#1 Diamantschule AUSSTIEG AUS DER DUALITÄT von u123 22.03.2009 12:05

Christine Woydt
Saint Germain
2. Inspiration 2009[/size]

AUSSTIEG AUS DER DUALITÄT

SAINT GERMAIN: Liebe Närrinnen und Narren! Nun beginnen wir mit einem dreifachen Helau! … Helau! („Helau“ im Publikum) … Danke. Oder habe ich etwas falsch gemacht? Hätte ich Alaaf sagen müssen? Auch nicht. Irgendetwas stimmt nicht… mmh … Ah ja, okay. Ich weiß wieder, wo ich bin. Aber es gibt ja auch Parallelen: Es gibt ja hier auch eine Bütt. Und ich, Saint Germain, sitze in der Bütt. Es gibt ein Publikum, das singt und schunkelt und mit dem Nachbarn schwätzt und einen Schoppen trinkt – oder nicht? Da können wir uns noch inspirieren lassen. Ich bleibe heute nicht so lange, denn ich muss wieder woanders in die Bütt.

Die fünfte Jahreszeit
Wir haben uns mit den Inspirationen langsam aber sicher aus den Rhythmen von Zeit und Raum gelöst. Wir haben zum Beispiel in die Terminplanung das Chaos herein gebracht. Es gibt keine ersichtliche Ordnung in der Abfolge der Termine. Das liegt daran, dass die Diamanten den Raum Soluna einigermaßen integriert haben. Es liegt daran, dass ihr eure solaren und lunaren Kräfte integriert habt. Damit habt ihr euch sogar von den Mondphasen losgelöst. Wir haben hier kraftvolle Energie, selbst wenn wir nicht bei Vollmond tagen. Damit habt ihr euch auch ein gutes Stück weit aus den Jahreszeiten ausgeklinkt. Die einzige Jahreszeit, die in der Neuen Energie noch Bestand hat, ist die fünfte Jahreszeit.

Die fünfte Jahreszeit repräsentiert sozusagen perfekt die Neue Energie. Zum Beispiel ziehen sich die Menschen Kostüme an. Sie wählen einfach einen Aspekt, den sie präsentieren möchten. Sie sind nicht mehr getrieben von den Aspekten aus früheren Leben, aus ihrer Familie, aus ihrem eigenen Seelenweg. Sie ziehen sich das Kostüm, das ihnen gerade gefällt, für den heutigen Tag an. In diesem Jahr ist die Flotte Biene oder die Nixe besonders beliebt und der Narr ja sowieso.
In der fünften Jahreszeit setzen sich die Erdenengel, so gut sie können, über sämtliche Regeln hinweg. Sie tun ihr Bestes. In der fünften Jahreszeit sind sie authentisch. Und die Frauen schneiden die Schlipse dort ab, wo sie sonst immer mit den Männern so schön und so gefällig tun.
Ausstieg aus der Dualität

Ich weiß jetzt wieder, wo ich bin. Und ich mache da weiter, wo ich letztes Mal aufgehört habe: Die Neue Energie ist nicht definierbar. Aber ihr bewegt euch in die Neue Energie. Sie ist lebbar. Wir sind im neunten Stock. Und weil sie im Moment des Jetzt lebbar ist, deshalb kann sie auch in Form eurer Handlungen, in Form von Synchronizitäten und auch in Form dieses Channels Gestalt annehmen.

Ein Teil der Neuen Energie ist der Ausstieg aus den Polaritäten, aus der Dualität, die das Leben auf der Erde bisher bestimmt hat. Ihr habt bisher die Dualität mit Perfektion gelebt. Der Ausstieg aus der Dualität bedeutet, dass deine Täter- und Opferaspekte vollkommen integriert sind. Du bist weder Täter noch Opfer. Was kommt dann? Was ist dahinter? Viele haben sich das schon gefragt.

Der freie und bewusste Schöpfer. Jenseits der Polaritäten bist du einfach der Schöpfer deiner Kostüme, deines Namens, deiner Identität, deines Lebens, der Schöpfer dieses einen Moments im Jetzt.

