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#16 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Astrid 31.07.2017 21:17

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Ich hätte nie gedacht, dass ein Mensch sich einer bestimmten Sprache gegenüber verschließen kann, aber bei mir ist das so.

Hier habe ich etwas, dass für mein Empfinden ähnlich gehaltvoll und tief ist und, dass ich gut lesen kann.

Alles Liebe
Astrid


Lehre über die Hingabe an Gott


Don Dolindo Ruotolo (1882 ‒ 1970), ein neapolitanischer Priester, hat diese „Lehre über die Hingabe an Gott‟ aufgeschrieben, die er vom Herrn über das Innere Wort empfangen hat:




Warum laßt ihr euch beunruhigen und verwirren? Überlaßt Mir die Sorge um eure Sachen, und alles wird sich beruhigen. Wahrlich, Ich sage euch, daß jeder wahre, vertrauensvolle und totale Akt der Hingabe an Mich die Wirkung hervorbringt, die ihr so sehr wünscht, und die eure dornenvollen Situationen löst.

Sich Mir hingeben heißt nicht: Sich ängstigen, sich beunruhigen und verzweifeln, um erst dann ein erregtes Gebet an Mich zu richten, damit Ich euch beistehe. Sich Mir hingeben heißt vielmehr: Gleichsam die Augen der Seele ruhig schließen und sich Mir überlassen, damit Ich allein euch ans andere Ufer trage wie schlafende Kinder auf den Armen der Mutter. Das, was euch durcheinander bringt und sehr schadet, ist euer Grübeln, Nachsinnen, euer Sich-Sorgen und Abquälen in der Annahme, um jeden Preis alles selbst tun zu müssen.

Wie vieles bewirke Ich doch, wenn die Seele sich in ihren geistigen und auch materiellen Bedürfnissen an Mich wendet, während sie voller Vertrauen sagt: ,,Sorge Du!‟, die Augen schließt und in Mir ruht! Wenn ihr euch zu sehr abquält, werdet ihr wenige Gnaden erhalten. Wenn eure Gebete dagegen ein vollkommenes Sich-Mir-Anvertrauen sind, dann werdet ihr viel Gnaden erhalten.

Im Leid betet ihr, daß Ich es euch nehme, aber ganz so, wie ihr es euch vorstellt. Ihr wendet euch zwar an Mich, wollt aber, daß Ich Mich euren Vorstellungen anpasse. Ihr seid wie Kranke, die den Arzt um eine Behandlung bitten, die Art und Weise der Behandlung dem Arzt jedoch selbst vorschreiben.

Macht es nicht so, sondern betet, wie Ich es euch im Vaterunser gelehrt habe: ,,Geheiligt werde Dein Name‟, das heißt: ,,Sei Du verherrlicht in meiner Not und Bedrängnis.‟ ,,Dein Reich komme‟, das heißt: ,,Alles trage dazu bei, Dein Reich in uns und in der Welt aufzubauen.‟ ,,Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden‟, das heißt: ,,Verfüge Du in dieser meiner Angelegenheit, wie es Dir besser erscheint für mein zeitliches und ewiges Leben.‟ Wenn ihr Mir wirklich sagt: ,,Dein Wille geschehe‟ oder ,,Sorge Du‟, dann greife Ich mit Meiner ganzen Allmacht ein und löse die schwierigsten und aussichtslosesten Situationen.

Und wenn du siehst, daß das Übel sich verschlimmert, statt sich zu bessern? Beunruhige dich nicht! Schließe wiederum die Augen deiner Seele und sprich zu Mir mit Vertrauen: ,,Dein Wille geschehe, sorge Du, o Herr.‟ Und Ich sage dir, daß Ich sorge, daß Ich wie ein Arzt eingreife mit Meiner göttlichen Allmacht, und daß Ich auch ein Wunder wirke, wenn es nötig ist. Siehst du dann, daß sich dein Zustand ‒ etwa als Kranker ‒ verschlimmert, so beunruhige dich dennoch nicht, sondern schließe die inneren Augen und sprich: ,,Sorge Du.‟ Ich sage dir, Ich sorge.

Die Besorgnis um eine Sache, die Unruhe und das Selbstdenken und -tun sind gegen die wahre Hingabe. Es ist wie das Ungestüm der Kinder, die verlangen, daß die Mutter für ihre Bedürfnisse sorge, aber dann doch selbst sorgen wollen, und so durch ihre Ideen und Launen die Arbeit der Mutter nur stören.

Schließt die Augen eures Ichs, und laßt Mich wirken. Schließt ruhig die Augen, richtet eure inneren Blicke ganz auf Mich, und legt eure Gedanken an die Zukunft wie bei einer Versuchung ab. Ruht in Mir! Glaubt an Meine Güte, und Ich versichere euch bei Meiner Liebe, daß, wenn ihr in dieser Verfassung zu Mir sagt: ,,Sorge Du‟, Ich dann voll und ganz sorge, euch tröste, euch befreie, euch führe. Und wenn Ich euch einen anderen Weg führen muß als den, den ihr meint, gehen zu müssen, dann trage Ich euch trotzdem auf Meinen Armen, denn es gibt keine heilsamere Medizin als das Eingreifen Meiner Liebe. Doch bedenkt: Ich sorge nur, wenn ihr eure Augen innerlich auf Mich ausrichtet, das heißt, wenn ihr wirklich wollt und Mir vollkommen vertraut, ja euch Mir fest anvertraut!

Ihr werdet schlaflos, wenn ihr alles abschätzen und erwägen wollt, alles erforschen, an alles denken wollt. Dabei überlaßt ihr euch doch nur den menschlichen Kräften des eigenen Ichs oder noch schlimmer: Den Menschen schlechthin, indem ihr auf ihr Eingreifen vertraut. Das ist ein Hindernis für Meine Absichten. Oh, wie sehr wünsche Ich Mir von euch diese Hingabe, um euch beschenken zu können, und wie betrübt es Mich, euch so beunruhigt und verzweifelt zu sehen!

Gerade dies aber strebt Satan an: Euch in Unruhe und Verzweiflung zu bringen, um euch so Meinem Wirken und Meiner Liebe zu entziehen, damit ihr euch ganz menschlichem Denken und Handeln hingebt. Deshalb vertraut Mir allein, ruhet in Mir! Gebt euch in allem Mir hin! Ich wirke Wunder in dem Maße eurer vollkommenen Hingabe an Mich und des gänzlichen Mißtrauens euch selbst gegenüber. Keiner, der alles erörtert oder selbst erwägt, hat je ein Wunder gewirkt. Nur der wirkt mit Gott, der sich Gott total hingibt und übergibt.

Wann immer ihr seht, daß alles sich noch mehr verwickelt, sprecht mit den geschlossenen Augen eures Herzens: ,,Jesus, sorge Du.‟ Und lenkt eure Gedanken weg von eurem Ich, denn euer ruheloser Verstand macht es euch schwer, Mir zu vertrauen. Macht es so mit all euren Bedürfnissen; macht es alle so, und ihr werdet große, fortgesetzte und stille Wunder erleben, die äußerlich nicht sensationell erscheinen, für euch aber groß sind und überdies das rechte Vertrauen und eure Liebe zu Mir stärken. Ich, euer Gott, werde sorgen. Ich versichere es euch!

Betet immer in dieser inneren Haltung und Hingabe, und ihr werdet großen Frieden haben und wahre Früchte Meiner Liebe ernten, selbst dann, wenn Ich euch die Gnade des Opfers, der Sühne und der Liebe zumute, besser gesagt schenke, die ein Leid als Kreuz auferlegt. Scheint euch dies unmöglich zu sein? Schließt die Augen, blickt nach innen und betet mit ganzem Herzen: ,,Jesus, sorge Du‟.

Habt keine Angst, Ich sorge! Dann werdet ihr Meinen Namen preisen, indem ihr euch selbst verdemütigt. Eure Gebete gelten nicht so viel wie ein einziger Akt vertrauensvoller Hingabe. Bedenkt es wohl. Es gibt keine wirksamere Novene [neuntägige katholische Andacht ] als diese: „O Jesus, ich gebe mich Dir hin, sorge Du!‟


(Quelle: diverse)

#17 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 01.08.2017 11:53

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Liebe Astrid, vielen Dank für das Hineinstellen der "Lehre über die Hingabe an Gott".

Das Umsetzen und TUN dessen, was hier beschrieben wird, ist in der Tat die FRUCHT der UR-Offenbarung und die Voraussetzung für eine WAHRhafte Liebesentflammte GOTTes-VATER-JESUS-BEZIEHUNG. Mehr ist es nicht. Wenn diese Botschaft vollkommen durchdrungen, verstanden, aufgenommen, verinniglicht und integriert wird, um in der (Nach-)Folge als TAT-Bereitschaft in Demut und Hingabe, Geduld und Beharrlichkeit, Disziplin und Konsequenz auch LEBENdig verWIRKlicht zu werden, wird die NÄHE und ANWESENHEIT GOTT-VATER-JESU eine unmittelbare fortwährende ERFAHRUNG sein.

Nicht ohne Grund wurde deshalb diese Botschaft JESU über das "Werkzeug" des neapolitanischen Priesters auch bereits 2011 in der Schriftenreihe "UR - Das WAHRE Ziel" (Nr. 37) veröffentlicht, die vom "Anita-Wolf-Freundeskreis" herausgegeben wird ...

Ich kopiere diese Botschaft mal in diesen Strang - denn da passt er genauso hin:

GOTTes-BEZIEHUNG

#18 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 05.09.2017 21:19

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GOTT-UR-Kraft - Engels-Sturz - ERLÖSUNGs-Funke - Rückführung

"Für Gott gibt es immer eine Lösung

Gott ist die immerwährende Kraft, die alles auf ewig erhält. Er ist das einzige Perpetuum Mobile; Er ist die Ur-Kraft, aus der alles hervorging und -geht. Was immer in der Schöpfung ist, auch das Gegensätzli­che, hat seine Grundlage oder seinen Ursprung in dieser göttlichen Ur-Kraft, die reinste Liebe ist – weil es außer Gott niemanden gibt, der aus sich heraus Leben schaffen kann. Alles kann immer nur auf Ihm und Seiner Energie aufbauen. Man kann diese Energie mißbrauchen, man kann sie heruntertransformie­ren, man kann sie soweit verdichten, daß sie die Form der Materie annimmt, aber immer bleibt es Seine Energie.

Und Er kann und wird alles, was durch ungesetzmäßiges Handeln entstanden ist und dadurch eine niedrigere Schwingung als die göttliche aufweist, zurückführen in die höchste, die ursprüngliche Ener­gieform; wobei jedes Wesen seine Individualität behält. Das ist die Heimführung oder Rückführung aller Gefallenen.


Bevor es zum Fall oder Engelsturz kam mit der Folge, daß ein Teil der Engel unter Anführung Sad­hanas, die sich später Luzifer nannte, die Himmel verlassen mußte, lief das unendliche Schöpfungsge­schehen in völliger Harmonie ab. Die göttliche Ur-Kraft durchströmte alles, sie war (und ist!) der Motor einer jeglichen Evolution, alles entwickelte sich und reifte durch die sich ohne Unterlaß verschenkende Liebeenergie des Schöpfers.

Am tiefsten Punkt des Falls, nach einer ununterbrochen negativen Entwicklung, die schließlich in der Bildung der Materie endete, und an dem die Gefahr der Auflösung der Schöpfung bestand, griff Gott in Seiner Liebe ein. Aus eigener Kraft war es den außerhalb der Himmel lebenden Wesen nämlich nicht mehr möglich, den Weg zurück ins Vaterhaus anzutreten. Sie waren energiearm – zu energiearm – ge­worden. Die Bemühungen hoher Engelwesen, die mit dem Auftrag inkarniert waren, zur Umkehr zu er­mahnen, hatten nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Die Menschheit war nicht umkehrt, sie hatte nicht den Weg der gelebten Liebe eingeschlagen.

Doch Gott ist unter anderem auch die Weisheit, und Er verfügt über die Allmacht – alles eingebettet in Seine unendliche Liebe! Hätte Er an diesem Punkt nicht eingegriffen, so wäre ein Teil Seiner Kinder verlorengegangen. Denn das Bestreben der Fallwesen war, nachdem es ihnen nicht gelungen war, eine eigene Schöpfung aufzubauen, die bestehende Schöpfung an einen Punkt zu bringen, an dem sich Form und Individuum aufgelöst hätten und in die Ur-Energie zurückgegangen wären.





Erst der Fall machte die Erlösung erforderlich



Es bestand daher die Notwendigkeit, den schwachen und hilflosen Seelen und Menschen eine zusätzli­che Energie zu geben, sozusagen einen Energieschub, der die seelische Abwärtsentwicklung stoppen und damit gleichzeitig die Voraussetzungen für eine Heimkehr schaffen konnte.

Aus der für alle Zeit sprudelnden Ur-Quelle des Lebens schenkte Gott Seinen Kindern eine weitere Energie, der wir den Namen Christus- oder Erlösungsenergie, Christus- oder Erlöserfunke gege­ben haben. Sie ist untrennbar mit dem Namen Jesus verbunden, mit dem Menschen, in den sich die Lie­be Gottes inkarnierte, um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen; und durch den wir Gott als Vater kennen­lernten, zu dem und mit dem wir sprechen und in dessen Arme wir uns jederzeit begeben können.

