt. Mein Gesetz arbeitet fehlerfrei – und enthält dennoch Meine ganze Liebe und Barmherzigkeit.





*





Wem es also noch schwerfällt, oder für wen es noch unmöglich ist, den aufgezeichneten Zusammenhang herzustellen, den bitte Ich, mit Mir einen kleinen Ausflug zu machen, wobei wir uns der Herzenslogik bedienen wollen.

Die sichtbare und unsichtbare Schöpfung ist nicht „einfach so aus dem Nichts heraus“ entstanden. Sie hat einen Urheber – Mich, den ihr als Gott bezeichnet –, und sie ist von einer allmächtigen Kraft ins Leben gerufen worden und wird von ihr erhalten, die einzig und allein aus Mir hervorgeht. Es gibt nichts, keinen Platz und keinen Augenblick im gesamten Universum, an dem Ich nicht Bin! Ich Bin ewig, Ich Bin allgegenwärtig, Ich Bin allerhöchstes Bewußtsein – und Ich Bin die Liebe!

Meine Schöpfung ruht auf ehernen geistigen Gesetzen, so wie auch das menschliche Zusammenleben nur geordnet ablaufen kann, wenn die weltlichen Gesetze, die ihr euch gegeben habt, weitgehend eingehalten werden. Um das sicherzustellen, habt ihr neben der Legislative, der gesetzgebenden Gewalt, auch die Exekutive, die ausführende Gewalt, und die Judikative, die richterliche Gewalt. Bei einem Verstoß gegen eure Gesetze kommen die ausführende und die richterliche Gewalt zur Anwendung.

Weil die Menschen sich nicht vorstellen konnten – und dies immer noch nicht können –, dass Ich solche Gesetze nicht brauche, weil die Liebe weder droht noch straft, haben sie in ihrem Unverständnis und ihrer Begrenztheit Mir ihr eigenes menschliches, unvollkommenes Verhalten zugeschrieben. Ich habe andere Möglichkeiten, Meine Kinder dazu zu bewegen, dass sie ihre Fehler erkennen und korrigieren. Die Zeit spielt bei diesem Prozeß keine Rolle.

Die Lehren eurer Oberen in Bezug auf eine Willensfreiheit des Menschen sind sehr unterschiedlich. Von den einen wird der freie Wille, den Ich jedem Mensch gegeben habe, abgelehnt oder infrage gestellt; von den anderen wird er zwar im Prinzip anerkannt, was aber dazu geführt hat, dass nach ihren Vorgaben ein im Eigenwillen erfolgter Verstoß gegen Meinen Willen dann eine Strafe durch Mich nach sich zieht.

Auf die Idee, dass Ich in Meiner Weisheit auch andere Wege gehe, sind sie nicht gekommen; und das, obwohl in eurer Schrift davon die Rede ist, dass der Mensch das sät, was er erntet. Weil dieses Wort nur in die Zukunft – das heißt auf ein Leben nach dem „Tod“ – gedeutet wird, kann es nicht mehr zum Verständnis einer Gesamtsituation dienen. Es ist mit dieser einseitigen, falschen Sicht völlig bedeutungslos und wertlos geworden, wenn ihr nach dem Sinn des Lebens und dem richtigen Einordnen der Geschehnisse fragt und sucht. Die Frage „Wann der Mensch denn das gesät hat, was er heute erntet?“, stellt sich gar nicht, weil es ein „Früher“, also ein Leben vor dem jetzigen, in euren kirchlichen Lehren nicht gibt.

Das so wichtige, für das Verstehen entscheidende Zahnrädchen namens „Ursache und Wirkung“ wurde herausgenommen. Die Finsternis hatte einen kleinen Etappensieg errungen.

Das Instrument, das Mir zur Verfügung steht, und das sowohl Meine nicht-strafende Liebe als auch den freien Willen Meiner Geschöpfe berücksichtigt, ist gegründet in dem Gesetz von Ursache und Wirkung, das durch den Fall bedingt in Kraft getreten ist. Aber es ist keine Knute oder Rute, sondern ein Teil Meiner Gnade, Meine Handreichung an Meine Kinder, die auf diese Weise wieder heimfinden werden, ohne dass Ich jemals in ihren freien Willen eingreife oder sie bestrafe. Es ist ein Werkzeug Meiner Liebe. Dass es von vielen so nicht gesehen und verstanden wird, liegt an einer völlig falschen Interpretation, die oft sogar von denen geglaubt und vertreten wird, die sich schon geistiges Wissen angeeignet haben. Es wird falsch ausgelegt, so dass es immer als etwas Negatives und Bedrohliches erscheint. Das Gegenteil ist der Fall.

Diese irrige Meinung zu korrigieren, ist der Sinn Meines heutigen Offenbarungswortes. Ich will euch klarmachen, dass Mein Gesetz von Saat und Ernte dazu da ist und dazu dient, eure Probleme und Schwierigkeiten zu lösen und nicht, um euch das Leben schwerzumachen. Ich will euch damit die Wege bereiten, sofern ihr dem Himmel Gelegenheit dazu gebt. Ich will und werde mit eurem Ja vieles ebnen, was jetzt noch als Berg voller Sorgen und Ungewissheiten vor euch liegt. Denn Mein Gesetz schwebt nicht als Schwert über euch; es wartet im Gegenteil geduldig darauf, dass es euch die Ernte der guten Saat zeigen und übergeben kann, die sich als Folge eures Bemühens angesammelt hat und stetig ansammelt. Diese dient dann als eine immer fester werdende Grundlage für euer künftiges Denken und Handeln.





*





Da Ich in jedem lebe, gibt es keinen Augenblick eures irdischen und natürlich auch eures ewigen Lebens, in dem Ich nicht allgegenwärtig in jedem Geschöpf Bin. Wäre dem nicht so, wäre Ich nicht das Leben in dir, dann wärest du nicht.

Jeder, der außerhalb seiner ewigen Lichtheimat lebt, hat seinen Schutzengel unsichtbar an seiner Seite; darüber hinaus aber auch weitere Helfer und Lehrer, wenn es seine Aufgabe oder die jeweilige Situation erfordert. Ihr seid, um es in eurer Sprache auszudrücken, ständig auf dem „himmlischen Radarschirm“. Es ist unmöglich, dass es jemals einen Moment geben kann, in dem ihr alleine oder gar „verloren“ seid, oder in dem der Himmel nicht sicher ist, wo ihr seid, und nicht weiß, was ihr gerade denkt und tut.

