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#211 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 20.03.2019 01:09

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Liebe Claudia, noch einmal recht herzlichen Dank für Deine sehr offenen und ausführlichen Worte. Sie alle schwingen in meiner "Resonanz", soweit gehend in meiner Offenheit wiederum, dass ich nur einen "Part" herausnehme, wo ich noch einmal nachfragen muss - weil wohlmöglich darin der "Kern" liegen könnte, woran alles weitere dann an Wahrnehmung und Entscheidungsfähigkeit sich bewahrheiten müsste:

Zitat
Es geht um Selbstverantwortung. Darum ist auch nicht erforderlich, alles und jeden zu segnen, wie es in einem Text heißt. Gott selbst segnet die Gottlosigkeit nicht mehr.



Ich komme aus der "Ecke" ein Kind voller Neugierde gewesen zu sein, das auf seine Fragen nach den Dingen niemals wirklich eine Antwort bekommen hat. Stattdessen stieß ich nur auf vorbereitete Antworten und Vorgaben. Ich konnte mir nicht vorstellen als Kind, dass "Gott", an dessen Existenz ich immer irgendwie glaubte, so "ungerecht" sein kann. Auf die christlich-geistigen Fragen bekam ich keine Antwort. Und das konnten auch Studienrichtungen als angehender Lehramts-Student für Religion nicht ablegen. Dass ich dann schon in dieser Zeit merkte, dass mein inneres Suches nicht unbedingt kongruent sein muss mit den Zielrichtungen der Kommilitonen, wurde mir dann schon klar.

Durch Deine inner-seelische-wahrhaftige Beobachtung bist Du dann zu diesem Schluss, wie oben zitiert gekommen. Und das nehme ich so an. Ich kann von meiner Warte aus nur sagen, dass es nicht so ist. Wenn ER, als unser SCHÖPFER, kein VATER-MUTTER-GOTT Unendlicher BARMHERZIGKEIT wäre, Welcher offen und bereit ist, ALLE Seine "Kinder" in die Arme zu nehmen, dann wäre alles wahrlich hinfällig geworden ... In der Tat - und dieses Gedankenspiel ist grundlegend auf unserem Verstand, der nicht "negiert", sondern in das HERZ - als dessen "rechte Hand" - hineingenommen werden sollte.

Alles, aber auch alles, was auf "Abtrennung" beruht, ist nicht von "IHM" kommend, sondern Resultat der Wirkung aus Ursache, der Ernte einer Saat - mag sie individuell oder kollektiv sein ...

ER ist also nicht der "Strafer". Das sind wir uns selbst gegenüber, die wir nicht wissen, welche Lasten aus früheren Leben wir mit uns zum Austragen in diesem Leben gegeben haben. ER ist - ganz im Gegenteil zum menschlichen Konstrukt des Strafers - Jener, welche uns die Lasten, die wir uns selbst aufgebürdet haben, abnimmt. Solange wir die Hand IHM reichen. Dann geht er mit uns gemeinsam den Weg der Erlösung des Alten und die Neu-Hineingabe in das REICH, was in Ihm, aus Ihm, durch Ihn - i n uns - g e s c h i e h t ...


Und um darauf zurückzukommen (für alles Deines Gesagtes gebe ich Dir volle Zustimmung, und ich weiß, dass auch überhaupt darüber keine "Dissonanz" gibt - nur könnte es Leser geben, die nicht so"verdrahtet" sind, wie ich es spüre, dass es so wäre, welche in Nebensätzen dieses oder jenes zu entdecken glauben, dass sie verunsichert sind oder darob sie glauben, hier "ansetzen" zu können, um dagegen zu halten...)

Ich sage es hiermit klar und deutlich:

GOTT, der SCHÖPFER, Welcher nach Jedem Seiner "Kinder" dürstet, denn Alle tragen sie den "Gottes-Funken" in sich, wird niemals, niemals nur ein einziges "Quantum" Seines Eigenen Seins, was als UR-LEBENS-ESSENZ in Allem Seienden ist, verleugnen. Und ER würde Seinen Anteil, Seinen GEIST In Seinen Geschöpfen - und möge es die finstersten Teufel sein - verleugnen - wenn ER sie n i c h t als Der VATER-MUTTER-GOTT SEGNEN würde.

Oder anders aufgesäumt: ER IST sowohl die QUELLE und ALLES-WAS-IST. Und dennoch, trotzdem und gerade deswegen ist ER ein PERSÖNLICHER GOTT, der mit Jedem einzelnen Geschöpf eine UR-Beziehung eingehen möchte ...

Kurz: ER "SEGNET" auch und deswegen die "Gottlosen". ER SEGNET die "Gefallenen" ER SEGNET die "Verlorenen". ER SEGNET die Abtrünnigen und Hasser und Widersacher.

Aber. Und nun kommt's: Um Seinen SEGEN auf ERDEN wirken zu lassen, bedarf es "Seiner" Engel auf Erden. Und so hast Du in allem recht, liebe Claudia. Nur in einem Punkte bedarf es einer Erweiterung: dass wir dazu angehalten sind, s o IHM zu dienen, dass wir auch in Seinem Namen jene SEGNEN, die "wir" für "verloren" halten ...

ER kann nur "wirken durch uns" - denn die Respektierung des Freien Willens ist absolut - Seine Eigene Gesetzmäßigkeit ...

... DAS wäre und i s t dann das, was ER vor 2000 Jahre in der Gestalt von JESUS sagte: "Folget mir nach" ...


"Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen"






Siehe auch:

Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik (11)

Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik (4)

Oster-Grüße

#212 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Claudia 20.03.2019 13:12

Lieber Christian,

nun danke ich wiederum Dir für Deine Worte und kann und will in Allem zustimmen. Es ist in meiner Wahrnehmung genau so, wie Du sagst.

Was ich meinte, ist, dass bisher die gottlose Welt auch energetisch gehalten wurde durch das Opfer einiger, so dass sie sich selbst nie ausgelöscht hat. Was Gott nun aber nicht mehr unterstützt. Kein Opfer mehr.
Vor allem aber: Er unterstützt nicht mehr die Illusionen der Gottlosigkeit, selbst Gott zu sein. Wie offen oder verdeckt dies gedacht, gefühlt oder gehandelt wird. Dieser ILLUSION also gibt er nicht mehr seinen Segen.

Wenn ein Mensch andere segnet, ist es deshalb die Frage seines Standpunktes. Segnet er, weil er meint, auf der besseren Seite oder der Bessere zu sein als diese?
Oder segnet er, weil die Liebe der Quelle durch ihn hindurchfließen, oder besser, hindurchstoßen möchte?

Und es ist die Frage, ob wir durchs Segnen wieder pämpeln?
Es ist eine existentielle Situation, die sich dann dem nicht mehr gepämpelten Menschen stellt. So wie Kinder aus dem Hotel Mama ausziehen müssen, um für sich selbst einzustehen.

Liebe Grüße,
Claudia



Genau so ging es mir auch, dass ich als Kind voller Fragen war, ohne je Antwort zu bekommen, auch nicht im Theologiestudium, dass ich 6 Semester genoss. Es war immer qualvoll. Die Zeit der Antworten ist nun, Gott sei Dank.

#213 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 22.03.2019 11:19

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Liebe Claudia, wunderbar, ich danke Dir für Deine Worte, die noch einmal alles ins beste Licht der Klärung und Erkenntnis rücken.

In der Tat, die Zeit der Göttlichen Zulassung der wider Gott auflehnenden Taten geht ihrem Ende entgegen - die Grenze der Willensfreiheit
der Gegensatzkräfte ist erreicht:

End-Zeit. Wende-Zeit: Welten(w)ende.

Die "Täter" (als Geistseele) bleiben im Segen, aber ihrem Handeln wird insofern Einhalt geboten, als das Gesetz von Saat und Ernte jetzt ohne
Gnade in vollem Umfang auf sie zurückfällt.

Vorher dürfen sie sich aber noch einmal richtig "austoben" (wie wir es ja derzeit allüberall beobachten können) - bis ihr gesamtes Kartenhaus
zusammenfallen wird.

Da dieses "Kartenhaus" aber diese unsere materielle irdische Menschen-Welt mit allen ihren Systemen und Strukturen ist, werden auch "wir",
welche wir "auf der Seite Gottes sind" und IHM sich hingabevoll zugewandt haben, "äußerlich" davon ebenso betroffen sein. Nur die Art und
Weise, wie wir damit umgehen, wird uns kennzeichnen darin, ob wir "in IHM" ruhen oder "ohne IHN" sind ...

Wenn also ein Finanzcrash kommen sollte, Terrorwellen über die Lande fegen - oder ein Kosmischer elektromagnetischer Impuls weltweit alles
Elektronische lahmlegt und alles Digitale unbrauchbar macht - dann sind "wir" auch diesem Geschehen ausgesetzt. Ob wir von innen her dem
"ausgeliefert" sind, hängt dann von Stärke und Vertrauen unserer Verbindung zu GOTT-IN-UNS ab ...

Mal sehen, ob es noch sinnvoll ist, einen neuen Themenstrang zu eröffnen speziell zum "Endkampf" dieser (W)Endezeiten, vor dem wir nun alle
stehen. Es ist dabei die Frage, o b wir kämpfen - und mit welchen Mitteln wir kämpfen ...


Liebe Grüße vom Hirtenjungen-Christian




Das Buch mit Sieben Siegeln: Im Himmel aber erhob sich ein großer Streit (Johannes)





Bei diesem Stück mit folgendem Text:


Im Himmel aber erhob sich ein grosser Streit. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Auch der Drache kämpfte und seine Engel, doch vermochten sie nicht zu siegen. Geworfen wurde der Drache, der grosse, die alte Schlange, die da heisset der Teufel und Satan, der die ganze Welt verführet, geworfen wurde er und seine Engel auf die Erde. Und ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel. Und da der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgete er das Weib, das den Sohn geboren hatte, und führte Krieg mit ihren übrigen Nachkommen, die da halten die Gebote Gottes und die das Zeugnis Jesu Christi haben. Dem Drachen folgeten alle, deren Namen nicht geschrieben sind im Lebensbuch des Lammes von Anbeginn der Welt. Ich sah den Himmel aufgetan, und er, der Reiter auf weissem Ross, der König der Könige, der Herr der Herren, das Wort Gottes, erschien, gefolgt von den himmlischen Heerscharen. Und alle, die dem Drachen gefolgt waren, sie alle wurden getötet.