Die Erlösung wurde also erst durch den Fall erforderlich. Deshalb tragen auch nur Menschen und Seelen den Christusfunken, die zusätzliche „Heimkehr-Hilfe“, in sich. Die Wesen, die die rein-geistigen himmlischen Welten nicht verlassen und sich daher auch nicht belastet hatten, benötigten die Erlöseren­ergie nicht.

Gott ist reinste, höchstschwingende Energie, die sich in der Gestalt des Vaters eine Form gegeben hat. Aber Er ist eben mehr als nur die Form. Er ist, für uns unvorstellbar, liebende, aufbauende, erhalten­de Energie unbegrenzten Potentials. Aus dieser ewigen Kraftquelle sandte Er einen Zusatzstrahl, die Christusenergie, in alle Bereiche, die aufgrund des Falls außerhalb der Himmel entstanden waren, und die wir – sinnbildlich – als „Sohn“ bezeichnen, weil wir immer Bilder brauchen, um uns etwas verge­genwärtigen zu können. So entstand in unserer Vorstellung eine Art Hierarchie, was durch das Wort „Der Vater ist größer als ich“ ausgedrückt wurde.

Wir gebrauchen im übrigen oft solche Stilmittel, wenn wir etwas bildhaft ausdrücken wol­len, um es besser verständlich zu machen, oder weil es anders nur schwer zu beschreiben ist. Ein Mutter­konzern ist oder hat ebensowenig eine Mutter, wie eine Tochtergesellschaft eine Tochter ist oder hat!

Die Liebeenergie der Schöpfung haben wir, wie schon erwähnt, auf den Begriff des Vaters und später des Sohnes reduziert, weil wir es nicht besser verstanden und verstehen. Daß das nicht der Weisheit letz­ter Schluß sein kann, muß einleuchten, wenn wir gleichzeitig davon reden und auch davon überzeugt sind, daß Gott allgegenwärtig ist. Eine Person kann nicht allgegenwärtig sein, wohl aber die göttliche Energie, die sich in der Gestalt des Vaters ihren Geschöpfen zu erkennen gibt. Auch wenn Beispiele be­kanntlich hinken: Das Licht, das eine Lampe ausstrahlt, erhellt einen Raum überall, bis in den letzten Winkel; im übertragenen Sinne ist es „allgegenwärtig“. Die Lampe selbst ist es nicht. Aber beides ge­hört zur Beleuchtung.





An wen wendet man sich?



Das Vorhaben der Rückführung war über viele Jahrhunderte vorbereitet worden und fand seinen vorläu­figen Höhepunkt, als der Geist Gottes in den Menschen Jesus inkarnierte mit dem Ziel, die zur Heimho­lung erforderliche Energie – den Christusfunken oder Erlöserfunken – zu bringen. Dieser einmalige Vor­gang war dennoch „normal“, weil er den gleichen Bedingungen unterworfen war, die jede Inkarnation begleiten: In ein menschliches Wesen tritt ein geistiges Wesen ein, das nach dem Tod des Menschen die­sen wieder verläßt.

Der endgültige Höhepunkt war allerdings erst erreicht, als der Mensch Jesus in der Erkenntnis seines geistigen Wesens und in dem Bewußtsein, was nun geschehen wird, auf Golgatha die Worte sprach: „Es ist vollbracht.“

Damit war der Fall gestoppt und die drohende Auflösung der Schöpfung, wie sie als Nirwana in den östlichen Religionen vor der Zeit der Erlösung gesehen wurde, abgewendet. Die Himmel hatten sich wie­der geöffnet. Die Rückführung konnte beginnen und wurde sofort von denen wahrgenommen, die be­reits die innere Stärke, ihr inneres Licht, so weit entwickelt hatten, daß sie die restlichen Stufen ihrer Himmelsleiter erklimmen konnten.

Es kann deshalb nicht die Frage sein, ob Christus im Fleisch wiederkommen wird. In welchen Men­schen, der dann welchen Namen trägt, sollte Er erneut inkarnieren? Die Erlösung ist vollzogen, die Leh­re der Liebe ist in der Welt. Seitdem geht es nur noch darum, das uns Gelehrte und Vorgelebte auch um­zusetzen.

Trotz der Anerkennung der Erlösung herrscht bei vielen Menschen eine Unsicherheit darüber vor, wer denn nun die gefangenen Seelen aus dem Gefängnis der dunklen Kräfte befreit hat. War es Jesus, war es Christus, war es Jesus Christus oder Gott selbst. Wer ist nun der Retter? Zu wem betet man? An wen wendet man sich, wenn man Hilfe braucht?

Die Antwort ergibt sich beinahe von selbst, wenn wir beginnen, zwischen dem Menschen Jesus und dem Christus-Gottesgeist, der sich in ihm inkarnierte, zu unterscheiden. In jedem Menschen lebt eine feinstoffliche Seele, die für eine Inkarnation einen materiellen Leib benötigt. Bei mehreren Inkarnatio­nen wechselt jeweils das „irdische Fahrzeug“, die Seele bleibt, wenn auch in unterschiedlichen Entwick­lungsstufen, dieselbe. Jeder Mensch legt bei seinem körperlichen Dahinscheiden den materiellen Leib ab; der wird für das Weiterleben in jenseitigen Bereichen nicht mehr benötigt.

Bei Jesus war es aber keine Seele – also kein belastetes Geistwesen –, die sich inkarnierte, sondern es war der Geist Gottes, es war die Liebe, es war der Christus.

Auch im Fall der Inkarnation des Christusgeistes diente der Körper des Menschen lediglich dazu, den Geist aufzunehmen. Dieser Geist lehrte durch den Menschen Jesus die Liebe – der sie auch gleichzeitig als Vorbild für uns vorlebte – und übertrug der Menschheit und der Gesamtheit der Seelen mit dem „Voll­bracht“ den Erlöser- oder Christusfunken.

Es gab also auch hier, den göttlichen Gesetzmäßigkeiten entsprechend, sowohl einerseits den Men­schen als auch andererseits den in ihm wohnenden Geist.

Die „Unschärfe“ bei unserer Hinwendung an Gott oder Jesus Christus ist unter anderem dadurch ent­standen, daß wir den uns geläufigen und vertrauten Namen „Jesus“ nach wie vor verwenden, obwohl der Körper, der diesen Namen trug, nicht mehr existiert. Er vergeistigte sich, was, im Gegensatz zur Ver­wesung, die höchste Form der Umwandlung des Grobstofflichen ins Feinstoffliche darstellt."

(Hervorhebungen von mir)

Ganzer Text:

Die Herzenslogik gibt die Antwort - Gott oder Jesus Christus

http://www.aus-liebe-zu-gott.de/Die-Herz...ie-Antwort.html

#19 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 21.11.2017 09:55

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Anbei zwei PDF-Dateien, welche noch einmal einen wiederholenden und vertiefenden Überblick verschaffen in das ganze Themenfeld des UR-Werkes. Stefan Bamberg reiht in der Auseinandersetzung mit "Anastasia" noch einmal die Essenzen des UR-Werkes auf.

Auf dieser Seite eine vergleichende Analyse des UR-Werkes zu den Neuoffenbarungen Gottes durch Lorber - mit einem "Extrakt" aus dem umfangreichen Werk: "UR - Ewigkeit in Raum und Zeit:

http://www.per-crucem-ad-rosam.de/Seite2/Ur_Ew.html

#20 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 16.12.2017 23:48

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Siehe bitte: Das wahre Gesicht von ...

#21 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 07.02.2018 02:52

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Hier etwas, was ich auf dem "Schwester-Forum" beigetragen habe, aber zu diesem Thema, wie ich es hier dereinst einbrachte, nicht verhehlen möchte:

http://unsereneueerde.siteboard.eu/t3329...1.html#msg28989

http://unsereneueerde.siteboard.eu/t3329...1.html#msg28992

Denn es ergänzt, wiederholt und vertieft noch einmal Alles, um was es hier in "UNSerer" "Erdenexistenz" im Eigentlichen geht.

Der aus "erfüllter-Be-Anspruchung-heraus-beseelte" Hirtenjunge ...


#22 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 22.03.2018 17:27

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VATER-JESUS über UR-Sprung des materiellen KOSMOS und über das Wesen, Fließen und Wirksamkeit von "ENERGIE":


Begebt euch mit Mir gedanklich auf eine Zeitreise, zurück an den Punkt, als der Fall – den ihr als Engelsturz aus eurer Schrift kennt – noch nicht stattgefunden hatte. Die Schöpfung war ein rein geistiges Werk, von Mir durch Mein „Es werde“ ins Leben gerufen. Außerhimmlische Bereiche gab es nicht, und daher natürlich auch nicht den materiellen Kosmos.

Jedes himmlische Wesen war – und ist heute und für alle Zeit – höchstschwingende Energie und verfügte nach Abschluß seiner Evolution über ein erschlossenes Bewußtsein. Das ist für euch schwer vorstellbar, weil ihr mit „Energie“ immer etwas Unsichtbares, wenig Greifbares verbindet. Doch Bin Ich als der Ausgangspunkt dieser sich ewig verströmenden Energie sehr wohl in der Lage, Meinen aus Mir hervorgegangenen Geschöpfen eine Form zu geben, auch dann, wenn es sich „nur“ um Energie handelt.

Diese, Meine geistigen Kinder – zu denen auch ihr gehört – verfügen über eine Intelligenz und über Fähigkeiten, die ihr ansonsten nirgendwo findet. Sie sind zwar nicht gott-gleich, weil nicht sie die Quelle des Lebens, das „Perpetuum mobile“ der Schöpfung, darstellen, nicht Mein „Ich Bin“; aber Ich habe sie – euch! – nach Meinem Ebenbild geschaffen. Ihr ewiges Leben erhalten sie, ohne daß sie danach fragen oder darum bitten oder betteln müssen. Sie leben in Meiner göttlichen Ordnung, und damit fließt ihnen ohne irgendeine Beschränkung alles zu. Ihr immerwährendes Dasein ist eingebunden in eine Harmonie, die euch Menschen noch fremd ist. Sie leben im Gesetz Meiner Liebe, sie sind Liebe, und so empfangen sie Meine Lebens-Liebe-Energie.

Denn Ich liebe sie alle, selbstlos und bedingungslos. Ich liebe sie alle gleich, seien es die kleinsten geistigen Minerale auf ihrer derzeitigen Entwicklungsstufe oder die „größten“ Engel, die Meine Aspekte von der Ordnung bis zur Barmherzigkeit verkörpern.

Als durch Sadhana, die sich später Luzifer nannte – die „sein wollte wie Gott“, wie es bei euch geschrieben steht –, der Fall verursacht wurde, veränderte sich für sie und ihren Anhang viel. Wer den Fall nicht als einschneidendes und entscheidendes Ereignis kennt oder in seine Überlegungen einbezieht, der wird den roten Faden nicht sehen, der sich durch das dramatische Geschehen zieht und die Ursache dafür ist, daß ihr – geistige Kinder Meiner Liebe – als Menschen auf der Materie lebt.

Die Veränderungen, denen die von Mir Gegangenen ausgesetzt waren, betrafen vor allem die Energieverhältnisse, die bisher ihr Leben bestimmt hatten, und damit ihr Aussehen, ihre Form, ihre Kraft und ihre Schwingung. Und es änderten sich, verursacht durch ihr gegensätzliches Denken und Handeln, ihre Lebensumstände, da sie in den himmlischen Bereichen rein-göttlicher Energien nicht bleiben konnten. Das Gesetz der Abstoßung, durch Sadhana und ihr Gefolge selbst ausgelöst, trat in Kraft. Sie verließen die Himmel und fanden ein neues Zuhause außerhalb göttlicher Sphären, die zuvor nicht bestanden, da es dafür keine Notwendigkeit gegeben hatte. Aber Meine Barmherzigkeit ließ die Bildung neuer Welten zu, die zwar nicht mehr die Herrlichkeit der Himmel aufwiesen, dennoch aber in ihrer Strahlkraft weit über derjenigen der Astralbereiche lag, die sich später am Ende des Falls bildeten.1)

Ihr Leben erhielten die Gefallenen nach wie vor von Mir, nur waren sie nicht mehr in der Lage, das ganze Spektrum Meiner Liebeenergie zu empfangen. Eine Feinstofflichkeit ihrer Körper bestand nach wie vor, nur verdichteten sich diese mit jedem weiteren Versuch, ihre Rebellion fortzuführen, immer mehr. Diejenigen, die ihr Fehlverhalten einsahen und bereuten, verblieben in ihren Welten. Die anderen, die ihren Widerstand nicht aufgaben, fielen immer tiefer, in immer kältere und armseligere Zonen.

