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#91 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 06.09.2014 00:11

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Charles Koechlin, ein französicher Komponist der Neuzeit ...

Eine Hommage Koechlins an Bach ... doch im Kontext seiner Zeit, seiner Befindlichkeiten ...

eine "schwer-tragende" Musik, emporstrebende Klangreihen vor dem Hintergrund dunkel webender Tiefen ... Doch stets geht es weiter, das "Emporklimmen" findet kein Ende, indes weiter aus dem "Off" das Ewig-Klamme weiter wirkt ...

Grandiose Musik - weil sie das "verwirklichte" MENSCH-Sein spiegelt ...










Wie hatte es Sabine Wolf unlängst ausgedrückt (Newsletter vom 22.8.)

Zitat
Zwei Ausschnitte über Liebe
(aus „Sieben Tage Schweigen“)

Bedingungslose Liebe ist das Ergebnis dunkler liebloser Wege, das Resultat unzählbarer Kriege, die Erfüllung aller absteigenden Wege. Bedingungslose Liebe ist der ersehnte Sonnenaufgang nach einer langen dunklen Nacht auf Erden.





Das, was diese Musik zum Ausdruck bringt, könnte Untermalung dieser Worte sein. Und die Wahrnehmung von Freude, Dankbarkeit und Erfülltheit erlebe ich auch beim Hören dieser Klänge, welche meine integrierten Seelen-Anteile in mir zum Schwingen bringen - innerlich jubelnd darüber, "erlöst" worden zu sein ...

Es Ist die "Erdung" Unseres GEIST-Seins in der Menschlichen Verkörperung ... Die Erfüllung ... am Ende der Zeit, am Beginn des Neuen ...

Der Rück-SCHAUend-in-DANK-und-Ehrfurcht-erschauernde Hirtenjunge



Die Visualisierung dazu: Selbst-SEINs-Findung im Spiegel von Kunst & Bild

#92 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 19.09.2014 22:36

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Heinrich Schütz - innerhalb dieses Stranges auch kein "unbeschriebenes Blatt" mehr.


Aus dessen "Psalmen Davids": An den Wassern zu Babylon saßen wir und weinten



Mit einem letztlich sehr verstörenden Text aus dem Alten Testament: http://www.klassika.info/Komponisten/Sch..._037/index.html ...

nähme man diesen wörtlich und als "Huldigung" der Endkonsequenz ...

Man sollte es sehen als ein "Rückgriff" Schützens auf die alttestamentlichen Texte zu einer Zeit, da der 30jährige Krieg in Deutschland tobte und die irritierte und verbitterte Seele nach "göttlichem Beistand und Heil" sich sehnte ...

Es ist eine Musik, die dieses Sehnen, die innere Verloren- und Hilflosigkeit angesichts des bestehenden Schreckens sehr intensiv zum Ausdruck bringt ... in wechselnden Tempi und Dynamiken ...

Dieses Bild: Selbst-SEINs-Findung im Spiegel von Kunst & Bild könnte dieses "Ausharren" zum Ausdruck bringen, doch ebenso wäre auch eine ganz andere Sicht und Empfindung in Bezug auf dieses Bild möglich ... im Sinne der gegenwärtigen Situation und "Inneren Gewärtigkeit" derjenigen, welche seit langem dabei sind, ins "Erwachen" und "WERDEN" zu schreiten ...?

Der Hirtenjunge im "Verweil des ...

#93 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 19.09.2014 23:59

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Hier ein weiteres aus den Psalmen Davids vertontes Stück von Schütz,

mit einem sehr freudvollen Text reinster Hingabe und größten Jubels (direkt auf dem Youtube-Kanal einsehbar). Von amerikanischen Ausführenden - alle Achtung, dass diese sich so musikalisch in diese Zeit europäisch-deutsch-protestantisch-sächsischer Musiktradition so hineinzuleben vermögen!