Ein Engel aber stieg vom Himmel nieder. Der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine grosse Kette in der Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die da heisset auch der Teufel und Satan, und band ihn für tausend Jahre. Und warf ihn in den Abgrund und verschloss und versiegelte ihn über ihm, dass er nicht mehr verführen sollte die Völker der Erde.

http://7-siegel.blogspot.com/p/text.html

handelt es sich um einen Auszug aus der wohl bedeutendsten Vertonung der Johannes-Apokalypse

(APOKALYPSE 2018 - Die Johannes-Offenbarung)

von Franz Schmidt: Das Buch mit Sieben Siegeln

Zitat
Werkeinführung

Das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln ist Franz Schmidts letztes vollendetes Werk. Der Untertitel heißt: Aus der Offenbarung des Johannes, und der Evangelist (gesungen von einem Heldentenor) spielt die Hauptrolle im fast zweistündigen Werk, das für vier weitere Solisten, großen Chor, Orgel und Orchester besetzt ist. In seinem Vorwort bezeichnet der Komponist sein Werk als ein Oratorium über die „fundamentale Antithese” von Gut und Böse. Musikalisch werden sie als Wohlklang und Dissonanz gegenüber gestellt.

Franz Schmidts Opus summum hat sich in der ganzen Welt durchgesetzt, mit – teilweise szenischen – Aufführungen überall in Europa, sowie auch in den USA, Japan und China. Des Komponisten Wunsch ist in Erfüllung gegangen: „…Wenn es meiner Vertonung gelingt, diese beispiellose Dichtung, deren Aktualität jetzt, nach achtzehneinhalbhundert Jahren, so groß ist wie am ersten Tage, dem Hörer von heute innerlich nahe zu bringen, dann wird dies mein schönster Lohn sein.”

Bálint Varga

https://www.universaledition.com/de/fran...-7-siegeln-1794

Siehe auch:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/das...ticle_id=360808

http://www.spiegel.de/kultur/musik/franz...-a-1073025.html

#214 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 28.03.2019 01:30

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Endlich! Richard Wagner war der "Grund-Nazi", folgt man den Argumentationen der "neufaschistischen intoleranten" "Toleranz-Bürger".

Wegen "Wagner" konnte "Hitler" erst "groß" werden ... Ohne die "Rienzi-Erweckung" gäbe es diese "furchtbare Gestalt" nicht ...

Die "deutsche späte Romantik" wäre "schuld" daran. Überhaupt alles, was "deutsch" ist, "ist" quasi "Schuld-ig" ... Immer und ewig.

So ward es "induziert", so wurde es betrieben, so wird es noch immer gemacht.

Wie sagte mal ein Freund zu mir:

Du kannst versuchen, alles "auszurotten", einen "resistenten Kern" wird es immer geben. Und es g i b t diesen "Kern", und Den g i b t es,
den wird es geben und dieser w i r d aus Sich (in Gott-Beziehung heraus) wider aller Massen-Psychose Seiner Selbst "Wahr-haftig-Gegenwärtig" s e i n ...


WAGNER - Thielemann "Trauermarsch" Funeral March





#215 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 28.03.2019 02:03

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CalvVoci - "Hab oft im Kreise der Lieben" von Friedrich Silcher






Und was soll diesem Video-Beitrag deshalb "entgegenstehen"? Nichts! in der Tat, nichts! Weil, was "Normal" ist, inzwischen als "Un-Nomal" "heutzutage flotte" Sache ist. Alles "Kranke" wird als "normal" verkauft. Und wenn "alte Lieder" erklingen, in "Runden" sich trifft, da noch die "alten Weisen" angestimmt werden: Ja, "Dann muss ich "Nazi" sein". Wenn die "Messlatte" an das "Bekenntnis zur heimatlichen "Verwurzelung" ist - wenn d a s das "Paradigma" wäre, was diese Linksideologen an mich anheften wollen: ja, dann habe ich keine andere Wahl als aus meinem Wesensgrunde heraus zu sagen: "Wenn "Ihr" es so wollt, nun gut, Ihr versteht weder etwas von der Sache, schon gar nicht etwas vom GEIST, so ihr aber eine Antwort haben möchtet, dann ist es diese: "Wehe der Stadt, deren König ein Kind ist"!

#216 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 01.04.2019 02:02

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Wie gewisslich von hineinspürenden Lesern und Merliners wahrgenommen worden ist, sind die obigen Beiträge einserseits hineingestellt worden in der Überzeugung, dass sie es wert sind und diese hier ihren Platz haben. Anderseits dabei kam mir hoch, wie vom heutigen "Deutungs-Duktus" heraus diese "Perlen", diese in "Musik" "geronnene" "Einfindung" es ist, welche von gewissen "Hoheitsträgern" der "politisch-korrekten" Wahrnehmung aus dies alles verunglimpft wird ... negiert, verspottet und ausgespeit. Die "Unwürdigkeit" dieses Geschehens "dampfte dabei in mir hoch". Und es ist gut, dass ich noch so empfinde und auch "aufdampfen" darf.

Der obig hineingestellte Begräbnis-Marsch Siegfrieds (aus der Nibelungen-Sage) von Richard Wagner steht ohnegleichen in der Musikgeschichte. Daran gibt es nichts herzumzudeuteln. Das machen nur die "Deutler", die sowieso alles negieren und verurteilen, was nicht in ihre eigenen wurzellosen aufgeblasenen Ego-Kästchen passt. Und die "Deutler" sind die "Wurzellosen", welche aus Ermangelung an GEIST-Verbindung in der Ideologie ihr heilloses Heil suchen ...

So komme ich heute wieder zurück auf das Frühbarock mit Dietrich Buxtehude und weiteren Komponisten dieser Epoche. Ich brauche auch hier keinen Text darzu liefern. Das Ensemble ist so professionell, dass in der Tat auch alles deutsche Wort wohlfeil verständlich ist.