Doch auch diese Wesen verfügten immer noch über ein enorm hohes Schöpfungswissen. Sie waren deshalb in der Lage, Meine Energie zu nehmen, sie zu verändern und für ihre Zwecke einzusetzen. Doch mit jeder weiteren Handlung, die gegen göttliches Gesetz gerichtet war, entfernten sie sich mehr von Meiner Quelle. Ihr ungesetzmäßiges Bestreben, an die so dringend benötigte Lebenskraft zu kommen, machte sie immer lichtärmer; entsprechend graue und dunkle Zonen wurden ihr Zuhause. Nichtsdestotrotz waren und blieben sie Energie-Wesen. Der fortlaufende Mißbrauch der ihnen noch zufließenden Energie und die anhaltende, permanente Übertretung Meiner Gesetze führten aber schließlich dazu, daß sich die Energie so verdichtete, daß die ersten Materieteilchen entstanden. Die allerersten Erkenntnisse darüber, daß Materie nichts anderes ist als Energie, hat eure Wissenschaft gewonnen. Die Feinheiten weiß sie noch nicht.

Es ist also falsch, Materie für sich allein zu betrachten und sie von dem, was sie erst zur Materie hat werden lassen und sie als Materie nach wie vor erhält, zu trennen – von Energie!





*





Dieses Wissen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen stellen für denjenigen, der sich selbst, seine Aufgabe und seinen Platz innerhalb der Schöpfung besser verstehen will, eine Herausforderung dar. Altes, falsches Denken muß über Bord geworfen und ein neues Denken angenommen und durch ein entsprechendes Tun eingeübt werden, so denn der Mensch bereit ist, an seiner seelischen Entwicklung aktiv zu arbeiten; richtiger mitzuarbeiten. „Mit“-zuarbeiten deshalb, weil Ich ihm einen erheblichen, und zwar den größeren Teil dieser Arbeit abnehme und dabei sein Suchen, seine Entscheidung und sein Bemühen in hohem Maße unterstütze, wenn er dies möchte. (siehe auch: Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM)

Aus dem Gesagten ergibt sich, daß auch der menschliche Körper, so sehr er auch materiell erscheint und über die Sinne wahrgenommen wird, im Grunde genommen Energie ist; und daß er als Voraussetzung dafür, am Leben bleiben zu können, eine permanente Energiezufuhr benötigt. Diese erhält er zeitlebens auf die unterschiedlichste Weise: über die Nahrung, den Schlaf, die Bewegung, die Atmung, über Heilmittel und manches mehr.

Dieser Energieaustausch findet auf einer körperlichen Ebene statt. Und doch ist es ausschließlich die übertragene Energie, die im Körper wirkt. Das Materielle, das ihm die benötigte Energie zuführt, dient nur als Träger, als Übermittler und wird wieder ausgeschieden. Daß dieser Vorgang so stattfindet, sagt nichts darüber aus, ob es sich dabei um gute oder schlechte, um aufbauende oder schädigende Energie handelt; auch nicht darüber, ob der Körper überhaupt – und wenn ja, wie – die Energie aufnimmt.

Doch der Mensch, der aus Leib und Seele besteht, benötigt mehr als nur Nahrung, Schlaf usw.. Damit mag er sich zwar bis zu einem gewissen Grad seine äußere Gesundheit bewahren, aber wenn ihr nur daran denkt, was die „immateriellen Güter“ wie Zuwendung, Zuneigung, Hoffnung, Optimismus, Freude, Zuversicht, Glaube, Liebe, Zärtlichkeit und vieles mehr auch im Körperlichen bewirken, dann erkennt ihr die große Bandbreite der lebenserhaltenden und lebensnotwendigen Energien.

Die Energie, die aus Mir hervorgeht, die Neues schafft und Altes erhält, ist die Urenergie; mit euren Worten ausgedrückt: von unübertroffener Qualität und Quantität. Meine Energie ist Liebe! Alle anderen Energiearten, die ihr im Kosmos findet, haben ihren Ursprung in Mir. Eine der Grundeigenschaften Meiner Liebe-Energie ist, daß sie ununterbrochen nachfließt, wenn sie weitergegeben wird. Eure himmlischen Geschwister tun nichts anderes. Wird sie gehortet, egoistisch für eigene Zwecke verwendet oder anderweitig mißbraucht, läßt ihr Zufluß nach, ihr Einströmen verringert sich. Das, was den Menschen dann noch am Leben erhält, ist in erster Linie die Kraft, die er aus dem schöpft, was er seinem Körper im Äußeren zuführt; und die er darüber hinaus einer kleiner gewordenen Flamme in seiner Seele verdankt, die trotz aller gegenteiligen Handlungen nie verlischt, was in Meiner Barmherzigkeit gegründet ist.

Die gesamte Schöpfung – von den rein-geistigen Himmeln über die feinstofflichen Sphären bis hin zu eurem materiellen Kosmos – lebt, und zwar bis in das kleinste Atom hinein. Es ist falsch, die riesigen Räume zwischen euren Planeten und Sternen als leer zu bezeichnen. Es gibt nichts Leeres, Lebloses und Starres in Meiner Schöpfung. Alles ist in Bewegung, alles schwingt, alles kommuniziert miteinander. So seid auch ihr unterbrochen einer Unzahl von Energien ausgesetzt. Ob sie Einfluß auf euch nehmen und euch gesund oder krank machen können, hängt von Faktoren ab, die sehr viel mit euch selbst zu tun haben.

Ein Großteil der in und an euch wirksam werdenden Energien kommt von außen auf euch zu. Damit ist einerseits die Kraft gemeint, die ihr als sogenannte kosmische Energie kennt, und die zur Aufrechterhaltung allen Lebens notwendig ist; andererseits aber auch alles, was ihr zu euch nehmt und darüber hinaus das, was ihr als Licht, Wärme und mehr benötigt. Doch auch viel für euren Körper Schädliches trifft euch in Form von Giften, aggressiver Strahlung, Verschmutzung usw.. Diesen Einflüssen unterliegen alle. Es ist, soweit es den Menschen betrifft, sozusagen die „schlechtere Seite“ der Medaille, die ohne die „bessere Seite“, nämlich den Möglichkeiten zur seelischen Weiterentwicklung, nicht zu haben ist. Es sei denn, ihr hättet bereits einen Grad der Vervollkommnung erreicht, der euch über allem Niederen erhaben sein läßt, so daß euch keinerlei Schwingung, so negativ und aggressiv sie auch ist, mehr erreichen kann …

Die Beeinträchtigungen, denen ihr auf diese Weise immer wieder in größerem oder kleinerem Umfang ausgesetzt seid, haben, von Ausnahmen abgesehen, daher in aller Regel keinen karmischen Hintergrund, sind also nicht oder kaum auf seelische Belastungen aus diesem oder einem früheren Leben zurückzuführen. Es ist der Preis, den ihr für den freiwillig gewählten Weg über den Schulungsplaneten Erde bezahlt. Doch selbst dann sorge Ich dafür, daß der Preis nicht zu hoch ist, sofern ihr euch bemüht, mit Mir zu leben.

Mineralien, Pflanzen und Tiere habe keine individuelle Seele; sie gehören entweder einem Seelenkollektiv an oder entwickeln als Tiere, entsprechend ihrem Evolutionsstand, bereits die ersten Ausformungen von Seelenanteilen. Daß sie alle dennoch von den negativen Folgen eines Lebens auf der Erde betroffen sind, mag euch zeigen, daß es auch ohne seelische Belastungen zu Schäden, Fehlfunktionen und Störungen auf der materiellen Ebene kommen kann.

Das gilt, wie erwähnt, auch für Meine Menschenkinder. Doch bei euch kommt ein zusätzlicher Faktor ins Spiel: eure Seele. Und mit ihr die Kraft, die euer inneres Wachstum und euer inneres und äußeres Heilsein entscheidend prägt.

(...)

Alles, was an Liebeenergie von Mir und euren Brüdern und Schwestern aus dem Licht – wozu auch eure Schutzengel und geistigen Lehrer gehören – ausgestrahlt wird, enthält ohne Ausnahme Informationen, die heilend, aufbauend, ermunternd, mutmachend, tröstend, mahnend, kräftigend und vieles mehr sind. Sie enthalten das ganze Spektrum der selbstlosen und bedingungslosen Liebe.

Alles, was Meine und eure Gegenspieler aussenden, enthält genau das Gegenteil. Ihnen geht es darum, durch zuckersüße Einflüsterungen, interessant aufgemachte Versuchungen, durch das Vorgaukeln fragwürdiger Vorteile, durch die Befriedigung angeblich wichtiger Bedürfnisse, durch raffinierte Verdrehungen der Wahrheit und durch Stärkung egoistischer Wünsche und Ansprüche Einfluß auf euch, auf jeden einzelnen, zu nehmen und euch dadurch zu willfährigen Energielieferanten zu machen. Denn sie brauchen eure Energie.

All diesen Energiewellen und noch vielen mehr ist der Mensch ununterbrochen ausgesetzt. Alles ist unsichtbar um ihn herum, durchdringt ihn und versucht, seine Informationen anzubringen und damit Spuren in der Seele des Menschen zu hinterlassen. Sie sollen eine Veränderung im Geistkörper des Menschen bewirken: Liebeenergien hin zum Guten; alles, was nicht Liebeenergie ist, hin zum Schlechten.

Mein Ziel ist es, eure Seele, wenn sie nach Ablauf des irdischen Lebens den Körper wieder verläßt, stark gemacht und in einen energetischen Zustand versetzt zu haben, der sie – dem Gesetz der Anziehung entsprechend – in lichte Bereiche bringt, wo sie sich weiterentwickeln kann. Das Ziel der Dunkelheit ist es, eure Seele schon im Diesseits an einer Weiterentwicklung zu hindern und nach Möglichkeit zu schwächen, so daß sie auch im Jenseits Einfluß auf sie ausüben und sie dadurch halten kann.

Der Ausgang dieser Auseinandersetzung, in deren Mittelpunkt ihr steht, wird davon bestimmt, welche Informationen euch erreichen können, welche ihr zulaßt, welche ihr umsetzt. Das, was euch entspricht, weil es noch als Fehler und Schwäche in euch ist, wird eine Resonanz in euch finden. Die negativen Kräfte werden versuchen, euch über diese Schiene zu lenken, zu manipulieren und wenn möglich zu beherrschen. Doch wie auch immer das Ergebnis aussehen wird: Es wird immer nur ein vorläufiges sein. Der endgültige Gewinner werde in jedem Fall Ich sein, der schließlich alle wieder in Seine Arme schließen wird.

Vollständiger Text:

http://www.aus-liebe-zu-gott.de/Offenbar...2018-03-10.html

#23 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 31.03.2018 15:03

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Den Hintergrund zu allen meinen letzten Beiträgen seit Freitag vor einer Woche (siehe: GOTTes-BEZIEHUNG und UR-Verbindung) bilden die Neuoffenbarungen GOTTes an Anita Wolf im UR-WERK: "UR-Ewigkeit in Raum und Zeit"

Passend zu meinen letzten Äußerungen hier zwei Zitate aus dem Hauptwerk:

1.14
UR hebt Seine Einheit trotz Vielfältigkeit personhafter Offenbarungsformen nicht auf.
Die bedeutendsten äußerlich unterschiedlichen Personifikationen sind UR und JESUS CHRISTUS!
In dem einen wird die dauernde Verbindung, in dem anderen die umfassende Erlösung kundgetan.
Beide gelten daher stets zeitbedingt um eines Werkes willen unterschiedlich, niemals im UR-Prinzip!
Wurde UR Christus, so lediglich zur Erfüllung eines Ziels. Und das war gewaltig, das war:
die Einheit ohne Auflösung aller lebensbewussten Formgedanken!


10. 1424
Ihr begreift, dass Ich als UR einen Teil Meiner dem Werke nutzbar
gemachten Wesenheit hätte aufgeben müssen, hätte GOLGATHA
n i c h t zum Ziel geführt. Es war der schwerste Augenblick der
Werkentwicklung, wo Ich als Priester die Hand ausstreckte, das Tat-UR-Jahr
wieder aufzulösen, um Meiner Heiligkeit vollste Genugtuung zu bereiten, in
welcher die ,hohe Ge-nugtuung‘ der Geduld, Liebe und Barmherzigkeit
mitbegründet war. Ja, fast vollständig hatte Ich Meine UR-Herrschaft
u n t e r d a s M e n s c he n o p f e r gestellt.



Das UR-Werk ist sowohl sprachlich wie mental eine große Herausforderung. Doch wer offenen Herzens ist und um Führung bittet, erhält von UR bzw. VATER-JESUS beim Lesen hilfreiche Unterstützung, Vorstellungskraft und Einsicht.

Hier ist es im Netz zu lesen, kann aber auch kostenlos beim Anita-Freundeskreis bestellt werden.

https://anita-wolf.de/ihre-werke/auflistung/


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Gottesoffenbarung der Gegenwart – ein Zeichen der Zeit!

