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#1 Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von peter-lebt 09.03.2010 04:31

Solara: "Weil viele Menschen derzeit innere und externe Null-Zonen erleben,
scheint es hilfreich zu sein, zu wissen, was da wirklich vor sich geht.

Diesen Monat machen wir es ein wenig anders, indem wir den gesamten Abschnitt
über Null-Zonen aus dem März 2010 Surf Report frei zugänglich machen. "


Quelle: http://www.nvisible.com/deutsch/SurfMarch2010Xde.html
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EIN AUSZUG AUS SOLARA'S SURF REPORT FÜR MÄRZ 2010

NAVIGIEREN IN NULL-ZONEN




Mandala von Solara: Mit den Augen eines Wahren Einen sehen


NAVIGIEREN IN NULL-ZONEN


Eine Null-Zone tritt auf, wenn Energien plötzlich in sich zusammenfallen und dabei alte Muster völlig zerstören, und alte Strukturen in Myriaden von Splittern zertrümmert werden, die nicht mehr so zusammengesetzt werden können, wie sie vorher waren.


Zeiten der Vollendung bringen immer tiefe Reinigung mit sich, sowie Neustrukturierungen großen Ausmaßes. Mit diesem Wissen sollten wir nicht überrascht sein, dass in dieser Zeit eine Menge Null-Zonen auftreten. Null-Zonen sind schockierende Ereignisse, die immer ohne Warnung eintreten, und zwar dann, wenn wir sie am wenigsten erwarten. Ein unsichtbarer Schalter wird umgelegt, der mit einem Schlag alles um uns herum – manchmal auch in uns drin – zertrümmert, und Schockwellen in verschiedene Richtungen aussendet.

Null-Zonen brechen alte eingefahrene Muster, fest verwurzelte Überzeugungen und Grundverhaltensweisen unwiderruflich auf. Alte Strukturen, physische und nicht-physische, können im Nu zerstört werden. Unsere innere und äußere Landschaft wird dramatisch umgebaut. Mit vielen dieser Dinge haben wir uns sehr stark identifiziert – denn sie haben bestimmt, wer wir in der Welt sind, in der wir leben. Sie waren die Bausteine unserer alten Welt, diejenigen, die uns in der Welt der Dualität eingeschlossen haben. Das schließt mit ein alte Rollen, über die wir uns definiert haben, die Arbeit, die wir tun, die Umgebung, in der wir leben und die üblichen Muster unserer täglichen Aktivitäten und sozialen Interaktionen.

Immer wenn eine Null-Zone auftritt, werden unsere alten Wege des Seins so vollständig zerstört, dass sie nicht wieder in ihre alte Position zurück gebracht werden können. Wie wenn eine feine Glasskulptur auf Betonboden in unzählige Scherben und Stückchen zerbricht, die unmöglich wieder zusammen geklebt werden können. Genauso können wir die von der Null-Zone betroffenen Elemente nicht wieder an ihre alte Position zurück stellen. Die alten Prägungen werden oft vollkommen aus der persönlichen oder planetaren Matrix entfernt – durch die schiere Kraft der Null-Zone. Einige Dinge müssen auf diese Weise in eine Null-Zone verwandelt werden, denn sie sind zu sehr eingewurzelt, um mit anderen Methoden entfernt zu werden, und eine Null-Zone ist die einzige Möglichkeit, sie vollkommen zu beseitigen.

Null-Zonen sind immer eine schmerzhafte Erfahrung, denn sie erschüttern uns bis in den tiefsten Kern unseres Wesens, aber sie sind ebenso super-effektiv darin, alte Muster unwiderruflich und im Nu in Stücke zu schlagen. Das geschieht derzeit in großem Maßstab, sowohl auf persönlicher Ebene als auch auf ausgedehnten externen Ebenen, die eine große Zahl von Menschen betreffen.