"Alter" Text, "Alte" Musik - doch die "Hinwendung", "Hingabe" wie "Empfangsbereitschaft", "Ge-Offen(bart)heit" wird als "Grundqualität" MENSCHlicher GEIST-Beziehung unweigerlich spürbar ...

Der das LEBEN mit Musik LOBende Hirtenjunge

#94 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 23.09.2014 01:04

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Ab der vierten Minute:

Das Wort ward Fleisch und wohnet unter uns,
und wir sahen seine Herrlichkeit,
eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes,
des Sohnes vom Vater,
voller Gnade und Wahrheit,
Alleluja.






Wie auch oben schon - ein "alter" Text (NT, Johannes), welcher womöglich bei einigen Mitlesern an-konditionierte "unwohle" Assoziationen und Konnotationen ... (weil es eben einen "kirchlichen Kontext" hat ...) erwecken könnte ...

Ich selbst "spüre" mich "in" und "hinter" diesen Text hinein ... - und e r l e b e dessen r e i n e und ursprüngliche Energie. Ebenso auch in der kompositorischen Umsetzung dieser Worte (im übrigen von Andreas Hammerschmidt, einem sächsichen Zittauer Kantor) - unter Berücksichtigung des historischen Kontextes ... und im ErLEBEN der vocalistisch-instrumentalen Aufführung derselbigen. (Eine alte Aufnahme von 1977 - herrlich, dieses unüberhörbare Knistern einer Schallplattenabspielung ...) Grandios! Hier kann ich gar nicht anders, als tief aus und durch den BRUST-RAUM zu ATMEN - in DANKbarkeit und Seligkeit.

Denn ich selbst empfinde und erlebe und verspüre es wahrhaftig in mir: "Also hat 'Gott' die Welt geliebet, dass er ..."

Je mehr ich für mich selbst wahrnehme, weitere Schritte ins "Neue" zu gehen - durch absolutes Vertrauen und totale Hingabe -, umso mehr "umarme" und "verinnerliche" ich in mir, was ich dereinst meinte, zurücklassen zu müssen, um "voranzukommen" ...

Es ist eben kein "Aufstieg", sondern ein "Einstieg", kein "Abflug von dieser Welt", sondern eine "erneute Einkehr" in dieselbige - aber in absolut tiefer Wertschätzung und Verneigung ... eine "Integralisierung" in der "SEELEN-Mitte" ...

WERDENdes REINes INTEGRAL des SEIenden im AUSDRUCK individualisierter FORM GOTTes in MENSCHlicher VerKÖRPERtheit ...

Schlicht und einfach: "Auch" der Christian-Hirtenjunge ... (schmunzel)




Meine persönliche Visualisierung zum: "Das Word ward Fleisch ...": Selbst-SEINs-Findung im Spiegel von Kunst & Bild

#95 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 25.09.2014 23:43

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Paul Hindemith - ein deutscher Komponist der Moderne - in spätromantischer Prägung.

Ebenso auch tief ein-prägend sein Konzert für Cello und Orchester: die "Trauermusik".






Klänge, die gar nicht so unvertraut erscheinen, wenn man Rückblick hält auf vorherige Beiträge innerhalb dieses Stranges - in Bezug auf den englischen Komponisten R. V. Williams ...

Über Saiteninstrumente vermag der Musiker ungeheuerliche Empfindungen zum Ausdruck zu bringen. Die Vorlage allerdings bringt der Komponist.

In diesem Stück liegt so einiges an "MENSCHlicher" Erfahrendtheit geborgen ..., welche durch das Cello-Instrument so grandios "ent-borgen", "ver-äußert" wird, um genauso wieder durch den andächtigen Hörer "einverLEIBt" und "inhaliert" werden zu können ... hin zu einer größeren und gewaltigeren WAHRnehmung des SEINs, das nur deshalb "greifbar" wird, weil es nicht "da Draußen", sondern "In Mir" "GESCHIEHT" - aus ..., durch ... und wegen meiner SINNlich erfahrbaren VerKÖRPERtheit innerhalb meines GNADEnvollen MENSCH-SEINs ...

