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#1 Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 26.06.2014 01:58

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Hier zwei sehr schöne Texte von Azra Bertrand und Jeff Brown.

Ich stelle diese bewusst in dieses Unterforum als neues Thema herein, weil diese Texte vieles in mir zum Schwingen bringen - ich weiß, dass ich diese Wege der Heilung des Männlichen Herzens und der Wandlung des Kriegers in vergangenen Leben gegangen bin und in parallelen Existenzen womöglich noch gehe - in meiner Inkarnation als der "Hirtenjunge" brachte ich allerdings schon vieles mit, was nur reaktiviert zu werden brauchte ...



Zitat
Das Erblühen des männlichen Herzens

Es ist Zeit für das Erwachen des männlichen Herzens und eine Rückkehr zur Einheit. Die Trennung kann überwunden werden, durch ein absolutes Bekenntnis zur Liebe.

Bekenntnis zur Einheit

Wir haben eine Schwelle überschritten, eine Schwelle in eine neue Ära, welche die Rückkehr des göttlich-Weiblichen und die Wiedervereinigung von Mann und Frau ermöglicht. Die Zeit ist reif, für das Erblühen des männlichen Herzens.

Aber es gibt einen Preis zu zahlen. Dieser Preis ist großer Mut und die Bekenntnis zum Weiblichen, zur Wiederherstellung der Einheit und zum Beenden der Trennung. Männer müssen sich jetzt entscheiden, was ihnen in ihrem Leben am Wichtigsten ist: Liebe, oder die falsche finanzielle "Sicherheit"? Liebe, oder falsche "Sicherheit" durch Anerkennung? Liebe, oder versteckter Stolz und mangelnde Bereitschaft, die Verletzlichkeit der eigenen Gefühle zuzugeben?

Ruf an das Herz

Wo stehen wir Männer im Moment? Die unbequeme Wahrheit ist, dass das männliche Herz verwundet und vermauert ist, dass ihm oft sowohl Mut als auch Bekenntnis fehlt. Die Herzen vieler Männer sind emotional dissoziiert, durch finanzielle Sorgen abgelenkt, konzentriert auf das Spiel von „gewinnen oder verlieren". Mit Ausnahme von ein paar mutigen Männern waren es vor allem die Frauen, die den Weg für die Heilung der Beziehungen geebnet haben, für die Heilung des Planeten, die Heilung der Emotionen und für die Rückkehr der Weiblichkeit. Frauen sehnen sich danach, dass die Männer sich ihnen endlich wirklich anschließen - dass sie es zulassen, ihre Herzen weit aufbrechen zu lassen.

Das Weibliche ist bereit und wartet darauf, dem Männlichen bei seiner Heilung beizustehen. Aber wir Männer müssen nun die Wahl treffen, uns den Frauen anzuschließen. Es ist nicht mehr wichtig, ob Männer tapfer auf dem Schlachtfeld sind, oder mutig in ihrem Job. Für die Männer ist nun die Zeit gekommen, mutig zu sein in der Liebe, mutig genug, dem Leben wieder zu vertrauen und die Kontrolle loszulassen. Das erfordert Verpflichtung, und die Entscheidung zur Liebe - wieder und wieder, komme was da wolle.

Die primäre Wunde des Männlichen ist seine Trennung vom Weiblichen, einschließlich der Trennung von einer tiefen, heiligen Beziehung mit einer Frau, der Trennung von den eigenen Gefühlen und der Trennung von der Erde und ihrem Netz des Lebens.

Es ist Zeit für Männer, eine Wahl zu treffen, die unglaublichen Mut erfordert. Diese Wahl ist die Bekenntnis zum Weiblichen, die absolute Verpflichtung zur Einheit.

Die wahre männliche Essenz

Alle Männer tragen in sich die Essenz des wahren Männlichen, eine Essenz, so tief und kraftvoll, so rein und schützend, dass sie die gesamte Erde mit der Sicherheit ihrer Arme umfängt. Es ist die Qualität, von der so viel geschrieben wurde, in alten Zeiten, in all den Mythen quer durch die Jahrhunderte - die Essenz des Helden.

Dieser Held ist ein zutiefst menschlicher Mann, ohne magische Superkräfte, mit der Ausnahme seines reinen Herzens, seiner Integrität, seiner Weisheit und Tapferkeit, und einem unverrückbaren Kodex der Ehre, der tief in sein Wesen geschrieben ist.

Wenn ein Mann von diesem Ort aus lebt, verschwört sich die gesamte Existenz, um ihn zu unterstützen. Alle Mächte und die Kraft des Lebens selbst stehen an seiner Seite - er ist unbesiegbar im tiefsten Sinne des Wortes.

Die männliche Shakti und das männliche Herz

Männliche Shakti ist eine der stärksten Kräfte auf diesem Planeten. Wozu nutzt du sie? Wofür lebst du? Kämpfst du damit für oder gegen die Liebe? Kämpfst du aus deiner Kraft oder von deiner Verletztheit aus - von deinem Ärger, deiner Angst, deiner Enttäuschung und Entmachtung? Schlägst du um dich, um zu verletzen , weil du selbst verletzt wurdest? Bist du programmiert, dich zu schützen und verteidigen, weil du dich so viele Male angegriffen gefühlt hast? Gibt es einen kalten Platz in deinem Herzen, der dich nicht mehr interessiert?

Kannst du den kleinen Jungen in dir spüren, der wütend ist auf das Leben, wütend auf die Frauen, wütend auf all die Männer, die andere Wesen versklaven? Wütend auf diejenigen, die dir keine Liebe gegeben haben, wütend auf diejenigen, die deine Liebe genommen und dich dann fallen gelassen haben? Und spürst du, wie dieser unschuldige Junge sich vor der Liebe schützt, betäubt und abgehärtet? Lass ihn wieder atmen.

Unter all deinen Panzern und deiner Härte fließen seine Tränen noch immer.

Frage tief in dein Wesen. Fühle deine männliche Kraft und nimm sie in dein schönes Herz, lass sie dein Herz tief fluten mit Energie und Unschuld, lass sie den Schutzpanzer aufbrechen, den du dir über all diese Jahre aufgebaut hast - um deine Wunden zu schützen, und um dich vor der Liebe zu schützen.

Erlaube dir, dich zu öffnen. Erlaube dir, dem Leben und der Liebe wieder zu vertrauen.
Manchmal finden die heftigsten Kämpfe, die ein Mann kämpfen kann in seinem eigenen Inneren statt.


Ergib dich der Liebe

Männliche Stärke bedeutet auch den Mut, sich der Liebe hinzugeben, einer Umarmung, einer Zärtlichkeit, dem Weiblichen, dem weichen Flüstern von Mutter Erde und all ihrer Weisheit. Männliche Stärke bedeutet, sich in das Herz zu entspannen.

Ein wahrer Held ist verwundbar, sein Herz ist offen wie das eines Kindes, er lauscht der Liebe und er wird von der Macht des Lebens geführt. Er ist bereit, die zärtliche Umarmung der Liebe alle männlichen Fassaden auflösen zu lassen, in das kindliche Herz zu fühlen und in alle unterdrückte Trauer, Hoffnungen und Schmerzen, die dort gehalten werden.

Diese Furchtlosigkeit gibt ihm die Macht, jeden Feind und jedes Hindernis zu überwinden, so unüberwindbar es auch scheinen mag. Das ist die wahre Reise des Helden.

Oft auf dieser Reise wirst du stolpern, versagen, und dein Herz in Verzweiflung verschließen. Das ist okay. Du musst nicht perfekt sein, kein Superman. Du musst nicht jedes Mal gewinnen. Alles, was es braucht, ist, dass du dich selbst genug liebst, um wieder aufzustehen, dich weiter für die Liebe zu öffnen - und zu wissen, dass du genug bist, egal wie das Ergebnis deiner Kämpfe ausfällt. Du warst nie unwürdig.

Das zu erkennen, heißt wirklich im Herzen der männlichen Essenz zu leben.


Der wahre Held

Der Held ist das Immunsystem der Menschheit. Nie kämpft er einen unnötigen Kampf, er bleibt entspannt und gefasst, aber in der Stunde der Not ist er über alle Maßen kraftvoll, bereit jede Bedrohung zu besiegen und sofort zu eliminieren, ohne Bosheit oder Grausamkeit. Nicht immer ist das so glamourös, wie in den heroischen Filmen, wo der Feind klar sichtbar ist und mit Waffen und Adrenalin bekämpft werden kann.

Die blutige Schlacht kann bedeuten, den Fernseher auszuschalten und deine Ängste und Gefühle mit deiner Geliebten zu teilen - und den ihren zuzuhören. Er kann sein, zuzugeben, dass das Herz des kleinen Jungen in dir sich noch immer nach der Liebe seiner Mutter sehnt. Es kann bedeuten, fest zu den Überzeugungen deines Herzens zu stehen, im Angesicht der Konzerne und Regierungen, die unsere Erde bedrohen.

Die Wahrheit ist: Wenn du deinem Herzen folgst, wird dich die Liebe auf deine Schlachtfelder führen - außen und Innen - so dass du Ruhe finden kannst.

Gib Dank

Wisse, dass du immer unterstützt bist, nicht nur von all jenen Brüdern und Schwestern, die jetzt auf der Erde weilen, sondern von allen Vorfahren, die hier je lebten und atmeten, seit Anbeginn der Zeit.

Sie sind an deiner Seite, sie erwarten den Sieg der Liebe.

Gib Dank an alle Mütter, Schwestern und Ehefrauen, durch alle menschliche Existenz auf dieser Erde.

An all jene Frauen, die ihre Söhne gebaren, sie in ihrem Schoß trugen, sie genährt haben mit der Milch ihrer Brüste, die ohne Zögern gestorben wären, um sie zu beschützen. Die ihre Söhne heftig und zärtlich geliebt haben. Ihre Liebe schließt auch dich ein - du bist ihr Sohn.

An all die Schwestern, die ihre Brüder in der tiefsten Liebe, dem höchsten Respekt gehalten haben. Die unbeirrbar an die Kraft und Reinheit in den Herzen ihrer Brüder geglaubt haben, die nie das Vertrauen verloren. Du bist ihr Bruder, und sie haben noch immer volles Vertrauen in dich.

An die Geliebten und Ehefrauen, die ihre Männer so sehr geliebt haben, so vollständig, mit einer solchen Leidenschaft, dass selbst der Tod dieses Band nicht zerbrechen konnte. Diese Frauen trugen ihre Männer in ihren Herzen, Schößen und Gebeten, immer, mit jeder Faser ihres Seins. Sie haben sich der Liebe hingegeben, um zu ihren Männern zu stehen. Sie stehen auch zu dir, sie umarmen dich vollständig mit ihrer Liebe.

Wenn eine Frau nur einen Mann je wirklich geliebt hat, dann hat sie alle Männer geliebt.

Gib Dank an alle Väter, Brüder und Ehemänner in aller Existenz auf dieser Erde.

An alle Väter, die ihre schwangeren Frauen unterstützt und geschützt haben, die über das Leben ihrer ungeborenen Kinder wachten. Die weinten, als ihre Kinder geboren wurden und schworen, sie in Liebe und Sicherheit aufwachsen zu lassen - die ihr Leben gaben, in der Ehre dieser Pflicht. Du bist ihr Sohn und sie würden noch immer alles hergeben, nur um dich zu beschützen.

An die Brüder, die Seite an Seite in der Schlacht gestanden haben, verbunden durch die tiefste Freundschaft. Die ihren Brüdern Mut und Unterstützung gaben, wenn diese gestolpert sind. Die dort waren, in den dunkelsten Momenten, und die Fackel der Hoffnung hielten. Sie sind deine Brüder, und sie sind mit dir, in deiner dunkelsten Stunde.

An die Geliebten und Ehemänner, die das Weibliche in der höchsten Ehre und Liebe gehalten haben, die es ihren Frauen erlaubten, sich zu öffnen und erblühen wie Blumen, sie gehalten und geschätzt haben, in jedem einzelnen Moment. Die wussten, dass nur wenn das Männliche und Weibliche zusammenstehen, einander gleich und in Liebe vereint - nur dann kann die Erde jemals wieder ein Paradies werden. Diese Männer führen dich auf deinem Weg, dich mit dem Weiblichen wieder zu vereinen.

Dankt den Ältesten, den Müttern und Vätern von denen wir diese schöne Erde geerbt haben. Ihre Traumata, ihre Schmerzen, ihre Liebe, ihre Hoffnungen leben in uns. Ihre Heimat ist unsere Heimat.

Eines Tages werden unsere Kinder diese Erde erben. Lasst uns ein Paradies für sie machen, und alles in unserer Macht stehende tun, um als Menschheit in die Liebe zurückzukehren.


Quelle: http://www.sein.de/spiritualitaet/ganzhe...en-herzens.html












Zitat
Entschuldigung an die göttliche Weiblichkeit (von einem Krieger in Wandlung)

Ich entschuldige mich für meine Unfähigkeit, den wohlwollenden Krieger vom herzlosen zu unterscheiden, ein Spiegel meiner eigenen Verwirrung in der Verarbeitung der Schlachten von einst. Wenn ich mein Herz zu weit öffnete, war ich zu verletzlich für Angriffe. Ich wurde konditioniert zu glauben, dass ich unnachgiebig, konzentriert und für alle Eventualitäten vorbereitet sein muss, bestrebt mich selbst und andere vor Angriff zu schützen. Aber ich ging zu weit und verschloss mich zu fest und verbrannte die Brücke zwischen unseren Herzen. Ich sehe das jetzt, und es tut mir leid.

Ich entschuldige mich für meine ständige Abwesenheit, ein Spiegel meiner eigenen inneren Abwesenheit; für meine Unfähigkeit von einem Herz aus in Kontakt zu gehen, das fest verstopft war mit ungelösten Emotionen, die zu erlösen ich nicht die Mittel hatte. Noch immer fehlen mir viele Werkzeuge dafür, aber ich bin offen für ihr Auftauchen.

Ich entschuldige mich für meine Unfähigkeit, Beziehungen von Krieg zu unterscheiden. Wie ein Krieger in Feindesland, schlich ich mich des Nachts in und aus deinem Leben, egoistisch plündernd und nehmend, was ich brauchte, dann kroch ich mit der Beute zurück auf die andere Seite des Abgrunds. Ein wenig gab ich zurück, aus Angst, für Angriffe anfällig zu werden. Ich hatte Krieg in meinem Kopf und konnte den Fluss der Liebe nicht sehen, der auf der anderen Seite des Schlachtfeldes wartete. Jetzt kann ich erkennen, dass Liebe das Gegenmittel für gepanzerte Krieger ist, aber ich selbst konnte es in meinem getriebenen Zustand nicht trinken.

Ich entschuldige mich dafür, dass ich dich nicht sehen konnte, meine Augen geblendet von erstarrter Wut und unvergossenen Tränen. Wenn es ein Trost ist, und ich denke, dass ist es nicht: Ich konnte mich auch selbst nicht sehen. Ich sah nur das, was meiner Hyper-Wachsamkeit, meinem Krieger-Fokus diente. Mein Spiegel war das Schlachtfeld.

Ich entschuldige mich für meinen ungeerdeten Materialismus, meine von Macht getriebenen Tyranneien, meine Besessenheit mit der Akkumulation. Irgendwie habe ich gedacht, dass Anhäufung mich und jene, die mir nahe stehen, schützen würde, aber ich habe verkannt, dass es einfach nur den Wahnsinn verewigt. Ich entschuldige mich auch für meinen egoistischen Missbrauch, ein Spiegel meines eigenen fehlgeleiteten Egos, aufgepumpt, um mit einer zutiefst wettbewerbsorientierten Welt umzugehen. Ich konnte nicht zwischen dem gesunden, selbstbewussten Ich und dem großspurigen, ungesunden Ego unterscheiden. Ich ging viel zu weit in die falsche Richtung.