Allerdings dienen Null-Zonen einem wichtigen Zweck. Sie zerschlagen nicht nur alte Muster und vertiefen unser Mitgefühl, sie erschaffen auch einen äußerst fruchtbaren Boden für die Geburt des Neuen. Indem altes zerstört wird, erschaffen sie einen offenen Raum, in dem wir unsere Vorstellungen ausdehnen und einen Eintrittspunkt für völlig neue Elemente erschaffen können – „jenseits jeder Landkarte“. Wie bei einem Schiff, das auf einer Sandbank auf Grund gelaufen ist, können uns Null-Zonen aus verfahrenen Situationen befreien. Wenn wir beispielsweise in einengenden Überzeugungen fest stecken, die uns unglücklich machen, dann kann eine Null-Zone uns dort heraus beißen.

Auf Null-Zonen folgen häufig gewaltige Kreativitätsschübe. Elemente, die lange von den alten Strukturen und Überzeugungen unterdrückt, eingeschränkt oder zurückgehalten wurden, werden nun freigesetzt und dehnen sich in völlig neue Richtungen aus.

Auf alle Null-Zonen folgt eine unübersehbare Vertiefung ...

INNERE NULL-ZONEN


Mit dem weiteren Hervortreten als Wahre Eine müssen viele Elemente aus unserer persönlichen Matrix entfernt werden. Das schließt mit ein: Festgefahrene alte Verhaltensmuster, emotionale Überreste aus der Vergangenheit, seit langer Zeit eingewurzelte irrige Vorstellungen, begrenzende Verhaltensweisen, alte Widerstände, Blockaden und verdrehte Energien. Häufig nimmt dieses Loslassen die Form einer Null-Zone an. Eine Null-Zone fühlt sich an wie eine Bombe, die in uns explodiert, jede Zelle unseres Wesens beeinflusst und nach außen ausstrahlt.

Perfekte Stürme erzeugen oft die idealen Bedingungen für Null-Zonen, aber wir können auch mitten in einem Perfekten Sturm sein und doch nicht unbedingt eine Null-Zone erleben. Perfekte Stürme sind sehr anstrengend, aber nicht annähernd so schmerzhaft wie eine Null-Zone. Sie können uns zeitweise zu Boden werfen, doch üblicherweise zerlegen sie nicht unsere innere Landschaft. Perfekte Stürme zerschlagen nichts, aber sie setzen alles auf eine Karte, ordnen Dinge neu und bereinigen alte Energie. Wir kommen aus einem Perfekten Sturm stark verwandelt hervor, aber die Welt um uns herum erscheint immer noch dieselbe. Wir werden dabei nicht gezwungen,völlig neue Bausteine für unser Wesen zu gestalten. Unsere äußere Landschaft wurde nicht komplett vernichtet.

Wenn wir eine innere Null-Zone erleben, ist zwar unsere äußere Landschaft noch die gleich, aber wir sind es nicht mehr, weil unsere innere Landschaft zutiefst verändert wurde. Ein Zerschmettern unserer inneren Welt zwingt uns nun, neue Ansätze für alles, was wir tun, zu erlernen.

Innere Null-Zonen werden normalerweise durch äußere Ereignisse angestoßen. Diese sind manchmal offen schockierend, manchmal auch mehr subtil. Beispiele für offene Null-Zonen-Auslöser sind etwa: Plötzlich seinen Job verlieren, der Partner verlässt uns, jemand, der uns nahe steht, verstirbt unerwartet, wir entdecken eine ernsthafte Erkrankung, extreme Depression oder das Erkennen einer neuen Wahrheit, die alles, was wir zuvor für wahr hielten, zunichte macht.

Beispiele für mehr subtile Null-Zonen-Auslöser sind etwa: Ein lang gehegter Wunsch oder eine Erwartung löst sich in Luft auf, ein alter Glaubenssatz wird zerschlagen, oder wir erstarren vor lauter Angst und geraten in Panik, oder wir werden überwältigt von der Überfülle der Dinge, mit denen wir zu tun haben und alles, was wir die ganze Zeit geschultert haben, kracht über uns zusammen, oder unser Selbstvertrauen wird zutiefst erschüttert. All diese möglichen Szenarien führen zu der Frage: „Wer ist dieses Selbst, das da zerschmettert wird?“, „Ist das mein vollständiges Ich oder nur ein Teil dessen, was ich bin?“

In dem Moment, in dem wir erkennen, dass die Null-Zone nicht unser gesamtes Wesen umfasst, kann unser Wahres Selbst uns retten. Wenn wir als Wahre Eine eingreifen, dann können wir plötzlich sehen, dass wir unendlich viel größer sind als der Teil von uns, der die Null-Zone erlebt, und dann wird die Null-Zone sofort viel kleiner.