Ein Kennzeichen der Neuen Energie ist, dass alles, was ist, auch nicht ist. Die Diamanten sind lustig und sie sind es nicht. Die Diamanten sind Vorreiter und sie sind es nicht. Das ist die perfekte Übung für die fünfte Jahreszeit und darüber hinaus. Wenn du mit großer Intensität und mit tiefem Gefühl sagst: „So ist es. Ich bin sehr klug. Ich weiß viel“, dann darfst du im nächsten Moment wahrnehmen, wie dumm du bist. Wenn du mit großer Intensität sagst: „Ich werde reich werden“, dann darfst du im nächsten Moment – vielleicht auch nur in Kleinigkeiten, es ist deine Wahl – erfahren, dass es auch nicht viel ändert, wenn du eine Zeitlang arm bist. Wenn du mit großer Intensität sagst: „Mit diesem Menschen möchte ich nichts zu tun haben“, dann wird er oder eine ähnliche Person dir lieb und wert werden. Die Übung besteht darin, dir selbst achtsam und aufmerksam gegenüber zu treten und alles das wahrzunehmen, was du mit großer Identität aussprichst, ein „nicht“ einzufügen oder das „nicht“ wegzulassen. Und dann bist du meistens der Wahrheit sogar näher.

Wenn du ein Thema wirklich integriert hast, dann redest du gar nicht davon. Dann ist es selbstverständlich. Es ist einfach da, so wie die Heilung und das Licht und die Liebe und die Freude im Leben einfach da sind.

Manche von euch sagen ja auch: Das Unbewusste hört kein „nicht“. Und das „nicht“ ist tatsächlich das kleinste und energieloseste Wort, das es gibt. Du kannst es immer wieder ausprobieren und deine eigenen Sätze mit und ohne „nicht“ rezitieren.

Ich bin nicht in der Bütt und bin es irgendwie doch. Die Diamanten sind keine Närrinnen und Narren und sind es irgendwie doch - zumindest sehen manche sie so an.
Die Neue Energie bedeutet, sich außerhalb der Dualität zu begeben und in allem, was ist, das mit zu sehen und sogar zu fühlen, was nicht ist.

Expansion und Verdichtung
Viele von euch sagen gerne: Die Neue Energie bedeutet Expansion. Und da ist etwas dran. Auf der anderen Seite bedeutet die Neue Energie genauso Komprimierung. Sie bedeutet Verdichtung. Die Neue Energie ist Expansion und sie ist es nicht. Sie ist Verdichtung. Die Energien verdichten sich so stark, bis sie auseinander fliegen. Viele von euch erleben das in sich selbst, dass sich alles verdichtet, dass es manchmal ganz schön eng und stressig wird und dann die Lösung herein kommen kann.

Zunächst einmal geht es bei vielen um die Verdichtung von Gefühlen. Wenn du sagst „Ich kann diese Arbeit nicht mehr machen“, dann wird dieses Gefühl immer stärker und immer stärker. Und es kotzt dich eines Tages wirklich richtig an, aufzustehen und dahin zu gehen. Dann verändert sich die Energie. Wenn alles dicht genug ist, dann kommen neue Lösungen herein. Ihr könnt das unterstützen, indem ihr fühlt, was da ist, und diese Verdichtung zulasst und vielleicht sogar noch ein bisschen mit dem Bewussten Atem verstärkt.

Wenn du sagst „Ich habe nun endgültig die Nase voll von diesem Partner. Er bringt mir nichts mehr. Ich langweile mich mit ihm“, dann kann es sein, dass du ein „nicht“ einfügst, atmest und fühlst und fühlst, dass die Wahrheit in diesem Moment, im Moment des Jetzt ist, dass du genau mit diesem Menschen alt werden möchtest. Es kann sein – und wir würden das dann Expansion nennen – dass sich die Energien verdichten und dass du fühlst „Jetzt ist endgültig Schluss! Es reicht“, dass du dann selbst gehst oder dein Partner sich verabschiedet. Beides ist möglich: die Expansion und die Verdichtung.

