Seite 4 von 6
#46 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 16.09.2017 14:29

avatar

Lieber Christian,

mal wieder fühlte es sich für mich angemessen an deine Zeilen erstmal zu verstoffwechseln und über deine Offenbarungen zu schlafen...
Nun möchte ich dir gern darauf antworten.

Der Austausch mit dir führt mich mehr und mehr zu dem Gewahrsein der kindlichen Unschuld. Letzten Sonntag hatte ich ein kurzes Gespräch mit einer Frau in den sie wie nebenbei die Wörter *göttliches Kind* erwähnte. Im Anschluss an dem Gesprächs machte ich einen ausgedehnten Waldspaziergang und bemerkte, dass mein Geist? die Wörter immer wieder sagte: göttliches Kind, göttliches Kind und es war mir als würde ich dadurch zu echter tiefer Freude kommen.
Ich meine nicht die Freude die hoch springt und trallala singt - das ist eine andere Freude. Ich spreche hier von der stillen tiefen Freude die ich als echte Freude bezeichne weil ich sie als grundlos erlebt habe. Jetzt frage ich mich gerade ob man mich überhaupt verstehen kann? Man könnte ja auch sagen, dass die Wörter in mir die Freude ausgelöst haben, ja das ist wohl so und dennoch fühlt es sich so anders an...
Es fühlt sich an als würde es neben dem inneren Kind in mir, dass so viel Schlimmes erlebt hat und für das ich nun selbst der liebevoller Vater/Mutter bin, für das ich nun der verantwortliche Erwachsene bin, das es da neben noch ein anderes Kind gibt. Einen Teil der niemals verletzt wurde, der schon immer und ewig frei, unschuldig und in stiller Freude weilt - in mir.

Zwar ging auch dieses erleben und fühlen wieder vorbei, dennoch habe ich es als Geschenk empfunden und fühle mich dankbar dafür.

Vielleicht ist das ja der Ur-Sprung zudem wir zurück kommen wenn wir männlich und weiblich in uns miteinander vereinen. So entsteht eine neue Seinsqualität die ich schonmal kurz erfahren durfte und in die du, lieber Christian schon hinein geboren wurdest? Aber was schreibe ich hier, es sind wieder mal Versuche das Unbeschreibliche, das Transzendentale was Gott ja auch ist zu erklären und das geht nicht. Dennoch glaube ich, dass wir Menschen immer mal wieder bei wachsender geistiger Bewusstseinsentwicklung Augenblicke haben, in denen sich die Schleier kurz lichten und wir einen Geschmack vom Himmel bekommen...

Nun möchte ich zu deiner Offenbarung kommen.
Wie schon gesagt, ich habe deine Zeilen mehrmals gelesen und mich für deine Worte und Inhalt sicherlich geöffnet, doch ich kann ihn nicht erschließen, er offenbart sich mir nicht .
Wir beide wissen, dass Kommunikation in Form von Sprache eben manchmal auch Hürden in sich birgt und auch, dass ich hin und wieder so meine Schwierigkeiten mit deiner Ausdrucksform habe. Hier wären wir mal wieder an so einer Stelle. Tut mir leid, aber ich verstehe nur Bahnhof und ich möchte auch nichts hinein interpretieren und möchte auch nicht rum raten...

Du wirst spüren ob du transparent werden und wirklich verstanden werden möchtest. Vielleicht gibt es einen Anteil in dir der das Gefühl hat, dass die Zeit des Offenbarens noch nicht da ist?
Wenn man sich nicht sicher ist würde ich immer raten zu warten, das ist besser weil man manches ja nicht rückgängig machen kann und weil man so unnötige Verletzung erspart.

Ich kann nicht einschätzen wo du gerade stehst, bin mir aber bewusst, dass du ja um mein Problem mit deinem Ausdruck weist. Insofern frage ich mich gerade schon warum du diese Wortwahl gewählt hast?
Vielleicht bin ich ja alleine mit meinen Wahrnehmungsstörungen bez. deiner Ausdrucksweise? Ich weis es nicht und möchte an dieser Stelle auch nicht *tiefer graben* und lasse alles weitere sich selber ent-wickeln - oder auch nicht...

Es ist deine Entscheidung, lieber Christian.

Herzensgrüße Astrid

#47 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 17.09.2017 09:12

avatar

Brief von Veith Lindau an seine Frau:

Neben einer starken Frau zu leben ist eine wundervolle und zugleich Alles herausfordernde Erfahrung. Sie bringt nicht nur Wärme, sondern auch das Feuer. Sie ist nicht nur Kelch, sondern auch das Schwert. Sie dient dir selbstverständlich und ist zugleich eine stolze Königin, die respektiert werden will. Sie ist nicht nur sanfte Geliebte, sondern auch ein wilder Samurai. Sie fördert und fordert dich. Sie lässt dich frei und ist dir gleichzeitig näher als nah. Sie tritt dir auf die Füße, wenn du einschläfst. Sie feiert jeden deiner Schritte in deine wahre Größe, denn sie will dich nicht klein, sondern so stark und wach wie möglich an ihrer Seite wissen. Sie kommt in dein Leben, wenn du bereit bist, all deine Konzepte auf den Prüfstein der Echtheit zu legen. Wenn du mutig und verletzlich genug bist, um deine eigene, dunkle, mysteriöse Anima zu umarmen. Wenn du nicht mehr nur kämpfen, sondern auch lieben lernen willst. Andrea Lindau, ich liebe dich.

Ich sage dazu nur:
YES; YES;YES

#48 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von capricorn 17.09.2017 21:34

avatar

Liebe Astrid, lieber Christian,

ich war laaange nicht mehr im Merliners... (musste mich erst wieder neu anmelden) "irgendwas" hat mich scheinbar wieder dahingezogen... und nun lese ich ich mich durch Eure Zwiesprache "Die Heilung des Männlichen, der Krieger im Wandel" ... und spüre ein "knistern" das (auch) mich sehr mit Freude erfüllt ... sorry fuer mein "Einmischen" .... aber das musste jetzt los an Euch beide ...
Ganz Lieben Gruss
Capricorn-Elfi

#49 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 18.09.2017 11:26

avatar

Lieber Capricorn-Elfi,

wie schön, dass du dich zu Wort meldest, ich freue mich sehr darüber
Und auch, dass du diese speziellen Energien wahrnimmst, ich empfinde das auch als etwas besonderes was hier durch uns ans Licht kommt.

Magst du uns mitteilen wie es dir mit dem Thema geht? Etwas in der scheint ja in Resonanz zu sein.