Auch wenn die Null-Zonen intensiv erlebt werden und zutiefst vernichtend wirken, sind sie für uns doch nicht so verheerend, wie sie es einmal gewesen waren. Auch wenn wir in Millionen Stücke zerfallen, können wir uns davon nun überraschend schnell wieder erholen. Es dauert nicht mehr Wochen oder Monate, um uns wieder in Form zu bringen. Innere Null-Zonen können häufig in ein paar Tagen erledigt werden, oder – wenn wir Glück haben – in eine paar Stunden, weil wir als Wahre Eine hervortreten und damit unendlich viel größere Wesen sind. Wenn wir eine Null-Zone erleben, dann betrifft das nur einen Teil von uns, und nicht mehr unser gesamtes Wesen. Ein Wahrer Einer zu sein rettet uns aus unseren inneren Null-Zonen.

Es hilft uns enorm, uns dessen bewusst zu werden, wenn wir in eine Null-Zone geraten. Sobald uns klar wird, was da gerade geschieht, sind wir schon halb auf dem Weg der Erholung. Wir dürfen bloß nicht erwarten, dass wir mit der gleichen inneren Landschaft aus der Null-Zone herauskommen, die wir zuvor hatten. Wir werden gewaltig verändert durch unsere Erfahrung. Wir werden tiefer und wahrer. Auch wenn unsere äussere Landschaft noch die selbe zu sein scheint: Sie ist es nicht. Unser Null-Zone verlangt von uns einige grundlegende Anpassungen.

Inmitten einer Null-Zone fühlen wir uns verloren. Wir können keinerlei Durchbruch oder sonstige Vorteile dieser Erfahrung erkennen. Alles erscheint hoffnungslos. Wir möchten vielleicht einfach davon rennen und uns verstecken, aber es gibt keinen Ort, zu dem wir fliehen könnten. Die Null-Zone schickt uns in eine Sackgasse, aus der es keinen Ausweg gibt.

Dies ist die Zeit, da wir mit voller Aufrichtigkeit die Probleme anschauen müssen, die die Null-Zone an die Oberfläche gebracht hat. Wir müssen uns den starken Emotionen aussetzen, die wir fühlen und aufrichtig all die Trümmer anschauen, die herumliegen. Versuch jetzt nicht, irgendetwas zu vermeiden, auch dann nicht, wenn es etwas in dir selbst ist, das unverarbeitet und äußerst schmerzvoll ist, wenn du es anschaust. Es braucht gewaltigen Mut dazu, aber das ist genau das, was nun nötig ist.

Sobald wir das tun, setzt ein Wechsel ein, wie wenn die Sonne allmählich eine eisige Landschaft erwärmt. Plötzlich können wir die grundlegenden Veränderungen spüren, die in unserer inneren Landschaft stattgefunden haben. Liebe kehrt zurück … wir fühlen uns nicht länger alleine und bloss und verletzlich. Vertrauen kehrt zurück … das Wissen, dass alles zur rechten Zeit geschieht kehrt wieder …

Nach der Erfahrung einer Null-Zone muss alles vollständig neu eingerichtet werden. Die Option zu Die-Art-und-Weise-wie-die-Dinge-immer-waren zurückzukehren besteht nicht mehr. Wir können fühlen, wie immer mehr Wellen aus uns heraus in alle Richtungen strömen und die Wurzeln aus den alten Positionen entfernen und auf den Kopf stellen, wie bei einem riesigen Wald, dessen Bäume durch eine einzige, gewaltige Explosion umgelegt werden. Nach der Erfahrung einer inneren Null-Zone müssen wir besonders sanft mit uns umgehen. Wir fühlen uns immer noch aufgesplittert und besonders sensibel. Alles in uns ist vollkommen neu angeordnet worden, und wir müssen uns die notwendige Ruhe zugestehen, damit sich diese grundlegenden Änderungen festigen können, bevor wir uns weiteren Taten zuwenden.