Ich entschuldige mich für eine Sexualität, die objektivierend war und getrennt vom Herzen. Ich weiß, du sehntest dich nach wirklicher Intimität, einer Verschmelzung unserer Seelen entlang der Herz-Genital-Autobahn. Aber es waren zu viele Schutzwälle um mein Herz, und zwischen unseren Seelen konnte keine Brücke entsehen. Es gab Momente, in denen deine liebevolle Art mich von meinem Körper-Masken befreite, aber ich wusste nicht, wie ich in diesem Herzens-Feuer bestehen sollte. Es tut mir leid, denn ich weiß, dass der Weg, nachdem du dich sehntest, der Weg zu Gott ist.

Ich entschuldige mich für meine schrecklichen Gewalttaten, ein Spiegel der eigenen geronnenen Wut, meiner eigenen Unfähigkeit wahre Feinde von Freunden zu unterscheiden. Es gibt keine Worte, die rückgängig machen könnten, was ich in diesen Momenten des Wahnsinns getan habe. Ich weiß das. Ich würde mein Gesicht in Schande verbergen, aber das wird die Dinge nicht besser machen. Ich muss meine eigenen Missetaten wieder zu mir nehmen, und dann einen Weg finden, an meine Fähigkeit zu glauben, von einem liebevolleren Platz aus zu handeln. Ich rufe die anderen männlichen Krieger auf, für die Taten unseres Geschlechts Verantwortung zu übernehmen, nicht in einer Weise, die selbst-hassend ist, sondern in einer Weise, die selbst-ehrlich ist und aufrichtig mitfühlend. Der Krieger des Herzens anerkennt die Fehler seines Handelns und hat den Mut, alles zu tun, was er tun kann, um es im Laufe der Zeit wieder gut zu machen.

Ich entschuldige mich für meine Unfähigkeit, eine bewusste Beziehung zu einzugehen. Du warst immer da, mit deinem schönen Herz in den Händen, aber ich war zu verhaftet in meinem Individualismus und ich hatte Angst vor diesem unbekannten Terrain. Ich kenne den Wald, den Marktplatz und die Möglichkeiten der Außenwelt, aber meine innere Geografie ist mir fremd. Du riefst mich an einen Ort, an den zu gehen ich nicht vorbereitet war, obwohl ich unter der Oberfläche meiner Prahlerei sehr wohl spürte, dass du mich nach Hause riefst.

Ich bin dankbar für deine Bereitschaft daran zu glauben, dass sich in jenen seltenen Momenten der Verletzlichkeit zeigte, wer ich wirklich bin. Du hattest Recht - mein wahres Ich lebt in meinem Herzen - aber ein paar Minuten hin und wieder war das Höchste, mit dem ich umgehen konnte. Ich sah dich als gefährlich, denn in deiner Gegenwart schmeckte ich eine hingegebene Weise des Seins. Dennoch: Dein Vertrauen in meine Güte half mir durch manche Schlacht und stellte meinen Glauben an das Leben wieder her, wenn ich es am meisten benötigte. Du warst das Licht am Ende eines barbarischen Tunnels, und ich bin gesegnet.

Ich bin dankbar, dass du zu mir hieltest, durch dick und dünn, und ich verstehe auch jene Zeiten, als du mich aufgeben und loslassen musstest. Ich erkenne jetzt, dass es einen gewaltigen Unterschied zwischen Verliebtheit und Beziehung gibt. Liebe allein ist nicht genug. Ohne den gemeinsamen Willen, bewusst zu werden, kann es nur Frustration geben. Ich war so oft unmöglich, klammerte mich an meine Unbewusstheit, wie ein Soldat an seine Waffe. Ich erkenne den Mut, den es für dich brauchte, um dein Herz in der Gegenwart meines Widerstandes offen zu halten. Du hattest jedes Recht eine authentische Beziehung zu suchen, denn deine Seele leuchtet auf in ihrer Gegenwart. Dein schönes Herz hatte jedes Recht, mit der selben Offenheit und Bereitschaft berührt zu werden. Ich bin dankbar für die Zeit, die du mir gabst, eine Atempause von jenem Versteck, das ich fälschlicherweise mein zu Hause nannte.

Ich bin dankbar für Großmutter, denn niemand sah meine Zärtlichkeit deutlicher. Ich bin dankbar für meine Mutter, für die Wahl mich ins Leben zu rufen und meinen Körper zu nähren, bis ich meine Füße finden konnte. Ich bin dankbar für Mutter Erde, dafür. dass sie meinem Aufstieg Erdung gibt und meine Seele belebt. Ich dankbar für die göttliche Mutter, die wahre Mutter von uns allen. Jetzt spüre ich ihre göttliche Gegenwart so nah. Wild mitfühlend, war sie immer genau hier, atmete Leben in mich und hielt mich geborgen. Ich sitze auf ihrem Schoß, während sie mich atmet.

Ich freue mich auf den Tag, wenn das Einzige, was eine Beziehung entzündet, der Ruf zweier Seelen zueinander ist, zwei Seelen-Herzen, die in die gleiche Richtung schlagen, ein Hauch von Sehnsucht, der eine Brücke schlägt, von einem Wesen zum anderen. Ich möchte dich nicht wollen, weil es mein Ego befriedigt, nicht weil Du äußerlich schön bist, sondern weil deine bloße Gegenwart mein Gott-Selbst aus seinem Versteck lockt. Ich möchte dich berühren, mit meinem Herz in meinen Händen, ich möchte eine Chemie zwischen uns erleben, die nicht Geschlechts-identifiziert ist, sondern eine aus der Essenz quillende, flüssige Lava der Liebe, die aus dem Herzen zu den Genitalien und in das große Jenseits fließt. In dieser liebestrunkenen Welt wird Beziehung immer als eine spirituelle Praxis erlebt werden, als ein hingebungsvoller Ausdruck unseres Gott-Selbst.

Ich habe immer geglaubt, dass es nicht möglich ist, Sensibilität in einer harten Welt aufrecht zu halten. Doch in diesem Augenblick fühle ich empfindlich, aber ohne die Zerbrechlichkeit. Ich trage immer noch eine Rüstung, aber es gibt eine Verschiebung in der Richtung meiner Intensität. Ich kann ein wenig länger im Herz-Raum verweilen, als ich es einmal konnte, ich werde zarter an vielen Stellen. Nach so vielen Lebzeiten mit der Waffe in der Hand wird ein zärtlicher Krieger im Kern meines Seins geboren. Er ist verwirrt, aber er weiß intuitiv, dass dies der Weg nach Hause ist.

Bitte gib mich oder meine mit-Krieger nicht auf. Vergib uns unsere Sünden, oder sei zumindest offen für die Möglichkeit, dass wir uns ändern, wenn der Weg sich weitet, um den Anforderungen unserer sich verschiebenden Absichten gerecht zu werden. Der Tag wird kommen, wenn unser Kampfgeist seine scharfe Kante verliert, und in Übereinstimmung kommt mit wohlwollendem Handeln. Einige von uns sind schon da und noch viele von uns werden folgen. Der Weg zur Transformation ist abhängig von einer Brücke zwischen den Geschlechtern, einer wohlwollenden Brücke, die unsere Unterschiede mit Respekt und Güte zelebriert. Diese Arbeit muss beginnen mit der Heilung der Risse entlang des Geschlechter-Kontinuums, mit harter Arbeit, um das kollektive Herz zu heilen - bis wir eines Tages auf einer Brücke über der Ewigkeit stehen, einander die Hände halten, die Herzen offen und licht, und das heilige Männliche und göttliche Weibliche umarmen, das im Herzen von uns allen lebt. Ich werde dich dort treffen.

Mögest du die Liebe der göttlichen Mutter auf deine herzlichen Ufer herabstürzen fühlen, die dich gnädig anheben über den Wahnsinn dieser Welt, eingebettet in die dankbaren Arme derer, die du genährt hast. Diejenigen von uns, die deinen Segen empfangen haben, mögen es nicht immer anerkannt haben. Aber deine Taten der Liebe sind in uns gelandet, haben uns wachsen lassen und uns angefüllt mit dem Licht der Liebe. Danke.


http://www.sein.de/spiritualitaet/ganzhe...n-wandlung.html

Der in seinem Herzen erblühte und geheilte Hirtenjunge

#2 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 26.06.2014 02:38

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In diesem Zusammenhang bin ich auf eine weitere sehr tiefgehende Betrachtung zur Heilung der Männlichen Urkraft von Eva-Maria Eleni gestoßen:


Zitat
Heilung für die männliche Urkraft

Ich habe ich das vergangenen Jahr über sehr intensiv mit der weiblichen Urkraft befasst und wurde immer tiefer in die Mysterien jener Kraft eingeweiht.
Heute möchte ich vor allem den Männern - aber auch euch Frauen - meine folgenden Zeilen widmen- mögen sie als Heilungsimpulse, zum besseren Verständnis und zur Klärung dienen!

Vorab eine Anmerkung: Selbstverständlich ist nicht jeder Mann gleich (wie auch keine Frau der anderen gleicht) doch gibt es eine Urkraft in jedem Mann, welche ihren eigenen Gesetzen folgt und sich dem menschlichen Willen und Wollen entzieht.

Wie es auch im weiblichen Kollektiv der Fall ist, so gibt es auch im männlichen Kollektiv viele ungeheilte, ungeklärte, nie beleuchtete Seiten, welche beleuchtet werden müssen, willst du wieder in deine ursprüngliche Kraft kommen.

Natürlich gibt es auch bei Männern schon starke Unterschieden im Bewusstsein dessen, was vor sich geht und um die inneren Kräfte. Einige der unten angeführten Beispiele sind daher nicht auf alle Männer in gleichem Maße zutreffend. Ich nehme aber bewusst einige relativ typische Beispiele heraus. Also fühle dich bitte nicht persönlich angegriffen, wenn dort womöglich auch Beispiele angeführt ist, wenn du selbst das bereits durchschaut oder gelöst hast.

Das männliche Kollektiv trägt viele schwere Bürden in sich und mit sich, die energetisch auf jeden einzelnen Mann ihre Auswirkung haben (wird das nun bewusst wahrgenommen oder nicht).
Viele Männer sind innerlich stark belastet, obwohl sie in ihrem Leben womöglich sehr viel daran setzen, liebevoll zu sein oder sich auch sehr darum bemühen Gutes zu tun (was auch immer "Gutes tun" für den jeweiligen Menschen bedeutet).

Doch jene tiefen, inneren Belastungen sind Sammlungen aus vielen Jahrhunderten. In jenen wurde viele Schandtaten, Unterdrückungen und Machtkämpfen ausgetragen, welche von den damals inkarnierten Männern dominiert und inszeniert wurden. Viele Männer tragen -obwohl sie nicht recht wissen weshalb eigentlich - ein tiefes Schuldgefühl mit sich herum, welches oft auch gar nicht irgendwelchen Ereignissen in diesem Leben zugeschrieben werden kann. Es ist wie eine Bürde, eine dunkle energetische Wolke, welche Männer so tief belastet, doch kaum benannt oder erfasst werden kannt. Das alles entzieht sich dem gängigen, materiellen, männliche geprägten Weltbild.

Werden jene alten Dinge aber anerkannt und ihrer tiefen Wirkung beleuchtet, als Lichts geholt, so können Männer von diese inneren Belastungen sich Stück um Stück befreien.
Freilich muss dieser Weg von jenem Mann erst einmal begangen werden.

Alles worüber ich hier schreiben hat nichts mit "Verschulden" zu tun.

Es hat auch nichts mit "Buße-tun" zu tun, weder mit Selbstverniedrigung noch ist irgendjemanden damit gedient dieses Kreuz (Symbolhaft für Belastungen) noch länger mit sich herum zu tragen.
Die geheilte Männliche Kraft ist sehr kraftvoll und als Urkraft duldet sie nicht, dass sie klein gemacht oder eingezwängt wird! Sie möchte wieder in den freien Fluss kommen!

Jeder Weg der Befreiung führt als ersten Schritt nur über das Anerkennen dessen, was einst war (selbst wenn es zunächst wirklich unangenehm sein kann, diese Dinge überhaupt anzusehen oder davon zu hören). Ein Nicht-Anerkennen, hält die blockierenden Energien aufrecht, welche ihre tiefe energetische Wirkung haben, da Heilung niemals stattfand. Jede Form der Verweigerung, des Nicht-Hischauens, des Wegdiskutierens oder Vertuschens wird diese Blockaden aufrecht erhalten.

Viele Männer glauben, würden sie einfach nur etwas Anderes tun als bisher, so würde sich alles von selbst erledigen (hinsehen wäre also umgehbar).

Viele Männer sind für sehr Tuns- und Machens-fixiert. Sie sind sich weniger bewusst darüber welche Abläufe in ihrem Inneren sie aber blockieren.

Dieser blinde (blind für die inneren Kräfte und dahinter liegenden Vorgänge) Tuns-Zwang in seiner extremsten Form, hindert einen Mann letztlich darin überhaupt noch etwas "Sinnvolles" tun zu können (mit sinnvoll meine ich hier, dass auch tatsächlich das erreicht wird, was beabsichtigt war). Immer häufiger rennen Männer mit ihren Taten gegen eine sinnbildliche Wand (in der äußeren Welt) oder kommen gar nicht mehr dazu etwas zu tun, was sie wirklich wollen, weil sie gegen ihre Wände im Inneren nicht (mehr länger) ankommen.

Was aber schlummert da so tief im männlichen Kollektiv?

Was ist dieses "Unbenennbare", das Männer in sich herumtragen ohne dass sie dazu wirklich einen Bezug herstellen können, das sie schwächt, und oft auch krank macht?

Im Grunde geht es um die Verbannung der eigenen Seele (auch als weibliche Urkraft bezeichnet). Die Fixierung auf den materiellen Ausprägungen des Lebens und die Verleugnung, dass da noch mehr ist, was sich anzusehen lohnen würde, hat die ungeheilte männliche Energie blind gemacht.

Es ist blind für eine Tiefe, blind für das wahre Wesen der Dinge abseits der sichtbaren Welt. Blind für ihre eigene wahre innere Kraft. Auch ihr eigenes Intuitives, Instinktives Urwissen (sprich die weibliche Energie, die auch in jedem Mann innewohnt, ob er sich dessen nun bewusst ist oder nicht) wurde verleugnet, kleingeredet.

Den Frauen wurden viele Schandtaten zugefügt. Körperliche Dominanz und Unterwerfung spielte eine große Rolle (und tut sie auch oft heute noch). Der körperlich Stärkere hat sich durchgesetzt - für alle Beteiligten zu einem hohen Preis mit Auswirkungen bis zum heutigen Tag.

ABER: Was auf der äußeren Ebene den Frauen angetan wurde, wurde auch tief in der Seele jedem einzelnen Mann in sich selbst angetan.

Das ist des Wesenskern der beachtet werden muss:

All das, wogegen auf äußerer Ebene angekämpft wurde, das tiefe Empfinden und uralte Wissen, haben sich Männer auch selbst angetan, auf einer anderen Ebene. Und da sie genau diese Ebene verleugneten haben sie dazu noch zusätzlich den Zugang verloren und sich die Heilung verwehrt.

Das hatte natürlich gravierende Folgen!