Wenn du dich unwohl fühlst, egal ob du krank oder traurig oder unzufrieden mit einer Situation bist, darfst du immer wieder auf diese neue Energie der Verdichtung setzen. Es wird einfach passieren, dass sich die Energien zusammenballen und regelrecht komprimiert werden. Und so wie es bei euren Computern in den letzten Jahren passiert ist, dass ihr mit immer komprimierteren Dateien immer mehr Energie erzeugen könnt, so ist es auch im Leben in der Neuen Energie.
Wenn sich die Energie ausreichend verdichtet hat, dann fließen die neuen Lösungen ein. Die Veränderungen passieren von selbst. Was hinter der extremen Verdichtung auch der Gefühle liegt, ist die große Freiheit des freien und bewussten Schöpfers. In der Neuen Energie bist du nicht Kaufmann oder Heiler oder Sekretärin oder Lehrer oder Prediger. Du bist einfach Schöpfer. Und je mehr du auch deinen inneren Schatten und deine dunkle Seite integriert hast, umso mehr bist du der freie Schöpfer. Wenn du es wählst, bist du auch der bewusste Schöpfer. Das ist meine Aufgabe hier in der Bütt, dich in dieser Bewusstheit zu unterstützen. In diesem Raum im neunten Stock hören wir es ja sogar manchmal: Es steigen jetzt alle auf. Manche laufen die Treppe und machen es sich auch ein bisschen schwer. Manche nehmen den Aufzug und bedienen sich einer Elevation. Alle steigen auf – nicht nur ihr. Es passiert sowieso. Es ist ein natürlicher Prozess.

Der freie und bewusste Schöpfer in der Neuen Energie
Alle Menschen tragen diese Schöpferkraft in sich: den göttlichen Funken des freien und bewussten Schöpfers. Manchen ist es bewusst und manchen nicht.
Ich möchte euch zu diesem Thema des Schöpferseins in der Neuen Energie eine Geschichte erzählen.

Ich beginne mit der Geschichte über
Selma, die Gärtnerin
Selma wohnt in einem kleinen Haus mitten in der Natur. Eines Tages sitzt sie in ihrem Stuhl vor dem Haus, lässt die Sonne ihr Gesicht streicheln, schaut sich um und träumt ein bisschen vor sich hin. Und sie sagt innerlich: „Ach, ich hätte so gerne vor meinem Haus einen wunderschönen Garten mit wunderschönen leuchtenden Blumen.“ Und sie träumt und träumt von ihrem Garten. Irgendwann steht sie auf und geht los. Sie läuft ziellos über die Wiesen, lässt sich treiben, läuft einem Vogel oder einem Murmeltier hinterher, setzt sich an die Quelle und hört das Wasser rauschen. Auf ihrem Weg sieht sie einen wunderschönen roten Klatschmohn und sagt: „Diese Blume hätte ich gerne in meinem Garten.“ Sie geht weiter und sieht die blaue Kornblume und sagt: „Diese Blume ist wunderschön. Die hätte ich gern in meinem Garten.“ Und immer wieder findet sie Blumen, die ihr
gefallen, und freut sich an ihrer Ausstrahlung und lädt sie innerlich in ihren Garten ein. Während sie so weiter geht, begegnet sie einer Fee. Sie ist so eine: Selma spricht mit Feen. Sie unterhält sich mit dieser Fee. Und die Fee sagt ihr: „Weißt du was? Du musst eine einzige Blume ausbuddeln, mit nachhause nehmen, dort einpflanzen, wo du sie haben möchtest, und dann passiert alles von selbst. Die Blume lässt ihren Samen fallen. Er fällt in die Erde. Und dann wachsen weitere Blumen dieser Art.“ Selma ist nicht kritisch. Sie fragt nicht nach. Sie tut, wie ihr geheißen. Sie freut sich an den Blumen, die sie eingepflanzt hat. Sie setzt sich in ihren Stuhl und wartet einfach ab. Sie schaut einfach zu, wie die Sonne die Blumen streichelt, wie der Wind sie hin und her wiegt, wie die Erde sie nährt. Sie stimmt auch dem Regen zu, der den Blumen Wasser gibt. Sie sitzt einfach da und wartet und wartet und träumt ein bisschen vor sich hin. Als ein oder zwei Jahre vergangen sind, hat Selma den wunderschönsten Garten, den man sich vorstellen kann. Sie sitzt dort weiterhin in ihrem Stuhl. Die Menschen kommen vorbei, bewundern ihren Garten und schauen Selma lächelnd an. Sie lächelt zurück und freut sich an ihrer kleinen Welt.

