#1 SELBST-Zeugnisse im Versuch der Wortfindung von Hirtenjunge 09.05.2014 00:48

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Die Kunst des Albernseins – eine Einladung des Universums

Eine Selbstbetrachtung von Tanja Richter

http://www.blog.seelen-t-raum.de/die-kun...des-universums/


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Sind wir wirklich frei?

Gedanken dazu von Angela bei Steven Black

https://stevenblack.wordpress.com/2014/1...-wirklich-frei/




In Korrelation dazu eine Betrachtung von Tanja Richter: Lebensaufgabe oder Freiheit?

http://www.blog.seelen-t-raum.de/lebensa...-oder-freiheit/

#2 RE: SELBST-Zeugnisse im Versuch der Wortfindung von Hirtenjunge 12.06.2014 11:28

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Uli, ein Leser des "Spiral Spirit"-Blogs zur Fragestellung der Beziehung von "Anstrengungsbereitschaft des Individuums" zum Phänomen der "kritischen Masse" als auslösender Faktor für den paradigmatischen "Bewusstseins-Sprung" ...

Bitte auch im Kontext lesen zum Beitrag von Kurt Meyer und den anderen Kommentatoren ...



Zitat
“Das mit der kritischen Masse bezweifle ich und kritisiere das als Vermutung.”

So spricht ein wacher Geist, ein selbstkontollierter zielstrebiger Gedankengang. Diese Kritik ist es, dieses Selbstvertrauen in die eigene Wahrnehmung, die zum “Be-greifen” führt. Den Gedanken begleiten, prüfen, einordnen, vollenden.

Wenn die selbstperpetuierenden Imformationscluster, quantendigital aufgetaktet auf eine analoge Welle, neben dem Erzeugen von Materie und Zeit, den Ereignishorizont im Denken brechen, somit eine unbekannte Dimension offenbaren und zugänglich machen, ist es erfüllt. (Kann das jemand begreifen?)

Dazu bedarf es keiner kritischen Masse, vielmehr bedarf es des “kritischen Geistes”, des Forschenden, des Weitsichtigen, der es gelernt hat “zurückzutreten”, die Dinge aus einer Distanz zu bertrachten, die über das Bekannte hinausgeht und die er fakultätsübergreifend zu beleuchten weiß.

Qualität, nicht Quantität. Zum Teufel mit dem Rest. Seit wann wird Faulheit belohnt? – Denkfaulheit … von mir aus auch Dummheit, was im Ergebnis auf das selbe herauskommt. Das hört sich jetzt deprimierend an, aber so ein “Aufstieg” ist ein evolutionärer Prozess. So was dauert. Die Natur verschenkt nichts. Man kann dem Vieh den Kübel hinstellen, saufen muss es selbst.

Durch Wissbegierigkeit, Aufmerksamkeit, Selbstschulung, Interresse und enormem Willen bildet sich konstellationsbegünstigt und evolutionsbedingt eine neuroplastische Struktur, die Türen aufstößt, Die Zeit dafür ist jetzt einfach reif. Wenngleich die daraus resultierenden Zustände ähnlich erscheinen, wie die Halluzinationen nach der Einnahme psychotroper Substanzen, bleiben die Naturgesetze nach Newton umfänglich erhalten. Die Fähigkeiten solcher evolutionär “aufgestiegenen” Individuen erscheinen dem Beobachter mysteriös und suspekt. Die Behutsamkeit und Zurückhaltung gegenüber den “noch Unverständigen” ist wunderbarer weise, ein Wesen dieser “neuen Weltsicht”.

Das unterscheidet sie übrigens deutlich von den schwer beherrschbaren Elementalen eines Franz Bardon, die ebenfalls durch vorgefertigte, zielgerichtete Übungen, Wiederholungen, Rituale, zu neuroplastischen Veränderungen im Gehirn führen können und erstaunliche Fähigkeiten nach sich ziehen. Bei den magischen Evokationen nach Bardon, zerreissen einen die “neuen Freunde” aus dem “Nichts”, aber gern mal in tausend Stücke. Ein kleiner Schreck, eine kleine Unsicherheit im “Führungsstil”, schlecht kaschiert, und sie führen dich mit einer glühenden Kette durch die Abgründe deiner eigenen Ängste. Vom Obkjekt (psychologisch) abgeleitete Subjektbeziehungen entwickeln eben ihren eigenen Charakter. Ich erwähne diesen Absatz in Bezug auf das beschriebene Ritual im obigen Text. In diesem Zusammenhang darf ich vielleicht folgendes erwähnen:

Ich habe schon vor einer halben Ewigkeit, aus einer dummen Laune heraus, meine Seele an “ich weiß nicht wen” verkauft und nachdem mir die Hölle nachfolgte, machte ich mir mit Hilfe von magischen Ritualen so manchen “Geist” dienstbar, um mir mit seiner Hilfe Linderung und Schutz und Sicherheit zu verschaffen. Den Teufel mit dem Belzebub austreiben, nennt man das wohl. Streckenweise hat das funktioniert. Sicher sagt dem einen oder anderen der Begriff “Hüter der Schwelle” etwas. Ich behaupte, ich habe ihn überwunden und ihm jeden Pakt, jede Bindung, jede Fremdbestimmung, jeder Autorität, jegliche eigene Schuld, den Gehorsam, die Anerkennung, ja und nicht zuletzt die Angst, – aufgekündigt. Mein nacktes, erbärmliches “Ich” fand sich allein – All-ein.
Seitdem hüte ich die Schwelle und freu´ mich über seine Freiheit.