Aber im Gegensatz zu einer Handlungsweise, wie sie bei euch in so manchen Regimen üblich ist, geht es dem Himmel nicht darum, euch zu überwachen. Im Gegenteil: Alles ist darauf ausgerichtet, jedem Menschen und jeder Seele ein Höchstmaß an Hilfe und Beistand zu geben.

Macht euch aber deshalb keine Sorgen darüber, wie und was der Himmel jetzt wohl über eure kleinen und großen Verfehlungen denkt, und entwickelt auch keine Schuldgefühle. Was immer ein Mensch auch tut, es erfolgt niemals eine Verurteilung durch eure geistigen Begleiter. Sie alle haben Mein geistiges Prinzip, das auch ihr anstreben solltet, voll in sich entwickelt. Es lautet: Ich höre, schaue und weiß alles; aber was immer es auch sein mag, Ich liebe dich ohne Wenn und Aber!

Wenn du dies glaubst und auch daran, dass Ich unendlich viele Möglichkeiten habe, ein Kind zu führen, dann ergibt sich der nächste Schritt – unter Anwendung der Herzenslogik – von alleine. Er besagt nämlich, dass der Himmel die Regie deines Lebens übernommen hat. Und zwar von dem Augenblick an, da du die Bereiche außerhalb der Himmel betreten hast. Dieses Prinzip gilt für jeden!

Ist dir die Tragweite dieser Aussage, dieser Tatsache!, bewusst? Ist dir klar, dass du damit „ausgesorgt“ hast, sofern du bereit bist, dem Gesetz zu dienen? Denn das Gesetz, das Meine Liebe verkörpert, dient allezeit und ohne Fehler jedem, der bereit ist, den Geboten Meines Liebegesetzes zu folgen.

Um dir zu verdeutlichen, was dies bedeutet, wie es dein Leben im positiven Sinn regelrecht „auf den Kopf stellen“ kann, gebe Ich dir ein Bild.

Ich vergleiche deinen Entschluss zu inkarnieren, um zu lernen und dich weiterzuentwickeln, mit der Reise in ein fremdes Land. Vielleicht hast du dir vorgenommen, eine Art Entwicklungshelfer zu sein; vielleicht bist du ein Expeditionsteilnehmer; vielleicht möchtest du auch nur Erfahrungen sammeln – was immer es ist: Wenn deine Inkarnation von dem Wunsch getragen ist, auf dem Weg in deine himmlische Heimat voranzukommen, handelst du in Meinem Willen!

Wenn du im Eigenwillen inkarniert bist, wenn selbstsüchtige Gründe dich zu einem erneuten Erdenleben getrieben haben, oder du einfach dem „Zeitgeist“ gefolgt bist ohne die Motivation einer seelischen Entwicklung, dann bist du zwar auch nicht ohne geistige Begleitung, die dir helfen und dich schützen möchte; aber die Möglichkeiten, dass ihre unterstützenden und mahnenden Impulse von dir wahrgenommen und umgesetzt werden, sind möglicherweise stark eingeengt. Die maßgebliche Regie führen dann andere Kräfte, und du bist immer noch stark in die erzieherische Seite des Gesetzes von Ursache und Wirkung eingebunden.

Hast du in deinem Leben aber verstanden, dass der Sinn darin besteht, das Gute und Liebevolle anzustreben, dann gleichst du einem Entwicklungshelfer, der die besten Voraussetzungen mitbringt, seinen selbst gewählten Auftrag zu erfüllen. Er tut dies, indem er an seiner eigenen Entwicklung arbeitet – was nichts mit Egoismus zu tun hat –, um entsprechend seiner seelischen Stärkung dann anderen beistehen und Vorbild sein zu können.

Glaubst du, dass der Himmel einem solchen Menschen, sei er jung oder alt, anfänglich bemüht oder schon ein wenig erprobt, nicht alle Hilfe gibt, die dieser benötigt? Dies beginnt damit, dass eine Inkarnation gemeinsam mit dem Schutzgeist sorgfältig vorbereitet wird. Außerdem werden das nötige Rüstzeug für die Inkarnation bereitgestellt, Stärken gegen Schwächen abgewogen und die ersten Weichen gestellt. All das geschieht im Unsichtbaren, und doch tritt bei der Geburt ein Wesen in die Welt, das auf Mich baut, und auf das auch Ich baue, weil es seinen Teil dazu beitragen möchte, dass es auf der Welt ein bisschen heller wird.

Der Mensch, wenn auch noch klein an Gestalt, trägt alles in sich, was er braucht, um seinen Gang über die Materie im Sinne einer seelischen Reifung erfolgreich abschließen zu können. Er ist ausgerüstet wie ein Expeditionsteilnehmer. Muß er sich Gedanken machen um den erforderlichen Nachschub? Erinnert euch daran, was Ich euch über den Radarschirm gesagt habe. Der Himmel weiß um jeden einzelnen. Er weiß darum, was jeder benötigt, und er stellt alles bereit, noch bevor darum gebeten wird. Denn der Liebe ist daran gelegen, dass ihre „Vertreter“ gut ausgerüstet Feindesland betreten.

Dieses Geschehen ist vergleichbar mit einer Nachschub-Organisation, die fehlerfrei arbeitet und nur von demjenigen gestört oder unterbrochen werden kann, für den der Nachschub bestimmt ist. Die Zufuhr kann dann nicht wie gewohnt und wie gewünscht zugestellt werden, wenn ein Handeln vorliegt, das nicht dem Liebegebot entspricht. Die Zustellung wird noch schwieriger bis unmöglich – erinnert euch daran, dass Gleiches wiederum Gleiches anzieht und Ungleiches sich abstößt –, wenn ein falsches Verhalten nicht nur einmal oder nur kurzfristig praktiziert wird. Wird es nämlich gegen besseres Wissen wiederholt an den Tag gelegt, und ist es vielleicht sogar schon zu einem nur noch schwer abzulegenden Programm geworden, kann das Nachfließen der stärkenden und heilenden Energien blockiert werden.

