#1 Leben in zwei Welten: Alter Shoud - immer noch aktuell? von angelcon 15.11.2009 21:00

Bei meiner Suche in alten Tobias Texten stieß ich auf ein Channeling und Shoud vom Oktober 2002 mit dem Titel: "Leben in zwei Welten". Ich finde, er passt gut in die aktuelle Befindlichkeiten und zu den Debatten, z.B. "Raus aus den Arbeitszyklen" und "neue und alte Rollen".

Hier ein Auszug:

Zitat
Nun, liebe Freunde, sprechen wir einen Moment lang von Eurer Reise – jener Reise, die sowohl Eure irdischen Inkarnationen umspannt als auch die vielen unterschiedlichen Lebensformen, die Ihr vor der Erde hattet. Sprechen wir über diese Reise, die Euch aus dem Königreich hinaus brachte, durch die Feuerwand hindurch und bis an diesen Punkt hier, bis zu diesem Moment, in dem Ihr jetzt hier sitzt. Lasst uns etwas sagen über das Verständnis Eurer Reise aus menschlicher Sicht.
Ihr habt immer geglaubt, dass Ihr von Punkt A nach Punkt B unterwegs gewesen wärt, dass Eure Reise einem linearen Weg folgte. Das ist ungefähr so ... wie würdet Ihr das beschreiben ... wir sehen Euch metaphorisch im Auto die Straße entlang brausen, den Fuß immer bis zum Anschlag auf dem Gaspedal, den Kofferraum voll mit Gepäck – übervoll mit Gepäck! Geradezu vollgestopft mit Gepäck! Auf dem Rücksitz liegen Berge von Landkarten und Computern und Navigationshilfen, außerdem noch alle anderen Utensilien, die Ihr für unverzichtbar haltet auf Eurer Reise, und noch mehr Zeug obendrauf. Das alles schleppt Ihr durch die Gegend.
Und damit rast Ihr dann über diese schnurgerade Autobahn, immer auf der Jagd nach Erkenntnissen darüber, wer Ihr eigentlich seid und warum Ihr überhaupt hier seid. Ihr seid dermaßen schnell unterwegs auf dieser linearen Autobahn, dass Ihr Euch kaum jemals Zeit für eine Pause gönnt. Ihr peitscht Euer Fahrzeug vorwärts, so schnell es eben geht, Ihr fahrt es ständig voll aus. Ihr habt zwar keine Ahnung, wo es Euch eigentlich hinbringen soll, aber Ihr wisst, dass Ihr „dahin“ müsst, hm ... (lacht leise, Publikum ist amüsiert) ... und das auf dem schnellsten Weg.

Wir sehen Euch bei dieser wilden Jagd zu, und wir erkennen, dass dies dem typischen Autobahnverhalten der Menschen entspricht. Auch dort zieht Ihr nur kurz herüber in die nächste Ausfahrt, gerade eben lange genug um zu tanken und zur Toilette zu gehen, hm. Und selbst dabei, liebe Freunde, nehmt Ihr Euch kaum genügend Zeit, um Euch wirklich zu erleichtern! Ihr seid so schnell, dass Ihr Eurem System geradezu Unrecht tut. Ihr gönnt Euch nicht einmal die Zeit, die Dinge wirklich „durchlaufen“ zu lassen, so sehr seid Ihr in Eile. Und dann sehen wir Euch zu unserem Amusement gleich wieder zurück ins Auto hopsen, schnell noch eine Tasse Kaffee oder ein Sodawasser hineingeschüttet und weiter geht’s, hm. So war sie bisher, Eure Reise – geradeaus und möglichst schnell, mit möglichst wenig Pausen. ... Hier seid Ihr also, ständig mit Spitzengeschwindigkeit unterwegs von Punkt A nach Punkt B auf Eurem linearen Weg, die wenigen Pausen gab es nur dann, wenn es wirklich nicht mehr anders ging, aber so kurz gehalten wie eben möglich. Das war der Weg der alten Energie! Hm. In der Tat habt Ihr dabei viel gelernt. Ihr habt eine Menge Erfahrungen gesammelt, während Ihr Euch selbst immer besser kennen lerntet. Aber in der Neuen Energie läuft es jetzt anders.

