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#1 Wunden von Orten und deren Heilung von Apfelblüte 27.10.2009 15:35

Hallo ihr Lieben,

wieder mal habe ich überlegt, wo ich denn das nun hinstelle. Also lass ich es los, und anschließend selber den richtigen Bereich finden. Angeregt zu dieser Aufzeichnung hat mich ShanuRas Bericht über die Geomantie.

Vor allem, was du ShanuRa da über die Weltkriege und vor allem über den dreißigjährigen Krieg geschrieben hast, hat mich wieder erinnert. Erinnert an etwas, das ich in und mit meinem Haus erlebt habe.

Dieses Haus, in dem ich wohne, steht seit 1905 und gehört seit 1919 meiner Familie. Ich habe mich immer hier wohl gefühlt. Allerdings gab es in meiner Kindheit etwas, das ich niemandem damals erzählen konnte. Ich schlief in einem Zimmer auf der zweiten Etage, mein Bett genau gegenüber der Tür, die im Sommer aufblieb, weil es hier oben ziemlich heiß war. So konnte ich von meinem Bett aus ins Treppenhaus blicken. Immer wieder erschien auf der Treppe eine dunkle Gestalt, die bis zu meiner Zimmertüre kam und dort stehen blieb. Als Kind wusste ich nicht, was ich tun sollte, natürlich hatte ich auch Angst. Aber da es in meiner Familie niemanden gab, den ich hätte fragen können, habe ich es immer für mich behalten. Und diese Gestalt tat mir ja nichts, sie wirkte nur so bedrohlich.

Uns gegenüber befindet sich übrigens ein Friedhof und genau entgegengesetzt aber etwas weiter entfernt das Gelände, wo im Zweiten Weltkrieg die Kasernen lagen (übrigens heute Krankenhausgelände). Interessanterweise fielen die Bomben immer auf diese Gelände bis zum Anfang unseres Gartens, dann hörten sie auf, und auf dem Friedhof fielen wieder welche. Unser Haus hat nie eine abbekommen.

Ich hatte das alles mehr oder weniger vergessen, bis ich anfing, schamanisch zu arbeiten und in dem Haus dafür auch einen Raum einzurichten. Natürlich habe ich nachgefragt und hineingespürt, ob es irgendwo Probleme gäbe, es zeigten sich aber keine. Von allen Besuchern kamen immer nur wieder die Hinweise, wie wohl sie sich fühlten, wie geborgen. An die dunkle Gestalt dachte ich schon lange nicht mehr.

Dann arbeitete ich vor einiger Zeit für eine Frau, deren Haus sich nicht verkaufen ließ. Ständig gab es Probleme mit den Mietern und sie fand alles nur schrecklich. Als ich in schamanischen Reisen nachfragte, erfuhr ich, dass es gar nicht das Haus war sondern der Geist des Ortes. Und dann wurde mir gezeigt, was dort im dreißigjährigen Krieg passiert war. Diese Wunden waren bis zu dem Zeitpunkt noch nicht geheilt, was ich dann aber tun durfte. Früher haben die Menschen des Ortes einen Bogen um die Stelle gemacht und keiner der Einheimischen wäre auf die Idee gekommen, dort zu bauen. Doch in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts kamen Bauherren von außerhalb, die merkten nicht, was da los war.

Dieses Erlebnis brachte mich auf die Idee, mir einmal anzuschauen, was denn der Geist des Ortes zu sagen habe, wo mein Haus steht. Wieder zeigte sich der dreißigjährige Krieg. Ich weiß, dass zwar die Stadt Köln geschont wurde – weil dort das Geld aller Parteien lag – dass aber die rechte Rheinseite, also das beginnende Bergische Land, besonders zu leiden hatte. Ganz anders die Stelle, auf der mein Haus steht. Dort sah ich verwildertes Gebüsch, darunter einen Unterschlupf, wohin sich Verfolgte retten konnten. Nie ist einer verraten worden, nie dieser geheime Ort bekannt geworden. Allerdings hatte sich ein Mensch zu spät dorthin gerettet, er starb dort und seine Seele war es gewesen, die ich als Kind immer gesehen hatte. Also fragte ich, was denn mit ihm sei. Die Antwort: meine viele schamanische Arbeit, vor allem unser Trommeln hatte ihm längst geholfen, den Weg ins Licht zu finden. Dann wurde mir allerdings noch etwas klar, dass es mir fast unheimlich wurde: mein schamanischer Raum war früher das Schlafzimmer meiner Tante – sie starb an Krebs, und ich glaube, es war auch das Sterbezimmer meines Großvaters, der ebenfalls an Krebs starb, darüber liegt mein früheres Schlafzimmer – wo mir der Geist begegnete. Darunter liegt der Raum, in dem meine Eltern schliefen – mein Vater starb mit Mitte sechzig an einem Herzsekundentod. Und genau hier war jener Mensch gestorben.
Der Raum, in dem ich jetzt sitze und arbeite, war das eigentliche Versteck, und genau hier wurde mein Mutter geboren. Inzwischen ist durch unsere Arbeit alles ausgeglichen.