Der Golfer Tiger Woods ist ein gutes Beispiel für jemanden, der in der letzten Zeit eine innere Null-Zone erlebt hat, die durch einen Perfekten Sturm ausgelöst wurde. Seine gesamte alte Welt ist über ihm zusammengebrochen, und es ist unmöglich für ihn, wieder zurück zu Wie-die-Dinge-üblicherweise-waren zu gehen. Als er seinem Perfekten Sturm begegnete, hätte er offen die Probleme anschauen können, die der Sturm aufgewühlt hatte, und das hätte ihn vor der Null-Zone bewahrt. Aber da er sich lieber abgeschottet und seine Lektionen vermieden hat, hat das die Situation für ihn schlimmer gemacht. Jetzt hat er die Gelegenheit, die inneren und äußeren Anpassungen vorzunehmen, aufrichtiger und authentischer zu sein und mehr Integrität zu zeigen. Dann kann er wieder in die Welt hinausgehen und ein vollkommen neues Leben in den Ruinen seiner alten Landschaft aufbauen.

Null-Zonen sind eine schreckliche Erfahrung, aber sie sind eine normale Angelegenheit in dieser Zeit. Wesentliche Umgestaltungen sind in der Folge erforderlich, aber Null-Zonen bieten immer auch Gelegenheiten zu Mega-Durchbrüchen. Wir werden frei auf eine Art und Weise, die wir uns nicht einmal vorstellen können.

EXTERNE NULL-ZONEN

Externe Null-Zonen sind weitaus kraftvoller und weitreichender. Sie nehmen üblicherweise die Form von Naturkatastrophen an, wie etwa starke Stürme, Überflutungen, Schneekatastrophen, Erdbeben, Waldbrände, Hurrikane, Tsunamis, Vulkanausbrüche oder auch der Zusammenbruch von Regierungen und Finanziellen Systemen, der Kollaps der sozialen Ordnung, Revolutionen, Terrorakte oder andere größere unerwartete Umwälzungen.

In letzter Zeit gab es einige gewaltige externe Null-Zonen überall auf der Erde. Darunter das 8,8-Erdbeben in Chile am 27. Februar, das alles verwüstende Erdbeben in Haiti und die massiven Überflutungen im Heiligen Tal bei Cuzco in Peru, die zahlreiche Dörfer und 80 Prozent der Mais-Ernte zerstörten.

Wann immer solche äußerst schockierenden Ereignisse eintreten, ist es wichtig, dass wir uns nicht von der endlosen Nachrichtenflut und der Angst einfangen lassen. Aber ebenso sollten wir nicht vermeiden, diese Ereignisse anzuschauen. Das ist Teil des feinen Tanzes, den wir hier auf dem Planeten ausführen, und bei dem wir uns auf Messers Schneide entlang bewegen. Der beste Weg, mit diesen Null-Zonen umzugehen, besteht darin, als Ein Wesen zusammenzukommen und die Resonanz mit REINER HERZENSLIEBE zu verstärken. Seid euch dessen bewusst, was geschieht, aber lasst euch nicht von Furcht und Drama gefangen nehmen, verkörpert REINER HERZENSLIEBE und umarmt jeden in den betroffenen Gebieten mit der Kraft eurer Anwesenheit als Wahre Eine.

Wenn eine externe Null-Zone eintritt, ist davon alles und jedes in jener Gegend betroffen. Externe Null-Zonen erschaffen gleichzeitig innere Null-Zonen für jeden, der sie erlebt. Beispielsweise sehen wir uns das kürzlich eingetretene Erdbeben in Chile an. Ein großer Bereich von Mittel-Chile fühlte dieses Erdbeben. Jeder ging durch die damit verbundene entsetzliche Erfahrung gleichzeitig mit anderen. Es war egal, ob man reich oder arm, jung oder alt, spirituell entwickelt oder nicht war. Jeder fühlte das Erdbeben sowohl im Inneren als auch ausserhalb. Alle Tiere und Vögel fühlten es. All physischen Strukturen erfuhren das brutale Rütteln. Die ganze Natur fühlte es. Das ist eine sehr kraftvolle, gemeinsame Erfahrung.