Wie oft schon gesagt, fühle ich mich als Person und Mensch mit den Musikwerken des Frühbarock sehr verbunden. Es muss da wohl doch eine "reinkarnative Innerbeziehung" vorhanden sein ...

The Netherlands Bach Society led by Jos van Veldhoven performs music by Dieterich Buxtehude, Heinrich Scheidemann, Leo Hassler, J.S. Bach, Martin Luther and Johann Hermann Schein during the Utrecht Early Music Festival in TivoliVredenburg.

Buxtehude - The Netherlands Bach Society - Utrecht Early Music Festival - Classical Music Concert HD

Wahrlich - in dieser Musik gehe ich auf. Diesen Klängen, welche das Wort gleichsam mit erheben, kann ich mich hingeben. Und es "geschieht" etwas dabei. Keine bloße "Unterhaltung", sondern ein "Ein-ge-WEIHet-Werden". Es ist nicht nur "Musik", sondern ein "Tor-Öffner" zum Himmlischen, was das Irdische umgibt, trägt und durchdringt, aber nur für Jene wahrnehmbar wird, welche sich zu öffnen bereit sind ...

Das tut in diesem Fall d i e s e Musik bei "mir". Es ist ein persönlicher Beziehungsausdruck, welchen ich "nur" mit Euch hier "teile", Euch daran "anteilhaft" werden lasse, ohne dass ich damit meine, dass Ihr es genauso empfinden müsstest, um mit dem GEIST verbunden zu sein ... Der "Himmel" bringt sich auch anderswo und in unendlich vielfältigerer Weise zum Ausdruck. Es bleibt dabei. Jeder kann IHN, den HIMMEL, also eine Persönliche BEZIEHUNG zum SCHÖPFER auf seine artindividuelle Herangehensweise suchen, entdecken, spüren und
L E B E N .




PS: Dass ich mich derzeit selbst etwas an Beiträgen zurückhalte, liegt nicht daran, dass ich nichts zu sagen hätte, dass ich aber das, was zu sagen wäre, erst einmal zurücknehme, so ich selbst gerade sehr intensiv an etwas "arbeite" ... und mich da nicht ablenken lassen möchte ... Alles zu seiner Zeit ...

#217 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 20.04.2019 01:25

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Bei alledem um die Ausdifferenzierung von "männlicher und weiblicher Energie" schwirrt mir inzwischen der Kopf.

Feuer in Notre-Dame ausgebrochen

Denn es wäre nicht vonnöten, wenn es nicht erforderlich wäre, dessen Dringlichkeit der Klar-bar-machung ich verspürte - und aus meiner "männlichen Energie der Tat-Kraft und 'nackten Offensivität' heraus" - dem un-bedingte Ge-Folgschaft geleistet hätte ...

Ja, hier ein Stück aus der Matthäus-Passion von Bach, das sehr lyrisch und voller Inbrunst ist. "Männlich". Der große BACH hätte aber seine Werke nicht schreiben und vollziehen können ohne seine Frau, die im "Positiven", aus der Gottes-Mutterschaft heraus, ihm im "Menschlichen" sein "Schoß" der Geborgenheit war. Aus diesem heraus vermochte er - in Inspiration aus dem Himmlischen - sein bis in heutige Zeit wirkendes Ewiges Werk zu erschaffen ... Der weiblichen Energie i s t die Grundeigenschaft der Demut und Empfängnis. Wenn sie, die weibliche Energie sich darüber erhebt und anmaßt, so sein zu wollen, wie es der männlichen Energie zueigen ist, wird Ungleichgewicht und Widerniss.

Und noch einmal: ich spreche von "Energien", die sowohl in "biologisch verkörperten" Männern wie auch Frauen vorhanden sind. Ich rede nicht von "Männern" und "Frauen" ... Aber mit der jeweiligen Identifizierung ist es ganz schnell. Das nutzt auch "Sadhana" ... Und sie ist das "ERSTE Weib" ... Sie weiß, wie sie ihre "eigene Energie" so manipulieren kann, dass es gar nicht gemerkt wird, wie damit die männliche Energie manipuliert wird ...

Der obige (verlinkte) Versuch, hier etwas Klarheit reinzubringen, ist elementar. Sehr elementar. Und ich war in diesen Worten auch nur ein "Werkzeug" DER Stimme aus der Herzens-Einsprache. Es ist kein "Verstandes-Erzeugnis". Es kann dies auch gar nicht sein. Weil ich mit diesen Worten "alles umdrehte", was jemals als "Usus" galt. Diese Art von "Ermächtigung" kann nicht von meinem rationalen Verstandes-Ego aus kommen. Nur dass dieses Mal ich mit den "Informationen", die aus meinem geöffneten Herzen quellen, nicht "überfordert" bin und es dann im Versuch der Versprachlichung es nur zu einem "Gestammle" wie neulich bringe, sondern es auszuformulieren vermochte ...

Bach: Matthäus-Passion, Aria "Mache dich, mein Herze, rein" Fischer-Dieskau

#218 RE: Musikalische Rückanbindung von Hirtenjunge 11.06.2019 01:26

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Wahrlich, hier spüre ich meine "Herkunft". Musik "aus dem HIMMEL" ...

Frohe Pfingsten

Manuel Cardoso - Missa pro Defunctis

Agnus Dei





Communio




#219 Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 13.07.2019 04:52

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Aus "wessen" "Urgrund" "speisten" sich heuer jene Film-Musik-Kompositoren?

Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik (13)



Alles ist miteinander verbunden ...