Dann versteht der Mensch nichts mehr, er fängt an zu zweifeln, fühlt sich allein gelassen und geht seinen Weg nur mehr noch routinemäßig. Sein Herz ist nicht mehr dabei. Die Inkarnation droht zu einem Erdengang zu werden, der mit dem gefürchteten und unausbleiblichen „Tod“ endet. Beim Erwachen auf der Seite jenseits der Schleier erkennt die Seele nach und nach, was möglich gewesen wäre, wenn ….

Ist der Mensch dagegen bereit, Mein Gebot mit Leben zu erfüllen, und bringt er dies in seinem Verhalten im Alltag zum Ausdruck, schafft er selbst die Voraussetzungen dafür, dass alles viel geordneter, unkomplizierter und leichter verläuft. Dann Bin Ich wahrlich der große Weichensteller, dem auf Grund eures Bemühens Dinge möglich sind, die ihr als „Wunder“ bezeichnet. Ihr tut dies oft und immer dann, wenn ihr nicht wißt, dass unsichtbar im Hintergrund Fäden gezogen worden sind. Auf einmal paßt alles zusammen: Steine werden aus dem Weg geräumt, Streitigkeiten werden beendet, ein harmonischeres Miteinander bahnt sich an, Sorgen verblassen, unverhofft stellt sich Hilfe ein, belastende und krankmachende Bindungen an alte Gewohnheiten lassen sich lösen, positive Empfindungen und Gedanken ersetzen negative, euer Lebensmotor stottert nicht mehr und vieles, vieles mehr.

Was ist passiert? Ihr habt durch euer Ja dem Himmel die Möglichkeit gegeben, die Regie in eurem Leben zu übernehmen, weil ihr aus der Befehlsgewalt eurer Ego-Regie herausgetreten seid. Damit habt ihr begonnen, zu eurer bisherigen guten Saat ein weiteres Saatgut in den Acker eures Lebens einzubringen, was nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Und das Gesetz von Ursache und Wirkung, das euer Freund und nicht euer Feind ist, beginnt – im übertragenen Sinne – die schönsten Blumen in eurem Garten wachsen zu lassen, während das Unkraut, scheinbar wie von selbst, weniger und weniger wird.

Wenn ihr einmal in einer kleinen Rückschau euer Leben betrachtet, so werdet ihr die Wahrheit in Meinen Worten erkennen und in vielen Situationen bestätigt finden, welchen Einfluß das Prinzip von Saat und Ernte bereits in eurem Dasein gehabt hat.

Ich habe einmal davon gesprochen, dass Ich kein Buchhalter Bin; dass Ich also nicht „kleinkariert und pingelig-genau“ das eine gegen das andere aufrechne. Sobald Ich ein Bemühen sehe, eine ehrliche Absicht, die hinausgeht über ein schnell dahin gesprochenes Gebet „Mach‘ Du das bitte mal“, und der der Wunsch nach einer Charakteränderung im Sinne der Liebe zugrunde liegt, treten positive Kräfte auf den Plan.

Je nachdem, um was es sich handelt, müssen im Geistigen Vorbereitungen getroffen werden, die sich dann im Materiellen, in eurem Umfeld, auswirken. Es kann also vieles nicht sofort sichtbar werden; denn ihr lebt nicht allein im luftleeren Raum, sondern seid verbunden mit unzähligen Menschen und Seelen und auch mit Geschehnissen der Vergangenheit.

Aber Ich sage euch, keine Bitte um eine Veränderung die darauf abzielt, Mir näherzukommen, wird jemals überhört oder abgeschlagen. Und nicht nur das: Sie wird sozusagen „vorrangig“ bearbeitet. Alles, was notwendig ist, wird in dem Augenblick eingeleitet, in dem ein solcher Ruf Mein Herz erreicht. Wie es dann weitergeht, hängt unter anderem auch von eurem Verhalten ab, von der Ernsthaftigkeit, mit der ihr an die „Innere Arbeit“ geht. Damit meine Ich euren Anteil an dieser Arbeit, denn den größeren Teil davon übernehme ohnehin Ich.

Doch einmal „hü“ und einmal „hott“, das wird euch, bei aller Liebe, nicht von der Stelle bringen.





*





Ich habe euch den großen Rahmen abgesteckt, innerhalb dessen alles Geschehen auf der Welt abläuft, und zwar sowohl in der großen Weltpolitik, mit der das Schicksal der Völker bestimmt wird, als auch in eurem persönlichen Leben. In diesem Rahmen hat jeder alle Freiheit, zu tun und zu lassen was er möchte.

Den Folgen seiner Handlungen kann er allerdings nicht aus dem Weg gehen. Auch nicht in tausenden von Jahren. Deshalb ist der Wirkmechanismus von Ursache und Wirkung auch dann erst richtig zu verstehen, wenn anerkannt wird, dass es in der Regel nicht nur ein Leben gibt, sondern dass die Seele sich – in freier Entscheidung – mehrmals inkarniert.

Meine Führung sorgt bei den Menschen, die sich führen lassen, weil sie weitgehend im Gesetz leben, dafür, dass ihnen nichts widerfährt, das ihrer Seele ernsthaft Schaden zufügt. Dies gilt mehr oder weniger auch für das Äußere, wobei sich die meisten Seelen vor ihrer Inkarnation darüber im klaren waren, dass sie den Herrschaftsbereich der Finsternis betreten und damit auch Unannehmlichkeiten, Unpäßlichkeiten und Schwierigkeiten in Kauf nehmen müssen. Aber ihr Wunsch, voranzukommen oder ihren Anteil an der Durchlichtung der schweren und dunklen Erdatmosphäre zu leisten, hat sie das Risiko auf sich nehmen lassen. Es wird durch Mich bis auf die nötigen Lernerfahrungen reduziert, wenn diese Menschen an Meiner Hand gehen.

Um in einem Bild zu sprechen: Blitz, Donner, Regen und Sturm sind nicht immer zu vermeiden, und doch weiß Ich die Meinen so zu führen, dass sie möglicherweise zwar nass werden – was oft nicht zu verhindern ist –, dass sie aber dennoch unbeschadet nach Hause kommen.