Innerhalb einiger Minuten war alles unwiderruflich verändert. Die alte Landschaft war zerstört. Alte Prioritäten wurden im Nu zertrümmert. Alle oberflächlichen Ablenkungen wurden fallen gelassen, und der Fokus richtete sich auf das, was am wichtigsten ist – die geliebten Menschen zu finden und zu umarmen, sowie grundsätzlich zu überleben.

Jeder, der dies erfuhr, erlebte eine Vertiefung jenseits des Messbaren. Diese Tiefe wird mit diesen Menschen für den Rest ihres Lebens bleiben. Hier ist ein berührendes Zitats des Administrators des „All Chile Forums“: „Was ich die ganze Zeit in jedem Chilenen sehe, ist, wie ihre Augen sich verändert haben. Es ist in den Augen aller Chilenen vom Präsidenten über die Frauen in meinem Büro bis hin zu dem Mann, der meinen Rasen mäht. Es ist etwas trauriges und erschrockenes, aber da ist noch mehr. Nicht gealtert. Ich würde sagen es ist ähnlich den Augen der alten Ureinwohner, aber auch sehr verschieden davon. Die Chilenen, junge und alte, reiche und arme – alle haben diesen traurigen, aber entschlossenen Schmerz in ihrem Blick.“

Was er da in den Augen der Menschen sieht, ist eine gewaltige Vertiefung. Eine unerwartete Neuordnung der Prioritäten, die in einem Augenblick statt fand … ich habe das viele Male in den Augen derer gesehen, die traumatische Ereignisse erlebt haben. Und diese gewaltige Vertiefung wird der Neu-Geburt von Chile dienen. Oder Haiti. Oder dem Heiligen Tal in Peru. Oder wo immer die nächste Null-Zone statt finden mag.

Auf eine Null-Zone folgen Schübe an Kreativität und Aktion. Zunächst erstrecken diese sich auf das nackte Überleben – die Suche nach Essen und Wasser, das Wiederfinden der geliebten Menschen, Überlebende retten, Notunterkünfte aus allem, was noch brauchbar ist, zusammenbauen. Überlebende kommen zusammen und helfen einander. Es berührt mich immer sehr, wenn ganz normale Menschen ihre Autos mit Decken, Essen und Wasser beladen, in betroffene Gebiete fahren und jede Hilfe anbieten, die sie geben können. Das ist Das Eine Wesen in Aktion. Das ist das Übernehmen von Verantwortung und Meisterschaft im Dienen, wenn getan wird, was nötig ist und wenn es nötig ist.

Wenn die Wellen einer größeren Null-Zone sich auf die ganze Welt ausdehnen, dann werden Freiwillige mobilisiert und Gelder eingesammelt, um den Überlebenden zu helfen. Leider kommt sehr wenig von den so großzügig gespendeten finanziellen Mitteln bei den Menschen an, die es am meisten benötigen. Deshalb leben immer noch Menschen in Zelten und provisorischen Unterkünften auf Haiti, obwohl mehr als 100 Millionen US-Dollar für ihre Hilfe zusammen kamen. Oder es war Peru's oberste Priorität, die Touristen aus Machu Picchu auszufliegen, anstatt den zehntausenden Einwohnern zu helfen, die einfach alles verloren haben. Das sind weitere Anzeichen dafür, dass wir neue Wege finden müssen, um zu helfen, neue Wege, um Verantwortung zu übernehmen für das Wohlergehen unseres Einen Wesens. Wir können uns nicht auf alte Methoden verlassen oder darauf, dass Regierungen und alteingesessene Organisationen es für uns tun.

Bei der Suche nach dem Überlebensnotwendigen kommen wir in Kontakt mit neuen Menschen, und dann richten wir unsere Aufmerksamkeit darauf, was als nächstes zu tun ist, und wo wir leben werden, jetzt da unser altes Leben verschwunden ist. Als nächstes säen wir das Neue aus in der Mitte von Chaos und Verwüstung. Ich hörte neulich davon, dass Musiker sich zusammenfanden und Konzerte gaben in den ausgebombten Ruinen von Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Das ist Aussäen des Neuen …

Dann weitet sich unsere Kreativität aus und erschafft völlig neue Strukturen, anstatt einfach die alten zerstörten zu kopieren. Wir müssen das tun, auch wenn da Kräfte sehr stark versuchen, die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen. Wir sollten lieber die Goldene Gelegenheit der Null-Zone dazu nutzen, neue Wege zu gehen und neue Paradigmen in die Welt zu bringen.