Ein Teilsieg.

Meine dunklen Träume, die ich noch immer habe, empfinde ich nunmehr interessant. Ich freue mich sogar auf die moosigen, dunkelgrünen Landschaften, in denen mir das Wasser bis zum Hals steht. Ich tauche dann einfach ab und geniesse die Welten im finsteren Moor und entdecke himmlische Städte auf seinem Grund. Auf dem Weg nach unten wird auf mich geschossen, ich werde gebissen und meine Haut löst sich wie in Säure. Ich nehm´ das nicht mehr ernst, ich bin schon tausendmal so oder ähnlich gestorben. Gern werde ich auch erstickt. Das ist alles nur noch lächerlich.

Kaum zu glauben, was für Leute da so wohnen, auf dem Grund meiner Seele. Nette Leute, kluge Leute, wissende Leute. Ich hätte sie dort nie vermutet, ein sicherer Ort. Die Wegelagerer nerven mich, aber es ist schön zu sehen, wie sie sich an mir ermüden. Ich genieße das richtig, es lädt mich förmlich auf.

Auf der Suche nach neuen Kontinenten ist man immer Gefahren ausgesetzt. Irrfahrten, stürmische See, Untiefen, verhängnisvolle Klippen, der Gesang der Sirenen, die Verlockung der Wassergeister, Piraten, Krankheit, Verzweifelung, Irrsinn … oder das Paradies und das ewige Leben.

All die Behauptungen die ich in diesem Statement verkünde, sind natürlich fragwürdig, ja bezweifelbar – und woher sollte ich das auch alles wissen? Man kann viel behaupten, viel erzählen. Vor allem der Teil mit dem “aufgestiegenen Individuen” impliziert eine verdeckte Offenbarung meines eigenen Status und überhebt mich auf eine narzisstische Ebene. So ist es aber nicht, denn ich lege Wert darauf anzumerken, dass ich definitiv kein “aufgestiegenes Individuum”, wie es oben beschrieben steht, bin, und auch nicht vorgeben will ein solches zu sein. Vielmehr bin ich nur eine Stimme aus der Quelle und was ich schreibe kommt aus der selben Quelle, in die es durch deine Augen, die Augen des Lesers zurück fließt.

Die Wahrheit steckt in den Bildern, die innen auftauchen, nicht im eigentlichen Text. Es transportiert sich nicht über die Sprache, nur “durch” sie. Deswegen bitte ich höflich, mir die stilistische Arroganz zu verzeihen, mit der ich versucht habe, etwas hervorzuheben.

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“
(Antoine de Saint-Exupéry)



http://apis2013.wordpress.com/2014/06/10...l-tar/#comments

#3 RE: SELBST-Zeugnisse im Versuch der Wortfindung von Hirtenjunge 23.05.2015 22:12

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Lichtrose - Heike: Es geht in den Urschmerz

https://lichtrose2.wordpress.com/2015/05...-den-urschmerz/

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Tanja Richter: Das Ich und die Grenzenlosigkeit

http://www.blog.seelen-t-raum.de/das-ich...enzenlosigkeit/


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Echnatom: Der eigene Dimensionswechsel. Liebe und Dankbarkeit – eine Schlüssel-Frequenz

https://echnatom.wordpress.com/2015/02/0...ensionswechsel/

#4 RE: SELBST-Zeugnisse im Versuch der Wortfindung von Hirtenjunge 22.06.2015 16:31

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Wer von uns "Erwachten / Erwachenden" machte nicht schon einmal diese hier beschriebenen Zustände eines "Ping-Pong"-Befindens durch.

Es wird viele "Suchende" betreffen, was Kimama hier mit uns teilt:

"MENTAL HOUSECLEANING" ;) ....

"Und wenn du denkst es geht nicht mehr ............"

von Kimama
Juni 2015


https://nebadonia.files.wordpress.com/20...usecleaning.pdf

#5 RE: SELBST-Zeugnisse im Versuch der Wortfindung von Hirtenjunge 13.10.2015 11:45

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Zitat
HERBSTNEBEL

Heute Morgen der Blick aus dem Fenster nach Sonnenaufgang... Nebelreissen, wie wir in Bayern sagen. Die Berge scheinen in weite Ferne gerückt zu sein. Nur ab und an blitzt der schwarz wirkende Bergwald zaghaft durch die sich ständig verändernden Nebelschwaden. Wie im richtigen Leben denke ich .....



Und wirklich, wer von uns allen geht nicht gerade durch ein Wirrwarr auftauchender Gedanken, Gefühle, Emotionen und Ereignisse.



Nichts ist wie es scheint und nichts scheint so zu sein wie es ist. All das, was das Ego einmal an konkreten und erfolgversprechenden Vorgehensweisen als „bombensicher“ abgespeichert hat, löst sich schon seit längerem in Luft auf, ist nicht mehr anzuwenden ...



Weiterlesen: http://sanara-lebenslicht.jimdo.com/2015/10/08/herbstnebel/

#6 RE: SELBST-Zeugnisse im Versuch der Wortfindung von Hirtenjunge 08.03.2017 09:17

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"Im Fahrstuhl der Veränderung ...!" von Christine Stark

Siehe Word-Datei im Anhang


http://christine-stark.de/index.php?opti...&id=3&Itemid=30

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