Alles Liebe
Astrid

#50 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 08.10.2017 00:19

avatar

Ich weiß, liebe Astrid, dass ich schon einmal auf dieses Video anderer Stelle verwies, aber dieser Ausschnitt passt hier in dieses Themenfeld gut hinein:

Ab 13.40 Minute.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=991&v=8EVUNvPAcYY


Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik (11)


Es ist das "Grundlegende" einer wahren Sehnsucht zueinander, die in der "Präsenz" einer Frau zugrundeliegt, derentwegen sich der "Mann" ihr "sich zu Füßen" legt, weil "er" etwas spürt, was er nicht hat. Und sie ist "natürlich" eine "Wilde", unbezähmbar und nicht "handlangbar" ...

Die hier nachgestellte Schau könnte "affektiert" wirken, aber das scheint das "Geheimnis" des "Zuallererst" doch gewesen zu sein? Angenommen, er hätte sie wahrhaft als "Braut" genommen? Diese "Wilde" hätte dann "bezähmt" werden müssen. Nicht im Sinne dessen, ihren "Lebens-Keim" zu "ersticken", sondern ihre ungeheure Lebendigkeit hineinzuführen in Das LEBEN selbst.

Aber die Erfahrungen erbringen es dermeist, dass der "Mann", aus Angst, diese dereinst "Angeworbene" zu "verlieren", zum "Weichei" wird, genauso wie im umgekehrten Verhältnis gerade deswegen die "Frau" mehr oder weniger, ohne dass sie es will, vor "ihm" "Abscheu" empfindet ... und sich deshalb nach einem "anderen" sehnt ... der das zum Ausdruck bringt, was vorher der "ihrige" war ...

Wir leben in "ver-rückten" Zeiten. Irgendwie wird immer von "Liebe" gesprochen. Dieses als "Begriff" ist genauso wenig und "lau" wie "Toleranz".

"Heiß" oder "Kalt"? Oder nur "Lau"?

Mit "Heiß" bzw. "Kalt" ist keine politische oder "Meinung-gegenüber-sonstwie-Irgendwelchen" gemeint. Sondern: Wie BIST DU im INNERn? Gibt es da "La-la", oder eine klare, deutliche, ernste Haltung, in der ich zu STEHEN vermag, komme was wolle? "Stehe" ich zu etwas? (Was vorraussetzt, dass ich - woraus auch immer - einen "Standpunkt" gefunden habe?)

Seitdem ich hier auf Merliners mich als "Hirtenjunge" "gezeigt" habe, verwies ich auf meine "Herkunft" aus dem "Sachsengeschlecht" ... Es beginnt sich in den letzten Dingen dieses Lügen-Systems doch zu bewahrheiten, wie ich immer fühlte und wusste, dass die "äußerliche" "Bereinigung" dieser BRD-System-Satan-Mafia von SACHSEN aus geht ... Und was das "Innerliche" angeht:

JEDE Form des derzeitigen Weltweiten - und durchaus auch missbrauchten - "Kultes" von "Advent, Licht und Weihnachtsbrauch ... kam aus SACHSEN ... Aus dem Erzgebirge ...

Dem "Sachsen" ist nichts zu schade. Er ist gemütlich, erfinderisch und erfahren in bitter Leid. Niemals sollte man aber den Sachsen deshalb unterschätzen. Denn er ist deshalb genauso geradlienig, klar, deutlich und: "unverkäuflich"!!!

#51 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 09.10.2017 15:26

avatar

Lieber Christian,

ich habe das Gefühl, dass da eine Kraft in dir nicht länger schlummern möchte, dass sie von dir angenommen und gelebt werden möchte.

Ja ich sehe es wie du, dass die musikalisch da gestellte Szene eine wilde Frau da stellt die ihre Präsenz nicht hinterm Berg hält, täte sie dies wäre sie keine *wilde Frau*.
Der Zuschauer bekommt eine Ahnung um was es geht beim Spiel der Kräfte zwischen Mann und Frau.

Nur lau? Ja genau! Viele Menschen sind nur lau.
Ich durfte öfters auch Assistentin sein bei Tantraseminaren für Paare und es war für mich immer wirklich sehr berührend, wenn die Paare kamen und aus dem Nähkästchen anfingen zu sprechen...
So gut wie immer ging es um das selbe. Die Frauen wollten keinen lauen Mann. Sie waren unzufrieden in der Mann-Frau Beziehung weil ihr Partner bei der ganzen Arbeit, dem Alltag und den Stress seinen
Zugang zu seiner ur-eigentlichen, wilden Männlichkeit verloren hatte. Zwar stand er seinen Mann auf der Arbeit, aber nicht mehr im Bett.
So etwas kann eine Beziehung über längeren Zeitraum nicht tragen. Und die Frauen spürten auch deutlich, dass sie nicht ihre Männer erobern wollten, also nicht in die männliche Rolle schlüpfen wollten.

Nicht alle, aber doch viele Männer waren dann spätestens am 3. Tag wieder so weit bei ihrer *wahren Natur* angekommen, dass sie in der Lage waren innerhalb der Gruppe ihrer Partnerin *im trockenen Zustand :-) *
ihre Leidenschaft zu zeigen. Plötzlich, manchmal auch unter Tränen, durchbrach die urbane Kraft die aufgebauten Mauern und die Männer kamen wieder an ihre Leidenschaft, gingen auf ihre Partnerinnen zu und *schnappten sie sich* das selbst mir der Atem stockte... wow!

Wir Anwesenden waren begeistert weil wir fühlen, dass zwei Menschen wieder zu einander gefunden hatten.

So ist es meiner Meinung nach auch noch heute. Im Grunde ihres Wesens ist (fast) jede Frau eine wilde Frau und braucht einen ebenbürtigen Partner.
Wenn sie ihre eigene Kraft versteckt und nicht auslebt, wird diese sich irgendwann gegen sie selbst wenden.
Geht sie in ihre Kraft, ihre Leidenschaft und Wildheit und er bekommt Angst oder macht dicht, dann kann sie das nicht lange mitmachen. Sie wird natürlicher Weise das Interesse an ihm verlieren.
Wild und lau - das passt nicht.

Dasselbe gilt natürlich auch umgekehrt.

Es ist wie in vielen anderen Bereichen auch ein Drahtseilakt der Bewusstheit braucht und Mut um die Kräfte anzunehmen und in die geeigneten Bahnen zu lenken.

Manch Menschen sagen zwar ja zu der Kraft, verbinden sie aber nicht mit dem Herzen. So war es früher bei mir...