Und alles, was im Äußeren geschieht, ist ein Symbol für das Kleine wie das Ganze ... "Alles zittert" - Zumindest "das" "alles", was energetisch verbunden ist mit jenem Menschen, welcher bekannt ist unter dem Namen "Merkel" ...

#220 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 31.07.2019 00:28

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Die "nordische" Musik hat mich immer schon fasziniert, vielleicht auch, weil die "Nordik" selbst es ist, mit der ich mich verbunden fühle.

Ich bin kein "Urlauber" in dem Sinne, dass ich irgendwo 14 Tage "abmatten" wöllte. Das wäre nicht mein Ding. Am wohlsten fühle ich mich noch immer in meiner Heimat Sachsen. Und diese ist so reich an Kultur- und Gebirgs- (im Mini-Format)-Landschaften, dass ich "selig" bin, mal drei bis vier Tage eine Auszeit "dort", also "hier" gönnen zu dürfen. Zuletzt war ich im Zittauer Gebirge, übernachtete mit einem Seelen-Freund direkt am Bahnhof Oybin - inmitten des kleinsten Mittelgebirges Deutschlands: in einem für Ferienaufenthalte umgerüsteten Wagen der Kleinbahn.












Aber wenn es mich wirklich in die "weite" Ferne zieht, dann ist es der Norden.

Und sollte jemals das Geld vorhanden sein, eine Schifffahrt zu machen, dann auf einem "Segler" als Passagier, im Norden ...

So ist mir aber durch die Musik die Verbindung zum Norden gegeben.

In diesem Falle Orchesterwerke Finnischer Komponisten.

In wenigen Stunden geht die Sonne wieder auf.

So möge dann die "Sunrise Serenade" von Aulis Sallinen erklingen:

Sunrise Serenade, Op. 63



Wunderbares Trompeten-Duo im Wechsel-Spiel.

Da ich selbst Trompete blase, weiß ich, wie anspruchsvoll es ist, so filigran zu blasen, mit weichem Anstoß und sanftem Ton, und dennoch völlig präsent zu sein, alle Dynamiken ganz verkörpernd.

Ja, "verkörpernd". Denn das Blasen erfordert die gesamte Geistes- und Körper-Leistung. Das rein Technische ebenso wie der Atem durch die Zwerchfellstütze und das Vibrieren der Lippen am Mundstück ... und dann eben auch noch die "Seele reingeben" ...



#221 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 31.07.2019 01:25

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Im Anschluss ein symphonisches Werk für Streicher eines lettischen Komponisten - wir bleiben mal im Norden: Peteris Vasks.



Pēteris Vasks - Voices Symphony for Strings (Symphonie für Streicher 'Stimmen')





Es ist, zugegeben, nichts zum "Nebenbeihören" (wie übrigens alle Werke, welche ich in dieses Thema hereinstelle, nicht zum "Zeitvertreib", sondern für das BEWUSSTe Hören gedacht sind ...)

Es sollte, wenn man sich dafür öffnen möchte, wirklich bewusst und hingabevoll gehört werden. Um diese Uhrzeit (ab 22 Uhr) setze ich meine Funkkopfhörer auf, damit ich meine Nachbarn nicht störe. Ansonsten habe ich kein Problem, bis zur gesetzlich festgesetzten Ruhezeit auch einmal "aufzudrehen". Das ist aber ziemlich selten. Wenn, aber dann. Meine Hifi-Anlage ist noch aus der Mitte der 90er Jahre. Aber "dazumal" war sie "fast" "Hi-fi" (also "High-Fidelity") - eine "Grundanschaffung", für die ich das Lehrgeld meines ganzes dritten Jahres "aufbrachte". Und: es war eine lohnenswerte Anschaffung. Was damals "gut" war, ist es auch heute noch ...

Nun, die Feinheiten dieses Werkes von Vasks höre ich über diese Anlage - oder über Kopfhörer.

Die Symphonie für Streicher "Stimmen" wurde 1991 geschrieben.

Indem ich mich auf dieses Werk einlasse und "nur" höre, erschließen sich mir ungeheure Parallelen zum MENSCH-Sein hier auf Erden, des Ringens und Suchens nach Sinn und Liebe, die "Einspaltungen" und "Verzerrungen" durch Widerkräfte ... wie sie damals waren ... und wie sie Heute, im Hier und Jetzt auch wieder insbesonders am Wirken sind.

Da ist zu vernehmen ein "Weben & Schweben" im Raum der Verlorenheit, dann ein Aufblitzen und"Zubereiten" im Klang der Hoffnung und Verheißung, um dann wieder "eingesunken" zu werden im Wiederaufbegehren der Destruktion und Relativierung ... in einem Gefühl der "Entborgenheit" und "Nichtigkeit" ...

Welch "homöopathische Dosis" es doch ist ... um in sich selbst die SEHNSUCHT nach Geborgenheit wieder zu "fassen" und zur LEBENdigen Flamme werden zu lassen ... nach "Überwindung" der "Schwebe" ... hinein ins "REICH", das GEBORGENHEIT, weil UR-HEIMAT "ist" ...

Dieses kurze Stück von einer knappen halben Stunde gibt eine musikalische Beschau dessen, was abgelaufen ist, was abläuft - und es ist an Uns, das "Schwebende" der letzten Akkorde in Berührtheit durch die Musik in Unserem Inneren in Dur umzuwandeln - Die Vereinigung von Krone und Wurzel ... "Heim" ins "REICH" (und ich gehe an dieser Stelle mal davon aus, dass die Hier Lesenden den Spruch in seinem GEISTigen KERN und WESEN wahr- und aufnehmen werden, statt an äußerem Begrifflichen mißbrauchter ideologisch verblendeter Vergangenheit sich "aufzuhalten" ...)