Das "Geheimnis" des "LEBENs" ehrfürchtig bestaunende und sich darin selbst wieder-er-fühlende Hirtenjunge


Siehe auch: Selbst-SEINs-Findung im Spiegel von Kunst & Bild

#96 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 14.10.2014 22:51

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Klänge, welche sich in die TIEFE meiner SEELE einweben und dort weitere TORe aufzuschließen vermögen ... durch deren Öffnungen unaussprechlich be-LEBENde EMPFINDUNG empordringt und meinen Brust-Raum durchwallt ...

Das Agnus Dei aus dem Requiem von Gabriel Fauré, einem französischen Komponisten der romantischen Musikepoche:




Meine Visualisierung dazu:
Selbst-SEINs-Findung im Spiegel von Kunst & Bild

#97 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 14.10.2014 23:12

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Das Requiem Faurés endet mit dem "In Paradisum" - hier münden alle Harmonien des Werkes ein und vollenden sich:





Selbst-SEINs-Findung im Spiegel von Kunst & Bild




Die Gesamtaufnahme des Werkes hier:




Der lauschend-SCHAUende Hirtenjunge

#98 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 25.10.2014 23:53

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Claude Debussy - einer der größten Musiker der französischen "Romantik" - oder anders gesagt: der "Impression"?

Hineingehorcht - hineingedacht - hineingefühlt - hinein-erlebt - hinein-beWAHRheitet ...



Manchmal ist es so, dass in der MUSIK - in der Tat- die UR-ELEMTARsten Dinge SYMBOLisch zu Tage treten ...

Gerade im "Hier & Jetzt" möge man dazu neigen, das "Alte" zu verneinen ...

Im "Alten" und dessen Annahme liegt die "Erlösung", welche niemals gefunden werden kann, solange der vermeintliche "Aufstieg" nur in der "such-haften" "Ablösung" ge-sucht wird von ...

... nun, es würde jetzt zu sehr spezifisch philosophisch werden ...

Bitte sehr, gern von Angesicht zu Angesicht, ich scheue mich nicht, ich freue mich über "ebenbürtige" Gesprächspartner ... so SEI Es! CHJS

#99 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 29.10.2014 01:26

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Auf Duruflé bin ich bereits in diesem Strang eingegangen (Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik (6)).

Speziell heute noch einmal ein sehr außerordentliches Stück daraus: Pie Jesu.






Vielzählig aufgeführt, zumeist mit Sopranistinnen, welche allerdings mitunter so sehr ihre Stimmen kunstvoll "schwingen" lassen, dass ich den Eindruck habe, dass es da mehr um ihre künsterische Darstellung, als um die hingabevolle "Weihung" des Textes in dessen musikalischen Ausdruck geht.

Aus diesem Grunde bekommt eine Aufnahme mit einem Knaben-Sopran eine ganz andere "Hell-igkeit".

Ergreifend zu hören, wie die Stimme mit dem Cello sich einander verwebend "nach Oben rankt", vom Pianissimo beginnend, über das Forte und letztlich wieder im leise ausgehaltenen Ton verebbt ...

Hingabe ist das "WESEN" der "Empfängnis" - Sich Hingeben zu können öffnet die TORe für das EMPFANGEN, und indem ich empfange, vermag ich mich HINGEBEN zu können ... ein Wechselspiel des "GOeTTlichen" WAHR-NEHM-ungs-SEINs zu Sich SELBST in MENSCHlicher VerKÖRPERthaftigkeit ...

Der sich hingebend-sich-SELBST-empfangende Hirtenjunge

Mein Beitrag visualisiert hier:
Selbst-SEINs-Findung im Spiegel von Kunst & Bild (2)

#100 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 23.11.2014 00:12

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Heute ist der sogenannte "Ewigkeitssonntag", ursprünglich als solcher staatlich geschützt durch Friedrich Wilhelm III. von Preußen, doch die liturgisch-reformatorische Bedeutung ist natürlich viel älter ...