Urkräfte lassen sich niemals und unter keinen Umständen zum Verschwinden bringen, also wurden jene Urkräfte krank, geschwächt oder verdreht (wie auch immer man es benennen möchte)
Je massiver äußerlicher Druck (auf Frauen) ausgeübt wurde umso massiver stieg auch der innere Druck an (umgekehrt ist es genau so: der innere Druck nimmt zu, sodass sich das im Äußeren unausweichlich irgendwann entladen muss)

Heilung geschieht dann, wenn ein Öffnen diesen unterdrückten Themen gegenüber geschieht. Wenn der innere Entschluss gefasst wird : "So, jetzt schau ich mir an, was da auch in mir so hochkocht!"
Es fällt den Männern schwerer diese Dinge zunächst einmal "nur" im Inneren zu betrachten. Sie möchten für gewöhnlich lieber sogleich im Außen etwas tun und lassen die innere Einkehr viel zu oft weg. Es geht ihnen darum es allen zu zeigen und sich auch "darzustellen" . (Anmerkung: Auch viele, welche sich das männliche Verhaltensmuster stark zu eigen gemacht haben, reagieren ganz ähnlich - kein Wunder, leben wir doch in einer Kultur, welche so sehr vom "männlichen" Weltbild geprägt ist)


Es kommen kollektive Verhaltensmuster zum Tragen.

Auch solche ganz aktuellen Verhaltensmuster müssen angeschaut, hinterfragt und neu "bewertet" werden!

Einige fasse ich hier zusammen (nicht alles und jedes trifft auf jeden einzelnen Mann zu, aber die meisten werden es in ähnlicher Form vielleicht schon beobachtet haben):

Ein Mann muss nach Außen etwas präsentieren! (z.B.: Größe zeigen)

Ein Mann muss erfolgreich sein - Er hat etwas darzustellen (sonst findet er keinen Zuspruch, keine Anerkennung, keine Frau, ist ein Loser, ein Weichei, etc)

Ein Mann hat gewissen Rollenvorstellungen zu entsprechen (darf nicht weinen, darf sich nicht weich zeigen, muss immer alles im Griff haben, muss alles schon am besten vorher wissen, sollte überhaupt alles wissen und möglichst auch das letze Wort haben etc.)

Ein Mann muss zu Hause das sagen haben (zumindest muss der Schein nach außen hin gewahrt bleiben, dass dem so ist), auch wenn er dafür dann womöglich in der Öffentlichkeit (in der Großfamilie, seinen Freunden gegenüber oder am Stammtisch, etc) über seine Frau unschöne Dinge sagt, sie kleiner darstellt um sich selbst größer aussehen zu lassen. Viele indirekte Machtkämpfe entstehen nur dadurch, dass Männer in sich den kollektiven Zwang spüren der Stärkere und/oder Mächtigere sein zu sollen. Sie müssen schließlich auch klüger sein und alles wissen. Frauen müssten sich unterordnen (Ich will keinesfalls behaupten, dass sich nicht auch viele Frauen sich all dem unbewusst unterworfen haben und auf diese Art und Weise genau all jene Muster mit genährt, unterstützt und bejaht haben! Damit etwas sein kann wie es ist, braucht es immer beide Aspekte, um das aufrecht zu erhalten).

Man kann einmal einfach nur beobachten wie Mensch voneinander und über einander sprechen (das kommt ja unglaublich häufig vor).

Wie äußern sich Männer über unabhängige Frauen?

Wie sprichst und denkst du denn selber darüber? Wie oft werden ihnen irgendwelche Probleme unterstellt und attestiert? Wie oft bekräftigen sich Männer gegenseitig dabei sich in irgendeiner (unbewussten) Form gegen unabhängige Frauen zu verbünden (verbal und energetisch).

Es geht natürlich auch hier nicht um "Beschuldigung" und auch nicht um Einseitigkeit, denn natürlich hat das weibliche Kollektiv mit seinen eignen ungeklärten, zerstörerischen, komplementären Ausprägungen zu kämpfen!

Aber es geht um Bewusstwerdung jener nicht bewussten Aspekte. Es geht darum zu durchschauen, welche Muster völlig unwissend mit übernommen wurden, anerzogen wurden und welche noch kaum hinterfragt werden.

Es geht um das bewusst-Machen:

Was ist hier eigentlich los, was passiert hier!?

Dann kann ausgestiegen werden, weil erst nach dem Erkennen eine bewusste Entscheidung gefällt werden kann.

Will ich das meiner eigenen Frau und meiner eigenen inneren weiblichen Kraft überhaupt noch antun?

Kann ich das vor mir selbst verantworten so zu tun als würde ich das nicht selbst erfühlen? Kann ich den anderen noch länger den Gefallen tun, ihr gewohntes Spiel mit aufrecht zu erhalten, oder beginne ich mich bewusst davon zu distanzieren, blicke hin in das, was ich da mache?

Kann ich mich blind und taub stellen und wie ein Irrer machen und tun und dabei immer weniger vom Fleck zu kommen oder setze ich mich mit dem auseinander, was da eigentlich wirklich los ist?
Vielleicht beginnt sich dann der eine oder andere damit zu beschäftigen, in welcher Beziehung bereits seine Ahnen -beginnend beim eigenen Vater - mit sich selbst stand (sichtbar gemacht dadurch wie er über das Leben oder über Frauen sprach).

Oder, falls du ihn kaum (gar nicht wirklich) gekannt hast - er sich entzogen hat - so hast du die Gelegenheit zu erkunden, was es bedeutet sich der "Beziehung" zu einer Frau und den Kindern zu entziehen. Ein nicht-in-Beziehung sein, keine Verantwortung zu übernehmen hat auch etwas sehr Abwertendes, Verweigerndes, Demütigendes (besonders auch für die eigene Seele, der jene Demütigungen genauso angetan werden).

Ich betone aber noch einmal, dass es nicht darum geht sich in einem Berg aus Schuld zu verkriechen und dieses "Kreuz" - aus welchen Gründen auch immer - noch schwerer werden zu lassen und noch einen höheren Berg hinauf zu schleifen.

Es geht um die eigenen Befreiung - Befreiung jener stark geschwächten männlichen Energie.

Du, der du dies liest, vielleicht hörst du den Ruf deiner Seele, die kein Interesse daran hat, dich unter einem Berg von Ballast und Schulden zu vergraben.

Deine Seele will, dass du dich öffnest, ihr wieder zuhören lernst, das anerkennst was war! Sie will dass du dir selbst, deinen Ahnen und dem Leben an sich vergibst, und diese Bürden zu entlassen beginnst. Sie will, dass du wieder in deiner Natürlichkeit und vollen Kraft zu erstrahlen beginnst - jene Natürlichkeit, die der Reinheit einer Neugeburt gleichkommt.

Viel zu viele Männer sind heute aus ihnen unerfindlichen Gründen so stark belastet, krank, ausgebrannt, fühlen sich schwach und unfähig.

Befreit eure wahre männliche Kraft, für euch selber, für eurer Sein! In der Folge hilft das unweigerlich der Welt, dem männlichen Kollektiv und auch dem weiblichen!

Es hilft euren Frauen, während auch sie Stück um Stück ihren Teil dazu beitragen, das weibliche Kollektiv von den gegengleichen Belastungen zu befreien!

Welch wundersame, wahrhaft bereichernde und äußerst kraftvolle Beziehungen, getragen von tiefem Respekt, Anerkennung entstehen können!

Sie erden zu Trägern tiefen Wissens und Verständnisses für Alles-was-ist, füreinander und die Magie des Lebens selbst!


Quelle: http://eva-maria-eleni.blogspot.de/2013/...he-urkraft.html









Hier eine Botschaft von den Plejaden zum Thema, mit besonderem Augenmerk auf die geschichtlichen Hintergründe

Zitat
Die innere Flamme entfachen

...

Die männlichen Schwingungen kamen in jüngerer Zeit an die Macht, vor ungefähr 5.000 Jahren. Um langsam zu erken­nen, wer sie waren, sagten sie sich total und vollständig von allem los, was vorher an der Macht gewesen war: der matriarchalen Bewegung und den Frauen. Die Frauen wirken tra­ditionell durch die Bereiche der Intuition und des Gefühls. Die Männer sind auch sehr oft Träger von Intuition und Ge­fühl gewesen, aber in dieser jüngsten Trennung nahmen sie keine Gefühle mit. Es fand eine riesige Spaltung statt, und Männer und Frauen auf dem Planeten gerieten in einen gro­ßen Konflikt. Warum geschah das? Es wurde arrangiert. Und zwar von den Schöpfergöttern, die den Planeten übernahmen und über eure Realität herfielen – sie hielten sich dadurch am Leben, daß sie von eurem emotionalen Aufruhr lebten.

Dieser Planet ist bereits allen möglichen Arten von Plänen und Aktivitäten unterworfen gewesen, die inszeniert wurden, um immer größere emotionale Unruhe zu erzeugen. Je mehr Menschen in diese Aktivitäten verwickelt sind, desto größer sind die Möglichkeiten für emotionalen Aufruhr. Die Schöpfer­götter stifteten diese Aktivitäten an und wiegelten euch ge­geneinander auf. Um dieses Paradigma zu sprengen, was jetzt euer aller Auftrag ist, müßt ihr viele der trennenden Strukturen verändern, die errichtet wurden. Wie die Trennung auch be­schaffen sein mag – zwischen Mann und Frau, Schwarz und Weiß, Osten und Westen – ihr müßt sie verändern.

Ihr kamt absichtlich auf diesen Planeten, um euch als Mitglieder der Lichtfamilie in archetypische Situationen zu bege­ben. Wie gesagt, tut ihr dies, damit ihr die Masse verstehen könnt und Energie für sie umwandelt, indem ihr sie in euch selbst umwandeln könnt. Wenn ihr einmal eine Heilung oder Verbindung erreicht, dann heilt ihr nicht nur euch selbst, son­dern auch die Spezies und die Massenpsyche ...

Vollständig hier: http://licht-insel-austausch.blogspot.de...-entfachen.html





Es geht bei der Heilung des Männlichen und Weiblichen und der Beziehung zueinander stets um mitfühlende Aufmerksamkeit und hingabevolle Hineinnahme des Gegenüber (im Außen bzw. im Innern) ins Herz hinein, wundervoll in diesen Texten von Nelia Müller zum Ausdruck gebracht:

Zitat
DIE LIEBE VON FRAU ZU MANN


Sei offen ohne Erwartung,

halte dennoch Ausschau nach dem Mann,

dessen Seele nach Dir ruft.

Und dann, wenn er vor Dir steht, nimm seine Hand und führe ihn sanft zu Deinem Herzen, dort, wo er Deine Wärme fühlen kann, Ruhe und Geborgenheit findet.

Schau ihm tief in seine Augen und sehe das Vergrabene, was in ihm noch schläft, aber auch das, was schon erwacht ist.

Schau in seine Augen und sehe seine Angst, seine Unsicherheit, seine Tränen.

Er hat nie gelernt, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

“Ein Mann darf nicht weinen, er muss stark sein.”

Und seine Angst ist die Angst seiner Vorahnen;

sie kämpften in vergangener Zeit, und der Mann, der vor Dir steht,

trägt dies alles auch in sich.

Fühle in dem Mann, den Du liebst, all seine Belastungen, seine Ängste,

seine Unsicherheit und wisse, dass das, was er sucht, ist Zuflucht, ein Zuhause.

Es ist das Heim in Dir.

Schenke ihm Deinen warmherzigen, tiefen, vertrauensvollen Blick

und verschmelze mit seinem.

Eine Frau ist doch Leben, sie ist fruchtbar, sie gebärt Leben,

also schenke ihm ein neues Leben und heile seine Wunden.

Zeige Dich ihm als stolze Frau, als treuer Freund, als freudvolle Gefährtin,

als Hüterin seiner Seele.

Lade ihn ein zu Deiner Liebe, sanft und zärtlich, so,

dass er mit seinem ganzen Stolz sich Dir als Mann würdig nähern kann.

Schritt für Schritt nach vorn zu Dir…

Und wenn er stehen bleibt oder den Rückzug wählt, liebe ihn weiter,

einfach durch Dein Sein, sei für ihn da, auch wenn er weit weg ist.

Er wird es spüren …

Und er wird wieder aus seiner altbekannten Höhle hervortreten

und Dir wieder einen Schritt näher kommen.

Beruhige Du in der Zwischenzeit Dein eigenes Herz,

das so wild pocht und sich schenken möchte in der Liebe.

LIEBE DICH und bleibe geduldig, wartend auf seine Rückkehr.

Lass ihn auch den kleinen Jungen sein, der den Schoß der Mutter sucht.

Auch als Mann sucht er noch immer Geborgenheit und Schutz.

Halte ihn, liebe ihn ehrlich, bedingungslos, frei; so erlöst Du ihn.

Liebe ihn so sehr, dass sein Herz und seine Seele Dir vertrauen.

Und dann reiche ihm Deine Hand und tanze mit ihm;

schwebe mit ihm durch die tobenden Winde und stillen Wälder.

Reich ihm den Kelch der Liebe und lass ihn trinken vom samtig weichen, berauschenden Trank Deines Seins.

Stütze und schütze ihn, einfach nur dadurch, dass Du ihn aufrichtig liebst.

Und lass ihn Dein Vertrauen spüren, in dem Du Dich in seine Arme fallen lässt.

Auch wenn Du selbst schon oft fallen gelassen wurdest,

vertraue erneut und lass Dich fallen, lass ihn Deine Liebe spüren.

Dadurch lehrst Du ihn, sich zu befreien,

sich selbst zu vertrauen durch seine Hingabe.

Lehre ihn zu verschmelzen mit sich, mit Dir, mit der Liebe, mit der Welt und der ganzen Göttlichkeit, einfach nur durch Deine bedingungslose Liebe.

Ermutige ihn, stille seinen zerreißenden Hunger, höre hin was er Dir zu sagen hat, halte ihn in Deinen Armen, erlöse ihn mit Deinem Herzen, heile ihn mit Deiner Seele.

Und dadurch wiederum sättigst Du Dich selbst, gestützt und beschützt durch seine starken Arme, seine klaren Geist, sein liebendes Herz, seine tanzende Seele.

Quelle: http://licht-insel-austausch.blogspot.de...au-zu-mann.html







Zitat
DIE LIEBE VON MANN ZU FRAU

Sei offen ohne Erwartung,

halte dennoch Ausschau nach der Frau,

deren Seele nach Dir ruft.

Und dann, wenn sie vor Dir steht, nimm ihre Hand und führe sie sanft zu Deinem Herzen, dort, wo sie Deine Wärme und Stärke fühlen kann, wo sie Vertrauen und Ehrlichkeit findet.

Schau ihr tief in ihre Augen und sehe die Unsicherheit,

die schon so viele in Ihr hinterlassen haben....

Schau in ihre Augen und sehe die vielen Versprechungen und Lügen, die sie schon zu hören bekam.

Aus ihren Augen fließen Tränen, Erinnerungen sind darin zu lesen, Erinnerungen der Vergewaltigung, der Folter, der Hetzjagd, des Todes.

Fühle ihre Traurigkeit über die Männer, die sie begehrt haben, sich ihres Körpers bedienten, ihrer Seele jedoch nicht mal einen Hauch von Liebe schenkten.

Fühle und betrachte diese Frau in ihrer ganzen Schönheit, entdecke sie, mehr und mehr.

So wird sie Dir als kleines Mädchen begegnen, das beschützt und manchmal auch getragen werden möchte.

LIEBE DIESES MÄDCHEN.

Dieses zarte, kleine Mädchen ist aber auch die starke Frau,

Deine Verteidigerin, die Dir den Rücken frei hält.

LIEBE DIESE FRAU.

Auch ist sie Dir Freundin, die Dir treu zu Seite steht,

die immer zwei offene Ohren für Dich hat.

LIEBE DIESE FREUNDIN.

Sie ist auch Deine Schwester, sie kennt Dich, versteht Dich, sie ist ein Teil von Dir.

LIEBE DIESE SCHWESTER.

Und sie ist eine Zauberin, wenn Du Dich ihr ganz und gar hingibst,

wird Dein Leben pure Magie.

LIEBE DIESE ZAUBERIN.

So erkenne in ihr auch die Göttin; achte ihren Stolz und ihre Weisheit,

so schenkt sie sich Dir mit Anmut und Grazie, aber auch mit Lust und Leidenschaft.