In der Neuen Energie zieht Ihr hinüber auf den nächsten Rastplatz, parkt Euer Auto dort, öffnet den Kofferraum und werft das ganze Gepäck im hohen Bogen hinaus, hm. Die Landkarten, Navigationshilfen, elektronische Hilfsmittel, Computer und den ganzen anderen Kram, mit dem Euer Auto bis obenhin vollgestopft ist, werft Ihr gleich hinterher auf den Haufen, auch das Handy! Hm. (Gelächter) Das alles werft Ihr also nun hinaus, liebe Freunde, denn nichts von all dem braucht Ihr jetzt noch!
Und da steht Ihr nun einen Augenblick lang und genießt einfach – genießt die Erde unter Euren Füßen und die frische Luft, mit der Ihr Eure Lunge füllt. Einen Moment lang genießt Ihr die Szenerie rings um Euch herum, und Ihr sagt zu Euch selbst: „Das ist ja unglaublich! Ich habe das nie zuvor bemerkt! Ich war vorher immer viel zu schnell, viel zu beschäftigt mit der Jagd von Punkt A nach Punkt B auf dieser linearen Strecke, so dass ich alle diese Dinge um mich herum gar nicht wahrnehmen konnte! Ich habe nie darauf geachtet, ob da vielleicht Tiere in den Wäldern und auf den Feldern ringsumher sein könnten! Ich habe nie gemerkt, welche Wärme, welche Liebe die Sonne ausstrahlt ... wie gut sich die Erde unter meinen Füßen anfühlt ... wie bedeutsam das Atmen in Wahrheit ist ...“

Und während Ihr da so steht auf Eurem Rastplatz, beginnen sich die Dinge auf einmal zu verändern. Hm, und das jagt Euch erst einmal einen gehörigen Schrecken ein, denn Veränderung mögt Ihr ja eigentlich nicht so besonders, nicht wahr? Hm, Veränderungen liebt Ihr nämlich überhaupt nicht. Ihr merkt, dass Euer Auto, dieses Fahrzeug, das Euch so lange mit Höchstgeschwindigkeit die Autobahn entlang getragen hat, sich nun vor Euren Augen auflöst und allmählich verschwindet. Und das Gepäck, das Ihr eben noch auf einem großen Haufen gestapelt hattet, verschwindet ebenfalls.
Es war nichts weiter als eine Illusion. Die Illusion hatte so lange Bestand, liebe Freunde, bis Ihr bereit wart zum Anhalten. Die Illusion gab es, bis Ihr bereit wart zum Übergang in die Neue Energie. Jetzt lasst Ihr sie los – und sie löst sich auf und verschwindet ...

Auf einmal merkt Ihr noch etwas, während Ihr da in diesem Augenblick des Jetzt auf Eurem Rastplatz steht, nicht wirklich beunruhigt beim Anblick Eurer sich in Nichts auflösenden Besitztümer. Während Ihr so die Straße entlang schaut, auf der Ihr die ganze Zeit unterwegs wart, merkt Ihr auf einmal: Die Straße bewegt sich, und Ihr steht still!
In der neuen Energie ist es die Straße, die sich bewegt, während ihr selbst an Ort und Stelle bleibt. Während Ihr noch nachdenkt über diesen seltsamen Umstand, seht Ihr plötzlich – es ist ja gar nicht nur eine Straße! Es ist nicht nur diese eine geradlinige Verbindung zwischen Punkt A und Punkt B mit dem weißen durchbrochenen Längsstreifen in der Mitte für den Fall, dass Ihr lieber mal in die andere Richtung zurückfahren wolltet, hm.
Ihr merkt jetzt auf einmal, da sind ja viele Straßen! Interdimensionale Straßen! Und sie alle kreuzen sich ausgerechnet an dem Rastplatz, an dem Ihr gerade steht! Da gibt es solche mit einem Gefälle nach oben, andere wieder laufen abwärts, da sind Straßen mit den unterschiedlichsten Kurvenverläufen, einige sogar in Form einer Spirale, manche scheinen fast senkrecht hoch oder runter zu verlaufen, andere kommen als zweispurige Bahnen daher und werden plötzlich vier- oder gar achtspurig.