Soweit zu meinem Haus. Als ich das jetzt schrieb fiel mir aber noch etwas anderes ein. Etwas das zeigt, wie sich Energien eines Ortes verändern können. Ich weiß nicht, ob es jemand von euch kennt, aber im Sauerland gibt es einen kleinen Ort namens Wormbach, er liegt in der Nähe von Schmallenberg. Vor ein paar Jahren erfuhr ich von diesem Ort und seiner Kirche, an deren Decke Gemälde mit den Sternkreiszeichen sind. Vor zwei Jahren besuchte ich sie mit einem Freund und letztes Jahr zusammen mit Conny. Wir besuchten aber nicht nur die Kirche, sondern auch die Quelle im Ort, ein Kapelle oberhalb des Ortes und anschließend Attendorn und den Bergischen Dom. Als wir uns an den einzelnen Plätzen einstimmten erhielten wir eine Reihe von Informationen – Conny und ich nahezu identische.

Die Germanen – vermutlich aber auch schon die Völker vor ihnen – brachten bestimmte Tote nach Wormbach. Das vermuten übrigens sogar Historiker, weil es überall Namen gibt, die auf Totenwege hinweisen. Ich sah dann einen solchen Zug im Ganzen. Der Beginn war im heutigen Soest, dort wurden diese Toten verbrannt, bis nur noch Knochen übrig blieben. Mit diesen zogen sie dann – meist einmal im Jahr – weiter nach Attendorn. Dort befand sich eine Stelle mit einer ganz besonderen Erdenergie – nämlich genau da, wo jetzt der Dom steht. Dorthin wurden die Knochen für eine Zeit gegeben. Danach zogen sie weiter nach Wormbach, wuschen dort die Knochen in der Quelle und als letztes gingen sie mit ihnen auf die Egge – wo jetzt eine Kapelle steht – und übergaben dort die Seelen dem Wind. Es zeigte mir wundervoll, wie unsere Ahnen mit den Elementen gearbeitet haben. Sowohl Conny als auch ich hörten oben auf der Egge die Totengesänge der Germanen.

Das Seltsamste aber war unser abschließender Besuch in Attendorn. Es hatte mich schon vorher gewundert, warum dieser Dom so wahnsinnig dicke Säulen hat. Nun, wir setzten uns ganz hinten hin, ich hielt dabei den Blick nach vorne gerichtet und spürte plötzlich das Bedürfnis, mich aufzurichten, ja regelrecht mich mit meinem Blick am Altarfenster hochzuziehen. Nach einer Weile musste ich aufstehen, ich konnte einfach nicht mehr sitzen bleiben. Als ich zu Conny sah, saß die ganz zusammengesunken, als ob sie schliefe. Ich ging zu ihr, fragte, ob sie gehen wolle. Sie antwortete ganz verwaschen, wie jemand, der schläft. Ich musste sie regelrecht wachrütteln. Ganz benommen ging sie mit nach draußen. Als ich sie fragte, was los sei, meinte sie, es habe sie total nach unten gezogen und sie habe das Gefühl gehabt, nie mehr aufstehen zu können. Sie war übrigens anschließend nicht in der Lage, Auto zu fahren. Als wir zu Hause waren, machten wir eine Reise zu dieser Erfahrung. Und darin konnten wir sehen, wie die Menschen, die den Dom bauten, mit den Säulen regelrecht die Energie herunterdrückten und damit in die entgegengesetzte Richtung lenkten. Das heißt, die Energie, die vorher spiralförmig nach oben ging, zog nun nach unten. Übrigens hat es in Attendorn des Öfteren gebrannt und immer war irgendwie auch der Dom betroffen.