Erst jetzt nach Jahren des Rückzugs lasse ich mich vorsichtig aber voll bewusst wieder neu auf diese Ur-Kraft in mir ein - es ist spannend :-)

Ein anderes Thema ist Sachsen und das Erzgebirge. Ich war einmal dort und mag die Energie der Erde dort sehr.
Aber dazu dann ein anderes Mal...


Herzensgrüße
Astrid

#52 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 11.10.2017 01:29

avatar

Ich danke Dir von Herzen, liebe Astrid, für Deine sehr offene und wahrhaftige Antwort. Ich bin sehr erleichtert.

Manchmal denke ich dann im nachhinein, dass ich mich "zusehr" hinausgelehnt habe - gerade im Angesicht meiner sehr speziellen Sprache -, und vielleicht "einfach missverstanden" hätte werden können. Aber Das ist das "Beruhigende", dass, egal was ich so an "Wortsprachlichkeit" "fabriziere" - Du stets einen Zugang zu mir hast und mich dort "auffängst", was ich mit durchaus "umständlichen" Worten (aber ich kann nicht anders, das ist mein "wortversprachlichtes Wesen") von mir gegeben habe, aber ich dann einfach weiß und spüre, dass Du mich "einfach" verstehst.

Mein tiefer Dank Dir, liebe Astrid!

Dein Christian-Hirtenjunge


#53 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 11.10.2017 02:44

avatar

#54 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 11.10.2017 03:37

avatar

Hans Albers

In die Heimat zurück nach Hause



In die Heimat, zurück, zu Muttern nach Haus ... Nimm mich hin, Kapitän ...

in der Heimat, da glühen meine Sterne ...

Wahrlich, hört Euch an dieses Lied! DAS IST noch GOTT-GNADEntum in und aus der HEIMAT!

Und es kommt der Tag, da dem "geschundeten" und "durchscheuerten" und "gemissbrauchten" "Deutschen Volks-Seelen-Körper" "Gerechtigkeit" widerfahren wird ...

Alles zu seiner Zeit ...

#55 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 24.11.2017 14:43

avatar

Eine Frau, die ihren Wert kennt,
wirst du nicht
an jeder Ecke finden,
sie stolziert nicht über den
Jahrmarkt der Eitelkeiten
und posiert auch nicht auf
Single-Veranstaltungen.
Sie wird dir nicht beim
Speeddating begegnen und
auch in den Kontaktanzeigen
wirst du von ihr nichts finden.
Ja, sie hatte vielleicht sogar
Phasen, in denen sie
kurze Besuche
einschlägiger Angebote wagte,
letztlich hat sie jedoch
ohne Zweifel schnell erkannt,
dass das nicht ihr Terrain ist.
Wenn du eine Frau
an deiner Seite haben möchtest,
die ihren Wert kennt,
eine Frau, der ihre Stellung
sowohl im Leben als auch
in einer Beziehung bewusst ist,
wenn du eine Frau
zu schätzen weißt,
die sich zu behaupten weiß
und zu ihren Bedürfnissen steht,
dann musst du
die Augen aufhalten,
denn sie wird sich dir
nicht anbieten oder
wie ein Restposten erscheinen.

Eine Frau, die ihren Wert kennt,
wird so auftreten, dass
du nicht mal bemerken wirst,
dass es noch eine Vakanz
in ihrem Herzen gibt.
Sie ist vollkommen bei sich,
strahlt eine Sicherheit aus,
die eventuell wie ein
Schutzschild auf dich wirkt.
Die Frau, die sich so schätzt wie
du geschätzt werden möchtest,
kannst du nicht ohne Mut erobern,
denn sie wird dir
unmissverständlich signalisieren,
dass sie dich nicht braucht.
Die Frau, die ihren Wert kennt,
fühlt sich auch ohne Partner
vollständig und das
wird sie dich auch spüren lassen.
Du kannst nicht einfach
ein Defizit beheben und
eine Lücke ausfüllen,
um zu ihrem Prinzen zu werden,
denn ihr Leben ist
auch ohne Mann rund.

Dennoch musst du nicht verzagen,
denn die Frau, die ihren Wert kennt,
wird auch deinen erkennen,
wenn du ihr
auf Augenhöhe begegnest.
Die Frau, die
dich zu schätzen weiß
für deine Einzigartigkeit,
die in dir den Mann
mit allen Aspekten,
männlich, weiblich und Kleinkind
annehmen kann,
ohne je deine
körperliche Männlichkeit und
dein Potenzial anzuzweifeln,
kannst du nicht mit
archaischen Methoden
um den Finger wickeln.
Leg deine Jagdausrüstung ab
und begegne ihr
am Quell ihrer Seele.

Text: Nadine Hager

#56 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 24.11.2017 15:15

avatar

Das weibliche und männliche Urprinzip

https://www.utestrohbusch.de/2015/01/17/...iche-urprinzip/

#57 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 20.01.2018 16:13

avatar

Heute möchte ich hier einen Text einstellen der mich gerade sehr berührt und der für mein Empfinden deutlich zum Ausdruck bringt, um was es gerade bei der Heilung der männlichen und weiblichen Energie geht.



Erwachen der Männer – Die Revolution des heiligen Geliebten

von Dr. Azra Bertrand, Mitbegründer von The Fountain of Life / Womb Awakening

Das Yang, das sein Extrem erreicht hat, muss durch das Yin wieder- bzw. neu geboren werden.“ Taoistische Philosophie

Die Bewegung der sexuellen Ermächtigung von Frauen gewinnt an unglaublichem (r)evolutionären Momentum. Sie ist grundlegend verwurzelt in einer Wiedergeburt (Neugeburt) eines weiblichen Bewusstseins – eine neue Art, wahrzunehmen und sich durch das Leben zu bewegen, die ein evolutionär-erotisches Erwachen in Frauen bewirkt. Nun verlangen Frauen von Männern mehr als je zuvor, ihnen in diesem neuen Feld heiliger sexueller Verbindung und fühlender Intelligenz zu begegnen, doch das bedeutet für Männer, dass sie einen großen Sprung in ihrem eigenen Prozess der Erwachens tun müssen...

Da draußen gibt es eine ganze Informationsflut darüber, was Männer tun müssen, um die Kunst zu 'meistern', eine Frau anzuziehen, darüber, wie sie ein 'Experte' in Sachen Liebe werden, wie sie sexuell selbstsicherer werden und wie sie eine Frau sexuell öffnen und befriedigen können. Zweifelsohne ist das eine der wichtigsten Fragen unseres Zeitalters, weil es bei vielen Frauen und Männern eine solche Lücke im durchschnittlichen Level der 'sexuellen Intelligenz' gibt und weil diese Verständnislücke der Grund ist für tiefe Trennung, Verbindungslosigkeit und Verwundung bei beiden Geschlechtern. Das ist nicht nur ein Thema in hetereosexuellen Beziehungen; dieses Ungleichgewicht in der sexuellen Beziehungsdynamik kann auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen auftreten.