Alle diese Straßen sind in Bewegung. Ihr selbst aber steht still. Dies ist die Energie des Augenblicks, die Energie des Jetzt! Dies ist die Energie der neuen Zeiten, in die Ihr nun hineingeht.
Ihr habt Euch die ganze Zeit so bemüht zu verstehen, wie man Dinge in Gang bekommt. Ihr habt versucht, mit dem Verstand herauszubekommen, wie Ihr die alte Reise fortsetzen könnt, und eher noch schneller, auch wenn Euer altes Auto sich bereits kurz vor dem Zusammenbruch befand. Mit aller Macht wolltet Ihr das herausfinden, liebe Freunde – aber energetisch gesehen war das die alte Art und Weise. In der Neuen Energie bleibt Ihr in Eurer Mitte zentriert und voll gegenwärtig im Augenblick – und die Straßen bewegen sich!

Wir haben mit Euch schon vor längerer Zeit einmal darüber gesprochen, nur haben wir eine etwas andere Metapher benutzt. Denn damals, damals standet Ihr noch ganz am Anfang Eures neuen Bewusstseins und konntet noch kaum wahrnehmen oder verstehen, wie das Leben in Wahrheit funktioniert. Seitdem sind aber ein paar Jahre vergangen, und nun können wir darauf zurückkommen und detaillierter darauf eingehen, um Euch verstehen zu helfen. Dies ist es, was wir damals "Leben im Göttlichen Augenblick" nannten! [vgl. Creator-Serie]
Wenn wir hier sagen, dass es die Straße ist, die sich bewegt, was bedeutet das denn nun? Es bedeutet, dass sie Euch die Dinge mitbringt! Alle diese „Straßen“, also alle diese energetischen Strömungen werden durch Euch hindurchlaufen. Und dabei bringen sie alles mit sich, was für Euch angemessen ist, ob es sich nun um finanziellen Wohlstand handelt, um eine bestimmte Beziehung zu einem Menschen oder um eine neue Gelegenheit – alles kommt wie von selbst zu Euch, denn die Straßen bewegen sich und führen mitten durch Euch hindurch. Sowie Ihr in die Neue Energie hineingeht, kommt alles Angemessene zu Euch. Das wiederum meinten wir, als wir damals sagten: "Tanzt mit dem, was vor Eurer Tür steht!" Es kommt zu Euch.

Viele, viele Dinge werden Euch auf diese Weise begegnen. Nicht alle sind brauchbar und angemessen! Manchmal sind es einfach „irgendwelche“ Potentiale oder Erfahrungen oder Menschen oder Gelegenheiten – Energien, die durch Euch hindurchfließen. Nichts davon braucht Ihr mit offenen Armen anzunehmen! Lasst sie einfach durchfließen. Menschen werden in rascher Folge in Euer Leben treten und wieder daraus verschwinden, das heißt aber keineswegs, dass Ihr an ihnen festzuhalten braucht. Es heißt vielmehr, dass sie es brauchen, mit Eurer Energie in Berührung zukommen oder von ihr berührt zu werden, während sie auf ihrer eigenen Reise sind und auf ihrer alten Straße von Punkt A nach Punkt B fahren.
....
Ganz ähnlich verhält es sich mit Eurem Rastplatz am Wegrand. Die Dinge kommen in Euer Leben und laufen "mal eben" durch Euch hindurch, damit sie die Gelegenheit bekommen, von Eurer göttlichen Energie berührt zu werden. Andere Dinge wiederum kommen vorbei und legen eine kurze Verweilpause bei Euch ein – diese sind da, damit Ihr sie freudig begrüßt und mit ihnen tanzt. Es könnte sich dabei um menschliche Beziehungen handeln oder um Jobs oder um irgendeine ganz neue Gelegenheit – auf jeden Fall sind sie für Euch da! Ihr werdet es schon wissen, wenn Ihr in Eurem Inneren nachfragt. ....

Alles das kommt zu Euch, so lange Ihr nicht wieder mit halsbrecherischer Geschwindigkeit über die Autobahn zu jagen versucht! Eure ehemaligen Problemthemen der Vergangenheit werden nun genau die Menschen und die Umstände anziehen, die für Euch angemessen sind, damit Ihr nun wahrhaft Lehrer, Ratgeber, Begleiter für die anderen sein könnt.
Es ist also sehr einfach, liebe Freunde, aber dennoch müsst Ihr Euch erst einmal daran gewöhnen. Ihr bleibt  im Jetzt, Ihr bleibt gegenwärtig und präsent, erfüllt von Leben und Vitalität im JETZT – wir nennen es gerade „Euren Rastplatz“. Die Straßen sind es, die sich bewegen. Sie bewegen sich, weil sie durch Euch hindurchlaufen. Das ist die Energie der Neuen Zeiten! Dieser Paradigmenwandel erlaubt Euch jetzt, genau die Dinge an Euch zu ziehen, die Ihr braucht.
Bleibt im Jetzt! Bleibt ganz gegenwärtig! Versteht, alles kommt zu Euch! Versteht, dass einige Dinge nur deswegen vorbeikommen, um von Euch berührt zu werden, andere dagegen fordern Euch zum Tanz auf. Hm.