Aus all dieser Arbeit haben wir eines gelernt: es ist ausgesprochen hilfreich, wenn wir für Seelen, verletzte Orte, Tiere und Naturgeister trommeln und singen, und wenn es einfach ist, um sie zu ehren, sie alle lieben es. Und Blumen haben eine sehr heilende Wirkung. Früher habe ich mich meist etwas abfällig geäußert, wenn ich sah, welche Geldsummen bei Beerdigungen für Blumen ausgegeben wurden. Heute weiß ich, wofür sie gut sind, auch wenn es vielen Friedhofsbesuchern nicht bewusst ist, warum sie Blumen zum Grab bringen.

So, warum ich jetzt das alles berichtet habe, weiß ich zwar immer noch nicht. Aber es wollte einfach mal hier ins Forum.

Apfelblüte - Ursula

#2 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von ShanuRa 27.10.2009 15:57

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hallo apfelblüte

danke

in dem text, der vorhin verschütt ging, war auch drin...

die orte lieben es, gefragt zu werden udn die geschichte zu erzählen
und achtsamkeit hilft
blumen
obst
süssigkeiten
(auch ätherisch.. wenn man ihnen einfach ein paar blumen "im geiste" hinlegt.. oder einen ball mitbringt... oder so..)
was freundliches
farben
alles was die wesen daran erinnert... an das.. was sie vergassen oder wo sie rausgerissen oder gezwungen wurden.
meist gibt einem der ort oder die hüterwesen auch einen hinweis... daher frage ich, wenn ich hingehe, ob sie mir was zeigen wollen... sagen wollen... spüren wollen.. oder ob ich wirken soll.

ja es gibt bauten, die unterstützen..
und bauten, die willentlich die energie verdrehen oder umlenken... (dies ist sehr oft mit keltischen heiligtümern geschehen)

in lourdes gibt es eine orginale kapelle - mit einer wunderschönen energie
dann wurden zwei weitere kirchen gebaut... mit ganz anderen zielen. und das spürt man wenn man reingeht.
in einer kirche hielt ich es grade mal 10 sekunden aus...
während ich in der original grotte unendlich lange sitzen und geniessen konnte...

als ich dort war, in lourdes
eines abends, als die ganzen pilger ihre lieder sange
merkte ich, dass sie in leid singen, sie baten um hilfe
und ich sagte "danke"... weil ich spürte, dass die dankes vor all den hilferufen oft fehlen..
und in dem moment .. öffente sich (zum ersten mal) auf dieser ebene meine wahrnehmung.. udn ich sah riesige landschaftsengel
die sich vom klang "ernähren"... dh. den klang der gesänge dazu verwenden, die natur zu pflegen, die quelle zu nähren, die energien regelrecht aufzuladen...
und wie dieser ort frankreich und spanien "nährt" durch die gesänge der pilger

diejenigen, die den ort mit anlegten... haben auch was witziges gemacht... sie bauten die wege in lemniskaten
so dass die prozessionen abends, wenn sie singen, eine 8 malen.. immer wieder.

heilige geometrie - klänge - achtsamkeit - und bewusstheit, liebe, freude wieder zurückbringen...

schön!!! danke für deinen bericht !
danke für das nennen dieser orte !!!!

#3 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von ShanuRa 27.10.2009 16:19

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uuaoah ich grad nochmal.. da mich ein bild nicht mehr loslässt und ich denke, dass ich es sagen sollte..

es gibt dieses "asche zu asche, staub zu staub, erde zu erde..." und dann noch erde auf den sarg.. ritual.
dieses ritual des beerdigens hält seelen erdgebunden.


als mir das so richtig klar wurde.. (alleine das o.g. beerdigungsritual) lag es an mir, im bewusstsein erstmal allen verstorbenen, an deren beerdigungen ich teilgenommen hatte, zu sagen, dass ich mir wünsche, dass sie frei sind, in die heimat - ins licht - in ihre überseele zurückzukehren...


und nun schreibst du das hier...
d.h. was du beschreibst, apfelblüte.. dieser frühere umgang mit den toten und dem tod...
dem wissen um die kraft der orte als dimensionstor oder übergang
der umgang mit den verschiedenen stadien des sich lösens und dies auf verschiedenen ebenen / bardos / an verschiedenen orten..
wurde möglicherweise auch bewusst unterbunden, um seelen erdgebunden zu halten.... ihre energien zu bündeln...

gut, dass nun eine neue zeit da ist....
und bewusstsein heilt..