Eine Betrachtung von Josef Brunnader zu den Gottesoffenbarungen
von Frau Anita Wolf


Die Tatsache, dass wir Menschen am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts universelle Gottesoffenbarungen erhalten haben, die von größter geistiger Tragweite sind, ist ein klares Zeichen vom ewigen Wirken Gottes, unseres Schöpfers, dessen allumfassender Name »UR« ist. Was den „neuen“ Namen »UR« betrifft, den viele Christen noch nicht kennen, so ist diesbezüglich schon in der Heiligen Schrift ein klarer Hinweis für die Endzeit gegeben, und zwar in Offenbarung 2,17: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein und auf dem Stein einen neuen Namen geschrieben, welchen niemand kennt, denn der ihn empfängt.“ Ebenso in Jesaja 62,2: „… dass die Heiden sehen deine Gerechtigkeit und alle Könige deine Herrlichkeit; und du sollst mit einem neuen Namen genannt werden, welchen des HERRN Mund nennen wird.“

Das gesamte Offenbarungswerk, welches die Menschheit durch Frau Anita Wolf erhalten hat, ist im Wesentlichen auf zwei Grundlagen aufgebaut:
1. auf die geistige UR-Schöpfung (Himmel), wovon es noch kaum eine klare, umfassende Kunde für uns Menschen bisher gab,
2. auf die Erlösung.

Wer die Erlösung nicht von der geistigen Seite aus erkennt oder daran vorbeigeht, fällt sehr leicht verschiedenen Irrtümern anheim. EWIG ist EINER und allein der Weg, die Wahrheit und das Leben: JESUS CHRISTUS (Joh. 14,6)!
Die ganze biblische Geschichte, einschließlich der ganzen Menschheitsgeschichte samt allen Geschehnissen, auch in unserer Zeit, ist im Grunde nichts anderes als ein gewaltiger und langer ERLÖSUNGSVORGANG: Dieser ist aber nur von der geistigen Sicht aus verständlich und lässt sich durch philosophische und naturwissenschaftliche Abhandlungen nicht erklären. Der einmalige Höhepunkt dieses Erlösungsvorganges im gesamten Universum, in der gesamten Schöpfung, ist die Menschwerdung GOTTES als JESUS und Sein großes, unfassbares LIEBEOPFER auf GOLGATHA sowie Sein heiliger Liebessieg »Es ist vollbracht«! – Von größter Wichtigkeit ist immer wieder der Hinweis, dass Gott selbst durch Sein großes Liebeopfer Sein erstes großes, gefallenes Schöpfungskind Sadhana besiegt und zur Umkehr gebracht hat. Wenn nicht Er, wer sonst hätte das wann vollbringen können? Die Frage, warum es auf dieser Welt jetzt noch immer so viel Leid und Ungerechtigkeit gibt, ist so zu erklären, dass sich die Dunkelseelen, welche die Erlösung noch nicht erkannt oder angenommen haben, noch arg austoben; doch sie ahnen, dass ihre Zeit bald abgelaufen ist. In der GOLGATHA-NACHT hat die größte SCHÖPFUNGSENTSCHEIDUNG aller Zeiten stattgefunden. Dieses einmalige und gewaltige Mysterium wurde uns erstmals vom Licht aus durch Frau Anita Wolf geoffenbart. Vor dieser wunderbaren, universellen echten Gottesoffenbarung verblassen jede kleinliche Auslegung und Entstellung. Wer aufrichtigen Herzens und in Demut Gottes Wahrheit sucht, wird in den Werken von Anita Wolf sehr vieles finden, auch Neues, was aber grundlegend mit der Heiligen Schrift übereinstimmt. Vieles wird uns vom Licht aus aufgeschlüsselt. Diesem Offenbarungswerk können keine Verfälschungen und kein Totschweigen etwas anhaben, denn es ist kein Menschenwerk, sondern Gottes ewiges Wort.

Hier ereignet sich das Wunderbare: Unser Schöpfer und Heiland spricht durch Seine Propheten, die Er als Menschen in diese Tiefmaterie (Welt) sendet, zu uns.



Ein wichtiger Hinweis für Freunde, die das Hauptwerk von Anita Wolf
„UR-Ewigkeit in Raum und Zeit“ das erste Mal lesen:


Die sieben Schöpfungstage in „UR-Ewigkeit in Raum und Zeit“ beziehen sich rein auf das himmlische Geschehen – auf die Schöpfung des Himmels.

Unser materielles Universum kommt erst am 6. Schöpfungstag zur Sprache (12. – 15. Tagesstunde).
Das materielle Universum wurde als Auffang- und Erlösungsstätte für die gefallenen Engel aus Barmherzigkeit geschaffen und wird, wenn ALLE erlöst sind, vergeistigt.

https://anita-wolf.de/lebenswerk/einfueh...-betrachtungen/


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Einführende und würdigende Worte zum UR-WERK:



Zitat
Das Werk »UR-Ewigkeit in Raum und Zeit« atmet eine tiefe Ehrfurcht vor der heiligen Majestät Gottes, und Anita Wolf vermag ihr einen ergreifenden Ausdruck zu geben. Der Fall Sadhanas und ihre Wandlung vom strahlenden Kind Gottes zum finsteren Höllenfürsten wird psychologisch erklärt als Folge eines unbezähmbaren Geltungstriebs, der sich zum hybriden Trotz und zum offenen Kampf gegen Gott steigert. Auf die alte theologische Streitfrage, ob der Fall von Gott gewollt oder nur geduldet wurde, wird geantwortet: Gott rechnete schon im Anfang des Schöpfungswerks mit der Möglichkeit des Falls, aber er geschah aus Sadhanas freier Entscheidung. Das alles ist schlüssig. Und dass Gott dem Aufruhr nicht mit seiner Macht entgegentrat, sondern ihn mit seinem Selbstopfer überwand, entspricht der biblischen Kernwahrheit von der Liebe Gottes, die im UR-Werk in eindrucksvoller Weise entfaltet wird.

Die Gespräche URs und seiner Engelsfürsten mit dem gescheiterten Luzifer bilden einen Höhepunkt in Anita Wolfs Kundgabenwerk. Denn sie machen deutlich, dass Gott der trotzigen Verstocktheit des Abtrünnigen nicht mit Strenge, Drohungen und Verurteilungen entgegentritt, sondern sie mit Barmherzigkeit und einer grenzenlosen Liebe zum Schmelzen bringt. "Was weißt du, Sadhana, vom Sinne göttlicher Vergeltung? Mir Mein erstes, verlorenes Kind zurückzubringen, dem geschändeten Vaterhause wieder Ehre anzutun, die große Lichtwunde zu heilen, das ist die einzig wahre, weil heilige Vergeltung. - Was du der Schöpfung an Bösem angetan, in erster Linie Mir, deinem Schöpfer, das will Ich dir mit Meiner herzlichen Barmherzigkeit vergelten!" Dass die Liebe Gottes, die vor keiner Teufelei und keiner Verworfenheit kapituliert, an Luzifer praktiziert wird, ist das Thema des UR-Werks.

https://anita-wolf.de/



Zitat

Anita Wolf: UR-Ewigkeit in Raum und Zeit

Dieses seltene Buch ist auch nur zu ganz seltenen Bedingungen zu haben. Es ist unverkäuflich und wird an „suchende Menschen“ kostenlos abgegeben. Freiwillige Spenden sollen der Drucklegung anderer Werke aus derselben Quelle dienen. Dieses Werk ist eine der hehrsten Offenbarungen, die unserer ringenden Menschheit aus Gnade durch Liebe geschenkt wurde. Doch nur: „Wer Ohren hat zu hören“ wird Gewinn daraus schöpfen können. Es wiegt wie reinstes Gold und ist dennoch leicht und kristallklar wie die reinste Luft in größten Höhen. Dieses heilige Buch lässt aber keinen Kompromiss zu, wie alles, was vollendet ist. Hier gibt es nur ein Drinnen- oder Draußenstehen.

Wohl dem, der durch dieses Tor über die Schwelle schreiten kann, er wird verwandelt. Um dieses Wunder aber zu erleben, bedarf es einer inneren Reife und der Fälligkeit einer tiefen, demutsvollen Bereitschaft. Als schönste Gabe aber wird dem Empfangenden zuteil, dass, über die Empfindung einer tiefen Erschütterung seine Kindheitssehnsucht nach dem UR-Vater, sich unendlich verstärkt und ihm neue Kräfte zufließen, um den schmalen Pfad zur Urheimat zurück mit unbeirrbarer Zuversicht unentwegt zu wandern.

Inhaltlich klärt dieses Buch die brennendste Frage, die sich jeder Sucher stellt, die Frage nach dem wirklichen Sinn des Lebens, dem Woher, Wozu und Wohin. Es behandelt die Schöpfung und unsere Schöpfung im Besonderen. Das Fesselndste und Aktuellste für uns ist wohl der sechste Schöpfungstag, der Liebestag, an dem auch wir unser Leben erhielten, ferner die Zeit, in der wir heute leben, und als Krone die Erlösungstat Christi.

Die Essenz: Unsere Gotteskindschaft, das Verhältnis des Kindes zum UR-Vater! Vom Kindsein über das Geschöpf zum Kindwerden aus freier Liebe, mittels des Gnadengeschenkes des freien Willens unter der Bedingung des Gehorsams, der Anerkennung und Einhaltung der unwandelbaren Gesetze. Diese für unser seelisches Empfinden liebevoll zubereitete geistige Speise wird durch die direkte Sprache des UR-Vaters zum Kinde uns besonders nahe gebracht.

Dieses vollkommene Werk mit wenigen Worten beleuchten zu wollen, ist in unserer armseligen Sprache nicht so leicht. Man vermag nicht die beseligende Schönheit, Wahrheit, Weisheit und unfassbare Liebe, die es ausstrahlt, zu beschreiben. Daher soll man selbst über die Schwelle zum Inhalt schreiten, damit dieses größte Drama und Mysterium zum Erlösungsweg werden kann. Es ist uns ans Herz gelegt, wohl dem der es in sein Herz aufnehmen kann.

Lili Lot, 1964, in der Wiener Zeitschrift „Lebe dich gesund“
(Erscheinen eingestellt)

https://anita-wolf.de/lebenswerk/einfueh...digung-ur-werk/



Die ESSENZEN des fast 600seitigen HAUPT-WERKES sind von Ewald Brandner auf 23 Seiten herausgestellt worden. Datei im Anhang.

#24 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 04.05.2018 12:31

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Eine kurze Anschauung der HIMMEL GOTTes.

Ich lese jetzt wieder vermehrt und vertieft Vater-Worte in Buch-Form. Im Moment ist es so, dass ich in einer gewissen Art von "innerer Klausur" verweile - inmitten meines beruflichen Dienstes. Es "atmet" in mir, ER ATMET in mir. Doch es will nicht nur diffus erlebt, sondern auch als Inneres Wort in Form der Herzenseinsprache klar wahr-genommen, hingabevoll ergriffen und auch beherzt in die Tat umgesetzt sein ...

Wenn ich dann soweit bin, werde ich die verschiedenen Teile und losen Enden zu einem Beitrag über HINGABE (zum VATER-JESUS als WESENs-Moment der unmittelbaren und direkten Verbindung zu IHM) sprachlich mit meinen eigenen Worten zusammenbringen, wie ich es hier schon angekündigt und "vorbereitet" habe:

GOTTes-BEZIEHUNG und UR-Verbindung (2)

Auch wenn ich jetzt keine eigenen Worte verliere, so möchte ich doch einen Hinweis auf eine kleine Textpassage geben - als Scan im Dateianhang -, auf die ich bei meiner Schriftenlektüre gestoßen bin, in der sich VATER-JESUS zum HIMMEL äußert.

Dieser Textauszug, liebe Astrid, bringt es vielleicht noch etwas besser und treffender zum Ausdruck, was ich damit meinte, nicht "gänzlich" im "Haus des VATERs" angekommen zu sein:

Zitat
Und ich fühle tiefen Dank dafür, dass Du mich zu verstehen suchst und es so auch zum Ausdruck bringst. Ob ich "schon gänzlich im Hause des Vaters angekommen" bin?

Das ist ja die Grundfrage, die mich antreibt. Ich Bin es eben nicht. Denn wenn ich es wäre - gäbe es mich Hier (auf ERDEn inkarniert) nicht (bzw. nicht mehr). So aber ist die SEHNSUCHT die ENGERGIE-Brücke, durch welche ich Das HEIM spüre - und aus Diesem LEBENdigen Wissen und Empfinden heraus nun mich aufgefordert sehe, mich nicht "einzuigeln", sondern das KREUZ als individueller Mensch mit-zu-ver-KÖRPERn: die LEBENdige Zusammenströmung von vertikaler und horizontaler Energie der LEBENs-KRAFT und des LIEBEs-FEUERs DES VATERs.


Kriege und Neuanfang – Der Beginn gewaltiger globaler Veränderungen? (2)

Wäre ich im "HAUS des VATERs" - was DER "HIMMEL", Sein UR-LICHT-REICH IST -, dann könnte ich hier auf Erden nicht inkarniert sein, um eben "gerade" als leiblich-verkörperter Mensch auf der Erden den HIMMEL - dosiert - im Innen empfangen, durch mich hindurchbewegen und als SEGEN GOTTes aussenden zu können ...



Schriftauszug aus dem Großen Evangelium des Johannes, geoffenbart an Jakob Lorber, Band IV 53,4)
http://www.j-lorber.de/jl/ev04/index.htm

#25 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 03.10.2018 02:14

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Ihr Lieben!

Ich melde mich jetzt aus der "Abkunft" meines mit mehreren kleinen Verreisungen gestaffelten Jahresurlaubes zurück.

Ich stehe noch ganz frisch im Eindruck eines Video-Beitrages von Stefan Bamberg, den ich zu diesem Anlass meiner "Wiederkunft" gern mit Euch teilen möchte.

