#1 Phasen-Verschiebung von Hirtenjunge 31.03.2014 23:57

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Phasen-Verschiebung

„Phasen“ sind es, welche als Facetten mehrschichtig das Leben im Er-Leben prägen. Phasen sind es, durch welche der „Mensch“ als KÖRPER-gewordener „Geist“ geht und „angehalten“ ist, weiter zu gehen.

Jede „Phase“ hat ihre eigene artindividuelle Identität. Identitäten, welche sich aneinanderreihen, miteinander in Beziehung treten, sich einander verschwurbeln, einen Reigen tanzen, ab- und anstoßen, miteinander kulminieren und ekstatisch vereinigen, um dann wieder sich voneinander zu lösen, ihre Wege gehen, um eines Augenblicks wiederzukehren und beherzt angenommen werden zu wollen.

War es einem im „Geiste“ immer schon so ergangen in partiellen Teilen seiner Existenz?

Höre ich mir die „Alten Großen“ Meister der Musik an in ihrer ungeheuerlichen „Dramatik“ und Impressionalität wie Expressivität, dann weiß ich, dass „bei Mir“ nur wiederholt wird, was bereits in der Menschheitsgeschichte empfunden worden war.





Wahrlich, Ich Bin TEIL dieser wundervollen „Geschichte“ „MENSCH-SEIN“. Und diese „Geschichte“ „sucht mich heim“ …

Ich, der sich auch „Hirtenjunge“ nennt, ist bewegt-mitfühlende ESSENZ in sich wertschätzender (jetzt-endlich „soweit“…) „Traum-Entität“, welche die fraktalisierten Fraktale der Fraktale der SCHÖPFUNG beginnt als solche zu ehrwürdigen und entsprechend via ATMUNG „von Unten“ heraus mit dem „GANZen“ zu er-FÜLLEn“ …
So wird im „Niedersten“, „Abgetrenntesten“, „Gespaltesten“ … der sogenannten „MATRIX“ der SEGEN durch BEWUSSTe Ver-KÖRPERtheits-Einlassung „eingespeist“ …

Im Kleinsten spiegelt sich das Gigantisch Größte. Ja, die gesamte kosmische und letztendlich menschliche Geschichte …

Und entsprechend dieses Spiegels wird auch JEDES Gefühl, jeder Gedanke, jede Handlung sich „zeitigend“ auswirken auf Das Ganze …

Dass „Wir“ „hier unten“ sind, mag zwar von einer anderen Perspektive als „Fall“ bezeichnet werden, doch „Zu-Fall“ ist es in der Tat nicht.

Vielleicht geht es darum, alles ins „HERZ“ hinein nehmen zu dürfen? Eben nicht in ein „Engel-Herz“, sondern in das Herz des durch alle Erfahrungen hindurch gegangenen „MENSCHen-HERZen“ hinein?
Dafür aber bedarf es wahrlich einer gewissen Be-HERZtheit! Noch immer erlebe auch ich, dass ich dabei „ins Rudern komme“.

„Mein Gott“, ja, DAS macht uns doch als „MENSCHen“ aus …

Ich „arbeite“ daran … und verstehe, wie wundervoll es ist, „genießen“, loslassen, mich hin-geben zu dürfen …

So sehr an sich „gearbeitet“ zu haben, dass in der Tat ich in der Lage bin, mein „Ego“ in eine von Mir bewusst erfühlt-manifestierte „Wirklichkeit“ einbetten zu können, dass es sich darin derart wohlfühlt, sich zurücknehmen zu können … und EINfach zulässt …

Doch dieses Gefühl, dieses „erworbene“ Geschenk muss von mir jeden Tag aufs Neue ins wertschätzende und dankbare Bewusstsein hinein gehoben werden …

Es begann mit reinster radikaler Bewusstseins-ARBEIT, doch nun ist es eine tägliche ritualisierte ERINNERUNG daran, dass Ich in der Tat DANKbar sein darf für die SEGNUNGEN und die GNADE, welche zu empfangen ich mich jeden Augenblicks des Tages BEWUSST öffne.