LIEBE DIESE GÖTTIN.

Begegne ihr aber behutsam, sanft und zärtlich.

Lade sie ein in den Tempel Deines Herzens.

Sie ist eine Königin.

Sie wird Dir Räume zeigen im Palast Eurer Liebe,

von denen Du bislang keine Ahnung hattest.

LIEBE DIESE KÖNIGIN.

Liebe sie aufrichtig, liebe sie ehrlich, bedingungslos und frei.

Liebe sie mit allem was Du zu geben hast, so wird sie Dir ihren Körper,

ihr Herz und ihre Seele anvertrauen.

Achte sehr, sehr gut auf diese Seele und beschütze sie so, als sei es Deine eigene.

Hab Verständnis für sie, wenn sie anfangs noch zögert,

denn so wie Du wurde auch sie schon oft fallen gelassen.

Breite Deine Arme aus und zeige ihr, dass Du ihre Liebe verdient hast.

Lass ihr Zeit, bedränge sie nicht.

Sie wird Dich rufen, ohne nur ein Wort auszusprechen.

So werdet ihr Euch einander hingeben, eins werdet ihr sein,

eins mit der göttlichen Liebe.

Und dann fordere sie auf, mit Dir den Tanz Eures Lebens zu tanzen....

Quelle: http://licht-insel-austausch.blogspot.de...nn-zu-frau.html

#3 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 18.07.2014 12:55

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Der "Auszug" des "Männlichen" ins "Krieger-" und "Abgetrennt-"Sein mit all den schmerzlichen Konsequenzen der inneren Zerwürfnis und Verlassenheit verbildlicht sich in der musikalischen Epik Woodkids "Golden Age":

Musikalische Rückanbindung (2)

#4 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 24.07.2015 07:28

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Passend zum Thema und dieses aufbauend und ergänzend:



Das weibliche und männliche Urprinzip




Um Liebesbeziehungen zu verstehen, muss man zuerst das weibliche und männliche Urprinzip begreifen.

Wir leben in einer Zeit großer Bewusstseinsveränderungen und -ausdehnung, spirituellem Wachstums und Erwachens, was uns eine völlig neue Art zu lieben schenkt, eine Transformation der Sexualität, eine Heilung unserer Beziehungen, nicht nur zum Partner.

Immer mehr verstehen und erkennen wir uns selbst, und mit dem Verstehen lassen wir alles Wissen fallen, unser Ego, unsere Identitäten und Rollen und beginnen unser Menschsein zu leben... tief aus unserer Quelle heraus, mitten aus dem Herzen.

(c) ute strohbusch 2015


Das weibliche Prinzip



Die weibliche Energie ist erschaffend, bringt die Idee in die Manifestation.

Die weibliche Energie ist diffus, in die Tiefe und Breite zerfließend, strömend, emotional und ohne Form.

Sie ist schöpferisch, kreativ, Leben gebärend, aufnehmend, umwandelnd und heilend.

Die weibliche Energie ist überfließende Liebe und dient sich selbst.

Das weibliche Prinzip ist HINGABE, es ist EMPFÄNGLICH und PASSIV.



Das männliche Prinzip



Die männliche Energie ist der Impuls, die Idee.

Die männliche Energie ist zielgerichtet, nach vorne oben gerichtet wie der Phallus.

Sie ist kämpferisch, gebündelt, dynamisch, leistungs- und wettbewerbsorientiert und zerstörend.

Die männliche Energie schützt und hält die weibliche Energie, gibt ihr ein Gefäß, einen Rahmen, eine Sicherheit und Struktur, in der sie sich an sich selbst hingeben und entfalten kann.

Das männliche Prinzip ist STRUKTUR, es ist HALTEND und AKTIV.



Wenn man dies verinnerlicht, versteht man die Gesetze der Natur, des Tierreichs, aber auch unserer menschlichen Beziehungen und die der Sexualität.



Jeder Mensch besteht nicht nur aus einer der beiden Seiten, sondern hat immer beide Anteile in sich, Animus und Anima genannt. Sonst könnte er allein gar nicht überleben. Wir brauchen einander nicht zwingend, um ganz zu sein. Aber wir brauchen uns, um uns zu erkennen, solange wir noch in unseren alten ICH-Strukturen leben, denn dann spiegelt uns der Partner nicht nur das Helle und Schöne, sondern auch unsere unerlösten Schatten. Um sich als Mann ganz erkennen zu können, braucht er die Frau als Spiegel. Um sich als Frau ganz erkennen zu können, braucht sie den Mann als Spiegel.

Zwei Menschen, die ihre verletzten Anteile geheilt haben, die in sich ganz geworden sind, können oder wollen sich auch zusammen tun, „brauchen“ sich aber nicht mehr.

Da wir auf diesem Heilungs- und Ganzwerdungsweg sind, wird es in absehbarer Zeit ganz neue Formen von Zusammenleben geben, die keine äußere Struktur mehr brauchen, schon gar keine vorgegebenen gesellschaftlichen oder moralischen Zwänge. Denn diese Art des sich „aufeinander Beziehens“ wird von bedingungsloser Liebe und Freiwilligkeit getragen, nicht mehr von gegenseitiger Bedürftigkeit, Erwartungen, Angst und Mangel geprägt. Eine Liebe, die nicht fordert und besitzen möchte, sondern sich aus dem eigenen vollständigen HABEN an den anderen verschenkt.





Die Sehnsucht der Frauen



Jede Frau kennt sie, die "unstillbare Sehnsucht" nach einem Mann, der in der Lage ist sie zu HALTEN. Die Sehnsucht nach einem Mann, der kraft- und liebevoll genug sein möge, um sie ZU TRAGEN in ihrer ganzen Emotionalität, ihren zyklischen Gemütsschwankungen und ihrem So SEIN. Zur "unstillbare Sehnsucht" wird es dann, wenn die Frau abhängig ist von ihren Gefühlen, weil diese Sehnsucht unglückliche Emotionen zum Ausdruck bringt... ein Fehlen, einen Mangel.

Weibliche Intelligenz ist aber in ihrem Wesen nicht emotional. Es gibt weibliche Emotion UND weibliche Intelligenz.

Viele Frauen können diese Sehnsucht nicht definieren. Die Frau will etwas bekommen, was aber auf ganz anderer Ebene stattfindet, als das, was sie kennt. Und wenn sie dann emotional sehnsüchtig wird, weil sie immer wieder auf der falschen Ebene danach sucht und es zu finden hofft, dann ist sie weg von ihrer Weiblichen Intelligenz, die sie im Innern ist. Weg von ihrem angeborenen Instinkt, der sie selbst schützt.



Ein Mann kann diese, seine wahre Aufgabe, überhaupt nur dann erfüllen, wenn er gelernt hat zu LIEBEN und respektvoll, vertrauensvoll und achtsam dem weiblich-göttlichen Prinzip gegenüberzutreten.

Dieser Wunsch des Weiblichen kommt daher, dass das weibliche Prinzip sich vollkommen hingeben will, und zwar nicht in erster Linie an den Mann und auch nicht sexuell, sondern an SICH SELBST. Das ist wichtig zu verstehen, vielleicht das Wichtigste überhaupt, um aus der Ohnmacht in die Eigenmacht zurückzukehren. Das weibliche Prinzip dient in erster Linie sich selbst! Selbst sexuell. Sie entscheidet, ob und wen sie dabei zulässt. Das Männliche Prinzip dient im Umkehrschluss dem Weiblichen. Das weibliche Prinzip, das LIEBE IST, will sich ergießen, abgeben, damit wieder Energie nachfließen und "nachwachsen" kann. Das weibliche Prinzip muss sich seiner Energien "entledigen dürfen", um wieder neue zu bilden. Das ist das urweibliche Bestreben! Wie ein voller Baum, der schwer an seinen Früchten trägt, wie eine Hochschwangere, die ihre Frucht endlich gebären will.

Der Mann nimmt die überfließenden Energien der Frau auf und wird durch sie transformiert. Aber die Frau kann sie ihm nicht einfach geben, um sich zu erleichtern. Er muss es sich selbst von ihr holen.

Das ist auch der Grund, warum Frauen Männern nachlaufen oder verzweifelt um sie kämpfen! Sie spüren den Drang, sich ihrer Energien entledigen zu wollen. Deswegen versuchen sie, den Mann dazu zu bringen, die Früchte zu pflücken :-)



Der Mann TRÄGT das weibliche Prinzip, gleicht und hält alle emotionalen Schwankungen aus, falls er dazu in der Lage ist und reif in seinem Mannsein. Er tut es, indem er die emotionale Energie der Frau einfach IN LIEBE HÄLT, ohne auf der persönlichen Ebene zu reagieren oder gar überzureagieren.



Hier möchte ich einen Abschnitt einfügen von Christian Malzahn (seelenfluegel.net), mit dem ich mich über das männliche und weibliche Urprinzip ausgetauscht habe : "Der Mann ist sich selbst. Er ist für seine Energie-Wartung selbst verantwortlich. Und im sexuellen Akt: Er trägt in erster Linie und in seiner männlichen Verantwortlichkeit den weiblichen Energien gegenüber keine Energien in die Frau hinein.

Denn er hat eine Aufgabe, die er, wenn er seine Energien in die Frau hineinbringt, nicht erfüllen kann. Im Zentrum der Weiblichkeit sind die subtilen feinen weiblichen Enerigen, die wie Früchte an einem reifen Apfelbaum hängen. Die müssen gepflückt werden. Es ist das Weibliche Bestreben, diese loszuwerden. Der Mann nimmt sie auf und nimmt damit Weiblichkeit in sich auf. Das dient ihm zur Transformation und sorgt für den Hohen Mann in ihm. Das "Pflücken" ist die Aufgabe des Mannes. Das kann er nur, wenn er sich völlig aus seiner Gier heraus begibt und sich diesem Dienst am Weiblichen hingibt, also ohne Bestreben nach Orgasmus als Ziel. Das "Pflücken", damit nimmt er Weibliche Energie aus der Frau heraus. Das entlastet das Energiesystem der Frau, so wie der Apfelbaum sich erleichtert fühlt, von der Last der Früchte befreit zu sein damit er neue bilden kann. So, wie der Mann die Frau außen "glattstreicheln" kann, so kann er das auch von innen. Das ist der Dienst des Männlichen am Weiblichen. Das Entladen der männlichen Enerige, des Samens, das darf natürlich auch sein, aber das ist nicht die hohe Energievision. Und der Mann kann lernen, in der Lage zu sein, die "niedrige" Energievision nicht zwangsläufig ausführen zu müssen. Das wiederum ist Ergebnis der Transformation des Mannes durch die feinen Weiblichen Energien, die "Äpfelchen".
Die Entladungen der männlichen Energien, so wie es herkömmlich praktiziert ist, dient nicht dem Weiblichen, weil da die Gier ein Rolle spielt. Die Frau wird immer wieder das Gefühl haben, dass da etwas fehlt, dass sie nicht abgeholt ist, aber solange sie sie nicht weiss, woran es liegt, nimmt sie es hin und wird immer frustrierter, oder aber selber gierig, ohne zu wissen, warum.
Die weiblichen Energie dringt auf diese Weise, dass er selbst die weiblichen Energien pflückt und sie sich holt, in den Mann ein und transformiert ihn. Dafür muss der Mann aber reif und bereit sein, die weibliche Energie "aufzusammeln".
Der unbewusste Mann trägt Energie in die Frau hinein und "verschmutzt" sie damit". Diese nieder-männliche Energie korrumpiert das sowieso sehr fragile emotionale Energiesystem der Frau noch mehr und die Frauen wissen nicht warum. Die Frau IST Liebe. Wenn sie nieder-männlich verseucht wird, dann weckt das auch in ihr die Gier. Und gleichzeitig die Sehnssucht. Doch sie kann immer weniger diese Sehnsucht definieren. Sie wird zur Quelle für den unreifen Jungen, der sich damit "Mutterenergie" holt."
(Liebster Christian, ich danke dir von Herzen für diese Anmerkungen)



Leider haben die meisten Frauen in ihrer Kindheit nicht die Erfahrung des bedingungslosen Gehaltenseins durch den Vater machen dürfen. Sie sind vom männlichen Prinzip verwundet, verletzt und enttäuscht worden. Oft auch von beiden Eltern. Daraus haben sie in ihrer Kindheit, meist auch durch das Vorleben der Mutter, Verhaltensmechanismen entwickelt, sich diese Liebe durch das männliche Prinzip verdienen, ja erkämpfen zu müssen. Das Fatale, was hieraus entsteht, ist eine Umkehrung des weiblichen Prinzips. Frauen beginnen in die männlich aktive Rolle zugehen, also ihre innewohnenden männlichen Anteil zu stark zu aktivieren, und sich um die Liebe eines Manne zu bemühen, zu kämpfen und sie sich verdienen zu wollen. Sie beginnen Männer mit ihrer Liebe zu überschütten, zu versorgen, sich zu kümmern, um ihm somit zu beweisen, dass sie es WERT sind, geliebt zu werden. Frauen geben sich aus diesem Grund häufig sexuell viel zu schnell hin, um Liebe zu bekommen, fälschlicherweise in dem Glauben, dass sie mit sexueller Hingabe Liebe im Mann erzeugen könnten. Anstatt sich zu schützen, solange, bis er ihr Herz von sich aus erobert hat, gehen sie in Vorleistung, die dem Mann erspart, sich dafür anstrengen zu müssen.

Frauen, die auf diese Weise männlich aktiv werden, sind in ihrer Würde verletzt und in ihrer Weiblichkeit schwach. Und sie gehen in Resonenz mit vom Muttertprinzip verletzten Männern, die es nicht gelernt haben haben, sich rechtzeitig auf gute Art und Weise von der Mutter zu lösen. Wenn die rechtzeitige Ablösung von der Mutter in der Pupertät nicht gelingt, bleibt die Beziehung zum Weiblichen oft lebenslang negativ fixiert.

Die Frauen erleben die Wiederholung der alten Verletzungen durch den Vater so immer wieder neu. Sie sind sich nur das vertraute SEHNEN und WARTEN wert und habe das Gefühl, sich Liebe verdienen zu müssen. Deswegen ziehen sie nach dem Resonanzgesetz Männer an, die ihrerseits in ihrer Männlichkeit verwundet sind, männlich schwach und unfähig zu lieben, und die in die passive Rolle gehen und sich "bemuttern" lassen, sich vom nicht genügend „gestillten“ Mutterprinzip auch noch als erwachsener Mann emotional versorgen lassen. Gleichzeitig haben sie oft große Angst davor, weil sie die weibliche Energie durch die Mutter als erdrückend, Bedingungen stellend oder verletzend erlebt haben. Sie wollen dies in späteren Beziehungen vermeiden, treffen aber natürlich genau auf die Frauen, die es ihnen spiegeln.

Solche Männer wissen nicht mit weiblichen Energien umzugehen, haben Ängste, machen dicht, gehen immer wieder in Rückzüge, oder sie reduzieren Weiblichkeit oft nur auf Gier und Lust, oder sie suchen sich das "kleine sichere Glück" mit Frauen, die sie scheinbar nicht so tief berühren, und somit nicht an ihre Schmerzpunkte gelangen, oder sie verweigern sich "Beziehung" einfach ganz. Manchmal auch alles zugleich.



Die Königin



Normalerweise ist eine in sich seelisch gesunde Frau eine Königin und sich der innewohnenden Göttin bewusst. Zumindest benimmt sie sich auf natürliche Weise so, auch wenn es unbewusst und vor allem unbedarft ist. Sie ruht in ihrer weiblichen Intelligenz und ist nicht mehr Marionette ihrer unbewussten Emotionen.