Ich möchte euch noch eine andere Geschichte erzählen. Es ist die Geschichte über
Sindbad, der Seefahrer
Er ist groß und stark und trägt einen kräftigen Bart. Er steht in der Hafenstadt, in der er lebt, am Kai. Er schaut hinaus auf das Meer und entscheidet: „Ich werde hinaus fahren. Ich bin Pionier. Ich erobere neue Kontinente. Das ist mein Projekt. Das ist meine Lebensaufgabe. Ich bin der Seefahrer und der Pionier.“ Dann macht er einen Plan. Er schreibt auf, wie viel Holz, wie viele Nägel, wie viel Stoff für die Segel er braucht, um das Schiff zu bauen. Er erkundigt sich nach einem fähigen Schiffsbauer. Er sammelt Informationen. Er besucht Sponsoren und macht Geld flüssig. Und kaum sind drei Monate vergangen, steht das fertige Schiff im Hafen. „Das habe ich gut hingekriegt“, sagt Sindbad, der Seefahrer, „und nun brauche ich nur noch Matrosen.“ Er geht los. Er weiß, wo es die besten Matrosen gibt und heuert sie an. Er fährt zusammen mit seiner Crew aufs Meer hinaus. Als er mitten auf dem Ozean und kein Land in Sicht ist, kommt ein riesiger Sturm auf. Und Sindbad sagt: „Das wäre doch gelacht, wenn ich nicht gegen diesen Sturm ankäme. Ich bin Sindbad, der Seefahrer. Es wäre doch gelacht, wenn Gott mir nicht gehorchen und diesen Sturm abstellen würde.“ Genauso geschieht es: Der Sturm legt sich zur Ruhe. Er fährt weiter. Mit allen Entbehrungen wird Sindbad fertig. Seine Matrosen bewundern ihn. Und so wie geplant, erreichen sie eines Tages die Neue Welt. Sindbad entscheidet, dort ein Schloss zu bauen. Und er beginnt sofort, zusammen mit seinen Matrosen den Wald zu roden. Er hackt die Bäume ab und baut sein Schloss aus diesem Holz. Wilde Tiere nähern sich dem Schloss und alles, was ihm in die Quere kommt, tötet er. Es mag auch ein Wilder darunter sein. Für ihn macht es keinen Unterschied, ob es Tiere oder Menschen sind. Er hat sein Ziel. Er baut ein herrliches Schloss, in dem er mit seinen Männern lebt. Manchmal begegnet ihnen eine Frau im Wald und sie nehmen sie mit. So haben sie auch Gesellschaft. Aus dem Schloss entsteht eine Stadt, die immer größer wird. Es werden neue Schiffe gebaut, mit denen sie auch in die Welt hinaus fahren, dort handeln, Beute machen und sich fortpflanzen. Die Welt wird größer und schöner. Die Menschen in dieser Stadt werden immer reicher. Wenn es nötig ist, bauen sie einen Zaun um ihre Stadt. Wenn es nötig ist, führen sie auch einen Krieg. Sie sind stolz auf ihren Fortschritt und ihr Wachstum.