Wie dem auch sei ... Zeit, ob in der "spirituellen Schlaufe" oder nicht, nach Innen zu kehren, der Vielen weg-gedrängten Dinge BEWUSST zu werden und Inne zu halten ...

Bereits zu seinen Lebzeiten gab ein Fürst dem Sächsischen Hof-Musicus Heinrich Schütz den Auftrag für seine "Beerdigungs-Musik": Die "Musikalischen Exequien" ...





Wie kein anderer Großer seiner Zeit vermochte Schütz das Spannungsverhältnis von "Im-Seelisch-Bedürftig-Sein" des "Noch-im-Lebend-Verkörpertsein" hin zum "Bald-Nicht-Mehr-und-dann-bleibt-nur-noch-der-reine-Glaube-auf-den-erhofften-Trost-Dahinter" ... musikalisch zum Ausdruck zu bringen ...

Ich liebe diese Musik ...

Sie bringt einen Teil von mir zum Ausdruck, der ich dereinst mal war, Den ich aber nun im tiefen DANK integriert habe, und ich deshalb mich umso verneigender und wertschätzender meiner Selbst gegenüber WAHRzunehmen imstande Bin ...

... und i n d e m ich das Bin und so empfinde, aus der Tiefe meines WESENs, auch "Alles" andere beginne GRUNDlegend zu VERSTEHEN vermag ...

Der "alt-junge" Hirtenjunge

#101 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 23.11.2014 01:10

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Das Werk von Schütz ist natürlich auch Auftrags-ungebunden. Dazu gehört seine Sammlung "Geistliche Chormusik 1648" genauso wie seine "Kleinen Geistlichen Konzerte" ...

Schütz war der Meisterschüler von Giovanni Gabrieli (im Strang vorgestellt ...). Und "frisch" - vom Großen italienischen Meister Gabrieli geprägt - kam Schütz an den Sächsischen Hof. Dort vermochte er noch in seiner jugendlichen Laune dem Sinn der Zeit entsprechend frühbarocke Opern im Panoptikum griechischen Stils zu schreiben ... Es gibt kaum Zeugnisse davon ...

... Denn dann brachen all die Unbill und Schrecklichkeiten des "30-jährigen-Krieges" über die Lande herein. So auch wie Schütz physisch "geschützt" war und unbehelligt blieb, so sehr nahm doch seine empfindsame Seele daran Anteil ...

All dies ist "niedergeschlagen" in musikalischer Verarbeitung seiner "Geistlichen Chormusik 1648".

Und - was "Haben Wir" im Hier & Jetzt, das nicht "ESSENZiell" anders wäre als dazumal? ...

"DANK"barkeit ist nicht nur ein "etwas", sondern eine SUBSTANZ, welche als REINes ESSENZielles GEFÜHL nicht nur einmal am Tag, sondern eigentlich mit Jedem ATEM-Zug von mir "zelebriert" wird - so ich im " E M P F A N G " BIN Dessen, Was "Ich BIN" ...






Heinrich Schütz (1585–1672)


O süßer, O freundlicher,
O gütiger Herr Jesu Christe,
wie hoch hast du uns
elende Menschen geliebet,
wie teur hast du uns erlöset,
wie lieblich hast du uns getröstet,
wie herrlich hast du uns gemacht,
wie gewaltig hast du uns erhoben,
mein Heiland, wie erfreuet sich mein Herz,
mein Heiland, wenn ich daran gedenke,
denn je mehr ich daran gedenke,
je freundlicher du bist,
je lieber ich dich habe.
Mein Erlöser,
wie herrlich sind deine Wohltaten,
die du uns erzeiget hast,
wie groB ist die Herrlichkeit,
die du uns bereitet hast.
O wie verlanget meiner Seelen nach dir,
wie sehne ich mich mit aller Macht
aus diesem Elende
nach dem himmlischen Vaterland.
Mein Helfer, du hast mir mein Herz
genommen mit deiner Liebe,
daß ich mich ohn Unterlaß nach dir sehne,
daß ich bald zu dir kommen
und deine Herrlichkeit schauen sollte.