Für alle diejenigen Meiner Kinder, die sich unbegründet Sorgen machen: Die gute Nachricht in Meiner Botschaft lautet, dass keiner verloren gehen kann, weil er aus dem „System Schöpfung“ nicht herausfallen kann. Darüber hinaus: Dass es keinen Tod und kein Aus gibt, und dass alle wieder heimkehren werden. Und dass es in Mir keine Ungerechtigkeit gibt, die dem einen Menschen ein gutes und dem anderen ein schlechtes Dasein bereitet. Jeder hat es jederzeit in der Hand, seinem Leben eine andere Richtung zu geben, die „in den Himmel“ weist. Ich helfe ihm dabei, weil Meine Liebe und Barmherzigkeit jedem entgegenkommen, der Mich ruft.

Die weniger gute Nachricht für alle, die im Eigenwillen leben möchten, was Meine Liebe ihnen nicht verwehrt: Es wird auf Dauer nicht gelingen; aber ihr habt die Freiheit, es dennoch zu versuchen. Ein jeder ohne Ausnahme gehört zu der großen himmlischen Gemeinschaft, in der ein selbstloses Geben, ein liebevolles Miteinander und ein unbeschreibliches Glück im Licht herrschen. Solange er außerhalb dieser Gemeinschaft ist, ist er von ihr getrennt; er ist isoliert, auch wenn er das noch nicht als störend und schmerzvoll empfindet. Doch die Sehnsucht in ihm, die in dem Lebensfunken brennt, der auch ihn erhält, wird dafür sorgen, dass auch er wieder in die Einheit zurückfindet.

Da der Himmel – übergeordnet – immer die Regie führt, die ihm keiner aus der Hand nehmen kann, wird es so geschehen. Denn es ist Mein Wille!

Amen

https://aus-liebe-zu-gott.de/Offenbarungen_2019-05-20.html


(*) Hervorhebungen vom Hirtenjungen

Psalms of David, Op. 2: Wie lieblich sind deine Wohnungen, SWV 29, "Psalm 84"


#14 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 22.07.2019 01:55

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Vor dem Hintergrund meiner "menschlichen" Worte

Heim-Weh

stelle ich hier wieder Das "WORT" herein, das aus der Herzens-Einsprache erfolgt ist - und wohlfeil zu unterscheiden ist von "Channelings" ...

Das ganze Ausmaß der Täuschung aus den "Geistigen Ebenen" unserer Fallwelt.


Eine GRUNDSATZOFFENBARUNG zur INNEREN ARBEIT.



https://aus-liebe-zu-gott.de/Offenbarungen_2017-10-15.html

https://aus-liebe-zu-gott.de/Offenbarungen_2017-10-16.html

#15 RE: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM von Hirtenjunge 29.08.2019 08:32

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Ein wichtiger Grundlagentext zur Wahrnehmung und Unterscheidung der Wirksamkeit der Gegensatzkräfte in unserer Welt und direkt an uns persönlich.

Aus Liebe zu Gott

Offenbarung vom 16. August 2019

Unwissenheit und Unwilligkeit machen euch angreifbar



Die Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die göttli­chen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Lie­be und der Barmherzigkeit, entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller Offen­barungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.



Göttliche Offenbarung



Meine geliebten Söhne und Töchter, Mein heutiges Offenbarungswort kommt aus Meiner Weisheit, was nicht bedeutet, dass es nicht auch Meine ganze Liebe enthält. Sein Schwerpunkt liegt jedoch darauf, euch ein wenig tiefer in die Zusammenhänge schauen zu lassen, die euer eigenes Leben, euer ganz persönliches Wohl und Wehe betreffen, aber auch das Schicksal von Gruppen und Gemeinschaften und das ganzer Völker und Kulturen. Dies ist erforderlich, weil ihr wieder zu eigenverantwortlichen Kindern Meiner Liebe werden sollt, die diese ihnen innewohnende Liebe in ihrem Dasein wirksam zum Ausdruck bringen können. Das aber ist erst dann möglich, wenn ihr euch nicht mehr unwissend wie „Schachfiguren auf dem Brett eures Lebens“ herumschieben lasst.

Ich möchte euch dazu verhelfen, einige der noch blinden Flecken in eurem Bewusstsein – auf eurer „Seelenbrille“ –, die durch eine äußerst geschickte und nach wie vor praktizierte Vorgehensweise der Gegensatzkräfte entstanden sind, mit Erkenntnis zu füllen. Bei denen, die Meinen Worten mit dem Herzen, also nicht nur mit ihren äußeren Augen und Ohren folgen, und die bereit sind, Meine Aufklärungen zu überdenken, wird dies auch gelingen.

Die Menschheit steht einem überaus mächtigen Gegner gegenüber, dessen Gefährlichkeit für das Seelenheil eines jeden einzelnen, oft aber auch für seine körperliche Gesundheit, gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Das hat zwei Gründe.

Der eine: Ein Großteil der Menschen hat, wenn überhaupt, nur eine sehr vage Vorstellung von dieser Gefahr, was gleichzeitig bedeutet, dass sie kaum erkannt wird, allenfalls dem Namen nach, mit dem man sie belegt, wenn man sie als Teufel, Satan, Luzifer und anders bezeichnet. Ich nenne sie die Dunkelheit, die Finsternis, die Gegensatzkräfte, Meinen und euren Gegenspieler und die Wesen aus dem Fall.

Und der andere Grund: Daraus ergibt sich, dass Meine Menschenkinder kaum eine wirklich wirksame Strategie entwickelt haben, wie sie den ununterbrochenen Versuchen der Störung, Beeinflussung und Manipulation bis hin zur Zerstörung entgegentreten können. Die Umsetzung Meines Liebegebotes ist zwar das Mittel – das einzige –, das die permanenten Versuchungen und Angriffe ins Leere laufen lassen kann, aber die Frage, in welchem Maße Mein Gebot beachtet wurde und wird, beantwortet sich mit einem Blick auf den Zustand eurer Welt von selbst.

Die Bitte um Meinen Schutz durch das Gebet ist zwar eine Möglichkeit, aber ihr wisst selbst, dass es nicht allein damit getan ist, in entsprechenden Situationen einen Hilferuf an den Himmel loszuschicken in der Hoffnung, dass damit das grundsätzliche Problem der permanenten Einengung, Mutlosigkeit, Ängstigung, negativen Sichtweise bis hin zur Depression und Hoffnungslosigkeit gelöst ist.