Denn Dein, UR-Vater-JESUS-SCHÖPFER-GOTT, IST Das REICH und Die Kraft und Die Herrlichkeit - in Ewigkeit. AMEN.

#222 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 31.07.2019 02:14

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Vom Letten Vasks wieder zu den Finnen:

Uuno Klami:

Kalevala Suite Op.23 : IV Cradle Song for Lemminkäinen




Hier viel "Schwer-Mut" in den Klängen.

An "Schwermut" kann man "kleben" bleiben, aber diese einmal empfunden haben zu dürfen, ist auch "Gewinn" insofern, als sie den Boden bereitet für die De-MUT. Das MUT-ig-Sein an-sich ist nicht "Aufbegehren" wider die Schöpfungs-Ordnung, sondern das mit-der-Ordnung-in-das-FELD-Heineingehende ... MUT ist per se und an-sich"De-Mut". Denn es bedarf größten MUTes, sich "preiszugeben" inmitten des Herrschaftsgebietes der Finsternis dem "Unsichtbaren GEISTigen" gegenüber ... was "UR" ist ...

Alles andere, was unter "Mut" subsumiert werden könnte, wäre dann u.a. "Mut-Probe" - ein eigentlich lächerliches Sich-Zur-Schau-Stellen, um der "Gruppe" zu gefallen, zu ihr gehören zu dürfen, vor ihr "gerechtfertigt" zu werden.

Das deutsche Wort MUT ist mehr, viel mehr. Wie überhaupt die deutschen Worte, Begriffe, die deutsche Sprache an sich vieles an "UR"-Worten in sich als Potenzial trägt ...

#223 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 31.07.2019 03:43

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Einen Abschluss zum Finnen Uuno Klami habe ich noch:

Aus den Sea Pictures das: Nocturne (Song of the Watch)



Leise, mit einer Flöte beginnend, dann fallen die tiefen Streicher (Bässe) ein, Harfen bezupft, wird wieder die erste Grundmelodie angestimmt, folgend die Violinen und die gesamte Streichermannschaft, sich dann wieder zurückzunehmend, um der ursprünglichen (Quer-)Flöte den Raum zu geben ...

Wunderbar, was für Musik, welch Klang, welch Resonieren ... auf allen Ebenen meines Seins - aus dem Vergangenen ins JETZT hineinfließend ... Oh, ich weiß, dass ich eine "alte Seele" bin - aber diese haben es "HEUTE" sowohl "leicht" wie auch "schwer" - es kommt ganz darauf an, ob es erkannt wird und "übergeben" werden kann - oder ob es "in-sich" "hineingebissen" wird ... (Denn "genug" zum "Beißen" bzw. eher: zum "Gebissen-Worden-Sein" gab es "damals" genügend ...)

Gut, dann muss ich mir selbst die Frage stellen: "Warum, Christian, bist Du noch einmal wiedergekommen"? ... Um "hier" eine "Bockwurst zu essen und Bier zu trinken"?

Muss das eine mit dem anderen im Widerspruch sein? Diesen vermeintlichen "Widerspruch" zwischen "Geist & Sinn" zu erkennen und aufzulösen bin ich u.a. erneut - und zum letzten Male - auf die Erde gekommen, um das "sein" zu können, wofür ich ohnehin mich dereinst mich entschlossen habe, "auf Erden" zu inkarnieren ... (vor vielen, vielen Leben ...): Das Eine mit dem Anderen zu verbinden. Vorher lechzte und strebte ich nach dem "Himmel", aus dem ich komme und mich selbst aus "Liebe" "hinausgeworfen" habe, um dann zu merken, wie all die Visionen im Himmel auf Erden "auf einmal" "zerpflückt" worden sind und ich in einen "Strudel" hineinkam, dessen Dynamik ich "von Dort" aus niemals einzuschätzen wusste ... Wie auch.

Nach all den "Zeiten" aber finde ich wieder zurück. Heim-Kehr. Aber es ist kein "Verlassen-des-Feldes", in das ich mich dereinst Hineinbegeben habe ... Sondern nun ist es sehr "einfach", indem ich "wieder" Für-WAHR-Nehme, ein Engel bzw. ein "Kind-Gottes-auf-Erden" zu sein, dass "HEIM"-Kehr ein Resultat von zuallererst Innerer Ein-kehr ist, auf die Be-kehr folgt, die wiederum als Antwort den Ruf der Um-kehr zur Folge hat. Auf die Um-kehr folgt die Bereitschaft zur Rück-kehr - und Das mündet in die HEIM-kehr ...

Ach, schöne deutsche Sprache ... wie klar alles sein könnte, wenn sie "ordentlich" benützt würde ...



Übrigens, die deutsche Übersetzung von "Song of the Watch" geht in die Richtung von:

Wachsamkeit

Achtsamkeit

Aufmerksamkeit.

Wie der "Wächter auf der Zinne" - und das ganz im lutherischen Sinne. Luther! Welcher als erster erkannte, dass der Vatican der irdische Throns Satans (Sadhanas) ist ...

(Die heutige Evangelische Kirche Deutschlands - EKD (man schaue sich nur ihre Parolen, Gender-Programme und den Bedford-Strom an ..l), welche im Namen nach sich auf Luther beruft, ist eine "Liebdienerin" geworden dessen, was Luther von je her verabscheut hat - und weswegen er überhaupft auf der "historischen Bühne" erschienen ist und Wirksamkeit zeigte ...)