#4 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von Apfelblüte 27.10.2009 17:11

Jaaaa, und dann ist plötzlich bei einer Beerdigung irgendjemand von uns dabei und wundert sich vielleicht noch. Ist mir schon ein paar mal so gegangen. Da stirbt jemand, den ich entfernt kannte, irgendetwas führt dazu, dass ich mit zur Beerdigung gehe. Dann stehe ich in der Trauerhalle, sehe plötzlich denjenigen vor mir, und weiß, dass ich ihm/ihr helfen kann/darf, ins Licht zu gehen. Als es das erste Mal passierte, war ich erst ein wenig verwirrt und fragte mich, was mir denn da passiert sei. Bei meiner Mutter habe ich erst gar nicht so lange gewartet. Als ich mich von ihrem Körper verabschiedet hatte, bin ich gleich anschließend in meinen Schamanenraum und habe für sie getrommelt und gesungen. Dafür gibt es ein wundervolles Lied, nämlich Return again.

Für die, die es vielleicht auch singen mögen, hier der Text

Return again, return again
Return to the land of your soul
Return to what you are,
Return to who you are,
Return to where you are
Born and reborn again
Return again, return again
Return to the land of your soul.

Und es bringt so viel Freude, Freude zu solchen Orten - und Seelen - zu bringen.

Apfelblüte - Ursula

#5 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von Andreas 28.10.2009 10:54

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Zitat
es gibt dieses "asche zu asche, staub zu staub, erde zu erde..." und dann noch erde auf den sarg.. ritual.
dieses ritual des beerdigens hält seelen erdgebunden.



Zumindest dann, wenn das Bewusstsein sich so sehr mit dem Körper identifiziert, dass es an diesen gebunden bleibt. Was bei unbewussten Menschen in den meisten Fällen der Fall sein dürfte. Vielleicht steckt dahinter, hinter dem Ritual, auch der verborgene (esoterische) Wunsch, den Verstorbenen bei sich zu behalten oder wieder ins eigene Umfeld inkarnieren zu lassen - obwohl ja (im Kontext der christlichen Kirchen) exoterisch gewünscht wird, dass die "Seele" (nicht mein Vokabular, aber im Kern für mich verwendbar) ins Paradies heimkehrt und Wiedergeburt im Menschenreich nicht gelehrt wird.

Jedenfalls wird ein waches Bewusstsein (eine wache Seele) den Körper zwischen Tod und Beerdigung längst hinter sich gelassen haben und sich nicht durch solche Rituale binden lassen. Wobei ich hier "Wachheit" so definiere, dass das Wissen auch weitestgehend im Leben umgesetzt wurde, denn wenn der Verstand zwar weiss, dass er nicht der Körper ist, so können starke untransformierte Gewohnheiten die Seele dennoch am Körper haften lassen und unkontrollierbar hier oder dorthin ziehen.

#6 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von Johanna-Merete 28.10.2009 13:24

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Liebe Ursula,
diese Geschichte hast Du sehr mitfühlend und ansprechend geschrieben, ich hatte den Eindruck tatsächlich dabei zu sein.
Danke!

Was die toten Körper angeht, so findet man in Channels unterschiedlicher "Absender" immer wieder den Hinsweis darauf, dass begraben nicht dienlich sei für den Transformationsprozeß, sondern diesen eher behindere, während die Verbrennung diesen eher erleichtere, was sich mit meinen Wahrnehmungen deckt. (Wobei ich beabsichtige, diesmal a la Saint Germain - meinen Körper mitzunehmen )

Auch ich begleite manchmal auf die andere Seite, allerdings auf dem Pfad der Anaszasi, passiv, nur anwesend seiend, während der, der gegangen ist, auf die andere Seite, frei wählt, wohin er gehen will, wie weit usw.