Wenn wir Frauen nach ihrer Meinung fragen würden, dann würden viele sagen, dass Männer es auf einer bestimmten Ebene irgendwie immer noch nicht kapieren. Der ‘SQ’ von Männern – sexueller Intelligenzquotient (analog zu IQ – Intelligenzquotient; oder EQ – emotionaler Intelligenzquotient) sollte natürlicherweise von einem intuitivem Bewusstsein ihrer eigenen sexuellen, emotionalen und subtilen Energiekörper heraus entstehen.

Doch die patriarchale Kultur hat Männer die letzten 2000 Jahre systematisch gebrochen und beschämt und sie so von dieser grundlegenden Selbstkenntnis getrennt. In einem weichen, nicht zielorientierten, entspannten, emotional verbundenen, körperlich intimen, intuitiv wahrnehmenden, verspielten, verkörperten Zustand mit offenem Herzen zu sein wurde als 'weiblich' und somit als schändlich/unwert/beschämend bezeichnet. Doch der Zugang zu diesem weiblichen Zustand ist das Geburtsrecht sowohl von Frauen, als auch von Männern, und es ist der natürliche Ruhezustand, der menschliche Wesen in Liebe miteinander verbindet – sobald sie das Trauma, in einer zutiefst konditionierten westlichen Zivilisation aufgewachsen zu sein, erkannt und sich davon erholt haben.

In vielen Männern ging das verloren, was eine natürliche und instinktive sexuell-emotionale Verbundenheit mit dem Weiblichen sein sollte – sowohl in sich selbst, als auch mit Frauen. Und dadurch erscheinen Frauen vielen Männern als das große Mysterium – vor allem die emotionale und sexuelle Natur der Frau. Das ist so, weil der logisch denkende Verstand die Tiefen und die Komplexität des emotionalen, sexuellen Körpers unmöglich begreifen kann. Wenn Männer nicht auf die wahren emotionalen Bedürfnisse der Frauen eingestimmt sind, dann können sie die wahren sexuellen Bedürfnisse der Frauen nicht erfüllen – und oft sind sie sich dieser Kluft noch nicht einmal bewusst. Es ist so weitverbreitet, dass viele Frauen die Männer tatsächlich bereits aufgegeben haben – oder dass sie die Idee aufgegeben haben, dass ein Mann sie jemals vollständig erfüllen könnte.

Die feministische Bewegung der 60-er und 70-er Jahre versuchte, diese sexuelle Kluft zu schließen, indem sie die sexuelle Ermächtigung der Frauen forderte – sie ermutigte Frauen zu masturbieren, das sexuelle Vergnügen zu suchen und zu genießen, Wissen über ihre eigene Yoni (Vagina) und Sexualität zu gewinnen. Frauen machten einen Schritt vorwärts und begannen, herauszufinden, was sie wirklich wollten – doch jenseits der Freuden ihres neu entdeckten orgasmischen Potentials, wo waren die Männer, um ihnen zu begegnen, wirklich auf einer ganz tiefen Ebene zu begegnen? Viele Männer waren noch nicht einmal auf ihre eigenen wahren emotionalen und sexuellen Bedürfnisse eingestimmt, geschweige denn eingestimmt auf das weibliche Erwachen.

Die Verheißung sexueller Meisterschaft...

Die Bewegung der neo-tantrischen und neo-taoistischen sexuellen Erziehung gewann in den 90-er Jahren an Popularität. Männliche Lehrer traten hervor, um Männer zu erreichen – oftmals lehrten sie die Idee, dass Männer 'sexuelle Meister' werden müssten, indem sie die Unterschiede im Prozess weiblicher Erregung lernten, sowie die verschiedenen Arten von Orgasmus, die Frauen möglich waren und über die Bedingungen (Liebe, Sicherheit, Lob, Nähe und psychologische Faktoren), die Frauen brauchen, um sich zu öffnen. Wir dürfen diesen Männern dafür danken, dass sie diese wichtigen Dinge lehrten und dafür, dass sie den entscheidenden Dialog über die sich daraus entwickelnde Rolle des Mannes in der Sexualität eröffnet haben.

Aber neben dieser nützlichen Information schlüpfte oft unentdeckt ein tief patriarchalisches Dominanz-Programm hinein und untergrub die uralten weiblichen Ursprünge der Lehren – nämlich die Idee, dass auf einer Ebene die Männer die 'Meister' oder die Dominierenden (Beherrschenden) sein müssen, um das 'Spiel zu spielen'. Darüber wird auf vielfältige Weise gesprochen – dass Männer stets eine 'männliche Polarität' aufrecht erhalten müssen, damit die Frau sich ihnen öffnen kann; dass Männer wissen müssen, wie man im Schlafzimmer 'Alpha-dominant' ist, damit sich die Frau tief hingeben kann; dass Männer; dass Männer eine "unerschütterliche Säule des Shiva-Bewusstseins" sein müssen, die von den Stürmen der weiblichen Emotionen nicht betroffen ist (d.h. ein Ebene emotionaler Distanziertheit (detachment) aufrecht erhalten); oder dass Männer sogar wissen müssen, wie man eine Frau psychisch so manipulieren kann, dass sie sich selbst schlecht fühlt, indem sie sie zur 'Demut' (Ergebenheit) bringen und damit ihre Chancen verbessern, sie sexuell zu beherrschen.

Das sind alles verschiedene Masken der uralten patriarchalischen Herrschaftskulturen, die jetzt für eine moderne Sexualität umgestaltet sind. Diese Techniken können zu 'heißen' sexuellen Dominanz-Unterwerfungs - Begegnungen führen, aber sie führen nicht zu tiefer Öffnung und Heilung des Herzens oder der Sexualität, noch werden sie die Spaltung zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen heilen. Und im größeren Sinne zerstört die männliche „Beherrschung" des Weiblichen ohne wahre, tiefe emotionale Verbindung zur Liebe unseren Planeten - und schafft ein verheerendes Ungleichgewicht in unseren persönlichen Beziehungen und in unserer Beziehung zum Ökosystem der Erde.