Wenn Ihr noch nach wie vor offen seid für die Suche und die Sehnsucht nach dem GEISTigen, so nehmt Euch bitte in einer ruhigen Stunde die Zeit für dieses Video:


Eso-Täuschung: "Höheres Selbst" ist nicht unser wahres göttliches Selbst



Es umreißt und "erfüllt", erklärt und benennt noch einmal in zusammenfassender und gleichzeit tiefenauslotender Beschau alles,
was ich in den letzten Monaten hier auf Merliners veröffentlicht und mit Euch geteilt habe - außer auf diesem Strang des

Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes


auch hier:

Der Wandel der Zeit inmitten der ENDZEIT - Die NEUOFFENBARUNG GOTTEs

und hier:

GOTTes-BEZIEHUNG und UR-Verbindung

und hier:

Die Auferstehung Jesu (2)


Das Thema des Videos ist hier einzuordnen:

(1) Das ganze Ausmaß der Täuschung aus den "Geistigen Ebenen" unserer Fallwelt.

bezieht sich aber direkt auf einen Beitrag zur "Spiegel-Welt-Täuschung" durch das s. g. "Höhere Selbst",
das selbst dem "Kerker-Prinzip" des vom SCHÖPFER-GOTT abgetrennten Mensch-Ich-Seins angehört:

(2) Das ganze Ausmaß der Täuschung aus den "Geistigen Ebenen" unserer Fallwelt.

was dann wiederum Eingang gefunden hat in ein von Astrid eröffnetes Themengebiet zu den Irreführungen der Esoterik-Szene:

4 Irrwege der Spiritualität


Lasst dieses Video, die Ihr dafür offen, empfänglich und aufnahmebereit seid, bitte auf Euch wirken, ggf. auch im Noch-Mal-An-SCHAUen ...
ohne dass gleich aus dem menschlichen Ich-Vorwissen heraus mit Vorhaltungen und Rechtfertigungen die Herzens-Türen gleich wieder verschlossen werden.

Ich werde diesen Beitrag im speziellen Themen-Strang gleich anschließend noch einmal verlinken, damit alles seinen richtigen Platz und passende Zuordnung zugewiesen bekommt.

Von der Höhen- und Tiefenbedeutung dieses Videos aus erhält es von mir aber seine "erste" Einreihung in diesen obigen Strang.

Die umfassende Evidenz dieses Videos beweist auch noch einmal eine Antwort Stefan Bambergs auf eine Anfrage eines Benutzers direkt unter dem YT-Link:

Zitat
Was ist wenn man mit seinem geistführer kontakt hat ? Ist dies deiner Meimung nach auch ein irrweg? Oder kann dies auch ein weg zu gott sein ?
Im grunde sind wir ein teil von gott ... Namaste !



Stefan nimmt dabei gar nicht erst Bezug auf den Kontakt zum Geistführer, sondern er geht gleich "aufs Ganze" und richtet das Augenmerk auf das EIGENtlich-WESENtlich-ESSENZiell GOTT-GEISTige

(Anmerkung von mir: Natürlich gibt es unsere Geistführer. Alles ist vom UR-GOTT-SCHÖPFER bis auf die "kleinste" Dienst-Ebene hinein im GEISTigen organisiert.
Und es ist auch gut, den Geistführern für ihren Dienst zu danken. Aber GEBET, HINWENDUNG, AUF- und HINGABE sind nur d i r e k t an den VATER-in-JESUS zu richten -
ansonsten würden Einfallstore für niedere Astralwesen geschaffen werden können ...)

Hier nun die Antwort von Stefan. Es ist wie ein Kompendium, eine Zusammenfassung und "Schau" gleichermaßen zum UR-VATER-SCHÖPFER- und ERLÖSER-SEINS in Einem:

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Im Video habe ich ja deutlich gemacht, dass es primär nun darauf ankommt eine lebendige Beziehung von Herz zu Herz mit JESUS CHRISTUS aufzunehmen, den wir buchstäblich als den EINEN GOTT, den VATER Selbst erkennen können, wie auch zahlreiche Textstellen der Bibel dies deutlich machen, wenn z. B. bei Jesaja in Bezug auf JESUS vom EWIGVATER die Rede ist oder wenn JESUS von sich sagt: „Ich Bin der WEG und die WAHRHEIT und das LEBEN. Niemand kommt zum VATER, denn durch Mich“. Wäre Er nicht buchstäblich der EINE GOTT, dann währe dieser Ausspruch eine Gotteslästerung und Anmaßung und die Pharisäer hätten recht damit.

Wir sind nicht ein Teil von GOTT, so wie es eben gerade in den östlichen Lehren gelehrt wird, die eben nicht verstanden haben, dass es wirklich GOTT gibt, dessen Geschöpfe wir sind und der uns auch personenhaft als UR entgegen tritt und eben auch buchstäblich als JESUS CHRISTUS zu einem Zeitpunkt auf der Erde inkarnierte als buchstäblich die ganze Schöpfung auf Messers Schneide stand. Um dies tiefer zu verstehen, habe ich die PDF „Endzeitverständnis“ erstellt: http://gandhi-auftrag.de/Endzeitverstaendnis.pdf

Zwischen dem, was Du jetzt hier ausdrücken möchtest, und dem, was ich jetzt hier kurz angesprochen habe, gibt es einen Unterschied wie Tag und Nacht und dieses Verstehen kann einem im wahrsten Sinne des Wortes ganze Kronleuchter der Erkenntnis aufgehen lassen.

Wie wir aus der Bibel erfahren, hat es hier ein Fallgeschehen gegeben, und nun geht es darum, dass ausnahmslos alle Gefallenen wieder heimfinden können. Das ist das große Geheimnis, warum die Liebe Gottes in der Menschwerdung als JESUS alle Sünde der Welt auf sich nahm, damit dadurch alle Gefallenen mit dem Leben aus Gott durchwirkt werden. Und diese nun so mit aller Schuld aufgeladenen LIEBE musste sich dann vor der Heiligkeit Gottes eben auch bis auf den alleräußersten Punkt aller Punkte demütigen und musste jeden erdenklichen Vorwurf ertragen, um dadurch sich mit Gott wieder vereinigen zu können, wie auch alles das dem Vater oder der Heiligkeit Gottes lebendig wieder zu bringen, was zwar lebendig aus Gott gegangen ist, aber sich tot machte durch die eigenwillige und hochmütige Losreißung von Gott – oder von Seiner ewigen Ordnung.

Die böse gewordene Welt, die dadurch von der Heiligkeit Gottes immer verdammt ward, all das nahm JESUS auf sich. Man bedenke all die namenlosen Taten der Menschen. Aller dieser Taten wegen musste JESUS nun verdammt sein von der Heiligkeit Gottes, weil die Taten selbst verdammt waren als Erscheinungen in der Welt, die aus IHM hervorgegangen ist. Was war da zu tun?

Nur zwei Wege standen JESUS offen, nämlich der Weg nach oben, und der Weg nach unten, das heißt: JESUS kehrt zu Gott zurück, wird Eins mit Ihm und vernichtet durch die Kraft Seiner Heiligkeit alles das, was aus IHM hervorgegangen ist – oder aber Er trennt sich, mit allem Vorwurf beladen, mit der höchsten Verdammlichkeit, von Gott, belebt und heiligt da Seine Werke und macht so alles von Gott abgefallene wieder vor der Heiligkeit Gottes gerecht.

Wenn JESUS nicht die ebenso unendliche Liebe selbst wäre, wie Gott die unendliche Heiligkeit selbst ist, so hätte ER freilich das Erste getan. Allein Seine Liebe vermochte das Unaussprechliche aussprechlich zu machen, verleugnete ihre Heiligkeit und machte sich unheilig, da sie sich belastete mit aller Schuld, und somit auch mit des Todes schwerster Bürde.

Wir kennen die Begebenheit, als ER im Garten Gethsemane zu Gott, von dem ER sich der Welt wegen getrennt hatte, betete. Da erst erwachte vollends die große „Blindheit“ Seiner Liebe und sah mit dem entsetzlichsten Grauen zwischen sich und Gott die unendliche Kluft! Da bereute JESUS im Ernste, dass ER Gott verließ, indem ER alle Sünde der Welt auf sich geladen hatte. Damals stand die ganze Schöpfung in der großen Schwebe zwischen Sein und dem ewigen Nichtmehrsein!

Denn entweder trinkt JESUS den Kelch, so besteht die Welt und alles, was auf ihr ist – oder ER setzt den Kelch zur Seite und die Welt und alles unter ihr wird zunichte in dem Augenblick, da ER den Kelch zur Seite setzte. Eben da, wo DIE Liebe und DAS Leben in der unendlichen Entfernung von Gott schwach geworden ist, da erbarmte sich Gott Seiner Liebe selbst, stärkte Sie und gebot Ihr, den vorgesetzten Kelch zu leeren, und sprach insgeheim zu Ihr: „Noch sind zwischen Mir und Dir die Extreme der Unendlichkeit nicht berührt; daher senke Dich hinab in die äußerste Tiefe des Todes, welcher ist die äußerste Grenze im Gegensatze zu Meiner Heiligkeit, damit Ich Dich da wieder erfassen kann, da der ewige Kreis Meiner Heiligkeit sich schließt.“ –

So ging JESUS dann geduldig diesem Ziele entgegen, wo ER in dieser unendlichen Entfernung von Gott am Kreuze ausrief: „Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen?“ – und: „ES IST VOLLBRACHT!“ und „In Deine Hände empfehle Ich Meine Seele“ – oder die Seele alles Lebens, oder die Seele, aus der alles, was da ist, hervorgegangen ist. –

Nun können wir verstehen, wie JESUS, mit unser aller Sünde beladen, wie ER da „Der ,Sehr Schwache‘“ ist, und wie ER sich noch immer von der Heiligkeit Gottes an unserer Stelle in irgendeiner vorgestellten menschlichen schwachen Beschaffenheit Vorwürfe machen lassen muss, um unsere Sünden neuerdings wieder zu erlösen und einzuführen lebendig in die Heiligkeit des Vaters. Eine solche Menschwerdung, dessen ER sich bediente und dadurch die sündig gewordene Wesenheit anzog, um dadurch unsere Mängel verhüllt zu tragen, gleicht dem Simon von Cyrene und könnte ebenfalls großen Lohn erreichen, so er JESUS willig auf eine kurze Zeit nur hätte das Kreuz ein wenig tragen helfen. Aber der Mensch ist schwach und fürchtet jede Last, am allermeisten aber die Last des Kreuzes; und daher bleibt JESUS denn wieder nichts anderes übrig zu tun, als was ER dereinst tat, nämlich für ALLE das Kreuz selbst zu schleppen.

Das ist die tiefe erschütternde Wahrheit, die sich in der Menschwerdung GOTTES als JESUS verbirgt und ohne dieses Sein Opfer es für keinen Gefallenen je eine Heimkehr hätte geben können! O VATER-JESUS, wer kann Deine LIEBE ermessen?! Tief verneige ich mich vor DIR, mein Herz erbebt vor solcher unfassbaren LIEBE! DER sich selbst gegeben hat FÜR ALLE zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde. 1. Tim. 2,6


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Ich wünsche Euch beim Sehen und Lesen Inspiration und Berührung aus dem WAHRen GEIST GOTTes.


Eurer Christian-Hirtenjunge



#26 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 04.02.2019 19:55

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Walter Maier, Zeitzeuge und Wegbereiter der Göttlichen Offenbarungen des "Buch des Wahren Lebens", zum Thema 'Luzifer - der Fall - das Böse' - eine kurze und bündige Schau auf den Fall - hier - "Luzifers". Welcher in seiner UR-Geschöpflichkeit aber Sadhana war und ist ... denn sie ist die Erste Schöpfung UR-Gottes, die ER als einen Teil seines weiblichen Anteils aus Sich herausstellte und diese Wesenheit liebevoll Sadhana nannte ... (siehe Text von Franz Falmbigl hier: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel (2))

Walter Maier zum Thema 'Luzifer - der Fall - das Böse'
(aus der Korrespondenz von Walter Maier mit Lesern des 'Buch
des Wahren Lebens')

W.M.:

«Die materielle, sichtbare Weltenschöpfung besteht seit
unfassbaren Zeiten, jedoch vor ihr gab es schon eine geistige
Schöpfung. Ihr Urheber ist Gott, der Urgeist von Ewigkeit her. Im
Mittelpunkt Seines Wesens brannte das Feuer der vollkommenen
Liebe, die Seine Haupteigenschaft ist. Doch was nützt die höchste
Liebe, wenn dieselbe nicht weitergegeben, verwirklicht, gelebt,
bezeugt, erwiesen und bewiesen werden kann? - Also schuf sich
Gott in einem Geistwesen ein Gefäß, in das Er Seine Liebe, Seine
Weisheit, Sein Licht und auch Seine Schöpferkraft hineinlegen
konnte.


Es war ein Wesen, aus Gottes liebendem Herzen hervor-
gegangen, ein Ebenbild Gottes, denn es trug die gleichen Gött-
lichen Eigenschaften in sich. Da es ein reiner Spiegel des Gött-
lichen Lichtes war, war ihm sinngemäß die Bezeichnung 'Luzifer'
oder 'Lichtträger' zu eigen.