Danke für Dein Dich mit-teilen.

Namasté und einen Gruß aus meinem Herzen.

Johanna-Merete

#7 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von Leela 28.10.2009 15:08

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Ich hab vor ein paar Wochen des öfteren ein Ortsteil von Stromberg aufgesucht,
[xurl=http://de.wikipedia.org/wiki/Stromberg_%28Hunsr%C3%BCck%29]Schindeldorf[/xurl] nennt sich das.
Dort ist aufgrund etlicher Kriege und Schlachten, wie man bei Wikipedia nachlesen kann,
eine Art Massengrab und es wimmeln dort dermassen viele Wesen herum,
erdgebunden, das ich sie sogar auf Fotos bannen konnte.
Das erkannte ich aber erst, nachdem ich den Tipp für die HP von Lukas bekam
[xurl]http://www.clearing-institut.de/geisterfotos.html[/xurl]
Ich schickte ihm die Fotos und er erzählte mir dann allerhand dazu.

es wundert gar nicht, das im Schindeldorf ca. 50 Häuser seit Jahren zum Verkauf stehen,
dass laut einer Freundin aus der Gemeinde dort 200 Jahre Zuchthaus residieren,
ein Ausdruck für die Art der Menschen, die da wohnen,
es ist einfach nur gruselig,
und Lukas wird mit einigen anderen Menschen da oben bald arbeiten,
damit die Wesen endlich gehen können!
hier ein paar Fotos
Infos dazu:
es war 19h, kein Sonnenlicht mehr groß da, es war schon fast Dämmerung
hier ist mein Mann mit unserem Hund mit auf dem Bild,
und das ist echt der Knaller, die Energie zu sehen...
[xurl=http://www.bilder-hochladen.net/files/1fys-fh-jpg.html][/xurl]

oder hier:
[xurl=http://www.bilder-hochladen.net/files/1fys-fi-jpg.html][/xurl]

[xurl=http://www.bilder-hochladen.net/files/1fys-fj-jpg.html][/xurl]

[xurl=http://www.bilder-hochladen.net/files/1fys-fk-jpg.html][/xurl]



das waren so die eindrucksvollsten,
dann gabs noch von Innenbereichen Fotos, wo immer kl. Stellen unscharf waren,
und Lukas das auch mit der Energie der Geister erklärte, für mich logisch, weil ich sie GEFÜHLT HABE...
oder im Fenster mit starker Vergrößerung sogar Gesichter zu erkennen sind.

Egal ob man Postzusteller, oder Paketdienste auf das Schindeldorf anspricht, ALLE gruselts......

ich bin gespannt, wie sich das Dorf da oben entwickelt, wenn die Wunden geheilt sind,
das ist eines der spannendsten Projekte, die ich mir hier vorstellen kann.

#8 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von Apfelblüte 28.10.2009 15:39

Danke euch allen für eure Rückmeldungen.

Ach ja, unter die Erde oder verbrennen? Klar hat Feuer eine viel größere Transformationskraft. Und dazu habe ich etwas wundervolles gehört von einer Frau, die ich bei einem schamanischen Seminar kennen lernte. Während der Seminarzeit, die über zwei Jahre ging, starb ihr Mann. Und sie erzählte hinterher, er sei verbrannt worden und sie hätten die Erlaubnis bekommen, im Krematorium zu trommeln. So ging sie mit einer Reihe befreundeter Schamanen dort hin und trommelte, während die Leiche verbrannt wurde. Sie meinte nachher, es hätte ihr unwahrscheinlich geholfen und sie habe so viel leichter loslassen können. Allerdings war das in der Schweiz, ich weiß nicht, ob das in Deutschland möglich wäre.

Und dann ist mir beim Lesen noch etwas eingefallen. Vor vielen Jahren war ich in der Eifel zu einem Naturgeister-Seminar. Das Seminarhaus - der Beuerhof in der Nähe von Üxheim - hat etwas ganz besonderes, nicht nur aber auch, weil er ganz für sich alleine liegt. Allerdings befindet sich in der Nähe die Ruine Blankenheim. Eine unserer Aufgaben war, zu dieser Ruine zu gehen und dort mit den Naturgeistern Kontakt aufzunehmen. Damals fiel es mir noch nicht so leicht mich auf so etwas einzustimmen. Das einzige was ich wahrnahm, waren ein paar Kobolde. Sie hatten allerdings keine Botschaft für mich, es schien mir eher so, als würden sie mich angrinsen.