Ihr müsst ein wenig daran arbeiten, gegenwärtig und präsent zu sein, denn Ihr seid so sehr daran gewöhnt, entweder in der Vergangenheit zu leben oder Euch Sorgen um die Zukunft zu machen.
Die Vergangenheit, liebe Freunde, hat Euch umgebracht. Leben in der Vergangenheit erschafft Tod. Punkt. Wenn Ihr in der Vergangenheit lebt, wenn Ihr über frühere Ereignisse grübelt, dann sendet Ihr damit ein Signal an Euren Körper, dass er den Sterbeprozess einleiten soll.

Wenn Ihr in der Zukunft lebt und Euch Sorgen macht um das, was sein könnte, wenn Ihr Euch um Eure Rente sorgt oder darum, wie die Welt wohl in zehn oder fünfzehn Jahren aussehen mag, wenn Ihr Euch Sorgen macht, ob man Euch vielleicht nächste Woche die Kündigung im Job aussprechen könnte – das alles führt zum Erstickungstod. Ihr erstickt daran! Es löscht das Feuer Eurer Göttlichkeit, die in Euch geboren wird.
Die Vergangenheit wird Euch töten, die Zukunft wird Euch ersticken.
Lebt im JETZT, im AUGENBLICK, voll und ganz PRÄSENT, voll verfügbar, um zu tun, was zu tun ist, wenn diese Dinge bei Euch ankommen! DIES IST DIE ENERGIE DER NEUEN ZEITEN! Dies sind die veränderten Grundmuster, die so wichtig sein werden, ganz besonders während der nächsten paar Monate [hüstel, A.]. Wir wissen, dass dies die Energie der Neuen Zeiten ist, denn wir können sie sehen – und zwar an diesem Ort, von dem wir schon sprachen und den wir „Die Neue Erde“ nennen.



Und noch der Shoud-Teil:

Zitat
SHOUD:
Wir sind Shaumbra.
Wir sind eine gemeinsame Familie.
Wir sind eine Stimme, und wir sind viele.

Wir merken, dass wir in zwei Welten gleichzeitig leben. Wir leben in dieser Zeit in zwei Welten, und wir finden, dass das manchmal sehr problematisch sein kann. Ein Teil von uns ist in der alten Energie, ein anderer in der neuen. Wir finden, dass dieser Umstand seine ganz eigenen Probleme und Nöte schafft. Manchmal scheint es so, als würden wir in entgegengesetzte Richtungen gezerrt. So groß ist der Anteil in uns, der den Übergang vollziehen möchte in das, was Tobias „Die Neue Energie“ nennt, dennoch müssen wir in einer Welt der alten Energie leben. Manchmal merken wir, dass wir einfach nicht mehr wissen, wie man die beiden balancieren soll. Um es in unserer menschlichen Sprache auszudrücken, wir „sitzen zwischen zwei Stühlen“.

Trotzdem wissen wir, dass wir Fortschritte in diesem Balanceakt zwischen zwei Welten machen. Wir sammeln neue Erkenntnisse über die Dinge, auch in Bezug auf unsere Gesundheit und im Hinblick auf die Reaktionen unseres Körpers – eines Körpers, der in der alten Energie entstanden ist, und der sich dennoch nun um Möglichkeiten der Revitalisierung in der Neuen Energie kümmern muss. Unsere Körper warten auf Nahrungsmittel der neuen Art, nichts scheint mehr so recht zu passen im Augenblick. Außer Schokolade. (Geoffrey muss lachen) Unser Körper ist nicht mehr zufrieden mit dem, was er auf den Regalen der Läden sieht, aber noch hat niemand die neuen Nahrungsmittel entwickelt, nach denen unser Körper jetzt verlangt.

Wir müssen daher mit den alten Nahrungsmitteln reden, wir müssen ihre Energien erst anpassen, bevor wir sie uns einverleiben. Mit unserem Körper müssen wir ebenfalls darüber sprechen, wie er am besten mit den Nahrungsmitteln alter Energie umgehen kann. Dies ist ein Beispiel dafür, wie schwierig es ist, in beiden Welten gleichzeitig zu leben.