Dank der Göttlichen Vollmacht konnte dies erstgeschaffene
Wesen schöpferisch tätig sein, und bald gingen aus ihm andere,
gleiche Wesen hervor, doch von geringerer Kraft. Auch sie waren
Kinder der Liebe Gottes, in strahlendem Licht, in höchster Voll-
kommenheit. So erlebte Gott die unaussprechliche Freude, Seine
Liebe in den unzähligen Geistwesen widergespiegelt zu sehen.
Der erstgeschaffene Geist war überglücklich, aber als ein von
Gott erschaffenes Wesen war er an den Schöpferwillen gebunden.
Gott aber wollte, dass er sich frei entfalten konnte, weil dies erst
das Merkmal eines Göttlichen Wesens ist. Die Liebe Luzifers zu
seinem Schöpfer sollte so übermächtig sein, dass sie allein aus-
schlaggebend sei für die freiwillige Unterordnung seines Willens
unter den Göttlichen. Diesen Liebesbeweis wollte Gott von Sei-
nem Erstgeschaffenen erhalten, und dazu gab Er ihm die völlige
Willensfreiheit. Auch die unzähligen Geistwesen besaßen die freie
Willensentscheidung, waren also nicht dem Zwangsgesetz der
Kreatur unterworfen, sondern als Kinder Gottes frei entscheidende
Wesen. Gott lehrte sie durch das Gewissen, das als Stimme und
Äußerung Seines Willens in ihrem Geist vernehmbar war. Der
Stimme des Gewissens sollten sie folgen, nicht dem Zwang, son-
dern in freier Willensentscheidung, als Erwiderung der großen
Liebe, die Gott ihnen entgegenbrachte.

Kennzeichnend für die Willensfreiheit ist, dass sie in sich den
verborgenen Anreiz trägt, das Gegenteil von dem zu tun, was das
Gewissen rät. Es waren somit in den Geistwesen stetige Gegen-
sätze vorhanden, die sie veranlassten, sich im freien Kampf dau-
ernd zu entscheiden: die Göttlichen Tugenden zu verwirklichen
oder deren Gegenteil zu tun. Während langer Zeiträume siegte die
Göttliche Stimme des Gewissens und alles war in der rechten Ord-
nung. Doch es kam ein Zeitpunkt, an dem Luzifer nicht mehr der
geistigen Führung Seines Schöpfers gehorchen wollte. Die Herr-
lichkeit des erstgeschaffenen Wesens war so groß, dass es selbst
sich von ihr blenden ließ. Luzifer sah die unzähligen Wesen, die
sein Wille in Erscheinung hatte treten lassen, und er fühlte sich
selbst als deren Erzeuger, wenngleich er wusste, dass er die Kraft
dazu von Gott erhalten hatte. In seiner Verblendung glaubte Lu-
zifer schließlich, die Kraftquelle sei in ihm selbst, und er erhob
sich zum alleinigen Herrscher über 'seine' Geister.

Die Auflehnung Luzifers war gegen die Gottheit gerichtet und
musste fehlgehen, denn schließlich war Luzifer ein Geschöpf Got-
tes. Sein Hochmut hatte ihn verblendet, so dass er übersah, dass
seine Macht und Herrlichkeit nicht aus ihm selbst waren, sondern
von Seinem Schöpfer ihm verliehene Gaben, die Er wieder weg-
nehmen konnte.

Luzifer hatte sich gegen seinen Schöpfer entschieden. Nun
mussten sich auch die unzähligen Geistwesen entscheiden; der
freie Wille konnte wählen - Gottes Lichtstrahl erleuchtete sie, und
sie fühlten ihren Göttlichen Vater, obwohl sie ihn nicht schauen
konnten. Sie empfanden Liebe und hörten Seine Stimme in ihrem
Gewissen. - Auf der anderen Seite war Luzifer, bei dem sie sehr
wohl eine Willenswandlung bemerkten. Doch da sie ihn sehen
konnten und ihm als ihrem direkten Erzeuger in Liebe zugetan
waren, schenkten sehr viele seiner Aufforderung Gehör, unter-
stellten sich seinem Willen und strebten damit von Gott weg. Bei
diesen abtrünnigen Geistwesen vollzog sich eine folgenschwere
Veränderung.

Die Liebe, Mittelpunkt des Göttlichen Geistfunkens, musste
sich von den Geistwesen trennen, nachdem sich dieselben gegen
ihren Schöpfer entschieden hatten. Dadurch entäußerten sie sich
selbst der Göttlichen Lebenskraft, und die ohne den Geist verblie-
benen Gefäße und Ausführungsorgane (Seelen) verhärteten sich
zu einer Seelensubstanz.

In Seiner Allwissenheit wusste der Schöpfer, dass ein großer
Teil Seiner Kinder die große Liebe-Prüfung nicht bestehen würde,
und Er hatte Seinen Plan bereit: Nicht die Vernichtung der Ab-
trünnigen, sondern ihre Rückführung. Da die Geistwesen durch
die verkehrte Ausübung ihres freien Willens sich von Gott abge-
wandt hatten, wollte Er sie mit großer Geduld - auf einem unend-
lich langen und beschwerlichen Weg, fern dem Vaterhaus - so
zubereiten und erziehen, dass sie wieder den Weg zu Seinem
Vaterherzen finden würden. Gott erfasste die Seelensubstanz Lu-
zifers sowie die der zahllosen ihm ergebenen Wesen, löste sie in
kleinste Partikelchen auf und formte sie um zur sichtbaren, mate-
riellen Schöpfung. - Für den Verstand ist dies unbegreiflich und
nur wer schon geistiges Wissen besitzt, kann es ahnend erfassen.
Der falsche Gebrauch des freien Willens und daraus hervorge-
hend der Hochmut, die Eitelkeit und der Ungehorsam gegenüber
Gottes Willen waren 'das Böse', das den tiefen Fall Luzifers verur-
sachte.

Nebenbei bemerkt, war Luzifer das erste, mächtigste und ge-
liebteste Geschöpf Gottes, und der Himmlische Vater wird nicht
ruhen, bis dies erste Geschöpf wieder zu Seinem Schöpfer zurück-
gefunden hat.»

Quelle: Einführung in das "Buch des Wahren Lebens", S. 197 bzw. S. 206 hier verlinkter PDF-Datei: https://www.unicon-stiftung.de/files/ein...hren-lebens.pdf

Das Buch ist als Print-Ausgabe auch direkt bei der Unicorn-Stiftung (Kontakt siehe obige Verlinkung) kostenlos zu beziehen.




Hier eine kleine filmische Zusammenfassung. Manche Gesichtspunkte sind vor dem Hintergrund der Neuoffenbarungen anders zu betrachten. Doch es sind nur Nuancen, die das Wesen der Botschaft nicht aushebeln. So "vernichtet" z. B. Gott nicht Satan, sondern enthebt ihn dessen Macht - denn auch Luzifers wird dereinst ins Vaterhaus zurückkehren - auch wenn er der Letzte sein wird, weil er bzw. sie Seine Erste und Erhabendste Schöpfung ist, welche jedoch sich als Geschöpf gegen den SCHÖPFER erhob und ein Drittel des Himmels mit in den Abgrund des Fall riss ...


#27 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 12.02.2019 17:36

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In Bezug auf meinen letzten Beitrag zur "Anatomie" der Natürlichen Erde Flache Erde?

ergingen an Jakob Lorber auch Kundgaben Gottes zur Geistigen Erde. In diesem Zusammenhang geht er auf das Wesen und Wirken SATANs und die Fesselung seines Geistes im Mittelpunkt der Erde (zu unterscheiden vom "organischen Herz" der Erde) ein.

Höchst aufschlussreich.

Ich verweise hier auf den Zweiten Teil: Die geistige Erde, Kapitel 53 - 59

Die Seele Satanas (23. März 1847)
Das Gesetz der Seelenteilung (24. März 1847)
Rückführung und Erlösung Satanas (26. März 1847)
Wesen und Namen Satanas (27. März 1847)
Die Wichtigkeit der Kenntnis des Bösen (29. März 1847)
Spuk und Besessensein (30. März 1847)
Von der Fleisches- und Sinneslust (31. März 1847)

http://www.j-lorber.de/jl/erde/index.htm



#28 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 05.03.2019 18:56

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2.2.3 Die Erschaffung der Geistwesen

Ich erschuf euch, um euch zu lieben und Mich geliebt zu fühlen.
Ihr braucht Mich ebenso wie Ich euch brauche. Wer behauptet,
dass Ich euch nicht brauche, sagt nicht die Wahrheit. Wenn es
so wäre, hätte Ich euch nicht geschaffen.
(DT 63, 362)

2.2.4 Der freie Wille und das Gewissen

Die Willensfreiheit ist der höchste Ausdruck, ist das vollendetste
Geschenk der Freiheit, die dem Geistwesen auf dem Lebensweg
gewährt wurde, damit seiner Beharrlichkeit im Guten, die er durch
den Rat des Gewissens und durch den Kampf im Bestehen der Prü-
fungen erlangt hat, ihn den Schoß des Vaters erreichen lassen wird.
(DT 34, 29)

2.3 Der Fall der Geistwesen

2.3.1 Die erste Entwicklung der Geistwesen

Als Ich sprach: Es werde Licht, habe Ich die Möglichkeit erwogen,
dass Meine Kinder durch ihr Unvermögen die Vollkommenheit zu
sehen, auch Schöpfungen hervorbringen, die dem Gesetz der
Vollkommenheit entgegenstehen. Die Vollkommenheit ist die dienende
Liebe. Durch das Freiheitsgesetz erhielten Meine Kinder auch die
Möglichkeit entgegen Meines Gesetzes der dienenden Liebe zu handeln.
(LLK 24.11.01)

Als der Vater die Geistwesen erschuf, stellte Er sie auf die erste
Stufe der Himmelsleiter, damit sie Gelegenheit hätten, ihren Schöpfer wahrhaft
kennen zu lernen und zu verstehen. Aber wie wenige begannen den aufwärts
führenden Entwicklungsweg beim Verlassen der ersten Sprosse! Die meisten
schlossen sich in ihrem Ungehorsam und ihrer Widerspenstigkeit zusammen,
machten schlechten Gebrauch von der Gabe der Freiheit und hörten nicht
auf die Stimme des Gewissens.
(DT 40,1)

2.3.2 Die Rebellion Luzifers

Ich übertrug Luzifer alle Geisterwelten und befähigte ihn zum
Wirken und Schaffen. Allein, seiner ungeheuren Macht sich be-
wusst, verblendete ihn seine Eigenliebe und er verleitete Millionen
von Geisterheeren zum Abfall von Mir, dem Ursprung allen Lebens.
(Lorber1, 101)

Da dieser Geist eine so endlos große Bestimmung hatte, ein
zweiter Gott neben Mir zu sein, so musste er auch eine seiner
Bestimmung entsprechende Freiheitsprobe bestehen, welche er aber
eben auch, wie ihr wisset, nicht bestanden hat, weil er sich über die
Gottheit erheben und diese sich unterwürfig machen wollte.
(Lorber2, 56,3)

Luzifer verwandelte seine Liebe in Hass, Übermut und Stolz.
(Mayerhofer1, 22,18)

2.3.3 Der Fall Luzifers und seiner Anhänger

Die Nichtbeachtung des Gesetzes der dienenden Liebe führte
zum Fall. Der freie Wille hat sich gegen die Gesetze des Ewigen
gestellt und hat Schöpfungen hervorgebracht, die nicht im göttlich
reinen Liebegesetz schwingen.
(LLK U8,76)

Ein einziges Vergehen zog viele schmerzliche Folgen nach sich,
und zwar deshalb, weil die Unvollkommenheit nicht im Einklang
mit der Göttlichen Liebe ist.
(DT 9,9)

Und so ward dieser Urgeist aus dem ewigen Reiche der Geist-
wesen, aus Meinem Himmelreiche verbannt, weil ihm die dort
herrschende himmlische Ordnung der Liebe und des Friedens nicht
behagte. Weit floh er hinaus in die Unendlichkeit.
(Lorber1, 101)

2.3.5 Freiwillig sind wir Geistwesen gefallen

Ihr Alle habt euch im geistigen Paradies – trotz eindringlicher
Warnungen seitens eurer Engelführer – entschieden für die
Führung Luzifers und das Leben in seinem Machtbereich. Es war
euch gesagt worden, dass ihr diesem Reich für lange Zeit nicht
mehr entrinnen könnt, weil dämonische Welten von den göttlichen
Sphären durch einen Gürtel der Undurchdringlichkeit geschieden
sind. Alle Warnungen und Aufklärungsversuche beeindruckten
euch nicht. Ihr wart schon so verblendet durch die illusorischen
Bilder eines herrlichen Lebens in Freude und Genüssen, die euch
der Meister der Lüge und Täuschung, Luzifer, vorsetzte.
(Schwarz 1,70)

Durch die Willensfreiheit seid ihr ungehorsam geworden und
habt euch von Mir entfernt, habt manche Schuld auf euch geladen.
Manche Stürze und Verletzungen sind so verursacht worden.
Ich aber habe euch nie fallen lassen, sondern bin euch
nachgegangen und führe euch in eurem Gewissen ganz still und leise.
(JM 04.02.17)