Sie weiß, was sie will und was sie nicht will, sie schert sich nicht darum, was andere von ihr halten, sie braucht niemandem zu gefallen. Sie lebt ihre Zyklen und weiß um die Kraft der Menstruation, aus der sie ihre größte Energie schöpft, weil das Blut sie immer wieder erneuert.

Sie lebt und liebt ihre unterschiedlichen Emotionen im Rhythmus der ihr innewohnenden Natur, das Gierige genauso wie das Sanfte, das Mütterliche wie das Mädchenhafte, das Kämpferische genauso wie das Heilende und Heilige. Mal heiß, mal kalt, mal liebevoll, mal spröde, mal engelsgleich, mal lustvoll und verdorben ... so, wie sie sich eben gerade fühlt. Sie verstellt sich nicht und passt sich niemandem an.

Sie lebt und liebt sich SELBSTVERLOREN, ohne Kontrolle des Minds, ohne Kontrolle und Absicht ihrer Wirkung auf andere Menschen, geht ganz in ihrer natürlichen, kraftvollen Selbstverständlichkeit auf. Sie IST das alles und lebt alles, alle ihre Anteile, je nach Lust und Laune, nicht jede Facette davon muss permanent von Nöten sein, aber sie würde radikal jeden Anteil benutzen, auch den der Furie und Kämpferin.

Sie braucht keine Liebe, sie IST LIEBE, sie lebt ihre Visionen und Leidenschaften, mal sanft und warm und weich und nährend, mal radikal und unerbittlich, mal frech und kokett, mal freud- und lustvoll, mal distanziert und abweisend. Eine Frau, die alle ihre Anteile zulässt und sich ganz an sich selbst hingibt, ohne sich darum zu scheren, wer sie liebt oder nicht liebt, wer sie mag oder nicht mag, tanzt ihr Leben und das ganze Universum beugt sich ihrem Charisma.

Nun wissen wir alle, wie die Palette weiblicher Anteile über die Jahrtausende auf Fragmente reduziert wurde. Viele Männer wissen aber immer noch nicht, dass sie sich damit selbst auf wenige Fragmente ihres Mannseins beschnitten haben.

Die neu erwachende Weiblichkeit erzeugt oft immer noch unbewusste Ängste, und zwar deshalb, weil die beschnittenen Anteile selbst noch nicht befreit wurden, die Frauen immer einen Ticken schneller zu sein scheinen in ihrer Entwicklung und Männer dem oft verwirrt gegenüber stehen, nicht wissend, wie sie damit umgehen sollen. Rückzug scheint manchmal der einzige Ausweg zu sein.



Seelenpartner



Momentan ist viel zu hören von Seelenpartnern, Dual- oder Zwillingsseelen. Dies ist wie alles, was wir uns vorstellen oder zu erklären versuchen, ein Konzept. Es finde es nicht wichtig, ob es nun wirklich nur „den einen“ Seelenpartner gibt, ob man karmische Aufgaben hat oder emotionale Verbindungen aus anderen Leben... oder ob derjenige Mensch einfach zu dem Zeitpunkt auftaucht, an dem wir bereit sind, unsere Liebe in die Bedingungslosigkeit zu erheben, uns die letzten Zacken aus der EGO-Krone zu brechen und unsere wahre Krone auszugraben. Es ist nicht wichtig, Gottes Plan zu verstehen, wichtig ist offensichtlich, nun die letzte 3D Muster loszulassen und an unsere tiefsten und schmerzhaftesten Wunden und Anhaftungen zu gelangen, und dazu brauchen wir eben eine besonders tiefe und übermächtige, ja überirdische Liebe, vor der (und vor der damit verbunden Heilung) wir nicht so einfach flüchten können wie früher vor karmischen Partnern und aus von Bedürftigkeit geprägten Beziehungen. Fakt ist, jeder Partner spiegelt uns genau unsere Themen und ist das perfekte Pendant, auch zu unseren Schattenseiten. Während wir uns weiterentwickeln, heilen wir vieles davon, werden lichter, öffnen unsere Herzen für uns selbst. Wir schwingen bereits höher, aber wir haben auch noch unseren tiefsten Schmerz. Und dann kommt er oder sie... der Seelenpartner... und zeigt uns einen nie gekannten Himmel und wirft uns zeitgleich in unsere letzten verdrängten Höllen.



Seelenpartnerschaften lehren die Liebe



Der schwache Mann, der verletzte Junge, lernt sich aus seinen Ängsten und Selbstzweifeln zu befreien, sich abzuwenden vom sicheren Modus der körperlichen Lust als alleinigen Ausdruck seiner eingeschränkten Liebesfähigkeit und wahrhaft zu lieben... und... die Liebe einer Frau (aus) ZUHALTEN. Der Mann kommt wieder in seine Kraft, er wird zum Krieger des Herzens. Er wird zum Eroberer. Er DARF endlich das tun, was seiner Ursprungsenergie entspricht: Stärke, Kraft und Mut des Herzens zeigen, nicht mehr nur Pseudoheld a la Hollywood sein, sich selbst aufbrauchend im patriarchalen Wirtschafts- und Sozialgefüge. Er beginnt die Heldenreise des Mannes. Der Mann braucht den Mut und den Willen und die Weisheit (oder zumindest den Instinkt), sich von den weiblichen Energien transformieren lassen zu wollen, anstatt sie angstvoll von sich zu stoßen.



Der männliche Seelenpartner wird instinktiv die bedürftige Frau solange aus Angst von sich weisen und auf sich selbst zurückwerfen, bis sie ihn als ihre Glücksquelle loslässt und anfängt, sich selbst das Glück zu sein und die Liebe zu geben.



Die schwache Frau, das abgewiesene Mädchen, die ihre weibliche Macht, ihren Wert und ihre Würde verleugnet, lernt ihre Liebe zu sich selbst zuzulassen, ihre eigenen Energiesäulen zu errichten und ihre Eigenmacht zu entdecken. Der Seelenpartner bringt sie buchstäblich in die Eigenständigkeit. Wie lange das dauert, hängt davon ab, wie leidensfähig sie ist und wie lange sie sich die Zurückweisungen gefallen lässt, bevor sie endlich ihre Nabelschnüre einrollt, sich umdreht, ihre Aufmerksamkeit von ihm abzieht und sich AUSSCHLIESSLICH ihrem eigenen Leben widmet! Sie wirft ihr Bettelgewand ab und erweckt die Königin. Sie begreift, dass ihre Liebe ihr Schutz ist und dass sie eine ewig sprudelnde Quelle in sich hat und nicht auf die Liebe anderer angewiesen ist. Sie kommt buchstäblich vom Mangel in die Fülle, oft auch finanziell.



Eine Frau, die zu sich selbst erwacht ist und sich selbst emotional und anderweitig zu versorgen gelernt hat, entlässt den Mann aus seiner Versorgungspflicht. Sie braucht ihn nicht mehr für ihre emotionalen Defizite. Sie wartet nicht länger auf ihn, in ihr ist keine Sehnsucht mehr danach, geliebt zu werden. Sie kümmert sich um ihr eigenes Leben, ist sich selbst Freude und Liebe genug, gibt sich dem hin, was ihr Spaß macht und lebt ihre Visionen.

Der männliche Seelenpartner hat unterdessen seine eigenen Aufgaben zu erledigen, um wieder wahrhaft liebesfähig zu werden. Er wird zeitgleich seine Vergangenheit bereinigen, seinen alten Wege verlassen und neuen Mut im Herzen schöpfen. Er wird seine Heldenreise antreten als Krieger des Herzens.

Sie begegnen sich neu, wenn beide aus ihren alten Lebensstrukturen entwachsen sind. Wenn aus Kleinheit, Angst und Selbstzweifel wahre innere Größe, Mut und Freiheit im eigenen SEIN geworden sind.



Der Mann lernt zu lieben und die Frau lernt, wieder Liebe zu sein



Die Frau darf nun wieder passiv werden gegenüber den Männern und sich erobern lassen. Sie ist der Ohnmacht entwachsen, abhängig zu sein von der Liebe anderer und in ihre weibliche Macht zurückgekehrt. Sie weiß um den Wert ihrer weiblichen Energie für den Mann und kann sich entspannen in ihr eigenes Sein. Sie wird erst dann dem männlichen Prinzip dienen, einen Mann erhören und sich ihm ganz und gar hingeben – emotional, geistig- seelisch- körperlich, wenn er ihr sein Herz vollkommen geöffnet hat und nichts mehr zurückhält.



Mögen wir alle in die Liebe erwachen.



© ute strohbusch 17.01.2015


Quelle: http://www.utestrohbusch.de/2015/01/17/d...iche-urprinzip/


#5 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 24.07.2015 07:40

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Siehe auch: Was hat Vegan/Vegetarisch und Fleischkost mit der Fragestellung Feminin-Maskulin zu tun?

#6 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 29.12.2015 12:52

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Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann


Zitat
Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann. Liebe ihn aufrichtig. Wähle den einen, dessen Seele klar die deine ruft, der dich sieht und mutig genug ist, ängstlich zu sein.

Empfange seine Hand und führe ihn sanft zu deines Herzens Blut, dass er deine Wärme auf sich spüren kann und Ruhe findet, dass seine schwere Last verbrennen kann in deinem Feuer.

Schau in seine Augen, schau tief in sein Inneres und sieh, was dort schlummert oder wach ist, schüchtern oder voll Erwartung.

Schau in seine Augen und sieh dort seine Väter und Großväter, all die Kriege und den Wahnsinn, den ihre Geister kämpften, in einem fernen Land, zu anderer Zeit.

Schau auf ihre Schmerzen und Kämpfe und Qualen und Schuld; ohne Urteil. Und dann, lass es alles gehen.

Fühl hinein, in die Bürde seiner Ahnen, und wisse, was er sucht, ist sichere Zuflucht in dir.

Lass ihn in deinem festen Blick schmelzen. Und wisse, dass du seine Wut nicht zu spiegeln brauchst, denn in deinem Schoß, deiner Gebärmutter, liegt ein süßes, tiefes Tor, die alten Wunden zu heilen.

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann. Liebe ihn wirklich. Sitze vor ihm, in der vollen Würde deiner Weiblichkeit, im Atem deiner Verletzlichkeit, in der Verspieltheit deiner kindlichen Unschuld, in der Tiefe deines Todes.

Eine blühende Einladung, in sanfter Hingabe, die sich öffnet für seine männliche Kraft.

Dass er zu dir kommt und ihr schwimmt im Schoß der Erde.In stillem Wissen, gemeinsam.

Und wenn er sich zurückzieht, und das wird er, flüchtend aus Angst, in seine Höhle, dann sammle du deine Großmütter um dich, umschlungen von ihrer Weisheit.

Höre ihr besänftigendes Flüstern, beruhige das Herz des verängstigten Mädchens in dir. Sei still und warte geduldig auf seine Rückkehr.

Sitze und singe an seiner Tür, ein Lied der Erinnerung, dass er Ruhe und Trost findet, ein weiteres Mal.

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann. Liebe ihn ganz.

Entlocke ihm nicht seinen kleinen Jungen, mit Tücke und List, Verführung und Betrug, nur um ihn in ein Netz der Zerstörung zu locken – zu einem Ort aus Chaos und Hass, schrecklicher als jeder Krieg, den seine Brüdern je kämpften.

Es ist nichts Weibliches daran, es ist Rache. Es ist das Gift unserer gestörten Geschichte, von Zeitaltern des Missbrauchs, der Vergewaltigung unserer Welt. Es gibt der Frau keine Kraft, es verstümmelt sie, während sie ihm seine Eier abschneidet. Und es tötet uns alle.

Und ob seine Mutter ihn halten konnte oder es nicht vermochte: Zeige du ihm die wahre Mutter, jetzt.

Halte ihn und führe ihn in deine Gnade und Tiefe, glimmend im Kern dieser Erde.

Bestrafe ihn nicht für seine Wunden, die nicht deinen Anforderungen entsprechen. Weine für ihn süße Flüsse. Blute es alles nach Haus.

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann. Liebe ihn schutzlos.

Liebe ihn genug, um nackt und frei zu sein.Liebe ihn genug, um deinen Körper und deine Seele zu öffnen, für den Kreislauf von Geburt und Tod.

Und danke ihm für die Gelegenheit, während ihr gemeinsam tanzt, durch tobende Winde und stille Wälder.

Sei mutig genug, zerbrechlich zu sein, lass ihn die weichen, berauschenden Blüten deines Seins trinken. Lass du ihn wissen, dass er dich halten darf, aufstehen und dich schützen. Fall in seine Arme und vertraue ihm, dass er dich auffängt.

Auch wenn du schon tausende Male fallen gelassen wurdest. Lehre ihn Hingabe, indem du dich selbst hingibst.Und schmelze in das süße Nichts, das Herz dieser Welt.

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann. Liebe ihn.

Ermutige ihn, nähre ihn, erlaube ihm, höre ihn, halte ihn, heile ihn. Und du wirst genährt und unterstützt und geschützt sein, durch starke Arme und klare Gedanken und gezielte Pfeile. Denn er kann, wenn du ihn lässt, alles sein, was du dir erträumst.

Wenn du einen Mann lieben willst, liebe dich selbst.

Liebe deinen Vater, liebe deinen Bruder, deinen Sohn, deinen Ex-Partner, vom ersten Jungen, den du je geküsst, bis zum Letzten über den du weintest.

Danke ihnen für die Gaben; für die Heilung – hin zu dem Treffen desjenigen, der nun vor dir steht. Und finde in ihm den Samen für alles, was neu ist und solar.

Ein Samenkorn, dass du nähren und pflanzen helfen kannst, um gemeinsam eine neue Welt wachsen zu lassen.



https://bewusstscout.wordpress.com/2015/...liebe-ihn-ganz/



Das Pendant: Wenn Du die Welt verändern möchtest, liebe eine Frau, liebe sie wirklich hier:

https://bewusstscout.wordpress.com/2015/...e-sie-wirklich/


#7 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Jim 17.04.2016 02:25

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Sagt, was ihr wollt, irgendwie hat diese Frau recht.


Warum Männer verweichlichen und Frauen verhärten


Weiche Männer harte FrauenDie meisten Männer haben ihr Herz an die Frauen verloren: an die Mutter, die Kindergärtnerin, die Freundin, die Ehefrau. Solange Männer auf Bestätigung durch Frauen hoffen, bleiben sie in einer abhängigen und isolierten Position. Als "netter Mann" bemühen sich immer mehr Männer um die Gunst einer Frau, ohne zu bemerken, dass sie damit das Beste opfern, das sie besitzen: ihre Männlichkeit.

Die Frauenbewegung hat in der westlichen Zivilisation in den letzen Jahren eine deutliche Veränderung im Selbstverständnis von Männern und Frauen erreicht. Traditionelle Werte, die mit stereotypen Denk- und Verhaltensweisen einhergehen wurden in Frage gestellt und ein Bewusstseinsprozess wurde eingeleitet. So akzeptiert heute kaum noch eine gebildete Frau die Rolle einer sich für den Mann an Heim und Herd aufopfernden Ehefrau. Frauen stellen immer mehr ihre persönliche Entwicklung und berufliche Karriere in den Vordergrund. Selbst ist die Frau - unabhängig und selbstbewusst. Und das ist nach einigen tausend Jahren Patriarchat auch nötig gewesen. Doch Erfolg, Disziplin, Willensstärke und Zielstrebigkeit sind männliche Werte, die eine gewisse Härte und Anspannung bedeuten und weibliche Qualitäten wie Hingabe, Einfühlungsvermögen und Anpassungsbereitschaft in den Hintergrund treten lassen.

Klassische Machos, Tonangeber und Stehend-Pinkler sind out und in den letzten 30 Jahren wurde Männern dies beigebracht. So entwickeln immer mehr Männer ihre weibliche Seite: sie lernten auf Frauen einzugehen, Karriere nicht als oberstes Ziel zu sehen und ihr Selbstverständnis als Mann von der Bestätigung durch Frauen abhängig zu machen.