Jede externe Null-Zone hat grundlegende, weitreichende Effekte, die sich auf den ganzen Planeten auswirken. Unsere Herzen öffnen sich weiter, und wir erleben eine Vertiefung unseres Mitgefühls. Einige Null-Zonen entfernen verhärtete Knoten alter Magie aus der planetaren Matrix. Andere, wie z.B. große Vulkanausbrüche, können das Klima der ganzen Welt beeinflussen. Das Erdbeben in Chile löste zwei tektonische Platten voneinander, die sich verhakt hatten, und es verkürzte die Tageslänge auf der Erde durch eine gewaltige Verschiebung physischer Massen.

Ich achte immer sehr auf die Orte, an denen sich externe Null-Zonen ereignen, denn diese sind spezielle Plätze für die Zukunft, wo das Neue ohne die Beschränkung durch alte Muster erblühen kann.

Es ist für uns wichtig, die wahre Natur von Null-Zonen zu verstehen. Wir können uns nicht erlauben, von ihnen aus dem Gleichgewicht gebracht zu werden. Null-Zonen können unser Eines Wesen zur Tat aufrufen. Wir müssen in der Lage sein, durch Null-Zonen als Wahre Eine zu navigieren, so dass wir denen helfen können, die der Hilfe bedürfen – denn jede Person, die anderen in einer Null-Zone hilft, kann eine große Wirkung entfalten.

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#2 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von hermodank 09.03.2010 13:52

...

#3 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von Alf 09.03.2010 16:45

Merci Peter. Hättest Du den Text nicht gepostet, dann hätte ich ihn rein gestellt ........

Ich habe darin einige stimmige & hilfreiche Erklärungen für ein paar Erfahrungen der letzten Wochen gefunden.

#4 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von MonikaS 09.03.2010 17:53

avatar

Hallo,
2 Beiträge zwei Meinungen und hier eine Dritte:
Danke für den Text.

Entweder kann ich es sofort ablehen, oder ich schau mir die Krümel an, die ich nehmen kann und mir dienlich sind.
Wenn kein Krümel für mich dabei ist, Wertungen loslassen, dann waren diese Worte nicht für den jenigen bestimmt.

Absolut negativste Wertung, kann darauf hinweisen, das ein riesen Krümel übersehen wurde.

Gruß
Monika

#5 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von fräulein rottenmeier 09.03.2010 20:56

Zitat von hermodank
Hier haben wir also den ganzen Schrecken und Horror der "Null-Zone" an und für sich...
Je mehr ich gelesen habe, umso mehr mußte ich darüber lachen
Für mein Gefühl ist das ein weitgehend leerer Text, ausgesprochen redundant und in einem Tonfall der Pseudo-Neutralität.
Wer braucht sowas?
Viele Grüße an die Null-Zone



Ich finde mich in dem, was hier geschrieben steht, sehr wieder. Besonders die zerbrechende Glasskulptur ist sehr passend. Und ich altes Fräulein krieche auf dem Boden rum und versuche die Scherben zusammenzukleben und weiss doch schon, dass es nicht gehen wird. Ich fahre emotional Achterbahn und traure abwechselnd mit Selbstvertrauen, Überheblichkeit, sadistischen Fantasien und was mein Vorstellungsvermögen sonst noch hergibt. in 3D bewegt sich im Moment alles harzig, leider.

ich grüsse Sie freundlich
ihr
fräulein

#6 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von peter-lebt 10.03.2010 07:50

ich war dabei, als der text entstand.
ich habe in dieser zeit eine innere null-zone selbst durchlebt.
eine, die mich - sagen wir mal - vor 10 jahren komplett für wochen nieder gemacht hätte.

nicht umsonst steht oben drüber "navigieren in null-zonen" und nicht "schrecken der null-zonen" ...

viele grüße vom regenbogenland ...


