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#196 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 05.12.2018 02:20

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Ihr Lieben, die Ihr hier aus wahrhaftiger Suche heraus zu schauen sucht hier, seid willkommen ...

Und so sei Euch "gewidmet" folgendes Stück, was die diesige Adventszeit "vorausgreift" ...

Alles in schönem und gutem Deutsch.

Sehr verständlich ... im Text ... Ob es denn auch "im Geiste"es täte, wäre dann eine Frage für sich ...

Heinrich Schuetz Musikalische Exequien Rudolf Mauersberger


#197 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 05.12.2018 02:34

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Wer über die Jahre hinweg aufmerksam war in diesem Forum, wird wissen, dass diese Verlinkung an anderer Stelle von mir dereinst getan worden ist.

Aber nichts ist es, wie es vorher war, und keiner "will" sich mehr erinnern können und wollen.

So hier an dieser Stelle zum wiederholten Male eine einzigartige Aufnahme des Thomanerchores unter E. Mauersberger. Prüfet selbst nach, wieviel ich unter denselben "Einzigartigen Aufnahmen" als solche "preise" ... Alles, wahrlich Alles ist "einer Prüfung" wert... Wohlan denn!

#198 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 05.12.2018 03:42

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Ich wollte damit nur eigentlich sagen dass jener, welcher aufmerksamen und wahrhaftigen Herzen ist, spürt, was ich an "Musik" hier in diesem Raum hinein-pflanze ... Diese Musik ist "überirdisch", aber auf ihre "Hin-dringung" in irdische Ver-WURZEL-ung hinein ... ES ist MUSIK, welche die "Wurzel" erfasst und in die "Krone" hineingeht ... Wahrlich, es ist "Musik aus dem Himmel", welche in die Wurzel hineingeht ... aber sich "ausstreckt" in die Krone und jedes äußere Blätter-Werk hinein ... Und so IST der HIMMEL bereits in ALLEM. Es wäre nur die Frage, ob der "Himmel" "auch" in unserem "Bewusst(en) SEIN" wäre ...(Wie auch das "Gegenteil" bzw. die "Graue Fläche" des "Zwischenzustands" von "Weder-Heiß-noch-Kalt" ...)

So prüfe sich ein jeder für sich selbst.

Wir haben nicht mehr viel Zeit dafür.

Christian-Hirtenjunge



Bach - Komm oh tod du schlafes bruder


#199 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 06.03.2019 23:12

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Claudio Monteverdi - Ave Maris Stella (from Vesper)



Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik (14)

Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik (3)




Das ganze ehrwürdige und ehrfurchtsgebietende Werk noch einmal hier:

Monteverdi - Vespers, "Vespro della Beata Vergine" | John Eliot Gardiner, Palace of Versailles


#200 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 10.03.2019 01:19

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Gestern ist ein Onkel verstorben, zu dem ich gute Verbindung hatte. Aber mehr noch meine Mutter hat daran zu knabbern.

Sie alle sind "Kriegskinder".

Sie erzählte, dass er es war, der sie "Huckepack" genommen hatte, als sie aus dem Riesengebirge vertrieben (nicht "geflüchtet"!) worden waren. Sie waren Kinder. Sie 4 Jahre, er 3 Jahre älter.

Die Winde gehen gerade umher und drücken an meine Fenster. Diese "Winde" nehmen viele von den "Alten" mit. Ohngeachtet dessen, was sie waren und sind. Sie nehmen alles mit hinüber. (Und darauf lauern umso mehr die Finsterniskräfte, welche eine "Verwurzelung" und "Rückanbindung" nicht mehr zulassen wollen ...)

Nächsten Freitag wird Beerdigung sein, wofür wir eine Stunde fahren werden. So ich auch im JETZT weiß, dass seine Seele über die "Brücke" gehen wird, und ich im Moment Frieden und Segen spüre - wie wird es dann sein, wenn ich vor dem Grab stehe - wenn ich "ausgeliefert" bin der vielzähligen Trauernden, die "unwissend" sind über das reale und eigentliche Fortleben der Seele?