In meiner mittlerweile 20-jährigen Erfahrung in der Seminararbeit und Beratung beobachte ich eine allmähliche Veränderung im Kontakt zwischen Männern und Frauen: Während Frauen immer mehr an Stärke und Selbstbewusstsein gewinnen, ihre Durchsetzungskraft und ihre Willenskraft entwickeln, stärken sie ihre männlichen Anteile. Männer entdecken immer mehr Qualitäten wie Emotionalität, Harmoniebedürfnis, Ruhe und Einfühlungsvermögen - sie stärken ihre weibliche Seite dadurch. Auf den ersten Blick scheint dies zu mehr Annäherung und Verständnis zu führen, in der Praxis zeigt sich aber eine tiefe Verunsicherung dadurch. Immer mehr Männer leiden in Partnerschaften unter emotionaler Abhängigkeit oder ziehen sich in die Einsamkeit zurück. "Wer bin ich als Mann?" ist eine Frage, die viele Männer beschäftigt.

Klassische männliche Qualitäten wie Disziplin, Ehrgeiz, Aggression und Pflichtbewusstsein werden abgelehnt - meist einhergehend mit einer Ablehnung des eigenen Vaters - dem ersten Vorbild für Männlichkeit im Leben. Viele Männer bemühen sich darum, jegliche Aggressivität, Kraft und auch ihre Sexualität zu verstecken, möchten bloß keiner Frau wehtun. Sie selbst aber sind bereit sich emotional verletzen zu lassen - wie kleine Jungen, die auf eine Anerkennung durch ihre Mutter hoffen, wenn sie lieb sind und niemanden verletzen. Je netter sie werden, umso mehr verlieren sie sich selbst als Mann, wie der Wolf, der sich in einem Schafspelz versteckte und irgendwann vergaß, dass dies nur eine Verkleidung war. Aber auch die meisten Frauen haben auf Dauer wenig Interesse an einem "netten" Mann. Sobald eine Frau die Dominanz über "ihren" Mann hat, befindet sie sich in der Mutterrolle und betreut einen kleinen Jungen. Da sucht sie sich lieber einen "richtigen" Mann, um etwas Aufregendes zu erleben...

Frauen übernehmen immer mehr die Führung und Verantwortung in Ehen und Beziehungen während Männer zu „Problemfällen" werden, die sich nicht verändern wollen. Sie werden zu braven und lieben Jungen, die keiner Frau weh tun wollen, die bereit sind ihre eigenen Wünsche und Visionen, ihre Freiheit und Aggression aufzugeben, manchmal sogar ihre Sexualität, um eine Frau glücklich zu machen.

Auch gesellschaftlich werden Männer immer mehr zu Problemfällen, die die Führung über ihr eigenes Leben verlieren oder sie an die Partnerin delegieren. Frauenförderung, Gleichberechtigung und Schutz der Mädchen vor sexuellen Übergriffen stehen im Vordergrund. Jungen wird Aggression und Freiheitsdrang abtrainiert, damit sie sozial, demokratisch und einfühlsam werden. Die Jungen werden die besseren Mädchen - sanft und verständnisvoll bis hin zu naiver oder einfach feiger Angepasstheit an die vermeintlichen Wünsche der anderen. Und die anderen - das sind im Leben von immer mehr Jungen heute die Frauen, denen er gefallen will und deren Werte er auch als erwachsener Mann übernimmt.

Das geht so weit, dass viele Frauen sich danach sehnen einen Mann an ihrer Seite zu haben, der Integrität und Rückgrat hat und den Mut ihnen auch mal in ehrlicher und respektvoller Form Contra zu bieten. Ein Mann, den Frau auch mal anschreien kann und der nicht weinend zusammenfällt oder ängstlich wegläuft, sondern dagegen halten kann. Ein Mann, der Konflikte, Schmerzen oder Verluste riskiert, um sich selbst und seinen Visionen treu zu bleiben. Immer mehr Frauen sehnen sich nach Männern, die wissen, was sie wollen und bereit sind dafür zu kämpfen, Männer, die entschieden Ja, aber auch Nein sagen können und nicht ihre Fahne mit einem lauwarmen „Mal schauen" in den Wind hängen. Frauen vermissen einen Mann, der auch mal einen emotionalen Sturm aushält und den Kontakt zu seinem eigenen Herzen nicht verliert.

In meine therapeutischen Praxis kommen in den letzten Jahren immer mehr Männer, die sich von Frauen in ihrem Leben emotional abhängig fühlen. Hans* ist hier ein typisches Beispiel: Ein sehr attraktiver und gepflegter Mann, erfolgreicher Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens kommt zu mir in die Beratung, weil er in seiner Ehe unglücklich ist. Nach der Geburt seiner mittlerweile 3-jährigen Tochter, die er sehr liebt häufen sich die Konflikte in der Ehe mit einer intelligenten Frau, die selbst Therapeutin ist. Obwohl er sich redlich bemüht sie glücklich zu machen, sich nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag noch Zeit für die Tochter nimmt und sogar im Haushalt hilft nimmt ihre Kritik an ihm immer mehr zu. Während gleichzeitig ihr sexuelles Interesse an ihm drastisch Maße abnimmt.

Auf meine Nachfrage hin gesteht er, dass sie kaum noch Sex zusammen haben, weil sie ihn stets abweist oder „Sachzwänge" vorschiebt. Er gesteht mit schlechtem Gewissen, dass er eine Affaire angefangen hat, obwohl er seine Frau liebt und eigentlich lieber mit ihr sexuell zusammen wäre. Hans ist in einer „Frauenwelt" aufgewachsen, mit wenig männlichem Einfluss und einem Vater, den die gesamte Familie ablehnt, weil er sein Leben nicht gemeistert hat. Hans hat früh gelernt, was Frauen von ihm erwarten. Dem gerecht zu werden bemüht er sich seitdem, aber weder er noch seine Partnerin macht es glücklich. Sie wird immer mehr zur dominanten Mutter, die ihn lobt oder bestraft und er hat gelernt sich ihren Launen anzupassen. Sie bestimmt, wie die Atmosphäre zu Hause ist. Sie bestimmt, wie viel Nähe oder Distanz zwischen ihnen ist. Und sie bestimmt wann sie Sex haben, nicht er. In Auseinandersetzungen fühlt er sich meist als der Verlierer und sie belasten ihn weit mehr als seine Partnerin. Um diesem unerträglichen Gefühl der Unterlegenheit und des Selbstzweifels an sich als Mann etwas entgegenzusetzen sucht er das Weite: in der Bestätigung seines Mannseins durch eine andere Frau. Leider kommt er dadurch vom Regen in die Traufe: der kurze Kick geht nach hinten los: schlechtes Gewissen, Selbstzweifel und innere Zerissenheit holen ihn schon bald ein. Wie so oft schon im Leben sucht er sich als Mann an der falschen Stelle zu finden: bei einer Frau.

Weichspülprogramme für Männer

Gerade die Angebote auf dem esoterischen und therapeutischen Markt (ganz besonders natürlich im Tantra) sind geprägt von weiblicher Dominanz: Frauen leiten die Gruppen, es geht um die Kultivierung weiblicher Werte und Qualitäten: Einfühlungsvermögen, Langsamkeit, Weichheit, endloses Umarmen und Kuscheln, Hinspüren Loslassen. Was machen Männer in dieser Atmosphäre mit ihren Aggressionen, Kraft, Mut und Kampfeslust?

Dazu kommt, dass die meisten Männer speziell in Tantraseminaren doch sehr auf Frauen fixiert sind und ohne die nötige Führung und Unterstützung kaum die emotionale Nähe und Kontakt unter Männern finden wie sie es bei den Frauen leben.

Mein Fazit: das therapeutische Weichspüler-Programm ist für die meisten Männer Gift und bestärkt sie in ihrer Rolle als Mamasöhnchen anstatt Impulse und Initiationen ins Mannsein zu bieten. Es verstärkt die Fixierung und Idealisierung des Weiblichen wie viele Männer es ihr ganzes Leben schon gewohnt sind.



Männliche Kraftquellen

Frauen sind die Menschen, mit denen wir Männer emotionale Nähe zulassen: Mutter, Großmutter, Kindergärtnerin, Lehrerin, Partnerin, Geliebte, Freundin.... In diesem Jahrhundert erleben wir die physisch oder emotional abwesenden Väter, einen Mangel an männlichen Bezugspersonen und Vorbildern. Und während Frauen sich oft gegenseitig emotionalen Kontakt und Unterstützung geben, isolieren sich Männer in ihren Gefühlen immer mehr. Kontakte zu anderen Männern reduzieren sich auf Hobbys, Sport oder Alltagsgespräche. Dies ist meist ein Spiegel für das Verhältnis zum eigenen Vater: wirkliche emotionale Nähe, Herzlichkeit und verbindliche Freundschaft fehlt hier meistens, ganz zu schweigen von Körperkontakt. Die Erfahrung zu machen, was es heißt, sich mit der Kraft und Unterstützung des Vaters, des Großvaters und der ganzen männlichen Linie der männlichen Ahnen zu verbinden kann überwältigend sein - hier gibt es die Kraftquelle der eigenen Wurzeln zu entdecken, von der die meisten männlichen „Einzelkämpfer" unserer Kultur abgeschnitten sind.

In meinen Seminaren und den Veröffentlichungen für Männer zeigen Wege zu einer zeitgemäßen und neu verstandenen Männlichkeit auf, durch die aus großen Jungen Männer werden. Dieser Weg beginnt mit dem Verlassen der Komfortzone, dem Verlassen der weiblichen Nestwärme und führt in eine oft rauhere, aber herzliche Männerwelt.

Immer mehr Männer haben Frauen als Freundinnen und Berater für persönliche Themen und Probleme - ein grosser Irrtum. Der Weg eines Mannes führt aus dem meist überdominanten Einfluss des Weiblichen zu einem neuen Kontakt mit Männern: echte Männerfreundschaften: herzlich, schonungslos ehrlich und emotional stärkend. Denn: wie aus einem Jungen ein Mann wird kann man nur von Männern lernen, niemals, wirklich niemals von Frauen. Im ehrlichen Spiegel von anderen Männern, jenseits von Konkurrenz, oberflächlicher Ablenkung und intellektueller Besserwisserei erfährt sich ein Mann als Mann. Ein anwesender Vater, der Reibungsfläche, aber auch Wärme bietet, männliche Vorbilder und Bezugspersonen in Kindheit und Jugend, aber auch ältere Mentoren erfüllten traditionell diese Aufgaben. Aber dies ist heute leider immer seltener der Fall. Besonders emanzipierte Frauen meinen, sie können ihren Jungen alleine ohne Vater groß ziehen. Ein fataler Fehlschluss, denn: aus ihm wird ein großer Jungen, aber kein Mann.

Eine Initiation ins Mannsein fehlt vielen Männern und so laufen sie verloren als Mamasöhnchen den Frauen hinterher, um sich als Mann zu finden, bleiben ewiger Rebell gegen den Vater und das Patriachat oder ziehen sich auf eine emotionslose und arrogante Position als „intellektuelle Besserwisser" zurück.

Die folgenden Männerartikel wollen nicht Frauen die Schuld an den „verweichlichten" Männern geben, sondern wollen Sie als Mann aufrütteln Ihre männliche Identität zu entdecken, ihr Selbstbewusstsein und emotionale Autonomie stärken, um Verantwortung für Ihr Leben als Mann zu übernehmen. Erst ein Mann, der seine männlichen Qualitäten wie Mut, Ehrlichkeit und Selbstdisziplin entwickelt hat, ein positives Verhältnis zu seinem Aggressionspotential entwickelt und Führung über sein Leben hat kann auch in den Genuss seiner weibliche Anteile kommen.

Dasselbe gilt in umgekehrter Weise auch für die Frauen - aber dies ist hier nicht das Thema, denn diese Artikel beschreiben die männliche Sichtweise der Dinge.

Für Frauen empfehle ich Leilas Frauen-Portal:
http://www.weiblichkeit-leben.de[/img]

http://www.tantra.de/662/maenner-verweichlichen/



Diese Frau hat in wenigen kurz gefassten Worten das Leid des heutigen Mannseins erklärt. Und zugleich auch welche Wege es gibt es lösen zu können. Es geht eben halt nicht ohne das Weibliche. Die aber genauso heutzutage in einer Rolle ist die es schwer macht, das zu tun was hier beschrieben wird dem Mann zu sein. Der Mann ist eigentlich immer der Frau vollends zugetan ... Auch im alten Patriarchat war es so. Und die Frau hat es auch benutzt. Deshalb, weil sie keine andere Wahl hatte als von hintenherum die männliche Weltgeschichte zu schreiben.

#8 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 18.04.2016 14:28

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Ganz frisch wieder im Forum (Danke lieber Hirtenjunge ) ist es mir ein Bedürfnis etwas zu dem Artikel zu schreiben.

Er trifft mein Empfinden aber auch sowas von...
Genau so erlebe ich es im Bereich Männer-Frauen vielfach auch.
Sogar Dieter Nuhr bei dem ich letzte Woche war, hat das Thema ziemlich genauso aufgegriffen.

Es stimmt natürlich, dass man Ähnliches für die weibliche Seite schreiben kann.
Ich könnte mir vorstellen, dass das Pendel erstmal in beide Seiten ausschlägt bevor es in der Mitte an kommt.
Wobei wir ja vor dem Patriachat schon ein Matriachat hatten...

Dann sehe ich die neue Gender-Bewegung die unsere Kinder schon im zarten Kindergartenalter früh - sexualisiert
und ihnen ein für mich erschreckendes Bild von Sexualität vermitteln will.

Bleibt bei all dem nur zu hoffen, dass jeder bereit ist bei sich zu schauen (noch viel wichtiger zu fühlen) und
vertrauensvoll seinen wirklich eigenen Weg findet und geht.

Danke Jim

#9 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 04.05.2016 03:14

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Ich möchte mich zwar nicht gern selbst "auf-rühren", aber durch einen gewissen Anlass kam ich noch einmal dazu, zu diesem Thema dieses hier erneut zu verlinken:

Kosmisches Drama

#10 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 10.05.2016 15:39

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lieber mann,

verzeih, dass ich dich beschuldige, wenn du nicht dem entsprichst was ich mir wünsche. lieber mann, verzeih dass ich dich manipuliere um mir deiner liebe sicher zu sein.

verzeih mir lieber mann, dass ich mit unfairen waffen kämpfe um meine bedürfnisse zu befriedigen und dir dabei das gefühl gebe du bist nie gut genug. verzeih mir, dass ich aus meinem schmerz heraus nicht erkannt habe was es bedeutet wahrhaftig zu lieben.

verzeih mir, dass ich in in zeiten in denen du glücklich warst nicht damit klar gekommen bin in meinem eigenen unglück allein zu sein. verzeih mir, dass ich dich versucht habe mit meinen tränen zu erpressen und dich durch schuld und mitleid enger an mich zu binden.

verzeih mir lieber mann, dass ich mir wünschte du würdest mich retten. verzeih mir dass ich blind war und manchmal noch bin und hilflos in momenten der selbstzweifel.

verzeih mir mann, das ich dich benutzt habe um mich selber lebendiger zu fühlen. verzeih mir, dass ich dich kleiner gemacht und gedemütigt habe, weil ich mit aller gewalt wollte, dass du mich in meiner wahren grösse erkennst.

verzeih mir mann, dass ich es dir nicht möglich gemacht habe bei mir zu bleiben und dir im selben atemzug treu zu sein. verzeih mir, dass ich den ganzen schmerz meiner vergangenheit übergestülpt habe und dir die verantwortung geben wollte dass du mich heilst.

verzeih mir - geliebter mann - dass ich es uns oft so schwer gemacht habe in der liebe zu sein.

es tut mir leid.
ich liebe dich.

ich liebe mich.
ich verzeih mir.
es tut mir leid.

denn nun weiss ich, dass du nicht hier bist um mich ganz zu machen, doch dass ich die kostbarkeit schätze, dass es möglich ist zusammen zu sein ohne sich gegenseitig zu zerstören. denn nun weiss ich, dass ich die löcher in mir selber füllen muss und darf und kann und will, und du tortzdem bleiben darfst, wenn du das möchtest. und ich trotzdem bleiben darf, wenn ich das möchte.

nun weiss ich, dass liebe ist. in mir.

ich liebe dich
ich liebe mich.

danke deine
verena


das und noch viel mehr:
http://www.mokshadeviyoga.com/my-blog/

die sanfte Tigerin

#11 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 14.05.2016 12:34

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Ich danke Dir für das Einbringen dieser Worte, liebe Sanfte Tigerin. Damit wird ein sehr tief liegendes Thema in mir in Berührung gebracht. Ist meine Identifikation mit dem Hirten-"JUNGEn" (in mir) etwa nur eine Verweigerung, "zum Manne" zu werden, welcher dereinst von der "abgetrennten-femininen" Seite ("Abgetrenntheit" von der UR-Verbindung mit der QUELLE und damit von Seinem SELBST) tiefe Verletzungen erfahren hat, wohlmöglich sogar "Mißbrauch" und "Demütigung" aus grauer Vorzeit des "Matriarchats" ...?!