Eine Rückkehr der Seelen in ihre himmlische Heimat war – von
Ausnahmen abgesehen – nicht mehr möglich, was durch den
sogenannten Fall bedingt war. Die Tore der Himmel waren
verschlossen.
(ALZG 12.03.17)

Als ihr jene Heimstatt verließet, gab Ich eurem Geiste ein
Gewand [Seelenkleid] und ihr sanket immer tiefer. Hernach
entwickelte sich eure Seele Schritt für Schritt, bis sie zu der
Daseinsebene gelangte, wo ihr euch jetzt befindet.
(DT 30,60)

2.3.6 Das materielle Universum und die Erde

In der Auflehnung eines Teils Meiner Kinder gegen Mich und
ihrem Zuwiderhandeln gegen das göttliche Liebegesetz liegt die
Entstehung aller Materie begründet. Diese ist herabtransformierte,
niedrigste, dunkelste Existenzstufe höchster Licht- und Liebe-
energie.
(ALZG 11.06.11)

Euer gesamtes Universum, alle Materie, wie ihr sie jetzt erkennen könnt,
ist der göttlichen Ordnung unterworfen. Alle anderen Universen sind geistig,
nicht materiell. Sie sind dem göttlichen Willen untergeordnet, der Weisheit,
dem Ernst, der Geduld, der Liebe und der Barmherzigkeit. Es gibt also sieben
Universen, die durchschritten werden müssen, um wieder Daheim zu sein.
Die Materie ist der zutiefst gefallene Punkt und die Erde der Aller-
tiefste.
(LLK 27.04.02)

Ich habe euch die Erde gegeben, damit ihr sie alle gleichermaßen
besitzt, damit ihr in Frieden lebt und sie als zeitweiliges Heim ver-
wendet, in welchem ihr eure Fähigkeiten entfaltet und eure Geist-
seele vorbereitet, um zu ihrer neuen Heimstatt aufzusteigen.
(DT 29,36)

Euer Planet, auf dem Luzifers Geist eingeschlossen ist, hat eine
Sonderstellung in der ganzen Schöpfung bekommen und ist zum
Schulungsplaneten für die Gefallenen bestimmt worden.

(JM 16.07.17)


2.4 Der Mensch ist ein bis zur Erde gefallenes Geistwesen

Ich habe euch gesagt, dass diese Erde nicht euer wahres Vater-
land ist, denn es gab wirklich eine Zeit, in der ihr den Himmel als
Wohnung hattet und beim Himmlischen Vater wart. Als ihr noch
nicht zu diesem Planeten herabgekommen wart, wart ihr in der
geistigen Heimat, wo alles Licht und Wahrheit ist. Aber diesen
Eindruck habt ihr nicht fest in eure Geistseele eingeprägt, und
darum lässt euer Gedächtnis euch im Stich und ihr erinnert euch an
nichts aus jenem Leben, von eurem Aufenthalt in dem, was ihr
Himmel nennt.
(BdWL U115,3)

Ihr befindet euch inmitten des Hoheitsgebietes der Finsternis,
inmitten ihrer Machtzentrale, gleichsam - mit euren Worten -
hinter den feindlichen Linien.
(ALZG 11.06.11)

Wenn die Menschen geistig erfahren, wer sie sind, und sie ihren
Ursprung kennen, werden sie nicht genug Tränen haben, um die
Fehler zu beweinen, die ihre Widerspenstigkeit aus Unwissenheit
und Hochmut sie begehen ließ.
(BdWL U141,24)

2.5 Das Kommen Christi vor 2000 Jahren

2.5.1 Warum wollte Christus als Jesus zur Erde kommen?


Die Situation vor zweitausend Jahren war die: Durch den Abfall eines
Teils der von Sadhana angeführten himmlischen Geschöpfe hatte
sich im Verlaufe vieler Äonen die materielle Welt als der am
stärksten verdichtete Bereich gebildet – sozusagen der Tiefpunkt des
Falls. Eure Erde wurde zur Schulungsstätte für die gefallenen See-
len, die auf diese Weise die Möglichkeit bekamen, in menschliche
Körper zu inkarnieren.
(ALZG 12.04.17)

Der Grund Meines Erdenlebens lag im Versöhnungsakt zwischen Gott und
den gefallenen Kindern. So opferte Ich Mich, um den Rückweg Meiner
Kinder möglich zu machen. Es war die größte Liebestat, damit es euch
wieder möglich ist, in Mein Reich der Liebe einzukehren.
(EVO Heft 22)

Ich bin hauptsächlich nur darum im Fleische in diese Welt
gekommen, um den zu gewaltigen Übergriffen der Hölle für
ewig Einhalt zu tun.
(Lorber3, 6.239,13)

Alle Menschen wären vollends verloren, so nicht Ich in diese
Welt gekommen wäre, um euch zu erlösen aus dem Joche des
Satans und dessen ewigem Verderben.
(Lorber3, 1.166,10)

Ich bin vor 2000 Jahren in diese
Welt gekommen, um den Seelen
und Menschen die nötige Energie zu
geben, damit sie sich in freier
Entscheidung aus der Umklammerung
der Finsternis befreien können.
(ALZG 14.02.15)

Ich bin auf diese Erde gegangen, auf diesen Planeten, um Meinen
Kindern zu zeigen: Ich bin euch nahe und Ich liebe euch. Ich liebe
euch so sehr, dass Ich bereit war, diesen schmerzvollen
Erdenweg zu gehen.
(EVO 21.11.13)

Ich kam als Jesus von Nazareth in diese Welt, um Meine
Menschenkinder zu retten. Mein Ziel war es, der verirrten
Menschheit die Wahrheit zu bringen, die lautet:
"Ich, euer Gott, Bin die Liebe,
Ich wohne in einem jeden, und damit
trägt ein jeder Meine Liebe in sich".

(ALZG 10.05.14)

Ich brachte eine Lehre in die Welt, die so unkompliziert ist,
dass sie auch das einfachste Gemüt begreifen kann. In ihrer
Essenz lautet sie: "Liebe Gott, deinen Vater, über alles, und
deinen Nächsten wie dich selbst."
(ALZG 08.02.14)

Um euch den einzig wahren Weg aufzuzeigen, der euch in eure
ewige Heimat zurückführt, kam Ich in die Welt – und brachte
die Liebe! In Lehre und Tat!
(ALZG 16.07.17)

#29 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 09.03.2019 10:40

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2.7.3 Christus hat uns den Erlöserfunken gegeben

Am tiefsten Punkt des Falls brachte Ich Mich für Meine geliebte
Schöpfung selbst als "Opfer" dar, wie ihr es in eurem Sprach-
gebrauch oft ausdrückt. Es war der Weg der Erlösung, mit dem Ich
allen, die die Himmel verlassen hatten, die Heimkehr ermöglichte:
Ich schloss, bildlich gesprochen, die Tore zu eurer ewigen Heimat
wieder auf. Und – und das ist etwas, was so gut wie nicht bekannt
ist und daher auch nur von den allerwenigsten in ihr tägliches Be-
mühen einbezogen wird – Ich senkte eine zusätzliche Liebeenergie
in euer Herz, Meine Erlösungs- oder Christusenergie, mit der ihr
jederzeit in Kontakt treten könnt. Diese Tatsache, das Wissen da-
rum und vor allem aber das intensive "Arbeiten" mit dieser Kraft,
die euch bedingungs- und selbstlos allezeit zur Verfügung steht, ist
der zentrale Punkt der Inneren Arbeit* überhaupt.

(ALZG 15.09.17)

*Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM

Vom Zeitpunkt meiner Auferstehung, welche drei Tage nach
dem Kreuzestod vollendet war durch die Umwandlung meines phy-
sischen Körpers in den vergeistigten Auferstehungsleib, lebte ich
einige Zeit, die christliche Wahrheit lehrend, mit den von mir aus-
erwählten Aposteln, Jüngern und Jüngerinnen. Dieser, mein neuer,
vollkommen vergeistigter Menschenkörper war und ist ein kraft-
spendender Lichtleib und ich musste ihn, um ihn für meine gelieb-
ten Anhänger sichtbar zu machen, verdichten.
(Schwarz 1,248)

Ich beendete Meine Erlösungs-Mission auf Golgatha; ihr feiert
diesen Tag als das Osterfest. Damit war die Rückführung eingeleitet.
Die Himmel hatten sich wieder geöffnet, und einem jeden, der den
Wunsch hatte, wieder heimzukehren, war dies nun möglich. Die
unendliche Liebe hatte begonnen, ihre Kinder wieder heimzuholen.
(ALZG 08.12.12)

Die Himmel waren wieder geöffnet, jedoch hat die Erlösung, von
der eure Kirchen sprechen, eine andere Bedeutung. Keiner ist au-
tomatisch erlöst,
nur weil er an Mich glaubt. Ich habe die Himmel
wieder geöffnet; aber da ihr den freien Willen besitzt, ist es an euch,
durch die geöffneten Tore wieder heimzukehren, was ohne Meine
Liebetat nicht möglich gewesen wäre. Euer freier Wille erlaubt es
euch aber ebenso, in der Ferne zu bleiben,
zumindest für eine Wei-
le, nämlich so lange, bis Ich in euch die Sehnsucht so weit ange-
sprochen und verstärkt habe, dass ihr aus freien Stücken um Hilfe
bei der Rückkehr bittet.
(ALZG 25.09.10)

Also hat uns Jesus nicht, wie irrtümlich gelehrt wird, von den
Sünden unserer Willensentscheidungen befreit, er hat uns diese
auch nicht abnehmen können und er hat sie auch nicht gesühnt
und uns auf diese Art und Weise mit dem Vater wieder in Ausgleich
gebracht! Liebe Geschwister, so geht das nicht! Niemand kann doch
für andere Fehler büßen, nicht einmal einer, der das freiwillig tun
wollte.

(Weidner 4, 93)

Die Liebe hatte gesiegt, sie hatte – gegen alle Widerstände – be-
wiesen, dass sie die stärkste Kraft ist, dass sie eine Macht verkörpert,
der nichts gleichkommt. Die Tore in die Himmel waren wieder weit
geöffnet, der Rückweg war wieder jeder willigen Seele möglich.


Brachte das die Gegensatzkräfte zur Einsicht? Mitnichten. Sie
setzten nun alles daran, das Beschreiten des Heimwegs so schwer
wie möglich zu machen. Wenn sie schon nicht verhindern konnten,
dass die Menschen und Seelen sich auf den Weg heimwärts mach-
ten, so wollten sie doch alles versuchen, diesen Weg so unattraktiv
und mühselig wie möglich zu gestalten, um diejenigen, die sich be-
einflussen ließen, möglichst lange in ihrem Machtbereich halten
und sie als Energielieferanten benutzen zu können. Um dieses Ziel
erreichen zu können, war und ist den Dunkelwesen jedes Mittel
recht.

Die Erlösung betraf nicht nur die Menschheit, sondern sämtliche
Wesen in den Bereichen zwischen Himmel und Erde, also alle
Seelen, gleich, ob sie sich in den tiefsten Astralwelten oder schon in
hellen Zonen aufhielten.


Ein jedes Wesen, das – gleich aus welchen Gründen – die
Himmel verlassen hat, befindet sich nun auf dem Heimweg. Es gibt
keinen Rückfall mehr, keine ewige Nacht, keine Ausweglosigkeit
und keine Hilflosigkeit mehr. Wo immer ihr euch auf eurem Weg
befindet: Er endet im Licht.

Es gibt nur einen Schlüssel, der euch den Zutritt in eure ewige
Heimat ermöglicht: das ehrliche und ernsthafte Bemühen, die
Liebe, die Ich als Jesus von Nazareth vorlebte, in eurem Alltag zu
praktizieren – mit Meiner Hilfe, die euch immer und unendlich
geduldig zur Seite steht. Auf diese Weise nähert ihr euch Schritt für
Schritt wieder dem wahren Wesen, das ihr in Wirklichkeit seid.

(ALZG 13.12.15)

2.8 Die Verfälschung der Lehre Jesu seit Anbeginn

Schon bald gelang es den Gegensatzkräften, aus Meiner Lehre
eine Ideologie zu machen, in die sie ihre eigenen Vorstellungen
über den Weg zu Mir einbauten. Es kamen mehr und mehr Gebote
und Verbote, Lehrmeinungen und Dogmen hinzu, die dem einfa-
chen Volk als Mein Wille und Mein Gesetz untergeschoben wur-
den, die aber nicht im entferntesten etwas mit Meiner Liebelehre zu
tun hatten und haben.

Mit ein wenig Nachdenken hätte man die vielen Passagen, Fäl-
schungen und Fehler, die im Widerspruch zu Meiner Lehre standen
und nach wie vor stehen, erkennen können; aber zum einen wur-
den die Änderungen auf eine äußerst geschickte Weise unmerklich
in kleinen Schritten eingebracht, und zum anderen wurde mit den
Mitteln der Angst und Unterdrückung gearbeitet, so dass in den
allermeisten Fällen ein Aufbegehren gegen eine als falsch erkannte
Lehre oder falsch erkannte Auslegung schon im Keim erstickt wur-
de.