7. März 2010 - Waimea Canyon auf Kauai

#7 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von Simplicity 10.03.2010 08:32

Liebes, verehrtes Fräulein,

ich bin nur noch selten hier im Forum. Ihre gestrigen Zeilen haben mich dennoch erreicht, und sie berühren mich sehr! Mir fällt nichts ein, was ich erwidern könnte, und so sende ich Ihnen einen von Herzen kommenden Gruß in Ihre Nullzone.

Von Astrologie verstehe ich zwar nichts, allerdings weiß ich, dass der gute Herr Mars bis heute rückläufig war und man hat mir gesagt, dass sich in einer solchen Phase alles etwas zäh gestalten kann. So vermute ich, dass Ihr harziges 3D-Gefühl damit zusammenhängen mag. Persönlich empfand ich, dass auch der Herr Mars sehr müde war und sich tief nach Ruhe gesehnt hat, die ich ihm, dem alten Krieger, auch sehr gönne und zugestehe. Nun bin ich gespannt, wie er sich uns ab jetzt zeigen wird.

Seien Sie umarmt, wenn Sie mögen!

Herzlich,
Ihre Monika, die sich mal Schamanika nannte und die jetzt gar nicht weiß, ob das noch stimmt

#8 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von Simplicity 10.03.2010 08:55

Lieber Peter, danke, dass Du den Text hier hereingestellt hast und danke für den Blick ins Regenbogenland! Es freut mich, dass Du Deine Nullzone so gut überstanden hast. Damit hast Du jetzt den Navigatorenschein erworben, oder!? Im Gefängnis habe ich mich immer als Navigatorin durch das Dunkel empfunden, die mit dieser Fähigkeit andere begleitet ...

Am Freitag ist Paulchen gestorben, unser Häschen, und das hat mich sehr erschüttert. Diese Erschütterung war tief und doch sanft und liebevoll. Paulchen war ein außergewöhnliches Tier. Er wurde alt wie Methusalem, war ungewöhnlich zutraulich und voller Liebe. Er residierte in unserem großen Wohn-Esszimmer, das er mit seiner Präsenz erfüllte. Er war einfach nur da, strahlte eine große Liebe aus, die uns alle sehr berührt hat. So hat er unsere Familie in den letzten 12 Jahren durch alle Turbulenzen hindurch begleitet. Er hat eine große Leere hinterlassen und ein Gefühl von Verlassen-Sein, das sich jetzt mit Wärme füllt ...

Liebe Grüße ins Regenbogenland und an Euch alle!
Monika

#9 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von Promo 10.03.2010 09:20

Guten morgen,

danke für`s Einstellen des Textes!!!
Ich kann für mich diese "Nullzonen" sehr gut wahrnehmen und es ist nicht immer leicht, nicht in Angst und Schrecken stecken zu bleiben sondern mich weiter durch zu navigieren.

Habe z.B. momentan die Situation aus meiner Wohnung zum 30.4 raus zu müssen, was ja an sich nicht so schlimm ist. Gleichzeitig ist aber mein Job (Zeitvertrag) zum 31.3. auch nicht verlängert worden. Jeder mir bisher begegnete neue Vermieter will aber nur vermieten an Leute in festem Arbeitsverhältnis.

Fühlt sich gerade so an: das "vergangene" will mich nicht mehr und das vermeintlich "Neue" sagt: Du kommst hier nicht rein! Und ich stehe mitten drin!

Ich bin wirklich gespannt, wie sich da eine Lösung in mir und damit außen aufzeigt.

vlg Monika

#10 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von inge 10.03.2010 09:57

Am Montag vormittag war ich absolut orientierungslos, so dass ich dachte,
wenn meine Mittmenschen das wüßten wäre es nicht gut für mich.

inge.

#11 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von fräulein rottenmeier 10.03.2010 10:04

Mars ist rückläufig und müde? Wie passend. Gerade gestern noch hatte ich mit ihm gesprochen, beziehungsweise mit einer seiner menschlichen Verkörperungen... er sagte mir, er ruhe sich aus und es täte ihm gut.