Dass es nicht einfach werden würde, das wussten wir bereits lange vorher. Wir erwarteten zwar, dass es schwierig werden könnte, aber uns war nicht klar, was es letztlich wirklich bedeuten würde. Der normalen Arbeit nachzugehen finden wir von Tag zu Tag problematischer. Wir schauen sie an, alle diese Systeme der alten Energie und die Menschen, die sie so energisch verteidigen. Wegen der etablierten Hierarchie in den meisten Firmen ist es sehr schwer zu vermitteln, dass es einen anderen, einen neuen Weg gibt. Wir empfinden diese Jobs aus der alten Energie als so auslaugend und ermüdend, und dennoch wissen wir nicht recht, wo es die Jobs der neuen Energie gibt. Wir vermuten, auch deren Erschaffung wird unsere Aufgabe sein.

Aber in der Zwischenzeit werden unsere alten Arbeitsplätze zu einer immer größeren Herausforderung für uns. Wir wünschten, es gäbe neue Einsichten und eine neue Wahrnehmung bei den Menschen, mit denen oder für die wir arbeiten. Wir sind keineswegs sicher, wie hier die Antwort aussehen könnte, denn allzu tief noch stecken wir in der Vorstellung, wir bräuchten all das noch für unseren Wohlstand. Wir hoffen, in der Neuen Energie möglichst schnell eine bessere Möglichkeit zu finden.

Auch unsere Beziehungen wurden in der alten Energie geknüpft, hatten ihren Anfang in der alten Energie. Manchmal ist es schwierig, mit den alten Freunden weiter in Kontakt zu bleiben, selbst wenn sie zu unseren eigenen Familien gehören oder wenn wir gar mit ihnen verheiratet sind. Auch mit unseren Kindern ist das manchmal sehr schwer. Wir wissen natürlich, dass es nicht angemessen ist, andere ändern zu wollen, dennoch ist es oft sehr problematisch, in zwei Welten zu leben, sehr frustrierend. Ab und zu brauchen wir es, einfach mal da raus zu kommen.

Einige von uns können kaum glauben, wie viel kostbare Zeit wir für uns selbst benötigen – wir haben das so nicht erwartet. Dennoch finden wir, dass ausreichend Zeit zum Alleinsein überaus wichtig geworden ist. Es ist auch ein Genuss, sich mit anderen Shaumbras zu treffen, denn zumindest treffen wir dort auf Verständnis. Selbst wenn es nicht ausgesprochen wird, so ist doch Verständnis da, wenn es zu Beziehungen kommt.

In zwei Welten gleichzeitig zu leben ist sogar dann äußerst schwierig, wenn es um uns selbst geht. Ein Teil in uns möchte die Vertrautheit des Alten, ein anderer will verzweifelt hinüber in das Neue. Auch in unserem Inneren gibt es diese zwei Welten, auf denen gleichzeitig zu leben schwierig ist. Da hatten wir geglaubt, alles entlassen zu haben – und schon finden wir noch mehr zum Loslassen, es gibt immer noch weitere Schichten abzutragen. Manchmal scheint es kein Ende zu nehmen damit. Es ist sehr schwer, gleichzeitig in diesen beiden Welten zu leben.

Wir entdecken jetzt ganz neue Hilfsmittel, aber es sind Instrumente, die wir so niemals erwartet hätten. Sehr einfache Werkzeuge sind das, aber wenn wir sie anwenden, dann merken wir, wie sehr sie uns dienen und auf welch unerwartete Weise. Als Shaumbra lernen wir die Bedeutung des Atmens schätzen, wir hätten nie gedacht, wie machtvoll das einmal sein würde. Atmen entfacht die göttliche Flamme im Inneren und bringt sie zum Lodern. Atmen verhilft uns ins Jetzt. Atmen stärkt unser biologisches System, unseren Körper. Atmen ist eine Bestätigung des lebendigen Lebens. Eigentlich hatten wir als Werkzeuge der Neuen Energie etwas viel Komplexeres erwartet, dabei ist das Atmen so kostbar! Wir spüren, wie das Atmen uns öffnet, wie es uns hilft, Spannung und Stress zu mildern.