Aus einem inneren Wissen und Gespür heraus habe ich nie wirklich einen Versuch unternommen, in diesem Leben eine Partnerschaft einzugehen. Vielleicht ist es gerade die partnerschaftliche "Bindungslosigkeit" (zu unterscheiden von zwischenmenschlicher "Unverbindlichkeit", welche eher eine soziale und empathische "Behinderung" als Ursache hat), die es mir möglich macht, auf energetischer Ebene dieser Verletzungen bewusst zu werden, sie hervorzuholen, anzuschauen, anzunehmen, durchzuatmen und zu HEILen.

Die Erfahrung von DANKbarkeit und MAGIE, welche sich aus diesen Heilungs-Prozessen gebären, schenkt der ESSENZ (in UNS und als das ALL) eine BERÜHRUNG, welche großartiger, SUBSTANZieller, WESENtlicher und nachhaltiger ist als das Durchleben eines Zustandes, der niemals in seiner "Ganz"heit "ge- und unter-brochen" bzw. "verletzt" worden ist.


Der sich der GNADE der (Wieder-)Ganz-HEIL-Werdung HINGEBENDE Hirtenjunge



#12 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 15.05.2016 18:00

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Lieber Hirtenjunge,

erstmal möchte ich dir für deine Offenheit danken.
Es freut mich, dass der Text dir Gelegenheit zur Reflektion gibt und du deiner Heilung etwas mehr auf die Spur kommst.

Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob wahre Heilung gänzlich ohne die Erfahrung einer Partnerschaft stattfinden kann?
Aber andererseits ist immer alles genau richtig so wie es ist und in Zeiten wie dieser, wo unsere Multidimensionalität uns immer bewusster wird, vielleicht doch nicht mehr von Nöten weil die große Wiedervereinigung stattfindet, die Re-Connection.

Jedenfalls finde ich, dass wenn du dich doch einmal für eine Partnerschaft öffnen tätest, dann würde dein potentieller PartnerIn einen sehr weisen und liebevollen Partner bekommen und könnte sich glücklich schätzen.
Auf jeden Fall hast du in diesem Bereich keine Dramen und Baustellen erlebt was dich grundsätzlich auch mit unschuldiger, unbeschriebener Offenheit in eine Beziehung gehen lassen würde. Ist doch auch ein schöner Gedanke

Heilig-geistliche und herzliche Pfingstgrüße
die sanfte Tigerin

#13 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 20.06.2016 13:02

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Tief beeindruckt bin ich von einem Text von Walter Probst, der gut zum Thema passt, aber aus "schamanischer Sicht" verfasst wurde.

Ich bin auf ihn erst heute gestoßen - und bin verblüfft, dass ich erst unlängst eigene Innere Erfahrungen machte, welche mit seiner Botschaft resonieren.

Ich hatte mich bewusst die letzten Wochen etwas zurückgezogen und versuchte mich von dem Verstandesbedürfnis, mich mit Neu-Informationen zu versorgen, abzunabeln. Die Grundthemen sind integriert, und die verschiedenen Variationen des "Darüber-Worte-Machens" "beschäftigen" nur meinen Verstand und verhindern damit gleichzeitig "Bewegung von Energie".

Solange der Verstand in Aktion ist, wird "Energie-Bewegung" blockiert. Irgendwann ist der Punkt erreicht, dass auch der Anspruch des Verstandes auf "Wissen-über-und-von ..." losgelassen werden muss, möchte man nicht in der "Schlaufe" verbleiben ... Ausgerechnet der Wissenstrieb und das Wissen, das mich bis zur Felsenklippe der Überschau geführt haben, müssen dann "übergeben" werden im "SPRUNG" des sich "Fallen-lassens" in das UR-VERTRAUEN ... (was für den Verstand wie ein freier Fall in einen Abgrund erscheint ...).

Energie wird "bewegt", indem die HEILe, HEILIGe und HEILENDE Energie aus dem REINen QUANTENFELD des Ur-Schöpfer-Bewusstsein in den Erden-Raum "eingebracht" wird.

Das geschieht nicht durch Aktionen des Verstandes, sondern durch den WILLEntlichen "Akt" der Auf-Gabe, HINGABE. Dabei stellte ich mir in der Tat vor, dass ich mich in einen "innerlichen" Mutter-SCHOß hineinfallen ließ, "all-umborgen" und "ur-geborgen" ...

Und nun lese ich diese Worte von Walter Probst. Es ist der Hammer. Nein, es ist "die Blume des Lebens, aus der ich mich als Mann selber neu gebären werde" ...




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Der Mann & die Blume des Lebens

Sich selber gebären…


Ein Schamanises Essay von Changes the World.


Geliebter Bruder,

ich schreibe diese Zeilen als Ergänzung zum Beitrag: Die wahrhaftige Blume des Lebens. Hier habe ich das weibliche Mysterium der Schöpferenergie der Frau abgehandelt, was der schwarzen Fläche des Yin gleich kommt. Die gelbe Seite, das Yang, die Energie des Mannes, möchte ich mit den folgenden Worten ergründen. Das Yin & Yang besagt, das sich beide, das Männliche wie das Weibliche aus sich selber heraus gebären… was wiederum darauf schliessen lässt, dass alles in allem enthalten ist. Der Gelbe Kreis im Schwarzen und der Schwarze Kreis im Gelben stehen symbolisch dafür.



Dich als Mann zu erkennen, bedeute, Dich selber zu gebären… aus Deiner eigenen inneren Frau heraus. Die Landkarte dazu findest Du weiter unten. Dies ermöglicht Dir, ein umcodieren Deiner vorgeburtlichen Seelenverträge, durch Deine Verfügungen Deiner Vision, Dich mit Deiner inneren Frau zu verbinden, mit ihr Liebe zu machen, um Dich selber zu Zeugen.

Schamanische Visualisierungen dieser Art sind Reisen in die feinstoffliche Schöpferebene des Geistes, wodurch die Aussaat der gewünschten Energien grundlegende Veränderungen schaffen..

Jetzt wird es möglich, das Spirit Ei Deiner magischen, inneren Frau zu empfangen, in das Du Deinen männlichen, imaginären Samen einfliessen lässt.

Jetzt bist Du schwanger mit Dir selber. Deine neue Vision findet jetzt Eingang in Dein Embryonales Wesen, das Du durchlebst. Alle Deine Vorlieben, Deine Gaben und Deine Medizin Deiner Originalität kannst Du jetzt in Dir als neues Betriebssystem installieren oder programmieren. So fühlst Du Dich guter Hoffnung bis zum Moment Deiner Geburt, denn Du hast Dich auf diese neue Welt vorbereitet…und Deine innere Gewissheit sagt Dir, das die Freude Deines Erscheinens in dieser Welt eine völlig neu Ausrichtung erhält, als das was Du bis anhin gekannt hast. Du wirst bei Deiner Geburt mit jubelnden Freuden und bedingungsloser Liebe empfangen und begrüsst und alle sehen, welches Stück „Himmel“ Du mit auf die Erde gebracht hast, was Dich einzigartig macht.

Als Mann bist Du der Navigator, der Steuermann oder der, der die Welle des Chaos reitet um neue unbekannte Räume zu erschliessen. Die Imagination ist Dein kraftvollstes Werkzeug, was bedeute, ich bin der Zauberer. Durch sie findet Deine Geburt statt, die Dir ein völlig neues Energiemuster erschliess, sodass Deine DNS nicht mehr dieselbe sein wird. Mittlerweile bestätigt die Wissenschaft (die, die das Wissen erschaffen müssen, da es anscheinen noch keines gibt) das der Geist die Fähigkeit eines Schöpfergottes hat.

Wir sind Ermächtigt, die DNS umzuschreiben… Deine Gedanken haben die Macht dazu… Dein Hohes Selbst kennt den Weg dahin, doch Du hast Deine Karte zu deiner Navigation verloren. Gleich einer Schatzkarte ist sie Dir schon lange abhanden gekommen, um Dir den Weg zu zeigen, wie Du in Deine Kraft als Mann findest… und das auf einer weiblichen Planetin. Die alten Schamnischen Grossväter und Grossmütter haben für mich und Dich die Schatzkarte aufbewahrt, um sie im richtigen Zeitfenster wieder an Dich weiterzureichen. So sei es!

Hier ist Sie: Die 5 Schilde. In ihnen ist die 20er Zählweise des Sternenmädchenkreises (SMC) Deiner Energiematrix angelegt. Sie ist Teil der Blaupause an die wir uns anzugleichen haben, bis die männliche, linke Gehirnhälfte, mit der weiblichen rechten Gehirnhälfte ausgeglichen sind. In allen diesen 5 Energieschilden muss das Yin und Yang in Balance gebracht werden, damit wir der Mutter-Blaupause entsprechen. Die 5 Schilde sind Träger der Energien für unsre planetare Reise, einem kosmischen Bauplan gleich, der vollendet werden will. Durch die Aufarbeitung der Schilde, (z.B. Schwitzhütten) erschafft der Mensch durch viel Kleinarbeit die Verbindung zu ALLEM WAS IST, sodass er erkennt: Ich bin planetares Bewusstsein.

Ja, dieses Wissen muss gelebt werden, ansonsten es kein Wissen ist. Da wir bis anhin uns nur, dem Glauben an.. gewidmet haben, ist das gelebte Wissen verkümmert und somit die Macht des Mannes. Die schamanische Haltung basiert auf Souveränität… auf Exhibitionismus, Voyeurismus und Spontanität. Als Kinder haben wir dies erfahren und teils leben können… Alles andere ist Wiederholungschlaufe des bereits Gelebten. Erneuerung findet jeden Moment statt und ermöglicht somit, jeden Moment die Richtung zu ändern. So ist es an der Zeit, dem höheren Selbst die Navigation für das Leben zu übergeben.

Anerkenne, dass alle Erfahrungen mit Frauen in Deinem Leben, die Gesamtcodierung Deiner inneren, magischen Frau beinhaltet. Die erste Frau, der du begegnet bist, war Deine physische Mutter. Ihre Energien trägst Du so lange in Dir, bis Du Deine energetische Nabelschnur zwischen euch beiden geschnitten und aufgelöst hast. Diese Prägung Deiner Mutter, die es aufzulösen gilt, entspricht Deinen karmischen Verträgen, die Du aber bereits zu einem Grossteil erledigt hast. Deine physische Mutter hat Dir bis anhin als Frauenprägung gedient, gebündelt mit all Deinen Frauenerfahrungen aus all Deinen Verkörperungen die Du als Mann je gewählt hast. Initiationen sind dazu da, die Kinder in ihre Unabhängigkeit und Freiheit zu indizieren.

So dürfen solche Zeremonien wieder neu belebt und geschaffen werden, damit die Kinder dieser Erde, auch dann, wenn sie Erwachsen sind, immer noch Kinder bleiben.

Durch das visualisieren Deiner Geburt und Zeugung, wird in Dir die Blume des Lebens geboren. Dein weiblicher Aspekt, ist jetzt energetisch gleichwertig wie Dein Männlicher. Der lebendige Raum der Geborgenheit ist Teil Deines Weiblichen Schosses, den Du als Mann Dir wieder zurückeroberst. Dies ist gleichbedeutend, sich wieder mit der Erdmutter zu verbinden, die die Mutter aller ist. Sie trägt viele Namen als die eine Mutter. Hier ist die direkte Verbindung zur ursprünglichen Mutterquelle, der Göttin. Verbinde und verbünde Dich mit ihr, sie freut sich auf Deine Erscheinen… ja, scheinen, wie die Sonne…

Unsere Möglichkeiten als Männer waren in den alten Zeit sehr eingeschränkt. Wir hatten die Wahl in den kalten und unnahbaren Mann als Patriarch zu inkarnieren oder wir kamen als der weibliche Mann, der kein Mann aber auch keine Frau mehr ist, daher… also ein Nichtmann.

So habe ich mich auch hochgearbeitet, als Verhungerter, verlassener Einzelkämpfer, immer auf der Suche im Aussen etwas Nahrung zu finden. Suchen gleich Sucht – Erinnerung gleich Finden!

Reisse Dein Steuer um 180 Grad herum; erkenne, ausser dem Spiegel,

WIRD NIE ETWAS VON AUSSEN KOMMEN – DAS LEBEN FINDET INNEN STATT.

Anerkenne Deine Ängste in Deinem Innern und mache sie zu Deinen Verbündeten. Gehe durch sie hindurch und finde heraus, dass sich dahinter NICHTS befindet. Erlaube ihnen nicht mehr, Dein Leben zu bestimmen. So auch der Angst, die Weiblichkeit als Teil Deines Wesens anzuerkennen, wertzuschätzen und für Dich zu zelebrieren. Ja, findet Deine innere Frau keine Würdigung und Dankbarkeit in Dir, wie willst Du dann Frauen in Dein Leben ziehen? Wie Innen so Aussen lautet das Resonanzgesetz.

JEDE FRAU IST EIN ASPEKT DEINER INNERN FRAU

Diese Erkenntnis ist knallhartes Aufwachen. DU als Mann entscheidest alleine, Dich der Frau anzuschliessen, die Dir immer einen Schritt voraus ist. Denn auf einem weiblichen Planeten sind es die weiblichen Gesetze, die bestimmen. Auch beim Liebesspiel ist die Frau um ein Chakra dem Mann voraus, denn sie bestimmt und leitet die Energie des Mannes nach oben. Sie wünscht sich sehnlichst das Licht, die männliche Vision des Lichtessamens, damit sie mit ihm schwanger gehen kann. Das Ei verlangt nach dem Samen…gleichermassen wie der Samen nach dem Ei verlangt.

Ist dein Verlangen nach Frauen ungestillt, richte die Energie nach innen um Deinen Klangkörper als Mann und als Frau zu bespielen. Schick dieses Verlangen nicht nach aussen zu den Frauen, sondern nutze es für Dich und werde selber zur Blume, so wird die Frau zur Biene, die sich magisch natürliche angezogen fühlt.



Die Calla, trägt den Stängel, das männliche Gegenstück, bereits in sich. Diese Blume veranschaulicht symbolische die Prägung für Deine männlich – weibliche balancierte Energie. So kann jeder Mann einen weiblichen Raum in sich erschaffen, der Geborgenheit, Vertrauen und Sicherheit gewährleistet. Ein Raum, wo sich die Frauen angezogen und geborgen fühlen. Sie wollen Leben, Glücklich – und Fröhlich sein ohne auf ihre Sicherheit und Schutz schauen zu müssen. Das ist das Geschenk, das wir Männern den Frauen machen müssen. Warum müssen? Weil glückliche, zufriedene und liebende Frauen die gesamte Energie der Planetin erhöht. Glückliche Frauen gleich glückliche Männer, nicht umgekehrt.