Da sich nichts weiter zeigte, setzte ich mich auf einen Stein und betrachtete eine hohe Wand, die eine Seite der Ruine bildete. Plötzlich glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Da erschienen auf der Wand seltsame Zeichen, ich kam mir fast wie Belsazar in Heines Gedicht vor. Ich sah woanders hin, schloss die Augen, schaute wieder auf die Wand: die Zeichen waren immer noch da. Zum Glück hatte ich Stift und Papier mit und so zeichnete ich sie auf. Als ich sie festgehalten hatte, waren sie verschwunden. Es waren zwei Buchstaben, zwei Ziffern und fünf Symbole. Das meiste inzwichen entschlüsselt, aber einiges wartet immer noch auf seine Auflösung.

Als wir zum Seminarhaus zurückkamen, erzählten wir, was wir wahrgenommen hatten. Ich staunte: die meisten anderen berichteten von schrecklichen Visionen, von Angst, von dem Gefühl, eingesperrt zu sein. Nur ein paar wenige hatten wie ich hauptsächlich Kobolde wahrgenommen. Die Lösung des Rätsel lieferte der Leiter des Seminars. In den Mauern der Burg Blankenheim wurde im Mittelalter eine Grafentochter lebendig eingesperrt, weil sie sich mit einem Mann niederer Herkunft eingelassen hatte. Und obwohl doch so viele schon dort schamanische gearbeitet hatten, fühlten einige immer noch die Emotionen von damals. Die Kobolde waren durch etwas anderes angelockt worden. Der Besitzer des Seminarzentrums hatte öfters Partys an der Ruine gefeiert, um auch freudvolle Energien dorthin zu geben.

Mir ist damals schon einiges klargeworden: wir nehmen vor allem das wahr, was mit uns in Resonanz schwingt. Diejenigen, die die schrecklichsten Bilder erhalten hatten, waren solche, die selbst noch riesige Probleme hatten. Ich nehme inzwischen mehr solche unangenehmen Bilder wahr, aber ohne dass sie mich niederdrücken, es ist eher so, als ob ich von außen sehen würde. Die Emotion, die dann am stärksten hochkommt, ist Mitgefühl - wenn ich das mal als Emotionen bezeichnen soll. Später fragte ich mich dann allerdings, warum nach so langer Zeit der Arbeit, immer noch so viel an der Ruine unerlöst war. Heute vermute ich, dass es vor allem zwei Dinge sind. Erstens hat alles seine Zeit, das habe ich auch an mir selbst erfahren.
Und dann wurde mir auch klar, dass zwar viel getan worden war, aber keiner war auf die Idee gekommen, einfach mal alles zu ehren, wirklich alles, die Opfer und die Täter. Die meisten versuchen nur, Energie zu klären, Seelen ins Licht zu schicken. Warum hat damals keiner einfach nur getrommelt, um alle Beteiligten zu ehren und ihnen danke zu sagen, dafür, dass sie diese Erfahrung gemacht haben?

Auf diese Idee sind Conny und ich gekommen, als wir einmal vor ein paar Jahren für Tschetschenien arbeiten wollten - da war glaube ich eine Schule besetzt worden. Wir erhielten den Hinweis, wir sollten für die Politiker trommeln, um sie zu ehren. Nicht für die Schüler, nicht für die Rebellen, sondern für die Politiker, deren Arbeit nie geehrte würde. Das taten dann wir beide und stellten fest, welche Emotionen, Enttäuschungen, Frust, sich bei den Politikern angesammelt hatte. Und welches Erstaunen, dass es da tatsächlich jemand gab, der sie ehren wollte, egal, welchen Mist sie gebaut hatten.

Das war für Conny und mich eine sehr wichtige Erkenntnis. Die haben wir auch im ganz normalen Leben schon umgesetzt, mit Menschen beispielsweise, mit denen Conny Probleme hatte. Nach dem Trommeln zu deren Ehrung waren sie wie ausgewechselt.