Es geht dem GEIST wie mit der MATERIE … ÜBUNG macht den Meister …

Und an diesem Beispiel hineingebrachter Musik … erinnert auch BEETHOVEN mich daran …


Der suchend-sich-findend-und-dennoch-immer-wieder-sich-selbst-neu-hinterfragende-Hirtenjunge

#2 RE: Phasen-Verschiebung von Hirtenjunge 03.04.2014 13:42

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Von DRAMA-Bedrängnis und -Ausgeliefertheit in der beginnenden SCHAU Aller gelebten Leben im zunehmenden ErLEBEN der Eigenen ESSENZ, die Ich BIN, Nun selbst die WÜRDE in sich verEINend, Dramaturg, Beteiligter und Zuschauer gleichermaßen zu sein.

Nicht die Erfahrungs-Essenzen aus dem "Drama" streife ich ab, sondern die Verknüpfung des "ErLEIDens" damit. Aus Leid wird WERTschätzendes MITGEFÜHL, was jede Erfahrung in der Dichte zu einer Perle der Weisheit verwandelt, welche die Schönheit unseres individuellen Kristall-Seins inmitten des GANZen ausmacht.

So schöpfe ich jene EHRfurcht vor Mir SELBST, das ausgerechnet seiner Ausdehnung wegen den Weg der Fraktalisierung in die materielle Dichte hinein wählte, auch aus jenen Erfahrungsebenen, welche sich symbolisch in Sigfrieds Trauermarsch Richard Wagners und der "Paradisum"-Endsequenz aus dem Requiem von Fauré musikalisch manifestierten:










Der E(h)rfahrungs-mehrschichtige Hirtenjunge

#3 RE: Phasen-Verschiebung von Claudia 03.04.2014 16:14

Mir scheint, Du hast "Wenn Seelen Schöpfergötter werden" verinnerlicht?
Ich habs grad von einer Freundin geliehen gekriegt und bin absolut begeistert.
Tut mir sooo wohl.
C.

#4 RE: Phasen-Verschiebung von Hirtenjunge 04.04.2014 00:08

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Ich habe dieses Buch von Kössner in der Tat seit Wochen oder sogar Monaten auf meinem Korbsessel liegen, liebe Claudia, ich komme aber einfach nicht dazu, da reinzulesen. Seltsamerweise spüre ich aber die Energie eines Buches, da reicht es aus, wenn ich mich auf Titel und Verfasser gefühlsmäßig einlasse, und später, wenn ich das Buch in der Hand halte, im wahrsten Sinne des Wortes "reinzuschnuppern" (ich bin verkappter Bibliophilist - Korpus und Seiten eines Buches müssen von mir ertastet und gerochen werden ...).

Überhaupt habe ich den Eindruck, dass sich die Dinge überschlagen und gegenseitig überlagern. Als Bücherliebhaber hatte ich mir Lektüre angeschafft, die ich aus Zeitgründen dann nie lesen konnte - und doch war irgendwie bereits VerInnerlicht, was dort geschrieben steht.

Die Frage ist nun: Holte ich mir nun die Lektüre ins Haus, weil ich ohnehin mit dieser resonierte - und ich eigentlich bereits alles darin "aus Mir heraus wusste" - oder weil die "Energien" des Buches dermaßen ausstrahlten, dass ich deren Essenz über die Zeit hin eben auf "energetische" Weise übernahm?

Das, was ich von mir - manch einem Leser vielleicht "hochtönend" und "abgehoben" erscheinend - so von mir gebe, liebe Claudia, kommt in der Tat von Innen - ohne vorherige literarische Injektion. Es sind eher sehr "hautnahe" Erfahrungen aus Berufs- und Lebensfeld, welche mich "anstupsen", in meinem Innern liegende "Kapseln" aufzuknacken und in Worte zu bringen ...

Ein Beispiel für Innere Auseinandersetzungen, welche eben nicht unmittelbar durch äußere textliche Inspirationen entstanden, aber sehr intensiv Mit Mir Selbst aus Mir Selbst von Mir Selbst abgehandelt worden sind, findest Du hier: Ein Essay - oder "Werkstattbericht" zum Verhältnis von "Ego" und "Aufstiegsprozess"

Der Bücherliebende Hirtenjunge, auch wenn er keine Zeit mehr hat, darin zu lesen

#5 RE: Phasen-Verschiebung von Hirtenjunge 04.04.2014 00:58

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Schmunzel, nun war ich doch mal in Stimmung und habe nach diesem Tag des Dienstes im Augenblick wieder die Muße und Zeit, das oben Berichtete auch visuell zu konnotieren, indem ich mit meiner alten Digi-Kamera gleich einmal ein Foto machte und hier einspeise (mein "Denken" ist kein abstraktes, sondern spielt sich stets auf der BILDlichen Ebene ab ...), nämlich an welcher Stelle das Kössner Buch schon seit gefühlten Ewigkeiten bewusst gewählt "bereit" liegt, von mir gelesen zu werden, aber seitdem noch immer dort unberührt verweilt ...