Das ist die Essenz der inneren Wiedervereinigung, die sich im Aussen sicht- und fühlbar macht.

Warum wurden diese Schritte der Erkenntnis nicht schon lange gemacht? Leider haben wir vergessen, noch die Seele hungert… so es ist der verhungerte Mann und auch die verhungerte Frau, die den Fokus auf Verlust und Schuld ausgerichtet haben, auf das ungenügend und nicht genährt sein. Wie in allen Fragen des Lebens, gibt das Schamnische Wissen hier den Schlüssel zur süssen Medizin der Heilung: Das Medizinrad des sexuellen und spirituellen Hungers als Karte zum Navigieren.

Jetzt kann verstanden werden, warum wir alle verhungert sind, nicht nur auf geistig spiritueller Ebene, auch physisch, emotional und mental. Bis anhin dienen wir einem System das nicht das unsere ist. Doch jetzt kann ich alles umschreiben und neu visualisieren, was mein Leben beinhalten soll. Das alte, das mich hindert, schreibe ich auf einen Zettel und übergebe ihn dem Feuer der Transformation. Doch das wichtigste:

ERKENNE DEINEN WAREN SEELENHUNGER AN!

Diesen nicht zu kennen hat Dich genau hier, in diese Sytuation gebracht, in der Du Dich jetzt befindest. Ihn, den Hunger zu ehren, zu respektier und und würdigen, gibt Dir eine neue Identifikation mit Deiner Seele. Die Nahrung für sie, erschafft eine Brücke, die Dich zurück nährt… den die wahrhaftige Nahrung kann nur von innen kommen.

Ab dem Moment, wo Du Dich in Deinem heiligen Raum oder Tempel genährt fühlst, stellen sich nach und nach auch alle Projektionen ein, die normalerweise Hungersignale aussendeten. Jetzt sendest Du Genährt Sein aus. Etwas was alle lieben und die Welt heilt. So erwacht Deine Medizin in Verbindung zu den drei magischen Gaben, die Du mit in dieses Leben gebracht hast. Erinnere Dich… was ist das, was Dir am MEISTEN FREUDE MACHT… Deine Talente… Deine Einmaligkeit… Deine künstlerische Originalität… Deine wahrhaftige Macht?

Folgendes besagt der Schamanismus. Um Veränderungen im Leben vorzunehmen, auf denen ich sitze, muss ich auf den gegenüberliegenden Arbeitsplatz im Medizinrad gehen, um dort zu arbeiten! Mit anderen Worten, der Mann mit Sitzplatz im Osten, arbeitet auf dem Platz der Frau im Westen und die Frau mit Sitzplatz im Westen, arbeiten auf dem Platz des Mannes im Osten. Wir sind hier zusammen gekommen um voneinander zu lernen. Das ist der Weg. So habe gewisse Männer ein sehr tieferes Einfühlungsvermögen bezüglich Frauen, betreffend ihren Verletzungen und umgekehrt sieht eine Frau die tiefen seelischen Zusammenhänge eines Mannes. Das ist die Medizin, die wir für einander haben, sie zu Teilen, als Medizinmänner und Medizinfrauen, als Energieanhebung für die neue Erde und ihre Kinder.

Tieger sagt mach den Mund auf

Als Männer haben wir im Dienste der Heere gedient, Heere, die heute noch marschieren… Das war kein Dienst, sonder Pflichten. Der wahre Dienst ist das, was wir wieder zu lernen haben, mit der Grundlage der allumfassenden und bedingungslosen Liebe. Es ist Zeit, den Mund aufzumachen und Deine Pflichten abzulegen, die auf Schulden und Angst basieren. Trete in den souveränen Dienst Deiner Seele, des Schöpfers und Deines Hohen Selbst. Als Mann repräsentierst Du die kollektive männliche Energie des Erdvaters, COATEL 14, der Vater aller Tier und ihrer süssen Medizin. Er ist Dein innerer Weg Begleiter, als Regenbogen Krieger, Schönheit- und Harmoniebringer. Bei uns eher bekannt als der Heiliger Geist. Die QUETZAL 13, die Erdmutter ist die Mutter aller Pflanzen, die, die das Leben, das Blut nährt. Ihre Repräsentantin ist jede Frau. Erkenne in ihr die Schönheit, die betörend sein kann, fühle sie in Dir nicht draussen. Du bist der Nabel der Welt das Zentrum der Galaxie und die Mitte allen Lebens,

DENN ALLES IST IN DIR ALS GESCHENK ANGELEGT… SEIT DEM BEGINN DIESES SPIELES…

WIR SIND HIER HER GEKOMMEN UM UNS DARAN ZU ERINNERN…

Die Liebe vermag alles zu Heilen und kennt keine Hindernisse. Dieser Liebesfluss strömt durch Dich, als Boten des neuen Morgens, der angebrochen ist. Wir haben uns lange auf diesen letzten Zeitpunkt der Evolution vorbereitet, mit Vereinbarungen, die wir getroffen haben. Uns mit aller Kraft der Heilung der Planetin und ihren Kindern zu verschreiben und nicht zu ruhen, bis die letzten Schlachten von der Macht meiner und Deiner Liebe absorbiert wurden. Klingt philosophisch, doch bitte erinnere Dich, was die ursprüngliche Absicht Deiner Seele ist und bedenke, wir arbeiten nicht nur aus dieser Ebene heraus, sondern als Krieger des Lichts sind wir mit unseren höheren Komponenten unseres Wesen wirkungsvoll in Verbindung. Bitte sei Dir das bewusst…

Wir sind Viele, doch muss anscheinend noch mehr passiere, damit das Erwachen süsse Früchte trägt. Noch sind wir alleine unterwegs, bis die Not wendigen Hausaufgaben gemacht sind. Das Leben mit Gebrauchsanweisung zu navigieren ist unumgänglich, dann, wenn der Glaube dem Wissen weichen muss. Dein Körper als Mann ist ein Wissender, den Du von der Erdmutter als kostbares, planetares Geschenk erhalten hast. Dein Geschenk an Dich, ist Deine Achtsamkeit dem Leben gegenüber. Dieses Wort deutet auf den schamanischen Ursprung hin, wo alle acht Richtungen des Medizinrades gleichzeitig in Betrachtung gezogen werden. So ist es nicht die einfältige, sondern die achtfältige Betrachtung, was die Aufmerksamkeit als Achtsamkeit differenziert. Das Schamanische Wissen, das Du auf meinem Blog Changes the World findest, ist auf dieser Betrachtung aufgebaut und hilft Dir, diese wertvolle und entscheidende Achtsamkeit zu lernen. Nochmals: sie ist Dein Geschenk an Dich!

Die unvermeidlichen epochalen Entladungen finden in mir, in Dir und in allem was ist statt. Ein altes Zeitalter wird jetzt abgeräumt und das Neue, mit der neuen Mutter Erde, kommt zum Vorschein. Dafür haben wir uns zur Verfügung gestellt, durch unsere Arbeit diese Entladungen abzumildern, da wir die grossen, zyklischen Zusammenhänge verstehen. Wir sind die Träger des Lichtes zur Anhebung der Frequenz. Wir sind das Klima, das es neu zu bestimmen gilt, damit die Sicherheit für den weiblichen Schoss gewährleistet ist. Das ist unsere Hüterschaft der alten Tage wie jetzt, am des neuen Morgen. Die Aufmerksamkeit gilt dem Licht und der Liebe, dem Schatten gebührt ein entschiedenes NEIN. Doch bedarf er der Transformation, so auch das Ego und die Persona, damit 3D und 4D im entscheidenden Moment verlassen und abgesprengt werden können.

Als Grossvater danke ich Dir für Dein Vertrauen in Dich selber, mit der Bitte: stell die Fragen an das Leben nach innen. Von da wirst Du Antwort und Führung bekommen. Jegliches nach aussen fragen wird Deiner Antwort nicht gerecht. Es entmündigt Dich. Alles Wissen ist in Dir enthalten, doch um da rein zu kommen, bedarf es ein neues Aufsetzen der Treiber und der Programme, die Dein altes Betriebssystem völlig vermüllt haben. So wünsche ich Dir einen erfolgreichen Neustart, mit dem bespielen Deiner Festplatte, Deinem Körper, damit sich für Dich magische, wundersame Veränderungen und Erkenntnisse manifestieren, in Deinem Quanten Energiefeld, das Dich umgibt. – Vertraue.

Möge der Segen und die Macht der erwachten Männer und Frauen die GRAUEN, DUNKLEN BRÜDER und SCHWESTER zum Abzug zwingen. Gleichsam lösen sich alle Zwingen, die die Männer und Frauen in der Sklaverei und in der Knechtschaft gehalten haben, auf! Das ist eine Verfügung aus meinem Herzen… und SO IST ES. Wir lösen die Versprechungen ein, die wir seit langem in uns tragen, ALS DIE, DIE WIR SIND und schon immer waren.

Ich danke Dir herzlich für Deine geschätzte Aufmerksamkeit und grüsse Dich auf Deinem gesegneten Weg ins Licht und zur Blume des Lebens. Ich danke Dir für das Weiterreich und das Teilen Deiner Erkenntnisse.

Namastè

Quelle: https://probstart.wordpress.com/about/se...ume-des-lebens/

#14 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Astrid 01.07.2016 16:35

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passend zum Thema


Wenn Du die Welt verändern willst… liebe EINE Frau – liebe sie wirklich!

Finde die Eine, die Deine Seele berührt, die, die keinen Sinn macht.
Wirf Deine Check-Liste weg, lege Dein Ohr auf ihr Herz und höre…
Höre die Namen, die Gebete, die Lieder eines jeden lebenden Wesens –
der Geflügelten, der mit Pelz bewachsenen und der mit Schuppen bedeckten;
jedes Wesens, das unter der Erde lebt und jedes Wesens im Wasser,
jedes grüne und blühende, jedes noch nicht Geborene und jedes Sterbende…

Lass Dich von ihren wehmütigen Lobgesängen zurückführen zu der EINEN, die ihnen Leben gab.
Wenn Du Deinen eigenen Namen noch nicht gehört hast, hast Du noch nicht lange genug gelauscht.
Wenn Deine Augen noch nicht mit Tränen gefüllt sind, wenn Du Dich ihr noch nicht zu Füßen geworfen hast,
dann kennst Du die Trauer nicht, sie fast verloren zu haben.

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau.
Liebe EINE Frau über Dich selbst hinaus, jenseits von Begehren und Vernunft,
jenseits Deiner männlichen Präferenz für Jugend, Schönheit und Abwechslung und all Deiner oberflächlichen Konzepte von Freiheit.
Wir haben uns selbst so viele Wahlmöglichkeiten gegeben und dabei vergessen, dass die wahrhaftige Befreiung entsteht,indem wir in der Mitte unseres Seelenfeuers stehen und durch die Widerstände gegen die Liebe brennen.
Es gibt nur EINE Göttin.
Schaue in ihre Augen und sehe – sehe wirklich – ob sie diejenige ist, die Dir den Kopf verdreht.
Wenn nicht, geh weiter. Sofort. Verschwende nicht die Zeit mit „Probieren“.
Wisse, dass Deine Entscheidung nichts mit ihr zu tun hat denn letztendlich liegt es nicht daran,
mit wem, sondern wann wir bereit sind, uns zu ergeben.

Wenn Du die Welt verändern willst… liebe EINE Frau.
Liebe sie für’s Leben – jenseits Deiner Angst vor dem Tod jenseits Deiner Angst, manipuliert zu werden von der Mutter in Deinem Kopf.
Sag ihr nicht, dass Du bereit bist, für sie zu sterben.
Sag ihr, dass Du bereit bist, mit ihr zu leben, Bäume mit ihr zu pflanzen und diese wachsen zu sehen.
Sei ihr Held, indem Du ihr sagst, wie wunderschön sie ist, in ihrer verletzlichen Erhabenheit,
indem Du ihr jeden Tag durch Deine Bewunderung und Hingabe hilfst, sich daran zu erinnern, dass SIE die Göttin ist

Wenn Du die Welt verändern willst… liebe EINE Frau
Mit all ihren Gesichtern, durch alle Jahreszeiten und sie wird Deine Schizophrenie heilen,
Deine zerrissenenen Gedanken und Deine Halbherzigkeit die Deine Seele und Deinen Körper getrennt halten –
die Dich allein sein und immer ausserhalb von Dir nach jemandem suchen lassen der Dein Leben lebenswert macht.
Es wird immer eine andere Frau geben.
Schon bald wird die Neue Strahlende zu der Alten Langweiligen werden und Du wirst wieder rastlos werden,
mit Frauen handeln wie mit Autos, die Göttin verkaufen für das neuste Objekt Deiner Begierden.
Der Mann braucht nicht noch mehr Wahlmöglichkeiten was er braucht ist die Frau, den Weg des Weiblichen, den Weg der Geduld und des Mitgefühls,nicht-suchend, nicht-tuend, an einem Ort atmend und sich sinken lassend in tiefverschlungene Wurzeln, die stark genug sind um die Erde zusammenzuhalten, während sie sich den Zement und den Stahl von der Haut schüttelt.

Wenn Du die Welt verändern willst… liebe EINE Frau – nur EINE Frau
Liebe und beschütze sie, als wäre sie das letzte heilige Gefäss.
Liebe sie durch ihre Angst vor dem Verlassenwerden hindurch.
Nein, es ist nicht ihre Wunde alleine, die geheilt werden will. Nein, sie ist nicht schwach in ihrer Verbundenheit.
Wenn Du die Welt ändern willst… liebe EINE Frau den ganzen Weg hindurch solange, bis sie dir glaubt, bis ihre Instinkte, ihre Visionen, ihre Stimme, ihre Kunst, ihre Leidenschaft, ihre Wildheit zu ihr zurückgekommen sind – bis sie eine Kraft von Liebe ist, die mächtiger ist als die politischen Dämonen der Medien, die versuchen, sie zu entwerten und zu zerstören.
Wenn Du die Welt ändern willst, lege Deine Gründe nieder, Deine Gewehre und Protestschilder, lege Deinen inneren Krieg nieder, Deinen berechtigten Ärger und liebe EINE Frau… jenseits all Deines Strebens nach Großartigkeit.
Jenseits Deiner beharrlichen Suche nach Erleuchtung.
Der Heilige Gral steht vor Dir, wenn du sie nur in Deine Arme nehmen und aufhören würdest,
jenseits dieser Intimität nach etwas zu suchen!
Was wäre, wenn Frieden nur erinnert werden könnte durch das Herz einer Frau?
Was wäre, wenn die Liebe EINES Mannes für EINE Frau, der Weg des Weiblichen, der Schlüssel wäre,
um IHR Herz zu öffnen?

Wenn Du die Welt verändern willst… LIEBE EINE FRAU
bis zu den Tiefen Deiner Schatten, bis zu den höchsten Weiten Deines Wesens, zurück zu dem Garten, wo ihr euch zuerst getroffen habt, zum Tor des Regenbogenreiches, durch das ihr hindurch geht als Licht, als Einheit, zu dem Punkt an dem es keine Umkehr mehr gibt, zum Ende und dem Beginn einer neuen Erde.”

http://universityofhappiness.de/wenn-du-...iebe-eine-frau/

#15 RE: Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel von Hirtenjunge 08.07.2016 12:03

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Und passend dazu, liebe sanfte Tigerin:

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann

Die Heilung des Männlichen - Der Krieger im Wandel



http://callumjames.blogspot.de/2010_08_01_archive.html

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