Ja, die "Alten" werden nach und nach von uns gehen. Wenn ich mich so umschaue und es ehrlich betrachte, gehöre ich mit zu der "jüngeren Generation", die das "Alte" in sich tragen. Es geht nicht um die Anbetung der Asche, sondern der Weitergabe des Feuers der "Alten", was sie uns zu sagen haben. Punkt. Ich gehöre damit zu jenen meiner Generation, die "einmalig" sind. Zuerst wollte ich das nicht wahrhaben, aber mehr und mehr wird mir das bewusst. In mir glüht ein Feuer, was nicht wegzulöschen war, ist und sein wird. Ich bin an meiner Stelle. Überall um mich herum Niedergang, Ohnmacht, Oberflächlichkeit und Gut-Woll-Getue. Und es gibt aber auch "Perlen", doch sie sind so selten wie die echten Perlen im Muschelgehäuse auf dem Meeresgrund ...

Und nicht ohne Grund sende ich derzeit, solange ich den "Stiefel" am Bein habe auch jene Botschaften, welche "Zuspruch & Anspruch" sind für den zuallerletzten, zuallerersten und überhaupten SINN unserer Existenz hier auf Erden. Alles andere ist Ablenkung, Wischi-Waschi und Verdrehung-Umkehrung-Abfall ...

GOTTes-BEZIEHUNG und UR-Verbindung (3)

Das letzte große Offenbarungswerk Gottes in der "dritten Zeit" - Das Buch des Wahren Lebens

Schöpfungs-, Fall- und Erlösungsgeschehen im Lichte des UR-Werkes (2)





Wer es noch nicht be-g-reif-en kann, wird dennoch geliebt. Aber dem Gesetz von Saat und Ernte nach wird JEDER das "anheim gestellt" bekommen, was energetisch seiner Lebens-Weise-Blase-Illusion-oder-Geist-Erkenntnis ge-reif-terweise entsprechen wird ...

Und da helfen auch alle "Channelings-Wohlfühl-Esoterik-Befindlichkeiten" nicht darüber hinweg. Über diese Ego-Irreführungen durch "esoterische Angebote", denen ich selbst 20 Jahre lang meine Hingabe "verschenkte", werde ich in nächster Zeit noch eingehen ... (falls bisherige Hinweise hier auf Merliners noch keine Frucht gebracht haben sollten ...)


Johann Eccard - Erbarm Dich mein



#201 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 13.03.2019 00:32

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Roland de Lassus: Lamentationes Hieremiae feria sexta in parasceve. Huelgas Ensemble, van Nevel

Die uns gegebene Zeit geht unweigerlich ihrem Ende entgegen. Es ist wie nach einer großen "Party" noch einmal die "Sau" rausgelassen zu haben. Früher waren es noch wenigstens diese Runden. Da war man "jung" und fühlte sich irgendwie der älteren Generation gegenüber "erhaben" und "besserwisserisch".

Diese "überkommenen" Generationskonflikte gibt es ja gar nicht mehr.

Da gab es "wenigstens" noch "Reibung". Heute kannst du einen jungen Menschen nehmen - nein, auch einen "alten", wenn ich mal in Dresden in den Öffentlichen unterwegs bin - ich setze mich in Bus oder Straßenbahn - setze mich einfach hin. Und ich bin gezwungen dazu, betrachten zu müssen, wie der größte Teil aller "Insassen" nur noch stierend auf so eine komische leuchtende Fläche in ihrer Hand - die fast "gebetsförmig" dieses Teil umschlossen hält - schauen ... und ständig "herumwischen". Wenn sie denn mal den Sand aus ihren Augen damit wischen würden. Es ist nur noch grotesk. Es IST grotesk. Und "sie" merken es nicht. Würde man sie darauf ansprechen, würden sie gar nicht wissen, was man meinte.

In alten Zeit gab es Pest und Cholera. Ein jeder wusste, was das bedeutet. Nun geben sie sich diesen "Auswüchsen" bzw. "Metastasen" f r e i w i l l i g hin. Nein, nicht nur, dass sie darin kein Übel sehen, sondern dass sie danach dürsten, es wollen, danach hungern und schreien. Welch ein "Gesellenstück" der Finsternis, es so weit gebracht zu haben, dass die Menschen bereitwillig sich an die "Abtrennung" übergeben. Des "Schlapphuts" aus Stasi-Zeiten bedarf es nicht mehr. Jetzt holen wir uns - auf eigene Kosten - die "Wanzen" ins Haus ...

Danke, Jim, für diesen Link:

5G-Strahlung, Handy-Sucht und Überwachung - Biologische und geistige Degeneration und Dezimierung der Menschheit

Das "Ende" wird unweigerlich kommen. Denn der "Anfang" kann nur auf einem "Ende" beruhen. Aber die Musik bleibt bestehen. Jene Musik, die aus H i n g a b e erstand. Hingabe an den GEIST - was der UR-GEIST ist, SCHÖPFER, All-GEIST und in Persona VATER, MUTTER, JESUS ...

#202 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Astrid 13.03.2019 07:37

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Dein Onkel ist verstorben, lieber Christian, und der 'alte Mann' ist auch am sterben. Es zieht sich so lange hin. Mir scheint, dass Patriachat will und will kein Ende nehmen. Viele Frauen sind sich selbst nicht mal bewusst wie sehr sie selbst noch instrumentalisiert sind, keinen Zugang haben zu ihren eigenen Bedürfnissen und Empfindungen und selbst im Erwachsenenalter noch darauf ausgerichtet sind es dem Manne recht zu machen.
Sie können andere Frauen nicht als Schwestern im Geiste sehen, für sie sind alle Konkurrentinnen. Sie haben keinen Kontakt zu ihrem wahren Selbst. Sind sich selbst Feind und im Grunde allen anderen auch. Sie leben fremdgesteuert. Es ist ihnen wichtig, dass ihr Äußeres stimmt. Sie geben unzählige Euros aus für künstliche Fingernägel, Haarverlängerung, Silikonbrüste und sie spritzen sich die Lippen auf. Es ist kaum noch etwas Natürliches an ihnen und ich kann nicht nachvollziehen, dass ein Mann gefallen an so etwas findet.
Nicht genug, dass so viele Männer noch nicht begreifen, dass das Leben sie dringlichst auffordert zu fühlen um endlich auch die eigene weibliche Seite zu integrieren. Ihre Verletzbarkeit als Stärke zu sehen und mit den Frauen zu kommunizieren über das was sie fühlen.

Dadurch das die KI dabei ist in Riesenschritten den Planeten zu übernehmen wird in gewisser Weise die ' Rückkehr der Göttin', die notwendige Hinwendung zur weiblichen Seite um sie zu integrieren, ausgebremmst.
Der Mensch, der einen freien Willen und somit immer die Wahl hat, wählt wieder die Technik mit ihren Errungenschaften und nicht die Rückanbindung und Verwurzelung.

Immer wieder frage ich mich in letzter Zeit, ob sie es überhaupt noch könnten, oder ob der Verstandesparasit sie alle fest im Griff hat?
Wenn er ihnen nicht ermöglicht zu reflektieren, wie sollten sie ihn dann noch mit der eigenen Liebe vernichten können?
Wie sollten sie das Licht derer, die schon im Lichte das Einen strahlen, wahrnehmen?

Das Alte was du in dir trägst ist durch das Feuer der Transformation gegangen. Du hast nicht einfach so das Erbe deiner Ahnen übernommen. Du hast es veredelt. Erst dann ist es möglich die Essenz des Guten über die Generationen zu bewahren. Du bist nachdem das göttliche Feuer in dir entfacht wurde, zum Hüter des Feuers in dir geworden. Das ist ein bewusster Prozess den du mit deinen freien Willen und den göttlichen Eigenschaften in dir kultiviert hast.

All das ist notwendig weil not-wendend, aber es findet ja fast nirgendwo statt.

Das Sterben des 'alten Mannes' wird künstlich am Leben erhalten. Das Patriarchat weiter fortgeführt. Männliche und Weibliche Energien vereinen sich nicht im Menschen auf das eine neue Seinsqualität in ihm entsteht. Erst wenn sich beide Energien im Menschen vereinen findet die innere Vermählung statt. Da aber die meisten Menschen vermeiden zu fühlen, blockieren sie sich selbst, heilen ihre Wunden nicht und drehen somit eine Extrarunde nach der andern. Nicht nur in diesem Leben, auch in ihren weiteren, so lange bis sie ihre 'Hausaufgaben' machen.
https://salomablog.wordpress.com/2017/04...r-polaritaeten/


Menschen wie du, die diese Arbeit schon verrichtet haben und das ganze Drama mit ansehen müssen werden über alle Maßen herausgefordert.
Aber du weißt, dass du dafür von Gott deinen Lohn erhalten wirst, ja zum Teil auch schon erhältst.
Danke, dass du hier hin gekommen bist und das es dich gibt

Hier ein Lied das mich sehr berührt:
https://www.youtube.com/watch?v=W3AL_Z4S...t=RDW3AL_Z4ScQM

#203 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Claudia 13.03.2019 15:47

Lieber Christian,

ich spüre deine Traurigkeit angesichts dieser "Putzsucht", dieser Sucht zu wischen, zu stieren, zu spielen, zu konsumieren und nicht mehr in Kommunkation mit anderen zu sein. Ich bekomme es mit, weil ich beruflich Zug und Straßenbahn fahren muss und oft leide, wenn sich zuviele solcher gleichgeschalteter Menschen im Fahrzeug befinden. Es erzeugt eine Mischung aus Egomanie (Selbstbezogenheit) und Dumpfheit (Selbstergessenheit, oder besser Selbstverlorenheit).
Keine Aufmerksamkeit für andre Menschen, kein Gespräch. Und manchmal spüre ich bereits die verheerenden Folgen im Gehirn meiner Sitznachbarn. Es fühlt sich an wie verschmolzene, klumpige Stromleitungen im Gehirn.

Und da haben wir und andere der Nachkrieg- und unserer Generation so viel gearbeitet, um Wunden zu heilen. Und wo zeigt sich das Ergebnis im Kollektiv?


Auch um Dir Mut zu machen, dich zu unterstützen (falls du das überhaupt brauchst), will ich einmal aufschreiben, was ich als aktuellen Stand der Beziehung Gott-Menschen weiß.
Jetzt schreibe ich vereinfacht, wie von einem Modell. Es ist zu einfach, darum nicht ganz korrekt, veranschaulicht aber gut:

Es gibt zwei Ausgangsbasen. Die alte Welt, die Gott, den Herrn, nicht kennt. Eine zweite Welt daneben, die in und aus denen entsteht, die sich zur Quelle, zu Gott ausrichten.
Was ist mit den Herzmenschen, die Gott nicht kennen? Wählen sie die Freude im Herzen, gehören sie Gott an. Wählen sie die Aufmerksamkeit auf das Leid, gehören sie zur alten Welt. Und können einem leid tun, da sie diejenigen sind, die am meisten fühlen, die haben ja ein Herz, darum leiden sie auch am meisten.

Sich auf Gott ausrichten, heißt Rückkehr, den Weg zurück zur Quelle antreten. Dabei ordnet sich vieles im Leben. Allerdings oft anders, als man denkt und plant. Weil Gott ordnet, und er-sie-es hat eine andere Weisheit, als wir in unserem Menschenerdenken. Es kann also auch erstmal oder immer wieder unordentlich oder gar chaotisch werden. Doch es geht in die göttliche Ordnung. Tiefste und damit zugleich höchste Freude hat dort einen hohen Stellenwert.
Das Bewusstsein weitet sich, es kommt zu neuen und ungewohnten Erkenntnissen und Werten.

#204 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Claudia 13.03.2019 15:55

.... und weiter.

Energetisch wird dies, und nur dies, von Gott unterstützt.
Das ist etwas Wesentliches, was ich hier aufschreibe.

Denn bisher war es anders:
Gott, und immer wieder Menschen, die von Gott kommend inkarnierten, haben die Erde bzw. die Menschen auf ihr "unterfüttert". Also mit ihrem Leben Alles hier vor einem Umkippen in die Finsternis bewahrt. Karma wurde gemildert. Diese Menschen boten mit ihrem Leben ein Opfer. Sie taten dies für Gott und damit auch für die Menschen.
Wenn nun die Esoterik meint, es gäbe kein Karma mehr, ist dies falsch, denn es verhält sich genau andersherum. Dieses große Opfer einiger weniger wird nicht mehr erbracht. Für die alte gottlose Welt gibt Gott keine Energie mehr, auch nicht mit irgendwas, was vor dem Umkippen bewahrt. Das heißt, das jene, die sich nicht auf die Quelle ausrichten gerade mit den Folgen ihres Seins konfrontiert sind. Jetzt zeigt sich das Karma erst richtig. Und darum knallt es allerorten. Es geht um Selbstverantwortung. Darum ist auch nicht erforderlich, alles und jeden zu segnen, wie es in einem Text heißt. Gott selbst segnet die Gottlosigkeit nicht mehr.

Seine Energie gilt der neuen Welt. Jenen Menschen also, die sich auf ihn ausrichten. Und tatsächlich sind für diese Situation auch viele Kinder und Jugendliche und auch längst Erwachsene inkarniert. Ich weiß das, weil ich seit Jahren mit ihnen arbeite (und das wahrzunehmen uund zu erleben mir große Hoffnung gibt).

#205 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Claudia 13.03.2019 15:57

... und weiter

Sie kommen häufig auch aus Gott naher Ebene, also nicht aus einem Inkarnationszyklus. Oft sind sie sogar völlig erdunerfahren, haben noch nie hier gelebt und müssen sich ersteinmal hier umsehen und einigermaßen zurecht kommen.
Ihr Tod ist übrigens, wenn sie in die Dualität, also ins Werten, in Wettkampf, in Befehle und Gewalt und eine duale Sichtweise des Lebens (also auch männlich, weiblich) gezwungen werden.
Auch die Autisten gehören zu dieser Gruppe. Gerade bei ihnen ist es wichtig, dass sie sich auf Gott ausrichten, weil dann das riesige Bewusstseinsfeld, das sie in sich tragen, das bisher noch keine Platz auf der Erde findet, eine Sprache, einen Raum bekommt. (Dazu kann ich ja mal wann anders auch schreiben.)

Nicht alle sind schon "aktiviert". Die Startbedingungen für ihre Aufgabe, ihr vollständiges Wirken existieren noch nicht, und eine gewisse Reife brauche viele von ihnen für ihre Aufgabe auch.
Doch die Älteren, Erwachsenen,, die werden Stück für Stück aktiviert. Wieder spreche ich aus eigener Erfahrung, Erleben.
Es ist also schon ganz schön was los. Natürlich betrifft dieses Wirken zunächst die nichtmaterielle Ebene, die Materie kommt durch das Wirken der Zeit wie immer zuletzt. Darum scheint nichts sichtbar.
Doch die Grundbedingungen ändern sich.

#206 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Claudia 13.03.2019 16:11

... Und was ist mit der Erde?

Auch sie hat eine große Veränderung erfahren. Sie ist wieder vollständig mit der Quelle verbunden. Gott hat gearbeitet: Ihre gesamte energetische Verschmutzung durch unser menschliches, von Gott abgetrenntes Denken, Handeln, Fühlen, ist gereinigt. Dies war erforderlich, damit all die, die sich auf Gott ausrichten und reinen Herzens sind, eine Basis haben, auf die sie ihren Fuß setzen können.
Auch dies war bisher anders. Solange die Erde all diese Verschmutzung noch (er)trug, litten die Feinen, die Reinen IHRE Schmerzen, wenn sie sich erdeten, wenn sie diese für sie unsäglichen Übungen mit Verwurzeln usw. machten. Sie fühlten ihre Krankheiten, ihre Last, und es wurde ihnen übel, sie fühlten sich krank. Nun ist das endlich anders. Sie haben einen Ort zu SEIN, Hier bei uns, hier auf der Erde. Willkommen!

Für die Menschen der alten Welt scheint nichts verändert. Es fühlt sich an wie immer. Platons Höhlengleichnis. Wer die Erde wie bisher braucht, um sie zu verletzten und zu verschmutzen, auf welche Art auch immer, bekommt sie. Doch es ist nur ein Schein, ein Phantom. Die echte Erde ist längst nicht mehr die ihre.

#207 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Claudia 13.03.2019 16:22

... Und noch etwas ist sehr, sehr wichtig.

Bisher nahm ich immer an, dass der Rüchkweg zu Gott einfach eine Heimkehr mit all den Erfahrungen im Gepäck ist.
Doch es kommt ganz anders:

Leid hat bei Gott keinen Wert. Das kommt also als Erfahrung schon mal gar nicht mit.

Und: es wird erschaffen. Je näher zu Gott ausgerichtet, je mehr mit Haut und Haaren in einem Eheversprechen zu IHM (das irdisch-christliche Eheversprechen von Mensch zu Mensch ist eine pastellfarbene, also schwache aber immerhin vorhandene Erinnerung daran), je entschiedener also das "Ja, ich will!" des Menschen, in seinem Denken, Fühlen und Handeln, um so kleiner wird die Kluft zwischen ihm und Gott, und um so mehr wächst die Schöpferkraft, die Gott ihm anvertraut. Darum verändert sich der Rückweg. Er wird neu erschaffen während der Heimkehr.

Doch das Erschaffen ist nicht das selbe wie bei Bestellungen beim Universum und Co. Weit entfernt davon.
Es geschieht aus einem Punkt der Verbindung mit Gott, der sich bereits im Raum der Zeitlosigkeit befindet, also außerhalb der Dualität. Er ist nur mit dem Herzen und dem vertrauenden, glaubenden, auf Gott ausgerichteten Bewusstsein zu erreichen. Und er ist völlig frei von "um zu-Schöpfungen", wie ich sie gerne nenne: also frei vom Ego. Keine konkrete Schöpfung im Sinne von: ich will dies oder das haben! Überhaupt kein Ich will. Wie es geht, lässt sich erfahren, aber nicht beschreiben. Da außerhalb der Materie, der Dualität, des materiell begrenzten Bewusstseins.

#208 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Claudia 13.03.2019 16:34

Da bereits Menschen Menschen in diesem "Modus" ihren Weg gehen, wird also schon erschaffen. Doch noch einmal, die Sichtbarkeit auf der Erde, in der Materie kommt zuletzt. Das erschaffende Bewusstsein weiß nicht, in welcher konkreten Form sich seine Schöpfung auf der Erde äußern wird. Das bestimmt Gott, und dazu gehören soviele Faktoren, dass es auch nur Gott möglich ist, dies in die Wege zu leiten.

In den letzten Jahrhunderten, seit dem Ausgang des Mittelalters nahmen dieses Erscheinen in der Materie einzelne Menschen für sich in Anspruch. Sie wären diejenigen gewesen, die das und das erschaffen, konstruiert, entdeckt, erfunden, erdacht, hätten. Wie unwissend!
Es gab also im Christentum einmal das Wissen um die Urheberschaft Gottes. Bis die Herausbildung der Individualität und damit verbunden des Egos dieses Wissen für ungültig erklärte.
Allerdings, Bach schrieb immer auf seine Werke, dass sie von Gott gekommen seien. Auch Schütz wusste oder ahnte dies noch, Novalis, so manche der Musiker, Dichter wenigstens.

Gott also lässt in der Materie erscheinen. Und natürlich braucht es die Menschen, die es "in die Welt bringen".
So, wie er für die Veränderungen, die ich oben beschrieb, ebenso Menschen brauchte. Früher also hatte er seine Diener, die ein Opfer für den Erhalt der Erde und der Menschheit darbrachten. Heute dienen ihm seine Geliebten, in dem sie dem ganz und gar überwätigend Neuen in die Welt verhelfen.

Mit Liebe und Grüßen,

Claudia

#209 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 14.03.2019 00:26

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Liebe Claudia, liebe Astrid, ich danke Euch von Herzen für Eure offenen, anteilhaften und mitbewegenden Worte. Ich werde darauf speziell eingehen. Lasst mich bitte noch dieses Musikstück teilen, und Ihr werdet von mir hören, in tiefem Respekt Euch gegenüber, in tiefer Dankbarkeit ob Eurer Wahrhaftigkeit!

Felix Mendelssohn Bartholdy - Responsorium et Hymnus, Vespergesang, Op. 121

#210 RE: Die (V)Er-Dicht-ung des Ewigen im Raum der Musik von Hirtenjunge 14.03.2019 01:10

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... denn die Erde ist eine "Schule" ...

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