Diese Lehren haben eine lange Geschichte, die mehrere tausend Jahre zurückgeht zu den alten taoistischen und tantrischen Meistern. In uralter Zeit verließen einige Lehrer den Weg des Herzens und wurden stattdessen zu "Schoß-Vampiren“ (Womb Vampires), die Frauen für ihre sexuelle Energie benutzten, anstatt sie zu lieben. Im Laufe der Zeit sind diese taoistischen und tantrischen Linien, die einst das Weibliche im Zentrum hatten, zu geheimen Kulten von dunklen magischen Praktiken degradiert, die die sexuelle Energie von Frauen effizient extrahierten, um spirituelle Macht zu gewinnen. Das Wissen, dass Frauen und das heilige Weibliche die ursprüngliche Souveränität des Landes und die kosmische Shakti-Kraft repräsentierten, ging verloren.


Stattdessen kam ein anderes Modell, das Frauen ablehnte und zu Objekten machte und ihre Rolle als spirituelle Initiatorin reduzierte und sie zur 'Assistentin des Magiers' machte. Jetzt war ihre Sexualität etwas, das sich nur der unerschütterlichen "Säule" der abgetrennten männlichen Ideologie hingab.


Es überrascht nicht, dass nach tausenden von Jahren dieser unterschwelligen Beherrschungs-Programmierung, die aus der Fraktur der tiefen Wunden zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen hervorgegangen ist, dieser Krieg oft in den 'Lust-Pfaden' (pleasure-pathways) von Körper und Psyche verankert ist.


Wie eine kurze Prüfung der Online-Pornografie (jetzt das größte Mediengeschäft der Welt, größer als die Film, Buch- und Musikindustrie zusammengenommen) deutlich zeigt, werden Menschen sexuell erregt durch Sexualität, bei der einer beherrscht und der andere sich unterwirft, selbst wenn sie wissen, dass es auf einer Ebene schädlich oder verwundet ist. Viele Menschen sind sich dieser offensichtlichen Spaltung zwischen ihrer unbewussten sexuellen Reaktion und ihren bewussten spirituellen Idealen nicht einmal bewusst.


Viele Männer können Pornografie ansehen, in der eine Frau sexuell degradiert und verletzt wird und eine Erektion bekommen. Viele Frauen können eine Szene sehen, in der eine Frau kunstvoll gefesselt und gezwungen wird, sich einem "Meister" sexuell zu unterwerfen, und es erregt sie.


Jeder kennt Frauen, die sich auf mysteriöse Weise sexuell eher von "bösen Jungs" oder von Trickster- Charakteren angezogen fühlen, als von 'netten' Jungs, obwohl sie wissen, dass es schlecht enden wird - oft, weil die sexuelle Verbindung als so geladen erlebt wird, dass sie 'elektrisch' ist.

Den heiligen Geliebten erwecken...

Wollen wir diese uralten Tricks und Machtspielchen wirklich als Schlüssel zum sexuellen Erwachen oder Erfolg für Männer fördern? Ist es nicht an der Zeit, dass wir eine neue Geschichte unserer Sexualität gebären?

Ironischerweise sind die Männer, die am meisten auf die Verheißung 'wie man ein besserer Liebhaber sein wird' ansprechen, typischerweise keine dominanten oder narzisstischen Charaktertypen (die normalerweise zu beschäftigt damit sind, erfolgreich Frauen zu dominieren, als dass sie solche Empfehlungen suchen). Normale Männer mögen davon profitieren, wenn sie über weibliche Anatomie und Erregungsmuster lernen und darüber, wie sie sich einer Frau mit Zuversicht und sinnlicher Zuwendung nähern können, doch sie werden es schwer finden, die "starke" männliche Säule zu werden, die als das Bild eines sexuell erfolgreichen Mannes angeboten wird. Und die oft eine Beschreibung der klassischen sexuellen Psychopathie ist, die sich als spirituelle oder tantrische "Meisterschaft" maskiert.


Feinfühlige, nicht dominante Männer werden unweigerlich darin scheitern, ein „sexueller Meister“ zu werden, weil ihr Herz nicht dabei ist. Das ist kein Scheitern. Es ist ein Geschenk. Denn wenn ein Mann sich wahrhaft nach dem Weiblichen sehnt, mit tiefer Ehre und Respekt, dann kann er stattdessen ein 'heiliger Liebhaber' werden.

Dies ist der Weg, von dem alle großen religiösen Mystiker gesprochen haben - die erhabene Hingabe in den Ozean der sinnlichen weiblichen Dimension, die einen totalen Verlust der Kontrolle erfordert.

„Wenn ein Paar gemeinsam durch dieses Tor geht, initiieren sie sich gegenseitig, ermächtigt als Gleichberechtigte.“


Für den nicht-dominanten Mann liegt das Geheimnis nicht darin, ein 'Meister' zu werden, sondern seine Seele - seine wahren, verletzlichen Gefühle und Wünsche - authentisch auszudrücken und gleichzeitig nach der Liebe zu greifen und sich für Liebe, Verbindung und Sexualität mit einer Frau zu öffnen. In dieser Reise wird auch seine authentische, wilde männliche Sexualität erwachen; der sinnliche 'Pan-Aspekt', der lebensbejahend und im Einklang mit der Göttinnenenergie des heilig Weiblichen ist. Er wird zum 'heiligen Geliebten', dessen Gaben voller Herz die weiblichen Tore öffnen. Er wird wahrscheinlich für Frauen, die stark mit Dominanten in Resonanz sind, nicht attraktiv sein, aber er wird von einer Frau geschätzt werden, die an einer seelenvollen, heiligen sexuellen Beziehung interessiert ist – und es gibt viele Frauen da draußen, die dafür bereit sind. Die tiefe sexuelle Verbindung mit dem Weiblichen, die er sich immer so sehr gewünscht hat, die jedoch so unerreichbar schien, wird nicht aus tantrischer Meisterschaft hervorgehen oder davon, dass er 'stark' wird, sondern indem er verletzlich, offen und echt wird.


Auf der anderen Seite ist es so, dass 'Alpha' oder dominante Männer natürlicherweise anfangs recht leicht damit erfolgreich sind, Sex von Frauen zu bekommen, die mit dem Dominanzmuster in Resonanz sind (und zwar egal, ob sie einen Kurs in tantrischer Meisterschaft absolviert haben oder nicht) – doch wenn die Frau sich eine tiefere, seelenvolle Beziehung wünscht, dann wird sie enttäuscht sein. Auch wenn er oberflächlich betrachtet sehr sanft und tantrisch geschickt ist, findet diese Art von Mann es oft schwierig, in seiner wahren Verletzlichkeit zu sein, denn das erfordert ein Ablegen seiner Maske der „männlichen Polarität" und ein Eintauchen in die Tiefe seiner "weiblichen" Seele. Unter seinem Dominanzmuster (wie elegant auch immer verkleidet) liegt oft eine tiefe Furcht vor dem Weiblichen - in sich selbst und anderen - und der Verlust der Sicherheit, Kontrolle und Macht, die das nach seiner Wahrnehmung mit sich bringt. Obwohl vielleicht er "sexuelle Befreiung" predigt, wird seine Taktik oft in die gleichen alten Gefängnisse der Kontrolle entarten. Obwohl das Versprechen großartig war, wird die sexuelle Beziehung eine „Hochspannungs-Sackgasse“ sein.