So hält ein Teil der Menschheit, der sich Christenheit nennt, ei-
nen Lehrstoff in Händen, der wichtige Teile Meiner Lehre nicht
mehr enthält, dafür aber viele Irrlehren aufweist.
(ALZG 12.04.17)

Das Hauptgebot, das Ich euch Menschen gab, gilt für alle Ewig-
keit: "Liebe Gott, deinen Vater, von ganzem Herzen und deinen
Nächsten wie dich selbst." Kein Mensch auf der ganzen Welt und
keine Seele in den unendlichen Weiten der feinstofflichen Sphären
braucht mehr als dieses eine Gebot!


Eine Gemeinschaft, die nicht an die allererste Stelle das Bemü-
hen um die im Alltag gelebte Liebe stellt und gleichzeitig den Weg
zur Erfüllung dieses Gebotes vorlebt, kann sich daher nicht auf
Mich berufen und trägt den Namen "christlich" zu unrecht.
Der Finsternis aber gelang es, die Umsetzung im täglichen Leben
so kompliziert bis unmöglich erscheinen zu lassen, dass es als Über-
schrift zwar immer noch herhalten konnte, aber für die Praxis des
Alltags für die meisten keine entscheidende Rolle mehr spielte.
(ALZG 12.04.17)

Den Gegensatzkräften war daran gelegen, ein falsches Bild von
Mir und Meiner Liebe zu zeichnen und Meine Lehre in ent-
scheidenden Punkten zu verändern. Dies ist ihnen, abgesehen von
den ersten Jahrzehnten des Urchristentums, auch gelungen. Es ge-
schah dadurch, dass sie ihre eigenen, irreführenden Ideen und
Denkweisen in Meine einfache Lehre der Liebe haben einfließen
lassen.
(ALZG 13.08.17)

So wurde Ich zu einem Gott der Drohungen, Strafen, Rache, Un-
barmherzigkeit, Ungerechtigkeit, Knebelung, der scheinbaren Prü-
fungen, des Zorns und des Leiden-Lassens gemacht.

Doch wahrlich, Ich sage euch: Ich Bin kein Gott der droht oder
straft, der Seine Kinder prüft, sie leiden lässt, der zornig werden
kann oder eine Schuld als Druckmittel benutzt, um das Kind zu
reglementieren. Dazu haben Mich die dunklen Kräfte und ihre
Vasallen gemacht, die die Absicht hatten und nach wie vor haben,
dass Ich Meinen Kindern fremd bleibe oder werde, damit diese sich
in ihrem Unverständnis von Mir entfernen oder Mich erst gar nicht
suchen.
(ALZG 13.08.17)

Es ist den Kräften der Finsternis gelungen, den Eindruck zu er-
wecken, Ich würde schweigen und Mich zurückgezogen haben. So
gelang es ihnen, die Menschen glauben zu machen, dass das, was als
Fragmente Meiner Lehre übriggeblieben, schriftlich festgehalten
und vielfach – auch falsch – übersetzt worden ist, alles sei, was Ich
zu sagen hätte. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Zudem war
und ist die Angst vor späteren Höllenstrafen nach wie vor ein Mit-
tel, um Meine Kinder von selbstständigem Denken und eigenem
Entscheiden abzuhalten.
(ALZG 04.06.17)

Die einfache Lehre, die Ich als Jesus von Nazareth brachte, laute-
te: liebe – und sonst nichts! Um das im Alltag umzusetzen, braucht
es keine Theologen, Schriftgelehrten oder Religionsführer gleich
welcher Art. Diese Lehre war der Finsternis von Beginn an ein
Dorn im Auge.
Eure Theologen haben Mich in unbekannte Himmel, fernab je-
der Vorstellung verbannt, und viele Meiner Kinder haben diesen
Irrlehren Glauben geschenkt. Eure Studierten haben sich zu Mitt-
lern aufgeschwungen, zu Mittlern zwischen den Menschen und
Mir, ihrem Gott und Vater. Ich aber sage euch: "Ihr braucht keinen
Vermittler" – und wahrlich, Ich brauche keinen Stellvertreter!
Denn alles ist Mein.

Wenn ihr das Ausmaß der Verdrehungen und Veränderungen
erkennen wollt, dann schaut hinein in die Vorschriften, Rege-
lungen, Anweisungen und Interpretationen, die eure Kirchen und
Religionen als heilsnotwendig verkünden.

Wenn Ich mit Meinen Kindern kommuniziere, dann geschieht
dies von Herz zu Herz. Es läuft auf der Gefühlsebene ab, auf ge-
genseitiger Liebe, und nicht im Verstand. Ich fache in Meinem Kind
ein Feuer an, das lodert und immer größer wird.

(ALZG 09.03.13)

Schwerpunkt der Verfälschungsabsichten war, das Wissen da-
rum, dass Ich im Menschen lebe, aus den Herzen verschwinden zu
lassen. Ebenso wichtig war ihr, alles, was den Wechsel einer Seele
vom Jenseits ins Diesseits und umgekehrt betraf, ins Land der Phan-
tastereien zu verweisen, dafür aber den Übergang vom Materiellen
ins Feinstoffliche als "Tod" zu bezeichnen und mit Ängsten zu bele-
gen. Eine weitere Angst musste geweckt werden – und wurde ge-
weckt –, indem aus einem Gott der Liebe und Barmherzigkeit, des
Verzeihens und der Güte ein Gott gemacht wurde, der mit einer
ewigen Verdammnis mit entsetzlichen, nie endenden Höllenqualen
bei Nichteinhaltung Seiner Gesetze droht.
(ALZG 08.11.14)

Die Herzenslogik könnte euch sagen, dass eure kirchliche Lehre
der Seelenschaffung falsch ist. Danach erschaffe Ich bei jedem Zeu-
gungsvorgang aus dem Nichts eine neue Seele, die unsterblich ist,
nach dem Leibestod den Körper verlässt, irgendwie und irgendwo
ruht, um dann an einem "Jüngsten Gericht" von Mir be- und mög-
licherweise verurteilt zu werden; und das für Taten, die der
Mensch, dem Ich diese Seele zugeordnet haben soll, begangen hat.
Damit wurde die Wahrheit der Reinkarnation, der wiederholten
Einverleibung einer Seele in einen menschlichen Körper, begraben.
Sie passte nicht in die Konstruktion dieser unlogischen und unhalt-
baren Vorstellungen. Ängste, Schuldgefühle, Minderwertigkeits-
komplexe und vieles mehr waren die Folge dieser Irrlehre, die
gleichzeitig als Erziehungsmittel dazu diente, die Unwissenden an
sich zu binden. Meine Söhne und Töchter, gebraucht euren Ver-
stand!
(ALZG 12.03.17)


Aus: https://www.unicon-stiftung.de/files/vater-mit-dir.pdf

ALZG steht für die Webseite von Hans Dienstknecht "Aus-Liebe-zu-Gott".
Die Originale im Kontext können hier eingesehen und heruntergeladen werden:

https://aus-liebe-zu-gott.de/Offenbarungen.html

#30 RE: Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes von Hirtenjunge 04.04.2019 23:42

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4.3 Gottes Urschöpfung - Die feinstoffliche Schöpfung

Warum hat Gott die Schöpfung gemacht?

Bevor es Welten
gab, bevor alle Kreatur
und die Materie zum
Leben erstanden, existierte
bereits Mein
Göttlicher Geist. Doch
als All-Einheit fühlte
Ich in Mir eine unermessliche
Leere, denn
Ich war wie ein König
ohne Untertanen, wie ein Meister ohne Schüler. Aus diesem
Grunde fasste Ich den Plan, Mir ähnliche Wesen zu erschaffen,
denen Ich Mein ganzes Leben widmen würde. ( • DT 24, 1)

Die Gottheit war von Ewigkeit her die alle Unendlichkeit der
Unendlichkeit durchdringende Kraft und war und ist und wird
sein ewig die Unendlichkeit selbst. In der Mitte ihrer Tiefe war
Ich von Ewigkeit die Liebe und das Leben Selbst in ihr; aber siehe,
Ich war blind wie ein Embryo im Mutterleib! ( • Lorber 1 5,2)

Ich bin Alles und bin niemals geboren. Ich bin der Anfang und
das Ende, das Alpha und das Omega alles Geschaffenen.
( • DT 40,77)

Ohne Anfang müsset ihr mich denken lernen; denn sonst
müsste ein anderer Gott mich erschaffen haben. ( • Mayerhofer2 27,16)

Gott hat keine Gestalt, denn wenn Er sie hätte, wäre Er ein
begrenztes Wesen, wie es das menschliche ist, und dann wäre Er
nicht Gott. ( • DT 37, 25)


Gott - Geist der Liebe - der Vater


Der Name Vater bedeutet die Liebe, denn sie ist das Grundprinzip
in Gott und diese ist der Vater als Schöpfer der Welt; denn die
Liebe ist immer der Vater. ( • Schumi5 K10)

Der himmlische Vater ist in seinem Selbst die ewige Liebe
Gottes. ( • Niesel, 25)

Ich als Vater, als personifizierte Liebe. ( • Mayerhofer1 26,42)

Stellet euch den Vater als einen Liebesgeist vor. Der Vater ist
die Liebe in Gott. ( • Schumi2 S8)

Die Liebe ist die universelle Kraft, die Göttliche Macht, die alles
erschafft und alles bewegt. ( • DT 22,7)

Gott - Geist der Weisheit, erscheinend als :

Christus
Christus ist mit dem Vater eins von Ewigkeit her, noch bevor
die Welten waren. ( • DT 11,6)

Denn da Ich Eins bin mit dem Vater, bin Ich immer in Ihm gewesen.
( • DT 19,48)

Christus ist die höchste Manifestation der Göttlichen Liebe.
( • BdWL U91,32)


Das Wort
Das Wort Gottes ist die Weisheit Gottes. Diese ist eingeboren
im Gottvater, da sie Sein Verstand ist. ( • Schumi3 K12)

Im Anfang war das Wort, d.h. es war ein Begriff, eine Idee, ein
belebendes Prinzip! Und wer war dieses Wort? Christus war das
ausgesprochene Wort Gottes! (* Weidner 4, 25)

Das 'Wort' ist Wort, ist Gesetz, ist Botschaft, ist Offenbarung,
ist Weisheit. ( • DT 4,1)


Der Sohn
Die Bezeichnung Gottessohn ist die geistige Entsprechung für
das materielle Wort 'Gottesweisheit'. ( • Schumi6 K11)

Der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoße ist, bedeutet
eben das Weisheitslicht Gottes, das Sohn heißt und aus dem Vater,
indem Es eingeboren ist, herausstrahlt. ( • Schumi5 K337)


Das Licht
Das Licht ist der Träger Meiner Liebe. ( • Mayerhofer1 28,34)

Siehe, alles, was von Mir geschaffen ist, wurde im Lichte geschaffen,
Leben ihm gegeben und aus Liebe ewig nie mehr vernichtet.
( • Mayerhofer2 1,2)

Das Licht war und ist die Urschöpfung des großen Schöpfers.
Aus diesem Licht entstammen alle Formen, alles Sein. ( • Niesel, 9)

Begreift also, dass, wo Mein Licht ist, auch Mein Geist gegenwärtig
ist. ( • DT 4,55)

Gott - Geist der Willenskraft - Der heilige Geist

Der heilige Geist ist die innere Kraft in Gott. Er ist der Wille
Gottes, alles das ins Werk zu setzen, was die Liebe und Weisheit
ersonnen haben. ( • Schumi2 S18)

Der Heilige Geist, als sichtbarer Inswerksetzer göttlicher Beschlüsse,
ist daher die höchste Kraft in Gott, und es gibt nichts,
was die Liebe und Weisheit in Gott ersinnen möchten, das nicht
durch den Heiligen Geist ins Werk gesetzt werden könnte.
( • Schumi6 K14,3)

Der Heilige Geist geht aus Vater und Sohn, daher aus Liebe und
Weisheit in Gott aus. ( • Schumi6 K14,4)

Das Zusammenwirken der drei Wesenheiten Gottes


Wenn ihr eine brennende Lampe betrachtet, so sehet ihr, dass
die Flamme der Erzeuger, somit der Vater des Lichts und der
Wärme ist. Das Licht ist aber der aus der
Flamme ausgeborene und eingeborene
Sohn, weil dieser Sohn als Licht in die
Flamme eingeboren oder inhaltlich ist. Die
Wärme geht aus der Flamme und ihrem
Lichte aus, und ihr wisset, dass die Wärme
die treibende und wirkende Kraft in der
Natur ist. Wie aber alle diese drei eins sind,
und eines ohne das andere nicht besteht
und bestehen kann, also kann auch Gott
ohne Seine Liebe als Vater, Seine in die
Liebe eingeborene Weisheit als Sohn und
Seine auswirkende Kraft als heiliger Geist,
kein Gott sein und keinen
Bestand haben. ( • Schumi1 K6,3)

Aus: https://www.unicon-stiftung.de/files/lebensorientierung.pdf

Der Print kann kostenlos über die Unicon-Stiftung bestellt werden.

https://www.unicon-stiftung.de/146-0-Leb...les-Wissen.html

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