Es kann durchaus von Nutzen sein, sich einmal in die Situation eines gefährlichen Gegenübers zu versetzen, um eine gewisse Vorstellung von seiner Vorgehensweise und seinen Zielen zu bekommen. Kein guter Stratege, der sich, seine Familie, seine Freunde oder gar sein Volk schützen will, wird dies unterlassen. Warum aber handeln Meine Kinder so? Im bildhaft übertragenen Sinne: „Warum sitzen sie da und warten ab?“.

Wer hinterfragt sich, wieso dieses oder jenes an Unregelmäßigkeiten oder anscheinender Ungerechtigkeit auf einmal in sein Leben tritt; zumal die meisten von euch inzwischen wissen, dass es keinen Zufall gibt? Leider glauben immer noch viele, dass Ich – die Liebe – es Bin, der dafür verantwortlich ist. Und so nehmen nicht wenige auch immer noch an, dass es eine Strafe Meinerseits darstellt, wenn ihr Leben in nicht so glücklichen Bahnen verläuft, wie sie sich das vorstellen oder wünschen.

Laßt Mich an dieser Stelle etwas einschieben, dessen es eigentlich nicht bedarf. Ich tue es dennoch, weil Ich in so manchem Herzen die Frage aufsteigen sehe: „Ist es nicht zu hart, von Gegensatzkräften, vom Gegner, von Gefahr, von der Finsternis usw. zu sprechen? Darüber, dass sie die Menschen unbarmherzig schädigen, sie manipulieren, sie in Siechtum oder den körperlichen Tod treiben und sie mit allen nur denkbaren Mitteln unterdrücken und binden? Sind diese Wesen nicht auch Kinder Gottes, die unsere Liebe verdienen?“

Meine Geliebten, die Liebe, die Ich in einer für alle Wesen unbegreiflichen Größe Bin, schließt alles, was Ich je geschaffen habe und schaffen werde, auf immer und ewig in diese Liebe ein. Alle, ohne Ausnahme, was immer sie auch an Bösem getan haben.

Wäre dem nicht so, dann wäre Ich nicht selbst in die Welt gekommen; denn Ich wollte auch und gerade die Abtrünnigen unter Meinen Kindern retten und zurückholen, die beabsichtigten, Meine Schöpfung zu zerstören und damit auch sich selbst, was ihnen aber nicht bewusst war. Es gab und gibt in alle Ewigkeit keine andere Kraft als die Meinige, die in der Lage war, dem geballten Versuch Sadhanas und ihres Anhangs, eine eigene Schöpfung nach ihren Vorstellungen zu schaffen, ein „Halt“ entgegenzusetzen.

Damit habe Ich im übrigen nicht in den freien Willen der Gefallenen eingegriffen, sondern die durch sie über einen unendlich langen Zeitraum geschaffenen Ursachen kamen zur Wirkung; aber nicht als Strafe, sondern in der Form, dass Ich Mich selbst als „Opfer“ für diejenigen hingab und ihnen den Weg in ihre Heimat wieder frei machte, die Mich vernichten wollten. Könnt ihr euch eine größere Liebe vorstellen?

Ich habe sie gerettet, denn ihr Vorhaben ist durch Mein menschliches Sterben am Kreuz und die daraufhin erfolgende Erlösung vereitelt worden; die Tore in die Himmel stehen seitdem wieder weit offen. Der sogenannte Fall oder Engelsturz, von dem in eurer Schrift nur an ganz wenigen Stellen die Rede ist, war gestoppt. Ohne das Wissen um den Fall aber, der ein einmaliges, das heißt nicht wiederkehrendes Ereignis in der Schöpfung darstellt, ist Meine Erlösungstat nicht sinnvoll zu vermitteln. Das Wissen darum stellt deshalb den Dreh- und Angelpunkt dar, um überhaupt zu einem rechten Verstehen dafür zu kommen, warum die außerhimmlischen Welten einschließlich des materiellen Universums entstanden sind. Und wie und warum der unerbittliche Kampf aus dem Unsichtbaren heraus, von dem kaum einer etwas weiß, und von dem keiner verschont ist, seit unendlich langer Zeit geführt wird und in eurer Zeit einem vorläufigen Höhepunkt zustrebt.

Ich habe die Bildung all dieser Sphären zugelassen, damit Sadhana und die ihr Hörigen eine Bleibe hatten. Am tiefsten Punkt des Falls bildete sich die Materie. Auf eurer Erde entwickelte sich nach und nach Leben, das schließlich auch die Menschen hervorbrachte. Erinnert euch: Alles ist Evolution! So bekamen die Gefallenen die Möglichkeit zu inkarnieren, um auf diese Weise ihre Rückkehr vorzubereiten und einzuleiten, sofern sie dies wollten.

Die materielle Welt samt aller Formen, die sie hervorbrachte, ist also als Folge des Falls entstanden. Es gäbe keinen einzigen außerhimmlischen Bereich, wenn alles in der himmlischen Einheit verblieben wäre. Warum auch hätte Ich etwas außerhalb der Einheit erschaffen sollen?

Doch Ich habe Meine gefallenen Kinder nicht nur vor ihrer sich abzeichnenden Auflösung, ihrer selbst herbeigeführten Vernichtung gerettet. Ich werde sie auch zurückholen, weil dies zum einen Mein Wille ist, und Ich zum anderen die Macht habe, dies zu tun.

Wann es geschieht, liegt in der Willensfreiheit der Kräfte, die gegen Mich und euch waren und immer noch sind; denn ihre Willensfreiheit haben sie nach wie vor. Sie ist durch Mich nicht angetastet worden. Aber sie alle, die Ich nach wie vor in gleichem Maße liebe wie jene, die Mir treu geblieben sind, unterliegen bis zu ihrer Heimkehr dem Gesetz von Saat und Ernte, das im übrigen gleichermaßen für alle Wesen außerhalb der Himmel gilt.

Auch Ich war als Jesus von Nazareth davon nicht ausgeschlossen. Wäre Ich es gewesen, dann hätte Ich gegen Mein eigenes Gesetz verstoßen. Doch Ich habe alle Anfeindungen und Versuchungen überwunden und somit den Menschen gezeigt, was eine tiefe Liebe und eine große Sehnsucht vermögen. Ohne, dass Ich Mich den negativen Kräften gestellt hätte, um schlußendlich über sie zu siegen, wäre eine Vorbildfunktion nicht möglich gewesen; und Meine Aufforderung, Mir nachzufolgen und ebenso zu leben und zu lieben, wäre ohne innere Kraft gewesen und wirkungslos verpufft.