Die Wiedergeburt der Seele des Männlichen…

Nun, da wir vor dem Abgrund stehen und unsere heiligen Beziehungen und unsere Sexualität neu visionieren, braucht die Welt nicht mehr 'Meister' oder 'Gurus', sondern mehr Männer, die tatsächlich in Kontakt sind mit ihrer eigenen weiblichen Seele, die darauf vorbereitet sind, die Reise in die Tiefen der Psyche im Innen anzutreten, um sie zu finden – selbst wenn das bedeutet, auf unerlöste Wunden von Angst, Wut und Ohnmacht zu treffen.


Seelenvolle Wiedergeburt ist inhärent ein chaotischer Prozess, der falsche Machtstrukturen auflöst und von einem Mann verlangt, dass er darauf vorbereitet ist, in seine männlichen Wunden einzutauchen - nicht nur persönlich, sondern für seine gesamte männliche Ahnenreihe. Das erfordert wahren Mut und Stärke. Und das mag für das schwer herz-gepanzerte, patriarchalische Auge wie Schwäche aussehen. Er geht in die Leere der wilden Wälder, um seinen eigenen "Dunklen Vater / Darth Vader" zu treffen und diese innere Dynamik zu zerlegen, damit er das 'Mädchen der Quelle' erreichen kann, das den heiligen Schatz bewahrt.


Das wahre Geheimnis für eine unglaubliche Beziehung und heilige Sexualität ist, dass sowohl Männer als auch Frauen vom Kopf und dem Verstand mit all seinen Ablenkungen und Verteidigungsstrategien hinunter zurück nach Hause ins Herz kommen - zu Verletzlichkeit, tiefen Gefühlen und sinnlichem Körperbewusstsein. Es bedeutet Ablehnung, Scheitern, Verlassenwerden zu riskieren und in der Lage zu sein, damit einfach zu sein. Es bedeutet auch, eine große Liebe zu riskieren, die jegliche Illusionen einer 'Macho-Stärke' vollständig zunichte machen wird. Das gebiert eine innere 'weibliche Dimension', die ein wundervoller und natürlicher Bewusstseinszustand ist, den sowohl Männer als auch Frauen ganz natürlich verkörpern, wenn sie geheilt sind und der sie in Liebe wieder vereint.


Es erfordert auch, ins Schoßraumzentrum (Hara) zu sinken – in die tief instinktive und unschuldig erotische Weisheit des ursprünglichen Körpers. Das ist die Quelle der wahren Stärke eines Mannes. Paradoxerweise ist er dann für (geheilte) Frauen am attraktivsten, wenn er wirklich er selbst ist und voll verbunden mit seinen authenthischen Wünschen, Instinkten und Intuitionen. Von diesem Ort aus führt sein Herz und seine Seele den Weg, und im Laufe der Zeit wird seine Sexualität wild, kraftvoll, unschuldig und köstlich für Frauen. Er lebt im Sitz seiner eigenen schöpferischen Kraft.


Willst du deine tiefen Wunden als Frau oder Mann erkennen und die wieder für die tiefe Liebe und Miteinander öffnen?

https://www.dasrotezelt.de/blog/erwachen...igen-geliebten/

#58 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 22.01.2018 20:56

avatar

Der NEUE Mann

Der Neue Mann ist nach Jahrzehnten der „Verwirrung“ müde geworden.
Anstrengende, ambivalente, mühsame und kräftezehrende Jahre liegen hinter ihm.

Es wurde über Generationen stets viel von ihm verlangt, ohne das er eine Wahl gehabt hätte und seine „Erziehung“ war oftmals von Härte und Strenge geprägt. Sein wahres Wesen blieb meist verborgen und er fühlte sich in den seltensten Fällen innerhalb seiner Familie geliebt, verstanden und angenommen.

Die sogenannte „Emanzipation der Frau" hat ihn zudem in einen Strudel der „Missordnung“ gezogen, womit viele Männer nicht umgehen konnten und ihn über einen langen Zeitraum sein wahres Wesen und sein gesamtes Potenzial fast vergessen ließen.

Es schien so, als konnte er es in der Vergangenheit niemals „richtig“ machen, was eine zum Teil „schräg“ anmutende Verwirklichung seiner Selbst und seinem Gebahren zur Folge hatte.

Doch nun, in der „neuen Zeit“ ist der Mann dabei, sich seiner wahren „Bestimmung“ und seiner gesamten Kraft, die viel zu lange sehr starr und schubladenorientiert betrachtet wurde, wiederzuerobern oder besser gesagt, sie erstmals ganz bewusst und selbstbestimmt zu erforschen.

Er befindet sich noch auf „wackeligem“ Terrain, da ihn oftmals Zweifel befallen und alte Muster nicht mehr greifen, die ihn in häufiger Unsicherheit zurücklassen.

Er wusste lange nicht, wie ein Mann denn nun sein darf.

Er war abgeschnitten von seinem Herz und dem Fühlen.

Er signalisierte Macht und Stärke, wo Unwissenheit und Schwäche ihm keine andere Wahl ließen.

Er war regelrecht ohnmächtig seinen eigenen Empfindungen gegenüber.

Er fühlte sich wie ein "kleiner Junge", der nicht wusste, wohin er denn nun gehört.

Er wurde in Rollen gepresst, die er sich selbst nicht ausgesucht hatte.

Er hatte keinen Spielraum und ebenso keine Spur von Facettenreichtum.

Diese Zeilen geben nur einen kleinen Teil seiner Vergangenheit wieder und ich habe es erwähnt, um ein Gefühl für die „Männerwelt“ zu bekommen und ihnen zu „verzeihen“, denn sie wussten es nicht besser und viele Frauen sind noch heute dabei, ihre Männer beständig zu kritisieren, „herum zu jagen“, zurecht zu biegen, zu verbessern, um nur einige Möglichkeiten zu nennen und erkennen dabei nicht, was dies für sie selbst zur Folge hat(te)!!

Der Neue Mann entsagt zunächst jeder Form von „Beziehung“, zu belastend, bestimmend und einengend hat er Frauen erlebt.

Er ist es leid, für alles verantwortlich zu sein und nur zu fuktionieren.