Der Bücherlesensbereite Hirtenjunge

#6 RE: Phasen-Verschiebung von Hirtenjunge 04.04.2014 03:07

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Ein Letztes von mir für die "heutige" Sitzung ...

Mal sehen, wie ich demnächst wieder mal Kraft dafür habe. Morgen - übermorgen - in zwei Tagen?

Wie gesagt, es bleibt eine "Gratwanderung" (Es ist wichtig für euch, oft eine Auszeit zu nehmen und zu entspannen - Hilarion - 23. - 30. März 2014).

Das "Letzte" für die Sitzung, doch durchaus auch das "Erste" für REINes EMPFINDEN GANZ im Obigen SINNe:

Wagners "Tristan und Isolde"




Als ich - schon im "gewöhnlich" "ziemlich erwachsenen" Alter mit Zwanzig vor 18 Jahren zum ersten Mal mit Wagner und der "Isolde" in Berührung kam, "zer-riss" es mich förmlich, meine Brust barst auseinander - und ich wusste gar nicht mehr, wer, was, wo ich bin ...

Eine Zerrissenheit im essentiell gefühlten Zwiespalt von Fremdheit und Vertrautheit, von Nähe und Ferne, Verloren- und Angekommensein, Schmerz und Freude, Hoheit und Niederung, Erhabenheit und Demütigung, Brokatgewandet - und "Nackt"-Sein ...

Tiefe Prägung ...

Durch diese "Musik"?

Gewiss nicht - sie "erinnerte" mich in meiner "Jungspundigkeit" nur an "vergessene" Prägungen "alter Tage", welche als "Kapseln" in mir verschlossen waren, nun aber "angekickt" worden waren ... sind ... und WERDEN ...

Denn wenn einmal es geschieht, dass man "erweckt" wird, dann kann es niemals mehr "ent-wusst" werden (ich glaube, O-Ton Kryon).

Ich hatte diese Musik heute mal aus einem seltsamen Gespür heraus rausgekramt (und sogar adäquat bei youtube gefunden) ...

Die "Zerrissenheit", wie oben beschrieben, spüre ich - in der "ERINNERUNG" an meine "Jugend" (indes ich ja nach außen hin immer noch "jugendlich" erscheine ...).

An diesem Beispiel Meiner Selbst bin ich selbst Zeuge davon, dass ich "Alles" das mir anSCHAUe, was dereinst "mit mir" und "in mir" "erging" - und es in tiefer DANKbarkeit im SEGEN mit FREUDEn WAHR-NEHME in PURster hingebungsvoller Annahme.

So bleibt es dabei - ich bin Von mir Selbst dazu "angehalten" aus, durch und im ESSENZiellen MIT-GEFÜHL und -Er-LEBEN die "GNADE" genau in dieser einstigen "Erfahrnis" zu ATMEN. Und indem ich sie, die GNADE, ATME, sie - statt im "himmlischen OFF" verweilen zu lassen, HIER hereinströmen lasse.

Auf bald!

Der GNADEweihend-empfangende Hirtenjunge



Edouard Manet - Boy with dog

#7 RE: Phasen-Verschiebung von Claudia 11.04.2014 10:04

Ja, das ist schon erstaunlich, wie Du das Wissen aufnehmen kannst oder es eben schon in Dir hast. Dass dann aber auch die (sonst recht ungebräuchlichen) Worte eines Buches als solche in Dir auftauchen...
Sei gegrüßt...

Claudia

#8 RE: Phasen-Verschiebung von Hirtenjunge 16.04.2014 00:45

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Grüße Dich, liebe Claudia.

Schmunzel, ich spüre Deine "hinterfragende Verwunderung" ob des Sachverhalts, dass "sonst recht ungebräuchliche" Worte eines Buches "in mir" auftauchen.