Der mögliche Einwand, über das Böse, seine Hintermänner, deren Motive, Absichten und Vorgehensweisen doch lieber nicht so klar und deutlich zu sprechen oder am liebsten ganz zu schweigen, weil so etwas nicht dem Gebot der Liebe entspricht, hat also keine Berechtigung. Das Geheimnis, welches im Grunde genommen keines ist, weil Ich es euch vorgemacht habe, lautet:

Nicht die Augen und Ohren verschließen, sondern wahrnehmen, was vorbereitet wird und geschieht – und dennoch zu lieben!

Das, Meine Söhne und Töchter, ist eine der schwersten Aufgaben überhaupt. Sie erledigt sich nicht dadurch, dass man das Unangenehme und Gefährliche ignoriert. Das hätten zwar die dahinterstehenden Wesen und Kräfte gerne, aber das ist nicht der Weg. Natürlich wäre es falsch, sich daran und damit aufzuhalten und alles, was passieren könnte, immer wieder von allen Seiten zu beleuchten und zu bedenken. Dann könnte sich das Negative sehr schnell in euren Empfindungen und Gedanken festsetzen.

Schaut und hört, was zu schauen und zu hören notwendig und wichtig ist, und dann setzt all euer Positives dagegen. Die beste Art und Weise, im Sinne der Liebe mit dem umzugehen, was euch begegnet, ist: Durch euer Vorbild zu zeigen, dass ihr Kinder Meiner Liebe seid, die nicht schlafen und auch nicht unwissend und unwillig sind, sondern die sich bemühen, in ihrem Alltag die Liebe zu leben! So wird das Böse erlöst. Wann, das liegt nicht in eurer Hand.

Denkt daran, was Ich euch einmal sagte: „Ihr seid für die Saat verantwortlich, nicht für die Ernte.“ Die Ernte und ihren Zeitpunkt überlasst Mir.

Das, was ihr vorlebt, und was eure Geschwister, die noch im Dunklen sind, als Wirkungen erfahren, wird sie – und sei es in Äonen – dazu veranlassen, über sich, ihr Handeln und die Umstände ihres Dasein nachzudenken. Denn die Art und Weise ihrer Existenz kann man in keinster Weise als das bezeichnen, was ihr unter „Leben“ versteht. Sie selbst haben sich von dem Strom des Lebens, der nichts anderes ist als Meine Liebeenergie, abgeschnitten. Aber sie wissen oder glauben es nicht und streiten eine solche Erklärung vehement ab.

Viele von ihnen vegetieren dahin, voller Hass, Wut und Rache. Sie haben den Wunsch, diejenigen zu schädigen, die in ihren Augen ungerechterweise friedvoller und unbeschwerter leben. Andere wiederum „leben“ wie in einer Art Traum, ohne Antrieb, ohne Zukunftsperspektiven, ohne Freuden und ohne Licht. Ihre Welt ist grau, zäh, trist und niederdrückend. Sie sind in höchstem Maße unfrei, Sklaven derjenigen, die gewiefter und rücksichtsloser sind als sie, und die es geschafft haben, durch Gehorsam ihren Oberen gegenüber auf ihrer „Karriere-Leiter“ emporzusteigen.

Je höher sich ein Wesen in der „Hierarchie des Dunklen“ befindet, umso mehr Vorteile werden ihm von denen, die noch über ihm sind, gewährt. An der Spitze der Hierarchie stehen die Dämonen und unter ihnen alle, die von der Energie profitieren möchten, die sie von anderen, in erster Linie von den Menschen, bekommen; die sie aber zu großen Teilen an die ihnen Übergeordneten abgeben müssen.

Göttliche Energie bekommen sie von Mir für ihr gegen Mein Gesetz der Liebe gerichtetes Handeln nicht. Aber sie sind gewieft genug – denn viele kennen noch Teile der Schöpfungsgesetze –, um auf Umwegen an ein zumindest geringes Quantum der so dringend benötigten Lebensenergie zu kommen.

Meine Söhne und Töchter, nun benutzt euren Verstand unter Einbeziehung der Herzenslogik, die Ich euch lehre. Welche „Zapfsäule“ benutzen sie? Welche würdet ihr benutzen? Würdet ihr euch an den Menschen versuchen und möglicherweise „die Zähne ausbeißen“, deren Liebe-Schwingung über eurer liegt, deren Kraft also stärker ist als eure, wodurch euer Misserfolg schon vorprogrammiert ist? Oder würdet ihr dort ansetzen, wo ihr aufgrund eurer Fähigkeit Seelenschwächen bei eurem Gegenüber bemerkt – die gleich Charakterschwächen sind –, was sich unter anderem schon in der Aura ablesen läßt? Würdet ihr euch bei einem Angriff auf diese Schwachstellen nicht größere oder sogar große Erfolgsaussichten versprechen? Und das mit Recht?

Der allergrößte Schutz all der Wesen, die mehr oder weniger oft oder auch regelmäßig um euch sind und euch zu beeinflussen versuchen, besteht nicht nur darin, dass sie unsichtbar sind. Er besteht darin, dass ihr kaum darum wisst, dass sie da sind, und wie sie vorgehen! Ja, dass es sie überhaupt gibt!

Dies ist gleichzeitig ihre wirksamste Waffe in dem ununterbrochenen Kampf, den alle negativen Kräfte führen, um an die so dringend benötigte Energie zu kommen. Egal, ob sie diese nun für sich allein behalten oder beanspruchen können, oder ob sie lediglich als Lieferanten dienen und denjenigen gehorchen müssen, die in der Hierarchie der Dunkelmächte über ihnen stehen.

Das vornehmste Bestreben der gefallenen Engel musste also darin bestehen, sich selbst zu schützen, um ihr zerstörerisches Werk möglichst unerkannt und unbehelligt fortführen zu können. Was gab und gibt es Wirksameres, als die eigene Existenz auf tausend verschiedene Arten diffus, widersprüchlich, verwirrend und undeutlich darzustellen oder darstellen zu lassen? So wird das wahre Gesicht, das tatsächliche Wesen des Bösen von vielen nicht erkannt mit der Folge, dass seine ständige, bedrohliche Präsenz für unrealistisch gehalten wird. Doch die Gefahr ist damit nicht aus der Welt geschafft.