Er trägt nun die Verantwortung für sich alleine, um Antworten zu finden, die er sich schuldig ist.

Er möchte keine Frau mehr, die ihn bemuttert, umsorgt oder bloß stellt.

Er braucht auch keine Köchin, da er sich bestens selbst versorgen kann.

Er möchte auch nicht mehr um Zuneigung und Körperlichkeiten „betteln“ müssen, da er eine Vorstellung von einer heilsamen Begegnung und Vereinigung mit einer Frau hat.

Er ist sich seiner Manneskraft bewusst, ohne diese auf körperlicher Ebene unbedingt ausleben zu müssen.

Er ist des Jagens und Versorgens müde geworden.

Er hat erfahren, was es heißt, es immer nur anderen recht zu machen und ist nun auf seinem eigenen Weg.

Er ist sich selbst sehr nahe gekommen und begrüßt heute alle seine Gefühle und Emotionen, wenn sie ihn auch manchmal noch überrumpeln.

Er geht nicht mehr so hart mit sich selbst und anderen Menschen ins Gericht.

Er zeigt sich "nackt" und hat alle "Scheinsicherheiten" abgeworfen.

Er ist nicht mehr darauf aus, anderen zu imponieren und hat dieses illusionäre "Spiel" beendet.

Er hat gelernt zu vergeben, sich selbst, seinen Mitmenschen und ganz besonders seinen Eltern.

Er hat viel getragen und seine Lasten wogen schwer.

Er lässt sich nicht mehr von Frauen manipulieren.

Er sieht nun ganz klar sein gegenüber, so wie er in sich selbst klar geworden ist.

Er gesteht sich seine eigenen Schwächen ein und weiß, wie stark ihn das macht.

Er ist ein guter Zuhörer, da er über Jahre niemanden hatte, der ihm Gehör schenkte.

Er weiß heute, was Liebe wirklich bedeutet und diese nicht davon abhängig ist, wie zufriedenstellend seine „Leistungen“ sind.

Er ist sich bewusst darüber geworden, wie sehr er sich auf seinem bisherigen Weg verloren hatte.

Er ist längst nicht mehr an Machtspielen interessiert, da er zu lange diesem Irrsinn unterlag.

Er ist weich geworden und auch das Weinen ist ihm nicht mehr fremd.

Er erfreut sich an den Veränderungen und zieht immer mehr Männer in sein Energiefeld, die es ihm gleichtun.

Er empfindet große Freude bei seiner Entdeckungsreise, die ihm jahrzehntelang verwehrt wurde.

Er erlaubt sich FREI zu SEIN.

Er lässt sich nicht mehr von Frauen bedrängen und in Erwartungen verstricken.

Er genießt seine Eigenständigkeit und hat viele Loslösungsprozesse gemeistert.

Er ist nicht mehr gewillt, sich in ein Schema pressen zu lassen.

Er entsagt Konzepten und entscheidet aus dem jeweiligen Moment heraus.

Er ist vorsichtig und behutsam, da ihm seine eigenen Verletzungen und Demütigungen sehr zugesetzt haben.

Er spielt keine Spiele mehr und ist nur noch an Authentizität interessiert.

Der Neue Mann lebt anderen Männern vor, wie Mannsein auch verstanden werden kann.

Er zieht die Stille dem Trubel vor, da er viel Ruhe und Ausgewogenheit benötigt.

Er bekommt langsam eine Ahnung von Selbstliebe, die in ihm aufsteigt und zeitweise voller Glückseligkeit erfüllt.

Er ist überaus dankbar, diesen Weg gehen zu dürfen und hat gelernt auch andere Menschen in ihrer Eigenheit oder Andersartigkeit anzunehmen.

Der Neue Mann hat alle weiblichen und männlichen Anteile in sich vereinen dürfen.

Er konnte jegliche Ambivalenz der beiden "Pole" auflösen.

Er hat sein Lächeln zurückgewonnen und sich mit dem Leben versöhnt.

Er ist zum Träger des Lichtes geworden und freut sich darauf, irgendwann einer „Neuen Frau“ (https://lichterwunder.com/2016/12/13/die-neue-frau/ ) zu begegnen, die ihn liebevoll in ihre Arme nimmt, sich seines langen und beschwerlichen Weges bewusst ist und voller Freude und Dankbarkeit ja zu IHM sagen kann, da auch sie ganz bei sich ist!

Jeder der BEIDEN ist für immer FREI !!!

-Stefanie Will-

#59 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 10.02.2018 10:58

avatar

In (Liebes - ) Beziehung zu sein ist heute zwischen Mann und Frau nicht immer einfach, ja manchmal wirklich herausfordernd.
Vielen Männern und Frauen sind die unterschiedlichen Archetypen des Mann,- und FrauSeins noch immer nicht wirklich bewusst. Ich finde, dass es den Umgang miteinander nicht nur erleichtert, sich bewusst zu machen wie ich mit dem anderen Geschlecht umgehen kann und was ich an ihm/ihr alles noch entdecken kann (in sofern ich es noch nicht habe), das gemeinsame Spiel doch auch sehr interessant machen

Hier ein Text den die Autorin den Männern *an die Hand* geben möchte um mit den Licht des Bewusstseins so das Miteinander zwischen Mann und Frau zu nähren.
Mich spricht er sehr an.


DIE LIEBE VON MANN ZU FRAU

Sei offen ohne Erwartung, halte dennoch Ausschau nach der Frau, deren Seele nach Dir ruft.
Und dann, wenn sie vor Dir steht, nimm ihre Hand und führe sie sanft zu Deinem Herzen, dort, wo sie Deine Wärme und Stärke fühlen kann, wo sie Vertrauen und Ehrlichkeit findet.
Schau ihr tief in ihre Augen und sehe die Unsicherheit, die schon so viele in Ihr hinterlassen haben....
Schau in ihre Augen und sehe die vielen Versprechungen und Lügen, die sie schon zu hören bekam.
Aus ihren Augen fließen Tränen, es sind die Tränen ihrer Mutter und Großmütter. Erinnerungen sind darin zu lesen, Erinnerungen der Vergewaltigung, der Folter, der Hetzjagd, des Todes.
Fühle ihre Traurigkeit über die Männer, die sie begehrt haben, sich ihres Körpers bedienten, ihrer Seele jedoch nicht mal einen Hauch von Liebe schenkten.
Fühle und betrachte diese Frau in ihrer ganzen Schönheit, entdecke sie, mehr und mehr.
So wird sie Dir als kleines Mädchen begegnen, das beschützt und manchmal auch getragen werden möchte.