Wir haben noch ein weiteres Instrument der Neuen Energie erkannt, und zwar das Fühlen. Fühlen. Wir lernen gerade, zuerst zu fühlen und dann zu denken. Wir lernen im Grunde, durch Fühlen zu denken und nicht mehr alles zunächst in den Kopf zu verlagern zwecks Analyse. Wir haben herausgefunden, dass wir über eine neue Form von innerer Intelligenz verfügen, welche unser altes Denken transzendiert. Alles ist enthalten in dem Gefühl von empfindsamer und empfänglicher. Diese Empfindungsfähigkeit ist wundervoll, denn wir haben mittlerweile ein Verständnis für die Dinge, wie wir es niemals vorher hatten.

Aber weil wir in zwei Welten leben, ist diese Empfindsamkeit auch oft recht schwierig für uns, denn wir fühlen den Schmerz anderer Menschen so gut, wir können ihre inneren Kämpfe so deutlich wahrnehmen. Und sogar in uns selbst „emp-finden“ wir auf einmal Dinge, von denen wir gar nicht wussten, dass sie überhaupt da waren. Dabei entdecken wir mehr und mehr das Fühlen als wesentliches Instrument der Neuen Energie und wissen es als solches zu schätzen. Logik und analytisches Denken haben sicherlich ihren Stellenwert, finden wir, aber Weisheit kommt nicht aus dem Verstand, sondern aus unseren Gefühlen und Empfindungen.

In einer einzigen Welt zu leben war schon nicht leicht, und nun leben wir sogar in zwei Welten und das bringt viele, viele Herausforderungen mit sich. Aber wir haben ein weiteres und sehr einfaches Hilfsmittel für uns entdeckt, und zwar unser Bewusstsein für den Augenblick, Augenblicks-Bewusstsein (momental awareness). Ganz im Jetzt zu sein, ganz in der Gegenwart, ganz präsent. Auch hierbei hätten wir nicht gedacht, dass es so einfach sein würde, im Jetzt zu sein – sich keine Sorgen wegen der Vergangenheit zu machen, weil wir sie längst entlassen haben, keine Bedenken wegen einer Zukunft zu hegen, die wir noch gar nicht erschaffen haben. Einfach nur ganz und gar im Jetzt zu sein. Denn in diesem einen Moment ist alles in der Balance. Während wir jetzt gerade hier als Shaumbra zusammensitzen, ist alles im Gleichgewicht, alles ist im Fluss, die Dinge sind, wie sie sind – darin liegt die Perfektion, das ist Vollkommenheit in sich selbst.

Wenn wir im Augenblick sind, dann „streuen“ wir unsere Energie nicht, da läuft nichts mehr aus – weder in die Vergangenheit, noch in die Zukunft. Unsere ganze Energie ist in diesem Augenblick anwesend. Wenn wir im Augenblick sind, können die Dinge in ihre natürliche Ordnung und Balance finden. Im Augenblick zu sein heißt auch, unser Körper nutzt die Pause, um wieder in seine natürliche Mitte zu finden. Im Jetzt stellt sich unser Körper um von der alten Energie auf die neue, wir geben ihm damit die Möglichkeit, den Anschluss nicht zu verlieren.

Im Augenblick des Jetzt, wenn wir so zusammensitzen, können unsere Emotionen wieder in die Balance kommen. Unsere Emotionen waren über ein riesiges Territorium der Vergangenheit verstreut. In diesem Moment können sie sich wieder ausrichten. Unsere Körper, unsere Emotionen, unser Gemüt – sie alle richten sich auf natürliche Weise von selbst aus, wenn wir ihnen nur Gelegenheit dazu geben. Diese Gelegenheit gibt es, sie liegt im Augenblick des Jetzt.

Während wir in den beiden Welten leben, beginnen wir allmählich wirklich zu begreifen, dass es die Straßen selbst sind, die sich bewegen. Wir können im Augenblick des Jetzt verharren und alles kommt zu uns. Uns obliegt die Verantwortung, dann mit diesen Dingen in Interaktion zu treten, was immer es auch sei – ein Mensch, ein Job, eine Gelegenheit, eine Herausforderung. Wenn es erscheint und wenn wir fühlen, es ist in Ordnung, damit zu tanzen, dann liegt die Verantwortung bei uns, etwas damit zu tun. Aber wir verstehen mittlerweile, dass wir uns nicht länger abhetzen müssen auf dem Weg. Wir brauchen nicht mehr irgendeinem unbekannten Ziel nachzujagen. Wir können nun einfach im Jetzt bleiben und die Straßen um uns herum sind in Bewegung, sie werden uns alles Passende vorbeibringen.