Wie seltsam, was jetzt sich hier gemeldet hat, war ja eigentlich Heilung von Orten als Thema, aber irgendwie wollte das jetzt auch gesagt werden.

Dann ganz liebe Grüße an euch alle, und ein kräfitger Trommelschlag euch zu Ehren

Apfelblüte - Ursula

#9 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von Silverwings 28.10.2009 16:19

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@Illu; Hab grad dein erstes Foto angeguckt und einfach nur total viel Liebe gefühlt. Ich bin immer noch ganz überwältigt ... muß mich erstmal erholen, bevor ich deine anderen Bilder angucke. (Mache ich aber auf jeden Fall noch.) Danke fürs Posten!

Zitat von Apfelblüte
keiner war auf die Idee gekommen, einfach mal alles zu ehren, wirklich alles, die Opfer und die Täter. Die meisten versuchen nur, Energie zu klären, Seelen ins Licht zu schicken. Warum hat damals keiner einfach nur getrommelt, um alle Beteiligten zu ehren und ihnen danke zu sagen, dafür, dass sie diese Erfahrung gemacht haben?

Ja, einfach alles lieben und ehren, wird auch für mich immer wichtiger ...

Übrigens gerade bei solchen Seminaren hängt viel von dem, was die Leute wahrnehmen, auch von der Einstellung der Seminarleitung ab. Ich war mal auf einem "Lichtarbeiter"-Seminar, dort ging es u.a. darum, Seelen ins Licht zu schicken. Der Seminarleiter führte das ein mit den Worten: "Ich hol jetzt mal ein paar Seelen von einem richtig dunklen Ort ..." - womit natürlich schon eine Erwartungshaltung geschaffen war. Die Frau, mit der ich die Übung zusammen machte, sah richtig angeekelt aus, so nach dem Motto: "Ih, was eine dunkle Energie!" Ich empfand es dagegen wunderschön lebendig, diese Seelen zwischen meinen Händen zu spüren. Wir sollten die Seelen durch die Hilfe eines Avatars, der einen Lichtstrahl hielt, nach "oben" schicken. Ich hatte das Gefühl, daß sich die Energie immer mehr intensivierte, während bei meiner Partnerin scheinbar gar nichts mehr zu spüren war (wie sie mir sagte). Ich habe dann mit den Seelen geredet, einfach gesagt, was kam. Der eine dachte scheinbar, daß es seine Pflicht wäre, noch hier zu bleiben, und ich habe ihm gesagt, daß es okay ist wenn er geht, daß er hier nichts mehr zu tun brauicht. Der andere war verwirrt - er hatte glaube ich noch nicht ganz mitbekommen, daß sein Leben vorbei ist. Ich habe ihm gesagt, daß er einfach gehen kann und oben abgeholt wird von Wesen, die schon auf ihn warten. (Ich hoffe, daß das alles auch so gestimmt hat für die beiden, aber die Worte schienen einfach so durch mich durchzufließen, also nehme ich mal an, daß es okay so war.)

Auf einmal bekam ich totales Herzklopfen, dann spürte ich was auf meinem Kronenchakra - da es mein erstes Seminar in dieser Art war, wußte ich erstmal nicht, was ich daraus machen sollte, doch dann wurde mir allmählich klar, daß die Seelen durch mein Herzchakra reingekommen und durch mein Kronenchakra nach oben gegangen waren, weil sie aus dieser Richtung die meiste Liebe kommen fühlten! Ich war dann nur noch ein bißchen ängstlich, ob sie auch wirklich gegangen seien, oder ob sie jetzt bei mir bleiben würden, aber das löste sich dann nach und nach ... hatte dann nur noch ein bißchen Schuldgefühle, daß ich überhaupt so eine Angst gehabt hatte.

Auf jeden Fall fand ich es ziemlich unbedacht und auch lieblos von dem Seminarleiter, der durch seine einleitenden Bemerkungen diese Seelen schon als "dunkel" abstempelte. Für ihn waren sie scheinbar keine lebendigen Wesen, sondern nur "Übungsmaterial" ...


Danke für diesen Thread und alle eure Beiträge!