Ich habe schon oft gesagt, dass ihr in der Neuen Energie die weiblichen und männlichen Aspekte integriert. Ich habe euch Beispiele präsentiert für die eher weibliche Form der Erschaffung der Welt und die eher männliche Form der Schöpferkraft und Gestaltung. In der Neuen Energie habt ihr diese beiden Potenziale integriert. Ihr seid weder Opfer noch Täter. Und um es ganz ehrlich zu sagen: Weder die eine noch die andere Form der Erschaffung der Welt funktioniert. In der Neuen Energie funktioniert weder das weibliche Prinzip des Annehmens, des Wachsenlassens, des Nähren und Pflegens, der Geduld, der Annahme, der Flexibilität und der Offenheit so richtig, noch funktioniert das männliche Prinzip der Tatkraft, des starken Willens, der Wahl und der bewussten Entscheidung und erst recht nicht der Macht und Unterwerfung so richtig. In der Neuen Energie funktioniert beides nicht mehr richtig.

Wir brauchen einen neuen Schöpfer. Vielleicht ist es der Narr. Zunächst einmal brauchen wir für den neuen Schöpfer diese Authentizität, die der Narr repräsentiert. Er hat seine eigenen Regeln. Er fragt nicht, was der König verboten hat. Er fragt nicht nach den Regeln der Gemeinschaft. Weil er so authentisch ist, entgeht er dem Galgen und der König lässt ihn leben, auch wenn er sich über ihn ärgert. Der Narr findet seine Authentizität, indem er auf sein Inneres hört und nicht nach den Regeln oder nach den Gewohnheiten oder nach dem, was selbstverständlich ist, fragt. Der Narr lebt im Jetzt. Und im Jetzt hat er seine eigene innere Wahrheit. Er hat seine Schatten so weit integriert, dass er wirklich fühlt, was in diesem Moment des Jetzt richtig und falsch ist, dass er keine Gefühle verdrängt, dass er die Angst, wenn er sie wirklich fühlt, komprimiert oder expandieren lässt, und dass er sogar die Wut und die Trauer in sich komprimiert oder expandieren lässt und ihnen den Raum gibt, die sie brauchen.