Das Lächerlichmachen, indem man beispielsweise einen Teufel mit Schwanz, Dreizack und Pferdefuß als das Böse darstellt, was aber keiner wirklich Ernst nahm und nimmt, nahmen sie nicht nur in Kauf; diese Vorstellung, abgewandelt und in vielen Varianten immer wieder neu aufgelegt, wurde von ihnen tatkräftig unterstützt.

Die Folge: Die wenigsten wissen noch um die durch und durch reale Gefahr, die von diesen Kräften ausgeht. Sie wissen nicht um ihre Absichten und die unzähligen Wege, die sie einschlagen, um unmittelbar Einfluss auf die Menschen zu nehmen, die sie aufgrund der Raffinesse ihres Vorgehens und der im Menschen vorherrschenden Seelenbeschaffenheit erreichen können.

Wer davor warnt, der wird der Lächerlichkeit preisgegeben oder der Angstmacherei bezichtigt. So haben die Gegensatzkräfte ihr Ziel erreicht: Kaum einer glaubt mehr wirklich an sie – und wenn doch, dann mit verschwommenen oder abstrakten Vorstellungen –, und die so erzeugte Unwissenheit ist der beste Schild, hinter dem sie die Verführung und Bindung Meiner Menschenkinder ungehindert praktizieren können.

Könnt ihr euch dennoch, zumindest bedingt, vor diesen Einflüssen schützen? Ja, aber es setzt voraus, dass ihr um den Angreifer, gegen den ihr euch erfolgreich verteidigen wollt, überhaupt wisst; dass also die Wahrheit über die ständig vorherrschende Gefahr der Einflussnahme auf euer Verhalten Meinen Kindern nahegebracht wird, und zwar ohne dass dabei hochkommende Ängste die Auseinandersetzung mit diesem Thema verhindern.

Wer soll dies tun, wenn die unmittelbare Präsenz negativer Kräfte und ihre raffinierte Vorgehensweise denen weitgehend unbekannt ist oder von ihnen zumindest falsch dargestellt wird, die sich dazu berufen fühlen, Meine Lehre den Menschen nahezubringen?

Noch einmal zum Nachdenken: Wo würdet ihr – falls ihr gegen Mich arbeiten wolltet – ansetzen, um viele Menschen mit einer veränderten Lehre der Liebe zu erreichen? Würdet ihr euch unbedeutende Menschen mit geringem oder gar keinem Einfluss auf andere aussuchen? Oder würdet ihr bei eurem gegen Mich gerichteten Vorhaben – bildlich gesprochen – „auf den König zielen“, also auf denjenigen, dem Mittel und Wege zur Verfügung stehen, wissentlich oder unwissentlich Ungenauigkeiten, Unwahrheiten und Verdrehungen Meiner einfachen Lehre unter das Volk zu bringen? Vorausgesetzt, dass ihr den König trefft?

Haben die Kräfte der Finsternis getroffen? Die Antwort ist nicht schwer zu finden, wenn ihr offenen Auges und ehrlichen Herzens eure heutige Welt-Situation betrachtet und feststellen müsst, dass die Menschheit weiter als je zuvor davon entfernt ist, Mein Gebot der Gottes- und Nächstenliebe zu leben.

Ich habe euch schon des öfteren gesagt, dass Ich das einzige Perpetuum mobile der Schöpfung Bin. Das bedeutet, dass es keine andere Kraftquelle gibt als die Meinige, aus der alles hervorging und in alle Ewigkeit hervorgeht! Kein Wesen lebt aus sich heraus, ein jedes wird von Meiner Liebe erhalten. Die Tatsache, dass Ich allein der Ursprung allen Seins Bin, wird von den Kräften, die den Fall verursacht haben und immer noch auf eine zweigeteilte Schöpfung hinarbeiten, nicht anerkannt. Zwar verspüren auch sie, dass sie energieabhängig sind, doch sie sind nicht bereit, in Mir ihren Schöpfer und die sich ewig verströmende Liebe zu sehen.

Das brachte sie zu Fall; denn durch ihr gegen das Liebegesetz gerichtetes Denken und Handeln schränkte sich ihre Fähigkeit ein, Meine Liebeenergie in vollem Umfang aufzunehmen. Sie verloren mehr und mehr an Strahlkraft, an Schönheit, an Freiheit und vielem mehr. Dieses Prinzip gilt in der gesamten Schöpfung. Es stellt sicher, dass jede Missachtung Meines Gesetzes in dem Wesen selbst spürbar wird, und es auf diese Weise früher oder später dazu angehalten wird, auf den Weg der Liebe, der Selbstlosigkeit und des Dienens zurückzukehren.

Die Reduzierung ihrer Energie brachte und bringt den Wesen der Dunkelheit viele Nachteile. In erster Linie ist es, bedingt durch die Minderung der Quantität und Qualität der Energie, der Verlust eines einigermaßen annehmbaren Lebens, sofern man ihr Dasein überhaupt als Leben bezeichnen kann. Den Stärkeren unter ihnen gelang es, sich die Schwächeren als „Energielieferanten“ heranzuziehen, was aber nicht nur für die Seelen in den Astralbereichen gilt, die ein bedauernswertes Sklavendasein führen. Und es gelang und gelingt ihnen darüber hinaus, Meine göttliche Energie für ihre eigenen Zwecke so zu gestalten und damit zu missbrauchen, dass damit andere manipuliert werden können.

Die Hauptlieferanten der so dringend benötigten Energie sind jedoch die Menschen. Es sind Meine Söhne und Töchter, die aus Unwissenheit oder Unwilligkeit ihrem eigenem Gesetz, ihrem Ego, folgen und damit Mein Liebegebot in mehr oder weniger großem Umfang missachten. Damit sind nicht die kleinen Unregelmäßigkeiten gemeint, die euch als Menschen immer wieder unterlaufen. Aber selbst in solchen Situationen verspürt ihr oft, wie ihr z. B. nach einer Enttäuschung, einem Ärger, nach Sorgen oder Auseinandersetzungen kraftlos, lustlos oder mutlos werdet. Ihr habt Energie verloren. Wohin ist sie verschwunden? Wer hat sie bekommen, besser genommen? Nichts in Meiner Schöpfung vergeht oder löst sich „einfach so“ auf …

Die Gegensatzkräfte kennen sehr wohl noch einen Teil Meiner geistigen Gesetze. Sie arbeiten damit, und das Gesetz der Anziehung verhilft ihnen dazu, diejenigen Menschen zu finden, bei denen das Abziehen der so dringend benötigten Energie relativ problemlos vonstattengeht. Sie kennen eure Fehler und Schwächen und setzen dort gezielt an. Mit der Anziehung beginnt das verführerische Werk, dem ihr entweder folgt oder dem ihr, so ihr die Absicht erkennt, in Meinem Namen ein klares Nein entgegensetzt.