Silverwings

#10 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von Leela 28.10.2009 18:01

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Zitat von Silverwings
@Illu; Hab grad dein erstes Foto angeguckt und einfach nur total viel Liebe gefühlt. Ich bin immer noch ganz überwältigt ... muß mich erstmal erholen, bevor ich deine anderen Bilder angucke. (Mache ich aber auf jeden Fall noch.) Danke fürs Posten!


Silverwings, spür doch,.so du magst, mal rein, ob die Liebe von meinem Mann kommt,
er ist nämlich ein Erdenengel...er strahlt einfach nur Liebe aus,
damit gingen dann die Seelen dort wohl in Resonanz...fand ich auch wundervoll!!

Zitat von Silverwings

Übrigens gerade bei solchen Seminaren hängt viel von dem, was die Leute wahrnehmen, auch von der Einstellung der Seminarleitung ab.


ja, das seh ich auch so,
soweit ich von Lukas mitbekommen habe, ist er auch so gerichtet,
dass Mitgefühl und Liebe sein Motor sind und er eher voller Liebe von
dem Ort und den Wesen/Seelen dort spricht...ich werds ja vor Ort dann mitbekommen.

Persönlich hab ich zwei verschiedene Gegenden bisher geklärt,
damit ich dort mit meinem Hund Gassi gehen konnte.
Es war fast ein aufseufzen und ein: ENDLICH...zu spüren,
als ich dann das Licht merkte und wie die Seelen gingen....
danach war ( in beiden Fällen Wald) der Gassigang eine Freude,
einfach im Grünen, mit Baum und Tier....

#11 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von Leela 28.10.2009 18:03

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Zitat von Silverwings

, doch dann wurde mir allmählich klar, daß die Seelen durch mein Herzchakra reingekommen und durch mein Kronenchakra nach oben gegangen waren, weil sie aus dieser Richtung die meiste Liebe kommen fühlten!



wie wunderschön

#12 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von mairah 28.10.2009 19:43

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Hallo,

ich hab gestern grad in der KGS von einem Friedensfest im Wendland vom 6.-9.11.09 zum 2o. Jahrestags des Mauerfalls gelesen. Der Initiator hatte auf einer Friedenspilgerreise entlang der ehemals deutsch-deutschen Grenze die Energien von Schmerz und Trennung wahrgenommen. Nun wird auf dieser Veranstaltung u.a. mit Heil-Tönen und Meditation für diese Regionen, aber natürlich fürs ganze Kollektiv gewirkt . Für mehr Infos:

http://www.steppps.net/steppps/friedensfest/

Liebe Grüße

Mairah

#13 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von mira 28.10.2009 19:59

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@Illu

Die Photos beeindrucken mich zutiefst! Hast Du die Energien selber auch so gesehen oder nur gespürt, oder sind Sie erst auf den Photos ersichtlich geworden?

mira

#14 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von Leela 28.10.2009 21:45

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Mira,
ich hab die Energien gespürt,
aber dann auf den Fotos das erste Mal gesehen,
schon immer im Schindeldorf war mir die Anwesenheit von
hunderten von Seelen bewußt,
aber sie dann so zu sehen,
das ist wirklich sehr sehr beeindruckend!!
hab viele Fotos,
und eines ist bewegender als das andere!!
den Digicams sei dank, kann man das nun auch "sehen"

#15 RE: Wunden von Orten und deren Heilung von Leela 28.10.2009 21:55

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auf dem dritten Foto sieht man so eine partielle Unschärfe,.
das sind auch die Seelen....
das hab ich auf Fotos vom Innenraum ganz häufig......

hier ein paar solcher "verschwommenen Energiefelder.."
[xurl=http://www.bilder-hochladen.net/files/1fys-fm-jpg.html][/xurl]
an der Türklinke
[xurl=http://www.bilder-hochladen.net/files/1fys-fn-jpg.html][/xurl]

Ich finde, dass das wie eine Andernwelt ist, eine Spiegelung...
und man sieht sie dann...
genial, oder?
Lukas hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen darüber zu erzählen,
damit sie sehen und merken , dass es weiter geht, dass mehr da ist,
dass wir auch da beeinflusst werden, oder beeinflussen...

Vielleicht ist jetzt die Zeit reif, dass viele gehen möchten und darum
so derart auf sich aufmerksam machen?

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