Nun, es sind nicht die spezifischen Worte, welche "da in mir auftauchen", sondern die entsprechenden "Energien" der jeweiligen "Informationen" ...

Um einen Begriff wie "Fraktal" zu verwenden, bedurfte es bei mir nicht erst einer noch ausstehenden Lektüre Kössners. Dieser "semantische Code" lag bereits in der Verfügbarkeit meines Verstandeswissens.

Kössner macht ja auch nichts anderes - dies aber auf einem außerordentlichen hohen Niveau, und dennoch sehr "geERDEtseiender" Weise: Er hat Zugriff auf "energetische Informations-Pakete" aus "Höheren Ebenen" ...

Was ihn eben so überzeugend macht, ist das absolut Mental-Bodenständige seiner Ausführungen in einfacher MENSCHlichkeit. Er war, ist und bleibt bei alldem ein sich selbst gegenüber kritischer wie offener Rationalist. Er ist ein Akademiker. Und entsprechend seiner Bildung und seines Wortschatzes vermag er empfangene Energien besser in menschliches Denken, Wahrnehmen und Übermitteln einzustrukturieren als manch ein anderer "Spiri", welcher infolge fehlender Verstandes-Selbst-Reflexion in aufgeblähtem Quasi-Guru-Sein sich zu verlieren droht - und ähnlich gelagerte - aber potenziell "Patente" - mit sich hinunter zieht ...

Kössner "hat" Zugriff auf ein FELD, das eigentlich immer und überall bei Jedem "anliegt".

Der geöffnete Verstand vermag die Informationen aus diesem FELD herauszulesen - abhängig von Myriaden verschiedenster und ähnlichster Faktoren paradigmatischer Art-individualistischer Eigenheiten aus prä-inkarnativen, geneanologischen, genetischen, elterlichen, sozialen, kollektiven, erzieherischen, bedingten und konditionierten ... usw. usf. Gegebenheiten heraus ...

Ich habe, da ich das Buch von ihm noch nicht lesen konnte, nicht einmal einen vagen "Zugriff" auf "sein" Universum, was er seinen Lesern zu plausibilieren versucht.

Doch ebenso wie Kössner "Einblick" gewann in ein gewisses "RAUM-Wissen" - bzw. dessen Zufluss er sich seiner geWAHR wurde - so sollte es doch auch mir nicht in Abrede gestellt sein, dass auch ich ebenso "im EinFLUSS" einer "Informations-EINheit" stehe, welche ich ebenso auch wie er - mittels des Rückgriffs auf meine Verstandesinhalte - mit der be-griff-lichen Verwendung "Fraktal" versuche zu beschreiben ...

Kurz: "Fraktal" ist in meinem Wortschatz kein "ungebräuchliches" Wort.

Ich bin schon lange mit der Idee schwanger, hier auf Merliners mal das "Mysterium" der Fraktalität auch v i s u e l l zu verlinken.

Ich werde mal hier an Ort und Stelle damit beginnen und es ggf. an anderer Stelle fortsetzen.

Und zwar eben nicht mit dem berühmten "Mandelbrot"-Fraktal, sondern mit dieser Art von "quasi-organisch-bakteriell"-visualisierter Fraktalität des Universums:





So in etwa kann man sich Zusammenhang und -wirken von Makro- und Mikrokosmos vorstellen.

Die unfassbar allerkleinste Ebene entspricht in ihrer Struktur der unfassbar größten Ebene. Die Beschaffenheit unserer physikalischen Wirklichkeit ist ein Fraktal des umfassenden Holographischen Universums ...



Der in Seinem Fraktal Seiner SELBST ERWACHENde und das Sich Seiner Selbst als GANZEs da-hinein-bringende Hirtenjunge

#9 RE: Phasen-Verschiebung von Claudia 13.05.2014 07:18

Da habe ich vor Ostern eine lange Antwort geschrieben, und dann fiel durch die Baustelle nahe unseres Hauses der Strom aus, der Beitrag war weg.
Danke für Deine Erläuterung, wie Du das machst mit der Information.
Das ist wohl bei mir oft ähnlich, allerdings in anderen Bereichen.
Kössner hat eventuell eine andere Vorstellung von Fraktal.
Die Fraktal-Animation ist sehr anschaulich.

C.

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