LIEBE DIESES MÄDCHEN.
Dieses zarte, kleine Mädchen ist aber auch die starke Frau, Deine Verteidigerin, die Dir den Rücken frei hält.

LIEBE DIESE FRAU.
Auch ist sie Dir Freundin, die Dir treu zu Seite steht, die immer zwei offene Ohren für Dich hat.

LIEBE DIESE FREUNDIN.
Sie ist auch Deine Schwester, sie kennt Dich, versteht Dich, sie ist ein Teil von Dir.

LIEBE DIESE SCHWESTER.
Und sie ist eine Zauberin, wenn Du Dich ihr ganz und gar hingibst, wird Dein Leben pure Magie.

LIEBE DIESE ZAUBERIN.
So erkenne in ihr auch die Göttin; achte ihren Stolz und ihre Weisheit, so schenkt sie sich Dir mit Anmut und Grazie, aber auch mit Lust und Leidenschaft.

LIEBE DIESE GÖTTIN.
Begegne ihr aber behutsam, sanft und zärtlich. Lade sie ein in den Tempel Deines Herzens. Sie ist eine Königin. Sie wird Dir Räume zeigen im Palast Eurer Liebe, von denen Du bislang keine Ahnung hattest.

LIEBE DIESE KÖNIGIN.
Liebe sie aufrichtig, liebe sie ehrlich, bedingungslos und frei.

Liebe sie mit allem was Du zu geben hast, so wird sie Dir ihren Körper, ihr Herz und ihre Seele anvertrauen.

Achte sehr, sehr gut auf diese Seele und beschütze sie so, als sei es Deine eigene.
Hab Verständnis für sie, wenn sie anfangs noch zögert, denn so wie Du wurde auch sie schon oft fallen gelassen. Breite Deine Arme aus und zeige ihr, dass Du ihre Liebe verdient hast.

Lass ihr Zeit, bedränge sie nicht. Sie wird Dich rufen, ohne nur ein Wort auszusprechen.
So werdet ihr Euch einander hingeben, eins werdet ihr sein, eins mit der göttlichen Liebe. Und dann fordere sie auf, mit Dir den Tanz Eures Lebens zu tanzen.

nelia mueller © 2013

Quelle: https://licht-insel-austausch.blogspot.de/…/die-liebe-von-m…

#60 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 13.02.2018 20:44

avatar

Der Tag wird kommen...

Geliebte Frau...

Ich stehe vor dir...

und sehe Schmerz
und Sehnsucht
in deinen müden
Augen...

Ich spüre deine
Wut und Enttäuschung...

Jahrtausende der
Unterdrückung und
Erniedrigung...

Jahrtausende von
Sorgen und Einsamkeit...

Die Zeit ist nun da...

Du befreist dich
aus den Fesseln der
Angst...

Deine Stimme erhebt
sich über das lange
schmerzhafte Schweigen...

„Nie wieder“...

schallt es in
das MannSEIN...

Geballte Fäuste...
Gefüllt mit Macht
und Weisheit...

Das Gleichgewicht
sucht nach seiner
Anhörung...

Und es wird nun
gerichtet... jenes...
was selbst so lange
gerichtet hat...

Er wird nun das
ausgesprochen...

was so lange geknebelt
und zum schweigen
verurteilt war...

Ich schaue in
deine Tränen...

Scham und Trauer
durchfließt mein
altes SEIN...

Ich schaue zu
Boden... und ich
begreife... was
all die Zeit mit dir
geschehen ist...

Ich knie langsam
vor dir nieder und
ich verneige mich
voller Demut
vor deinem SEIN...

So gebe mir nun
all den Schmerz
zurück...

Jenen... den ich
dir all die Zeit
gebracht habe...

Durch mein Denken...
Durch mein Handeln...
Durch mein Nichtstun...

Durch meine Kriege...
Durch mein Egoismus...
Durch meinen Größenwahn...

Du wolltest Liebe
und Geborgenheit...

Du wolltest den
Mann deiner Träume...

Den liebevollen
Vater und den Fels
in der Brandung...

Im Gleichklang
mit den Sternen
und dem Meer...

So höre ich dir
jetzt zu...

So schaue ich
jetzt in dein Herz...

So richte nun
über mich... so
wie ich einst über
dich gerichtet habe...

Ich nehme es
mit meinem Herzen
an und gebe dem
Ausgleich Raum...

Ich bin der Mann...

Jener... der diese
Welt an sich
gerissen hat...

Rücksichtslos...
Machthungrig...

Ohne die große
Mutter dieser Welt
geehrt zu haben...

Das was ich in
diese Welt einst
gesandt habe...

kommt nun durch
dein Wort zu mir
zurück...

So wisse...

ich bin nun bereit
all das... mit meiner
Verantwortung
anzunehmen...

All das Leid... was ich
dir einst gebracht habe...

Vergebe mir... Frau...
Bitte... vergebe mir...

Auch wenn es jetzt
noch nicht geschehen
kann... weil deine Wut
und Enttäuschung ihr
Echo einfordern...

So wisse...

das ich dich
nun erkenne... wer
und was du warst
und bist...

Die Seele der
Geburt... der
Heilende Atem
dieser Welt...

Die Wiege dieses
Lebens...

Die alten Zeiten
meines MannSEINS
gehen nun zu Ende...

Und ich verbrenne
mit all der alten Last
und Ängsten in deinem
Feuer der Klärung...

Möge ich nun
dadurch heilen...

...

Halte nun still... Mann...
und höre mit Anteilnahme
und Herz zu...

Nehme dich zurück...
In Liebe und Respekt...

Gebe den Kampf auf
und lasse dein Inneres
Kind dich endlich berühren...

Geliebte Frau...

der Tag wird kommen...
an dem ich wieder jener
sein darf... den du dir
so sehr gewünscht hast...

Ich hatte Angst...

Angst vor dem fühlen
des Gefühls...

Ich spüre die
Göttliche Berührung
in mir...

Einige von uns
lehnen sich nochmals
auf... da sie spüren...
das nun eine Neue
Zeit angebrochen ist...

Deine Zeit...

Frau... und Mutter
dieses Lebens...

Der Tag wird kommen...

an dem wir wieder
geheilt und vereint
dieses Leben gemeinsam
er-füllen... ohne Kampf
und ohne Angst...

Gib mich nicht auf...

Ich war und bin
unter all den Wirren...

dein Mann geblieben...

Nun lasse mich gehen...
damit ich mich neu finden darf...

In tiefer Dankbarkeit
und Ehrfurcht... verneige
ich mich vor dir...

für das was du bist...

Liebe...!!!

Markus Everdiking

Xobor Ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz