#1 Mangel und Fülle von jochen 13.06.2010 14:36

Mangel und Fülle

Das menschliche Leben ist das Erleben von Mangel.

Wir sind die manifestierten Aspekte des Unendlichen Seins,
welche die Beschränkung erfahren.

Wir sind beschränkt durch den Körper. Beschränkt in unserer Bewegungsfähigkeit, beschränkt in unserem Ausdruck – überall sind Grenzen gesetzt, die uns schmerzhaft an die Begrenztheit dieser Existenzform erinnern. Wir können nicht fliegen wie ein Adler oder schwimmen wie ein Delphin, und selbst fortpflanzen können wir uns nur, wenn wir uns mit einem Vertreter des anderen Geschlechts zusammentun.

Eine Zeitlang – Kindheit, Jugend – erleben wir Wachstum und Ausdehnung in eine Welt der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten, um dann um so heftiger mit den Grenzen des physischen Körpers, von Alter, biologischem Verfall, Krankheit und Tod konfrontiert zu werden.

Auch in der Entwicklung des psychisch-emotionalen Körpers erleben wir eine Phase von Ausdehnung und Wachstum, bis dann früher oder später die ersten Abschiede ins Leben einbrechen und sich mit zunehmender Individuation die Erlebnisse von Einsamkeit, von Getrenntsein und von Verlust breitmachen. Die persönliche Entwicklung verbietet einem oft geradezu, seine Zeit auf den Gemeinplätzen der menschlichen Konventionen zu vertrödeln, gebietet geradezu den Rückzug, die innere Einkehr, den Abschied von der Horde, und weil das in der Regel nicht bewußt und freiwillig geschieht, scheint es, als ob ein unbekanntes Schicksal zuschlägt und einem das, was uns lieb und teuer geworden ist, aus der Hand schlägt – einmal, mehrmals, immer und immer wieder.

Mit jedem Abschied wird die Wunde ein bißchen größer, scheinbar. Was in Wirklichkeit geschieht, ist der Abschied von Illusionen, die uns vorgegaukelt haben, daß die existentielle Tatsache der Beschränkung und Trennung durch äußere Bindungen aufgelöst werden kann.
Eine Zeitlang scheint es, daß die Trennung überwunden werden kann, durch eine schöne Beziehung oder eine allgemein geschätzte Position im sozialen Umfeld – aber das einzige, was für einige Zeit überwunden oder zum Schweigen gebracht wird, ist nicht die Trennung, sondern der Trennungsschmerz. Mit jedem kleinen Abschied, mit jeder Grenze, die wir erfahren, wird dieser stets vorhandene Schmerz wieder aktiviert und spürbar.

Erst die Einsicht und letztlich das Einverstandensein mit der Tatsache, daß wir Mangelwesen sind, unvollständige Fragmente des EINEN SEINS, bringt wirklichen Frieden. Wir sind unvollständig, aber zugleich vollkommen, denn das EINE ist, ganz gleich in welcher Ausprägung es auftritt, ist zu jeder Zeit in sich vollkommen und wird als in sich vollkommen erfahren.
Das ändert nichts daran, daß wir gleichzeitig Mangel erfahren: Trennungen, Alter, Krankheit, Gebrechen, Armut, Hunger, Durst, Kälte, Hitze, körperlichen und seelischen Schmerz – kurz: die ganze Palette von Begrenzungen; der eine vielleicht mehr, die andere weniger. Aber andererseits kann gerade die Vielfalt von Mangel-Erfahrungen, die das Leben als begrenzte Existenz mit sich bringt, eine Erfahrung von Fülle sein, eine Erfahrung von innerem Reichtum. Es sind nicht zuletzt die schweren Schicksale, die am Ende dazu führen, daß man mit Demut und Dankbarkeit auf ein erfülltes und reiches Leben zurückschaut, still und in einem tiefen Frieden.
Dieser tiefe Frieden ist etwas völlig anderes als der oberflächliche Frieden, der mit dem Gefühl, in der Welt oder der Gesellschaft „etwas erreicht zu haben“ einhergeht. Es muß zwar nicht zwangsläufig so sein, aber häufig ist es so, daß erst der ein oder andere Verlust die Aufmerksamkeit auf das lenkt, was nie verloren gehen kann, und daß erst ein tiefer Schmerz die Tür öffnet für ein tieferes Leben, das nicht nur Existenz ist, sondern auch Essenz erfährt.
Gerade die Erfahrung des Mangels ist es, die verhindert, daß wir uns in der Bindung und Vernetzung von Oberflächlichkeiten verlieren und in einer seichten romantischen Glückseligkeit versinken – und einem tiefen Vergessen anheimfallen, wer wir in Wirklichkeit sind. Gerade die Erfahrung des Mangels, die Erfahrung der Vergänglichkeit und Flüchtigkeit des Glückes dieser Welt ist es, die in uns die Sehnsucht nach dem Unvergänglichen, der eigentlichen Essenz des Seins, brennen läßt. Die den Schritt ermöglicht aus der Begrenztheit des persönlichen Lebens in die unbegrenzte Weite des unpersönlichen SEINS.
Erst der wahrhaftig empfundene Schmerz über das, was uns fehlt, öffnet die Augen und die Sinne für das, was immer da gewesen ist. Bevor allerdings dieser Kern freigelegt wird, kann es sich durchaus so anfühlen, als würde einem bei lebendigem Leibe die Haut abgezogen, und das möglicherweise auch nicht nur einmal, sondern immer wieder.

Andererseits ist diese Sehnsucht – die Mystiker sprechen auch von der „süßen Sehnsucht“ – mitunter so stark, daß sie den Suchenden vollständig ausfüllt, und damit auch wieder als Fülle erfahren wird, die keine Erfüllung im Außen mehr benötigt. Sie genügt sich selbst, weil dieses Sehnen der natürliche Ausdruck der fragmentierten Existenz ist, welche als Individualität nach persönlicher Entfaltung strebt und zugleich nach der Einheit zurück will.
Die Sehnsucht ist der adäquate Ausdruck der Einheit, die sich in der Vielheit wieder selbst entdeckt.
Sie ist beides, Erinnerung an etwas, das einmal war und Verheißung von etwas, das einmal sein wird, sozusagen das Bindeglied zwischen dem Zustand, aus dem wir herausgefallen sind und dem, in den wir uns hineinentwickeln.
Die Sehnsucht ist, ganz gleich ob wir sie empfinden oder nicht, die Begleiterin durch die Erfahrung von Trennung, Dualität und Zeit, und hört erst in dem Augenblick auf zu existieren, in dem Vergangenheit und Zukunft zusammenfallen: Im Ewigen Jetzt. Das ist der Augenblick, wo klar wird, daß es nie eine Vergangenheit gegeben hat und nie eine Zukunft geben wird, weil alles in diesem einen Augenblick entsteht und vergeht.

Dieser Augenblick aber benötigt Tiefe, damit er nicht völlig unbemerkt wie ein kurzer Blitz kommt und verschwindet, sondern wirklich zur erfahrenen Essenz wird, und diese Tiefe wiederum entsteht durch die gefühlte Erfahrung der Abgründe der getrennten Existenz, der Begrenztheiten des körperlichen Daseins und des Mangels.

Die Erfahrung der Unvollständigkeit der menschlichen Existenz ist zugleich die Erfahrung der Vollkommenheit des SEINS – in mir und durch mich. Ich bin der Teil, das Fragment, und ich bin das Ganze, das Unteilbare.
Das erscheint wie ein Widerspruch, aber wenn ich das Dasein rückhaltlos bejahe, so wie es ist, löst sich dieser Widerspruch auf und ich erkenne, daß es gar nicht anders sein kann, als es ist. Daran ist nichts zu ändern und es besteht auch keine Notwenigkeit dazu.

Neben der Erfahrung des Mangels, die eine zutiefst existentielle Erfahrung ist,
gibt es den Gedanken des Mangels, der in eine ganz andere Richtung führt.
Während die Erfahrung des Mangels, wenn sie wirklich tief erfahren wird, als eine innere Fülle erlebt wird, ist der Gedanke des Mangels auf eine Erfüllung im Außen gerichtet und verhindert damit geradewegs die innere Erfüllung. Der Mangelgedanke zielt auf eine Behebung des Mangels ab und stellt Bedingungen: Wenn ich erst eine neue Beziehung, einen neuen Job, eine schönere Wohnung habe, wenn ich wieder gesund bin, meinem Seelenpartner begegne, wenn ich erst aufgestiegen oder aufgewacht oder erleuchtet bin, dann....ja, was dann? Dann bin ich glücklich, oder zumindest ein bißchen glücklicher als jetzt.

Die innere Programmierung allerdings, die in diesem Moment stattfindet, lautet folgendermaßen:
„Die Erfahrung von Fülle ist nicht möglich, weil die Bedingungen dazu nicht erfüllt sind. Der Mangel ist keine Illusion, sondern eine Tatsache, die nicht durch inneres Erleben entsteht oder gelöst werden kann, sondern nur durch äußere Veränderungen. Ich bin ein Opfer der Umstände.
Solange die Welt so ist, wie sie ist, kann ich nicht glücklich sein.“

Die Spekulation auf Veränderungen vertieft den Glauben, daß die Trennung von dem, was ich mir wünsche oder erhoffe, eine Tatsache ist. Die Trennung, so der Glaubenssatz, kann nur behoben werden, wenn ganz bestimmte Dinge wieder zusammengefügt werden. Begrenzung wird nicht als etwas erfahren, das zum Leben dazugehört, sondern als eine Art Betriebsunfall, den es zu beheben gilt.
Damit wird der Kindertraum von einem vollständigen Leben genährt und die Erfahrung der Vollkommenheit des Lebens, so wie es ist, verbaut. Die Lösung wird nicht in der Tiefe gesucht, in der Transzendenz, sondern auf der Oberfläche der Matrix.
Im Grunde ist das die Fortsetzung des Wachstums- und Fortschrittsglaubens, der der Ausdehungsphase von Kindheit und Jugend angemessen sein mag, aber der Notwendigkeit der seelischen Reifung, die auf Abschied, Loslassen und Einkehr beruht, zuwiderläuft. Es ist eine extreme Form der Verhaftung, noch krasser als das Verhaften an den gegenwärtigen materiellen Dingen, weil es ein Anhaften an Hoffnungen und Erwartungen auf Zukünftiges ist, und damit der Lebensbewältigung in der Gegenwart die notwendige Energie entzieht.
Solche Gedanken mögen zwar in spirituelle Gewänder gehüllt sein, sind aber eher das Gegenteil von geistig-spiritueller Entwicklung, die ja nur in der Gegenwart, im Hinschauen und in der Auseinandersetzung mit dem, was ist, geschehen kann. Es ist keine Ent-Wicklung, sondern im Gegenteil ein Einwickeln und Verwursteln in Phantasien und Träume, die zugleich einen Zustand von Hilflosigkeit, Ausgeliefertsein und Ohnmacht erzeugen.
Dabei ist es völlig unerheblich, ob diese Phantasien nun auf den Lottogewinn oder auf die Erleuchtung gerichtet sind, denn entscheidend ist der Gedanke: „Dann erst kann ich das Leben genießen!“

Wer die Veränderung des Ist-Zustandes von zukünftigen Entwicklungen abhängig macht, hat sich von der Entwicklung abgeschnitten und bereits angefangen, den so beklagenswerten Ist-Zustand zum Dauerzustand zu zementieren, während die Karawane längst weitergezogen ist.
Wachsen tun die, die sich mit der Gegenwart auseinandersetzen, ob materiell oder geistig, und das Leben leben, das ihnen geschenkt worden ist, mit all seiner Fülle in all seinen Begrenzungen.
Wer sich dem Leben verweigert, weil etwas „noch nicht stimmt“, der hat nichts weiter erreicht, als daß er an der Lotterie namens Leben nicht teilnimmt, und führt stattdessen das Schattendasein eines nur zur Hälfte Inkarnierten, eines Zombies, eines Toten auf Urlaub, unzufrieden und verbittert und in ständigem Hader mit einer Welt, die die Frechheit besitzt, sich nicht nach seinen Vorstellungen zu richten.
Wer nicht das nimmt, was da ist, und stattdessen hinter etwas herjagt, das es gar nicht gibt (und vielleicht auch nie geben wird) der hat in der Tat den Mangel gewählt, denn er hat den Frieden verspielt, der demjenigen zuteil wird, der sich dem Leben hingibt, wie auch immer es ihm gegenübertritt, mit Furcht und Zittern, mit Ehrfurcht und Demut.

Fülle entsteht durch die Bereitschaft, den Mangel zu fühlen und anzunehmen.
Wer versucht, die Fülle an bestimmte Bedingungen zu knüpfen, hat sie bereits verspielt.



12.6.2010


jochen

#2 RE: Mangel und Fülle von Marion 13.06.2010 18:28

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WOW - Danke Jochen, stellenweise sprichst du mir aus dem en, obwohl ich manchmal die seichte, romantische Glückseligkeit der Haut-abzieh-Nummer vorziehe

Ich hab mich am Freitag mit Freundinnen getroffen, die ich teilweise schon seit einem Jahr nicht mehr gesehen hatte und wir kamen so zu sprechen auf die alltäglichen Dinge, wie läufts so, was macht das Leben/Job/Partnerschaft usw. - ich sass als Singleweibchen unter Ehefrauen und Müttern, als Selbständige im Bereich der Energethik unter fest in der Wirtschaft verankerten Erfolgreichen (zu denen ich auch mal gehörte), als Bewusstseinsforscherin unter Vernunftsmenschen und als eine, die sich eher dem Fluss des Lebens anvertraut unter denen, die ihr Leben in jeder Minute planen, organisieren und kontrollieren (so war ich auch mal).

Mir fiel es schwer, meine Gefühle, meine Gedanken zum Leben in Worte zu fassen, den Vogel hab ich abgeschossen, als ich meinte, ich führe jetzt ein sehr viel reicheres und erfüllteres Leben als noch vor ein paar Jahren - obwohl ich damals materiell und gesellschaftlich gesehen viel besser da stand als jetzt....ich glaube nicht, dass sie es verstanden haben, aber ich selbst konnte nochmals auf meine Reise reflektieren und das hat mich dann richtig stolz gemacht

#3 RE: Mangel und Fülle von hedibaer 19.07.2010 22:12

Wenig Kommentare hier, dabei ist Dein Text Jochen, genauso, wie ich Dich hier im Forum erlebe.

Einige Dinge sind wirklich gut, sehr taff auf den Punkt gebracht: gehe durch den Mangel durch oder Du
versiebst Dein Leben, so wie ich es salopp ausdrücken würde.
Verschiebe also nichts in die oberflächliche Matrix, sondern gehe nach innen, in deinen Körper, in deine
jetzige Realität. Dann kannst du vielleicht oder sicherlich den inneren, ganz anders gelagerten als den
äußeren Reichtum erleben und dies ganz gewiss nicht durch Channel oder ähnlich konsumierbaren Astral-
kram.

Mangel und Fülle gehen bei mir manchmal Hand-in-Hand, wechseln sich noch ab. Mein Empfinden ist da
noch an Glaubenssätze und Vorstellungen gebunden. Macht ja nix. Das löst sich ohnehin peu a peu auf.
Während dessen, beobachte und genieße ich ganz normal meinen Alltag mit tausenderlei Eindrücken ge-
spickt und mit vielerlei wunderbaren Momenten für KörperGeistSeele.

Danke für Deinen Text!

#4 RE: Mangel und Fülle von Cohan 19.07.2010 23:28

Danke Jochen,

Das ist auch meine Sprache. Das schreibt man nicht einfach so. Da schwingt Erfahrung und Gelebtes mit. Es braucht viel Erfahrung um sein Ego soweit zu entwickeln, es so flexibel und verständnisvoll zu kneten durch all die Höhen und Tiefen. Es freut mich Dich hier zu treffen.

Seien wir ehrlich, wir Menschen dieser Realität waren ja schon ein wenig verrückt, uns auf so eine Erfahrung einzulassen. Ich bezweifle manchmal ob ich es wirklich gemacht hätte, wenn ich mir der Konsequenzen voll bewusst gewesen wäre.

Der Mangel hat uns viel gelehrt über die Vollkommenheit der Schöpfung, über unsere eigene Vollkommenheit. Meine Grossmutter pflegte zu sage: Hartes Brot ist nicht hart, kein Brot ist hart. Klar, Sie hatte entsprechende Zeiten erlebt. Das hat sich so tief eingebrannt, dass sie eine gewisse Demut entwickelte. So weit so gut, aber diese Mangelerfarungen haben auch Wunden hinterlassen die die Menschheit auf andere Abwege geführt hat und weitere Mangelerfahrung generiert hat. Die Frage ist: Wo ist der Punkt, wo man umkehren sollte ? Erfahrungen prägen unser physisches Gefäss von Inkarnation zu inkarnation. Das kann so weit gehen, dass man sich aus starken Mustern nicht mehr ohne weiteres befreien kann. Also beginnt man zu fragmentieren. Kann man sich immer weiter fragmentieren um neue und einigermassen neutrale Erfahrungen machen zu können ? Kann man die physischen Gene immer weiter mit Mangelerfahrungen durch all die Ahnenlinien füllen ohne dass man am Schluss nicht mehr zurück findet ? Ich glaube nein. Wir sind an einem Punkt, wo wir ernten sollten. Es gibt schon viele Ahnenlinien, die sich gar nicht mehr inkarnieren können, weil sie sich zu weit entfernt haben. Wir dürfen jetzt innehalten, ein langer Weg geht zu Ende. Die Karten werden neu gemischt.

Und jetzt kommt das, was mir auch hin und wieder Mühe bereitet: Ihr lieben Geliebten, der Aufstieg kommt, vieles wenn nicht alles wird gelöst sein, Reichtum überall.

Das Glück und der Reichtum wird wohl kommen, wenn ich dazu bereit bin, aber wie und wann und sowieso, das wissen die "Götter". Wir bewegen uns im Bereich des freien Willens und somit kann nur geweissagt werden. Seit 20 Jahren von Eisen- bis Diamant alle Elemente durchgekaut, von Venusern bis Asastanis, alle Zivilisationen haben gesprochen usw.. Wer wurde dadurch nicht schon verführt: Ach ja, dann lehne ich mich mal zurück und erwarte mit Freuden was da kommt.
Ich will nicht länger werden, es ist bekannt.

Schreibe später weiter, Zeit zum schlafen...

#5 RE: Mangel und Fülle von Adelio 19.07.2010 23:32

Das wollt Ihr alle wirklich weiter aktivieren?

#6 RE: Mangel und Fülle von Cohan 19.07.2010 23:46

Adelio, Du meinst den Mangel ?

#7 RE: Mangel und Fülle von Casael 19.07.2010 23:51

Zitat von Adelio
Das wollt Ihr alle wirklich weiter aktivieren?



Nein. Mangel und Fülle sind objektiv und im Grunde die gleiche Erfahrung. Beides birgt seine Perlen in sich um die Schatzkiste zu füllen. Es sind 2 Seiten einer Medaillie, die baumelt auch, wie die Karotte und wer hält sie in der Hand? Bei Münzen ist das was anderes: Kopf oder Zahl Ich geb beides und behalt meine Hand

#8 RE: Mangel und Fülle von fräulein rottenmeier 20.07.2010 07:55

ein wunderbarer Artikel, Jochen!

mit freundlichem gruss
ihr
fräulein

#9 RE: Mangel und Fülle von Kaja 20.07.2010 09:01

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Ein Spiegel, der mir vorgehalten wird. Und ich fühle genau: so ist es. Auch wenns weh tut.
Danke Jochen.

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