So gelten die Aussagen zum "Ende der Zeit" in der Bibel - auch und gerade der KIRCHE.


Denn ein "guter Eigen-Wille" ist immer noch nicht der Wille Gottes. So wie Mephisto Faust gegenüber sagt, dass er das Böse will, aber dabei das Gute erschafft, so sind es die "Gut-Eigen-Willens" (Linke, Grüne, Gut-Kirchen-Leute usw. usf.), die in ihrer "Blase" (gelinde gesagt, weiteres an klarer Benennung lasse ich mal jetzt außen vor) nicht merken, dass sie aus ihren Minderwertigkeitskomplexen heraus eine Beute "Satans" sind - und, so wie sie vermeinen, "Gutes" zu tun, das Gegenteil bewirken - ganz so, wie es die Gegensatzkräfte wollen.

Deshalb: Gut zu meinen, muss nicht gut sein. Das einzige "GUT"e ist der SCHÖPFER. Wer sich auf IHN in Seinem Gut-Wollen n i c h t be-RUFT - ist "des Satans" ...

Worte, die verstören könnten. Ich gebe dazu gern mehr Erklärung, wenn gewünscht. Ich denke aber, diese Worte von mir sind KLAR, REIN und aus GEIST. Irgendwann muss man aus der Deckung gehen und diesem ultimativen verquirltem Sch..., der uns als "Hosianna!" verkauft wird, auch als solches bloßlegen.

Und, auch in Sachsen, gibt es diese "Gut-Menschen", gerade in Vereinen wie der Kantorei. Ich würde mich zurückhalten, "missioniere" nicht. Wenn ich aber in meiner Gegenwart soviel Gesülz und links-grüne-EKD-Selbst-Beweihräucherung (in moralischem Überlegenheits-Dünkel) anhören muss, dann ist auch bei mir der Ofen aus ... Mal sehen, ob ich dadurch nun "geschasst" werde ...

Eh wie dem vertraue ich Alles dem SEGEN GOTTES an. Aber gerade deshalb, gilt es nicht zu kneifen, sondern eineindeutige Postion zu beziehen.

Ich bin wieder einmal in Erguss dessen, was aus mir hochkam, abgeglitten davon, dass ich den musikalischen Bogen schließen wollte zum "Wächter auf der Zinne",

welches in der frühbarocken Musik viele Male vertont wurde (meines Empfindens nach eine Epoche, in der ich vorher gelebt und gelitten gesehnet und erfreuet mich habe ...).


Jubilate Domino I




Hirtenjunge-Christian



#224 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 03.08.2019 23:44

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Ich hatte neulich ein Musikstück von "Der Wächter auf der Zinne" hier hineingestellt.

Es war so "ergreifend" für mich, dass ich dann diesen Kommentar auf YT noch hineingesetzt habe:

Zitat
Ich kann mich entsinnen, dass einmal im Radio es eine Vorstellung dieser CD gegeben hat. Ich selbst bin dieser Musik-Epoche sehr "teilhaftig", aber bin "GEZ-Außen-Vor", so dass ich diesen Hinweis von meiner Mutter bekommen hatte, aber es dann im Nachgang nicht mehr rekapitulierbar war. Umso mehr freue ich mich, dieser Aufnahme durch "Zu-Fall" (nichts ist "Zufall" im materialistischen Sinne ...) wieder begegnet sein zu dürfen. GRANDIOS! ALTE MUSIK mit soviel Hingabe und Klarheit, Korrektness wie Inbrunst zu zelebrieren, ist beachtenswert und vor allem: voller Empfindungskraft, welche das vermeintlich "Alte" in die Gegenwart "hebt", um dort neu auf- und für-"Wahr"-genommen werden zu können. Vielen Dank! Alles Gute für weitere Projekte. Und ich habe mich entschlossen, noch heute die CD zu bestellen, damit ich diese Musik auch "Physisch" in meiner Hand halten kann ...


https://www.youtube.com/watch?v=v_Rlf3iX1z8

Wahrlich, ich bin tief ergriffen. Diese CD kam als Original nun an - und konnte diese auf meiner Hi-fi ("High-Fidelity)-Anlage nun hören. Grandios!

Und komme mir da einer - gerade aus der "kirchlichen" Richtung -, welcher Inkarnations-Zyklen, und damit Prä- und Re-Inkarnation für "Dummschwätz" abtut. In dieser Zeit war ich nicht nur "da", sondern "drin" - diese Art von Musik habe ich mitgemacht, an ihr teilgenommen, sie mit meinem damals inkarnierten Wesen geteilt, mit-geteilt, zum Ausdruck gebracht, mit allen Menschen, die dabei beteiligt waren ...

Aber diese Aufnahme ist die Beste, welche ich als musikalische "Lebendige Auferstehung" dieser "Zeit- und Geist-ver-ORT-eten Musik" (17. Jh., während des 30jährigen Krieges und danach) hören durfte.

Michael Praetorius - Salve Rex noster · Capella de la Torre, Katharina Bäuml



"Zerschmelzen" kann ich wahrlich, höre ich diese Musik. Sie ist mein Ur-Eigenest.

Ich weiß, sie muss nicht Euer, liebe Leser, Ur-Eigenstes sein, Ihr habt anderes Individuelles-Ur-Eigenstes (das hier auf Merliner zu teilen ja Sinn macht und dafür Ihr auch ermuntert seied ...), aber das Meine teile ich hier mit - und es ist wunderschön.