@navigieren und Herr Peter, wissen Sie, das Schreiben in Foren ist für mich eins der besten Navigationsmittel - nur schon den Ballast abzuwerfen, ist oft erstaunlich wirksam. Allerdings ist es wichtig, es tatsächlich zu tun, nur zu tun als ob hilft nicht. Es muss aufs Papier bzw in die Pixel.

Die Zeit von Hoffnungslosigkeit gehört ja dazu, wie Solara schreibt:

Inmitten einer Null-Zone fühlen wir uns verloren. Wir können keinerlei Durchbruch oder sonstige Vorteile dieser Erfahrung erkennen. Alles erscheint hoffnungslos. Wir möchten vielleicht einfach davon rennen und uns verstecken, aber es gibt keinen Ort, zu dem wir fliehen könnten. Die Null-Zone schickt uns in eine Sackgasse, aus der es keinen Ausweg gibt.


also nehme ich den Schrecken an und gebe mich ihm hin. Auch ein Navigationshilfsmittel: Segel raffen, aufs offene Meer zielen, den Sturm ausreiten und den Kopf einziehen, bis es vorbei ist.

mit freundlichen Grüssen
ihr
fräulein

#12 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von Aktarus 11.03.2010 22:19

Nichts für ungut, aber wer schreibt, dass diese Erklärung eines Phänomens, welches tatsächlich existiert, nur "pseudo ..." ist, der hat wahrscheinlich einen derartigen "Zusammenbruch" noch nicht erlebt. Ob man es nun auf diese 'esoterische' Weise, oder in psychologischer Art umschreibt, es bleibt was es ist, und es ist 'wirklich'.

...

By the Way: Seit gestern Nachmittag geht es meines Empfinden nach wieder gehörig 'rund'. Hat mich derart aus den Schuhen gehebelt, dass ich mich gerade noch hinlegen konnte, woraufhin ich anderthalb Stunden schlief, was sehr ungewöhnlich ist.

Heute wieder, obwohl ich bestimmt fast zwölf Stunden geschlafen habe, kurz nach Mittag 'dängel-dängel' - weitere zweieinhalb Stunden. Termine hatte ich unterdessen schon vorsorglich abgesagt, da mein Gefühl mir bereits mitteilte, dass es wahrscheinlich so kommt. Das Wetter ist dementsprechend, und öfter hört man Einsatzwagen fahren.

Heftig, heftig!

Was mir aufstösst an der Sache ist, dass ich mich gerade 'zum Sprung' bereit machen wollte "ins kalte Wasser" sozusagen, dass ich gerade soviel Vertrauen aufgebaut hatte eben jenen zu wagen, und mich nun erneut vor dem Umstand sehe "nicht zu können".

Whatever! We'll see!

#13 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von MonikaS 11.03.2010 23:12

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Hallo,
gönne dir den Schlaf, wer weiß was du dort bereits erledigst.

Gruß
Monika

#14 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von aisha vera 12.03.2010 10:12

Wegen der Null - Punkt - Sache:

Ich hab ihn vor 10 Jahren erlebt, ich hab ihn vor drei Jahren erlebt, im Herbst vorigen Jahres war es wieder soweit, und nun...was soll ich sagen......wieder ein Nullpunkt, indem ich mich befinde. Da frag ich mich, wann denn endlich alles zerschlagen ist in mir, wann denn alles zerstört ist, was zerstört werden soll.....wieso hats nicht vor 10 Jahren schon gereicht? War das Neue wieder nur für kurze Zeit richtig, musste wieder alles zerbrechen, und wieder und wieder?

Also ich - ich mag nicht mehr, was mir aber vermutlich gar nichts helfen wird...

ich wollts einfach sagen, wie es mir damit im Moment damit geht.

herzlich Aisha Vera

#15 RE: Solara im März 2010: Navigieren in Null-Zonen (dt) von solair 12.03.2010 10:29

liebe Aisha Vera,

weil Illusionsblasen so herrlich sind!
Noch schöner allerdings so empfinde ich es, wenn das Platzen als Befreiung erlebt wird,-natürlich erst nach einem tiefen Atemzug-

Am Ende bleibt nur das Wahre übrig. Ist doch toll ,oder?

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