Was bedeutet das in der Praxis? Was könnt ihr daraus für Erkenntnisse ziehen, die euch davor schützen, von negativen Geistwesen und den destruktiven, unpersönlichen Kräften, die sie in Form von Energiefeldern rund um den Globus angelegt haben, beeinflusst und möglicherweise ernsthaft an Leib und Seele geschädigt zu werden?

Die Beherrschung der Menschen durch die Dunkelheit, die in das Denken und Handeln der Menschen massiv eingriff, hatte vor zweitausend Jahren ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht, was gleichzeitig einen Tiefpunkt in ihrer geistig-seelischen Entwicklung darstellte. In alle herrschenden Religionen hatte die Gegenseite ihren Fuß gesetzt. Dies geschah und geschieht immer noch mit hoher Effizienz – weil sich die Methode in ihren Augen bewährt hat –, indem ihr Angriff in den meisten Fällen von innen erfolgt. Unbemerkt wurde und wird so ein Same der Zwietracht, der Falschheit und der Irrlehren gelegt, der schließlich aufgeht und auf diese Weise einen einzelnen, eine Gruppe oder ein System von innen heraus lahm legt oder zerstört. Wer so vorgeht, der muss den Wegweiser gar nicht entfernen. Viel wirksamer ist es, ihn um einige wenige Grade zu verdrehen, so dass der Wanderer, der guten Gewissens glaubt, auf dem rechten Weg zu sein, sein Ziel verfehlt.

Die Versuche hoher Geistwesen, die Menschen zu einem neuen Denken und zu neuen Verhaltensweisen im Sinne eines liebevolleren Miteinanders zu bewegen, hatten nicht die erhofften Früchte gezeigt. Daher betrat Ich die Materie. Meine Mission als Jesus von Nazareth bestand darin, die Menschen ein einziges Prinzip zu lehren und dieses vorzuleben; ein Prinzip, das von allen verstanden und gelebt werden konnte: die Liebe. Zum Zeitpunkt Meiner Inkarnation hatten sich bereits viele Ideologien und Weltanschauungen herausgebildet, deren Inhalte alle mehr oder weniger stark von den Absichten und Ideen der Gegensatzkräfte durchdrungen waren.

Mit Meiner einfachen Lehre „liebe – und sonst nichts“ stellte Ich alles auf den Kopf, wobei Ich nie dazu aufforderte, fanatisch und radikal gleich alles andere über Bord zu werfen. Der Weg der gelebten Liebe ist ein Weg, auf dem jeder in Freiheit selbst bestimmt, wann er welchen Schritt tun möchte, das Ziel dabei jedoch nicht aus den Augen verliert: nämlich schrittweise wieder zu der Liebe zu werden, die er im Inneren seit Ewigkeiten ist.

Ihr könntet nun fragen: Kann ich trotz dieses Wissens, das ich soeben erhalten habe, froh, unbelastet und glücklich durch meine Tage gehen? Mein geliebtes Kind, Ich sagen dir: Gerade wegen dieses Wissens kannst du unbesorgt sein. Denn Meine Worte helfen dir, die Fallen zu erkennen, die die Gegenseite aufgestellt hat. Die Augen zu schließen, kann nicht die Lösung sein. Die Fallen sind trotzdem aufgestellt. Nur derjenige, der um sie weiß, kann sie umgehen.

Dies wird dir immer dann gelingen, wenn du dich bemühst, mit Mir zu leben: nicht verkrampft und nicht von der Angst diktiert, du könntest versagen, sondern in dem tiefen Vertrauen und unverbrüchlichen Wissen, dass Ich, dein himmlischer Vater, dich liebe; dass du auch fallen darfst auf deinem Weg, und dass Ich dann da Bin, um dir bei deinem Aufstehen zu helfen. Und dass es nichts gibt, absolut nichts, das dich von Mir trennen kann. Ich werde dich mit ausgebreiteten Armen empfangen und mit einem vor Freude überschäumenden Herzen in die Arme schließen, wenn du wieder heimgefunden hast. Wann immer das sein wird.

Lass auch nicht zu, dass dich negative Gedanken über deine Brüder und Schwestern beherrschen, die noch nicht im Licht sind, und die – weil sie es noch nicht besser verstehen – noch versuchen, dir das Leben schwerzumachen. Es sind deine Geschwister, Wesen, die wie du aus der Liebe geboren wurden und wieder zur Liebe zurückfinden werden. Ich warte mit der gleichen Freude auch auf sie.

Wenn Meine Worte auf die rechte Weise in dein Herz gefallen sind, dann kannst du gar nicht anders, als ihnen mitfühlend zu begegnen; nicht unvorsichtig und leichtfertig, aber doch mit dem Wunsch, dass auch sie bald zur Erkenntnis kommen und zu einem lichteren und leichteren Dasein finden. Die beste Art, ihnen dabei zu helfen, ist dein Gebet und dein Bemühen, Mich in alles einzubeziehen, was du tust. An den Früchten, die für dich daraus resultieren, können sie erkennen, dass es noch eine andere, weitaus bessere Art zu leben gibt als die, die sie im Moment vorziehen. Ob und wann sie umkehren, das überlass Mir. Lege du den Samen, die Ernte ist MeineSache. Ich segne Meine Schöpfung mit allem, was darin lebt. Und Mein Segen ist gleich Meiner Liebe, die jetzt, in diesem Augenblick, in alle und alles einfließt. Amen

https://aus-liebe-zu-gott.de/Offenbarungen_2019-08-16.html

Siehe auch:

Mark Passio - Das unheilig Feminine - Neo-Feminismus & Epi-Eugenik Agenda Teil 2 vollständig deutsch

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