Leben in zwei Welten zugleich – das ist eine Herausforderung, die wir so nicht erwartet hätten. Dennoch lernen wir uns allmählich daran anzupassen, und das tun wir mit Hilfe der neuen Werkzeuge – indem wir atmen, indem wir im Jetzt sind, indem wir fühlen, indem wir erlauben, dass die Dinge zu uns kommen können.
Als Shaumbra wissen wir, dass wir uns keine einfache Aufgabe vorgenommen haben.
Als Shaumbra wissen wir, dass wir noch viel zu lehren, aber gleichzeitig auch zu lernen haben über die Neue Energie. Als Shaumbra wissen wir, dass wir im Begriff sind, die Energien der Neuen Erde zu erschaffen, aber ebenso helfen wir auch dabei, die Schwingung der alten Erde anzupassen.
Wir leben in zwei Welten.
Wir sind Shaumbra.
ENDE DES SHOUD



In Liebe
Angelika

#2 RE: Leben in zwei Welten: Alter Shoud - immer noch aktuell? von Cosmea 15.11.2009 21:41

danke, liebe angelcon.

das ist grad sehr passend.

Wenn ich das jetzt rückblickend so lese, sehe ich erst mal, wohin mich die Reise
bis jetzt gebracht hat.
Es war wahrhaftig kein leichter Weg.

Ich kann mich noch gut an diesen Shoud erinnern.
Von meinem jetzigen Blickwinkel aus sehe ich den ganzen Weg
bis hierher natürlich mit ganz anderen Augen als damals, wo ich so
mittendrin steckte, und ich spüre die Leichtigkeit, in der ich
jetzt lebe.

Lieben gruss
Cosmea

#3 RE: Leben in zwei Welten: Alter Shoud - immer noch aktuell? von MaryOnPlanetEarth 16.11.2009 12:36

wenn ich jetzt in die alten channelings reinlese, bin ich heidenfroh, das ich erst 2005 lestechnisch dazugestoßen bin... (und habe da auch nicht alle shouds gelesen sondern die aktuelle serie und auszugsweise aus den älteren) dort wird viel von dem beschrieben, was wir jetzt erleben und es hätte mich wahnsinnig gemacht, sozusagen 5 jahre länger mit diesem wissen warten zu müssen. es nervt mich so schon, das ich irgendwelche bilder habe, die sich so nah anfühlen und dann doch erst jahre später eintreten... auch wenn sich die zeiträume sehr verkleinert haben (inzwischen setzen sich diese bilder immerhin schon monate oder auch mal wochen später um), aber dafür fühlt es sich jetzt auch so an, als ob dieses bild jetzt ist (früher war klar, dass die bilder "irgendwann in zukunft" real werden).

daher danke für den ausschnitt: jetzt lesen macht mir definitiv mehr spaß!

liebe grüße,
marymi

#4 RE: Leben in zwei Welten: Alter Shoud - immer noch aktuell? von angelcon 16.11.2009 13:27

Zitat
jetzt lesen macht mir definitiv mehr spaß!



Mir auch! Jedenfalls geschieht es auf eine neue Weise.

Die "Geflügelten" scheinen echt ein anderes "Zeitgefühl" zu haben

Etwas zu wissen oder vermittelt zu bekommen, heißt noch nicht, es zu erfahren, und so ist auch verständlich, dass viele von uns immer sagen oder gesagt haben: "Ja, wo isses denn?" So gaaaanz langsam kann ich es zu meiner Realität machen.

Zum Beispiel das Atmen: Schon bevor ich Tobias kannte, habe ich hin und wieder intuitv diesen tiefen, befreienden Atemzug getan. Bis heute vermag ich nicht langer als max. 1 Minute am Stück bewusst tief zu atmen, und ich mag es nicht "üben". Jetzt gerade entdecke ich dieses bewusste Atmen und die Präsenz, die dadurch mitten im Alltag enststeht, irgendwie neu, authentisch.

Zeit ist eben auch eine "Illusion". Für diese Erkenntnis haben wir menschlichen Engel wohl alles erst einmal auf Zeitlupe gestellt, die wir anscheinend auch erst gaanz laaangsam auflösen möchten

Angelika

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