#225 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 10.08.2019 23:49

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Ich kam heute vom 11-Stunden-Dienst in der Einrichtung. Es war ein langer Tag, und voller Beanspruchungen, aber es hatte mich nicht "durchgeleiert", wie manchmal sonst. Und dennoch "suchte" ich nach einer "gewissen" Musik für den Feierabend, nachdem ich schon bei der Heimfahrt mit dem Fahrrad eine seltsame Berührung empfand - und fand sie dann, nachdem ich etwas in meinem CD-Regal stöberte, mit der Filmmusik von "Shutter Island". Eigentlich ist es keine eigens für den Film geschriebene Musik, sondern eine Zusammenstellung von bereits vorhandenen Werken.

Ich hatte mir dereinst mal den Film angesehen - und war tief beeindruckt vom Musik-Titel des Film-Abspanns:

"This Bitter Earth", gesungen von Dirah Washington.

Aber erst jetzt bemerkte ich, dass ihr Gesang auf dem "kompositorischen Bett" von Max Richters "On the Nature of Daylight" zelebriert wurde:

TON (2)

Hier in der Film-Version:



Eine unglaublich "schwermütige" Musik. Die gesamte Doppel-CD der zusammengetragenen Musik zu diesem Film ist "schwer", "dunkel" und "verloren".

Denn genau darum geht es ja auch bei diesem Film:



... übrigens mit einer sehr überraschenden W-Ende am Ende ...

Ich fragte mich beim Anhören dieser Musik, weshalb ich sie mir jetzt anhören zu müssen glaube ...

Sollte ich mich in dieser Musik, welche "Die Insel der Verlorenen Seelen" "verkörpert" "verlieren"? Oder sollte es so sein, dass ich entgegen meiner alltäglichen Erfahrung eine "Gelegenheit" bekommen sollte, wahrnehmen zu "dürfen", welche "Neben-" und "Unter-"Welten es noch gibt im Geistigen Reich, die auf so viele real inkarnierte Menschen einwirken, dass diese wiederum nach ihrem Ableben diese "weiter-leben" lassen? Der Schatten versucht, Schatten zu erzeugen, um sich daran zu nähren. Die "Heimgesuchten" sind nach ihrem "inkarnativem Ab-gang" dann im "Ab-fang" dieser Dunkelheit. Verloren in inneren Labyrinthen und undurchdringlichen Morasten Geistiger Qual und Pein. Für das LICHT Gottes, ihres SCHÖPFERs, nicht mehr empfänglich.

Es gibt da ja in der Filmgeschichte ja auch wenige andere seltene Werke, die darauf eingehen, wie "Hinter dem Horizont", wo der Protagonist seiner Frau, welche sich umgebracht hat, aus höheren Astral-Bereichen heraus in den Abrund ihrer selbstgewählten "Selbst-Mord-Grube" hineinbegibt, um sie zu retten, allein aus Liebe zu ihr.



Aber wie groß muss dann die LIEBE des SCHÖPFERS sein, Der keines Seiner Kinder verloren sehen will. Aber er respektiert den Freien Willen der "Gefallenen" und Verlorenen". Er will nicht mit den Himmels-Heerscharen aus dem LICHT den Gefallenen Seine GNADE und BARMHERZIGKEIT aufzwingen. Wie auch, dann wäre es eben weder Gnade noch Respektierung des Freien Willens.

Auf diesen Ebenen vollziehen sich furchtbare Dinge - aber das LICHT aus dem HIMMEL wird entweder nicht erkannt oder abgewehrt.

"Schaltstellen" dafür sind die i n k a r n i e r t e n Menschen. Denn durch die V e r K Ö R P E R ung w i r d eine BRÜCKEN-Schalt-Stelle erschaffen. Die Gnade und Barmherzigkeit, Güte und ERLÖSER-Kraft aus dem VATER-JESUS-in-Uns wird al s "ERLÖST-Sein-in-IHm-in-UNS" "weitergeleitet", soweit wir es "wollen" (in Seinem Willen), zu-lassen und geschehen-lassen ...

So komme ich wieder auf Die Musik zu sprechen, welche ich als "Eingang" meines Beitrages wählte.

Durch sie konnte ich wieder die Verlorenheit wahrnehmen, die um mich allüberall herrscht. In den Inkarnierten wie in den Seelen, welche verloren in "Zwischen-" und "Unterwelten" sich befinden und in Hoffnungs- und Lichtlosigkeit dahinvegetieren ...

Das einzige ist es, ein GEFÜHL Des VERBUNDEN-SEINs mit Dem SCHÖPFER - als VATER-JESUS -, "dort" hineinfließen zu lassen ...

Das wäre und i s t dann Der VOLLZUG der "Inneren Arbeit", auf den ich so oft wie nur möglich hinzuweisen bedacht bin ...

Die Innere Arbeit - Die Arbeit-mit-IHM

Und so war es wohlmöglich eine "Inspiration aus Gott-in-mir", diese CD in meinem Archiv ausfindig gemacht und angehört zu haben ...



Statt mich darin psysisch und mental zu verlieren, "sende" ich an "die Verlorenheit" SEINEN SEGEN - über den "Transmitter" meiner Ver-KÖRPER-Licht-heit ...

Der in seiner Verkörperung seine Auf-gabe sich - als "Kind" - dem UR-SCHÖPFER sich hin-gebend erfüllende Hirtenjunge.

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