Und, ja, natürlich gibt es verschiedene Wahr-nehmungsstufen zu diesem Text. Doch ich denke, dass Ihr, die Ihr das lest, deshalb "hierher" gefunden haben möget, weil es eine "Grund-Offenheit" gibt, in "die" hineinzugehen, zu fühlen und zu zelebrieren, zu feiern und zu wertschätzen, zu heiligen und zu respektieren wiederum eine MENSCH-KÖRPER-WESENsheits-AUF-und Durch-"GABE" (GNADE) IST ...

... Und es ... Bei Einem Selbst wieder in seiner Fähigkeit der REFLEXION "ankommt" ... Nun denn!


Einfach und schlicht der Hirtenjunge

#102 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 26.11.2014 05:02

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... zu dieser 1648-Chormusik von Schütz gehört auch dieses - aufgebaut an alttestementarlichen Texten - sehr einprägsames Stück (wer denke da nicht auch an gegenwärtig ablaufende Geschehnisse ...):


Auf dem Gebirge ..



Der mitfühlende Hirtenjunge

#103 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 26.11.2014 05:20

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Hm, meine bisherigen Beiträge sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die "Lust" am "LEBEN" das Eigentliche ELEMENTARnis ist ...

Diese Beiträge von mir könnten ein Bild erzeugen, dass ich lediglich "grämlich" wäre in Nachbetrachtung und stets nur "verwurzelt-tief-nachdenklich" ...was jedoch allenfalls ein Teil ist von dem, was ich bin ... vielleicht, weil ich nur zu gewissen Punkten hier etwas hereinstelle ...
"
Deshalb - beim Duktus der Alten Musik geblieben - eine andere "Richtung" betretend:




Der LEBENsFEIERnde Hirtenjunge

#104 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 26.11.2014 05:37

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Hier z. B. ein Laienchor, mit einem sehr engagierten Chorleiter ... Manchmal ist an der "Basis" mehr, als es die "besten" Chöre in ihrer Selbstgefälligkeit zu geben vermögen ... Der Bläser ist nicht sichtbar (ich selbst bin im Posaunenchor), und in der Tat, seine Spielweise ist brillant ... (ein Profi?)

#105 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 21.12.2014 01:37

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Jeder, der diesen Strang verfolgt hat, weiß, dass ich eine "Affinität" zur "Alten Musik" empfinde ... Wie auch immer das ein jeder für sich selbst zu deuten vermag ...

Zum CHRIST-FEST darf deshalb nicht Michael Praetorius fehlen:

Singet, jubilieret, triumphieret unserm Herren, singet, jubilieret, triumphieret unserm Herren, dem König der Ehren

1. Ein Kind geborn zu Bethlehem
des freut sich Jerusalem,
Alleluja, alleluja

2. Hie leit in dem Krippelein,
Ohn Ende ist der Herrschaft sein,
Alleluja!

3. Das Öchselein und das Eselein
Erkannten Gott den Herren sein
Alleluja

4. Die König aus Saba kamen dar,
Gold, Weihrauch, Myrrhen brachtn sie dar
Alleluja!

5. Zu dieser weihnachtlichen Zeit
Sei Gott gelobt in Ewigkeit
Alleluja!

6. Wir lobn die heilig Dreifaltigkeit
Von nun an bis in Ewigkeit
Alleluja!




Für die Notenkundigen unter Euch zum Mitverfolgen:

http://www.michael-praetorius.de/wp-cont...us-Partitur.pdf

Der singend-jubilierende Hirtenjunge

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