Ich möchte eure Aufmerksamkeit weiter strapazieren und euch noch eine andere Geschichte erzählen. Es ist die Geschichte von
Bob, der Bildhauer
Er wacht eines Morgens auf und sagt zu sich selbst: „Ich gehe heute in den Wald. Ich hole mir dort einen Stein. Und aus diesem Stein baue ich eine großartige Skulptur.“ Er sagt wohlgemerkt nicht: „Ich bin Bildhauer. Ich bin ein genialer Bildhauer.“ Sondern er sagt ganz einfach: „Heute ist der Tag dafür, in den Wald zu gehen und diesen Stein zu holen.“ Er geht in den Wald und schaut sich um. Er sieht diesen Stein und jenen Stein. Er schaut sich die Steine an, die verfügbar sind. Er sieht einen Stein. Und in diesem Moment hat er eine Vision von der Skulptur, die in diesem Stein eigentlich schon perfekt und vollkommen enthalten ist. Er sieht die Skulptur. Er zweifelt nicht an seiner Wahrnehmung. Er nimmt den Stein, trägt ihn nachhause und beginnt zu meißeln. Und die ganze Zeit sieht er in seinem Inneren das Bild der Skulptur, die aus dem Stein entstehen kann. Es kommen Wanderer vorbei und sehen ihn dort im Garten, wie ihm der Schweiß von der Stirn läuft, während er meißelt und meißelt. Aber selbst die Wanderer nehmen wahr, dass ihm die Arbeit trotzdem leicht von der Hand geht. Er folgt einfach seiner Vision. Wenn er müde ist, ruht er aus. Und am nächsten Tag steht er wieder auf und meißelt weiter. Es kommt der Tag, an dem er vor seiner Skulptur steht und sagt: „Da ist sie. Sie ist vollkommen.“ Dann lässt er sie einfach im Garten stehen, sammelt Feuerholz und kocht sich sein Essen. Tag um Tag vergeht. Eines Tages kommt ein Wanderer vorbei und sagt: „Was hast du da für eine schöne Skulptur? Was kostet sie denn?“ Bob sagt nicht: „Findest du sie schön?! Erkläre mir bitte, warum sie schön ist.“ Er hat nicht einmal auf diesen Wanderer gewartet. Er sagt: „Ja, sie ist schön. Sie kostet drei Goldmünzen.“ Der Wanderer gibt ihm die Münzen, nimmt die Skulptur und geht. Es dauert ein paar Tage und eines Tages wacht Bob wieder auf und sagt innerlich: „Heute ist der Tag. Heute gehe ich in den Wald und hole einen neuen Stein.“ So fertigt er Skulptur um Skulptur. Und es gibt die eine oder andere Skulptur, die er nicht an die Straße vor seinem Haus stellt, sondern in sein eigenes Schlafzimmer, vielleicht sogar in seinen Keller, wo sie niemand sieht. Es gibt die eine oder andere Skulptur, die er einfach für sich selbst erschafft. Eines Tages sagt Bob: „Ich möchte nicht länger einsam sein. Heute ist der Tag, an dem ich eine Frau finde.“ Es ist beinahe so, als wenn er schon von dieser Minute an mit der Frau gemeinsam im Haus lebt. Er zeigt seiner neuen Freundin seine Wohnung, seinen Garten und seine Skulpturen, auch die versteckten. Er erzählt ihr einfach von sich. Das tut er jeden Tag. Und manchmal, wenn er allein ist, hört er sogar schon ihre Stimme, wie sie mit ihm spricht. Bevor er sich zum Schlafen legt, sagt er: „Heute Nacht treffe ich diese Frau in meinen Träumen.“ Und jede Nacht geht er dorthin, um sich mit ihr zu unterhalten. Sie treffen sich dort in der Blauen Lagune. Dort beschließen sie im Traum während des Schlafes gemeinsam, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, dass sie ihm begegnet. Und sie findet tatsächlich den Weg zu ihm. Vielleicht sagt sie auch: „Nein, ich treffe dich gern in der Lagune - und das war es.“ In diesem Fall kommt sie tatsächlich. Sie steht plötzlich vor seiner Tür. Und er sagt: „Kann es sein, dass wir uns kennen?“ In diesem Fall ist es nicht nur einfach ein Spruch. Es ist die Wahrheit. Das fühlen sie beide. Und sie geht auch nicht mehr so schnell fort. Das Schöne ist, dass sie manchmal morgens aufwacht, ihn anschaut und sagt: „Weißt du was? Heute ist ein guter Tag, dass du in den Wald gehst und einen neuen Stein holst.“ Daran merkt er, dass sie ihn wirklich versteht und wirklich mit ihm verbunden ist.

Für den Schöpfer in der Neuen Energie ist die telepathische Kommunikation unverzichtbar. Für den Schöpfer in der Neuen Energie ist die Konzentration auf den Moment des Jetzt unverzichtbar. Für die Schöpfungen in der Neuen Energie ist die Verdichtung im Jetzt unverzichtbar. Für die Schöpfungen der Neuen Energie ist die Blaue Lagune, die ich gemeinsam mit den Diamanten erschaffen habe, sehr wertvoll und hilfreich.

Ich möchte euch an eure Hausaufgabe erinnern. Alles, was du dir selbst mit Nachdruck sagst, darfst du auch mit dem Wort „nicht“ versehen oder das „nicht“ herausnehmen. Wenn du innerlich sagst „Ich bin der geborene Heiler. Ich bin der geborene Organisator. Ich bin der geborene Lehrer. Ich bin der geborene Baumeister“, dann darfst du auch einmal ein „nicht“ dazusetzen. Wenn du innerlich sagst „Ich bin doch nicht dumm. Ich bin doch kein Narr“, dann darfst du auch einmal das „nicht“ weglassen. Wenn du innerlich sagst „Ich bin perfekt darin, mein Gewicht zu kontrollieren. Ich ernähre mich gesund“, dann darfst du auch einmal zugeben, dass Essen dein Hobby ist. Wenn du innerlich sagst „Ich bin kontrolliert und pflichtbewusst“, dann darfst du auch einmal ein „nicht“ hinzufügen. Wenn du innerlich sagst, was viele ja tun: „Ich bin gar nicht sexy.“, dann gilt dasselbe.
Nun, ihr habt es schon mitgekriegt, dass ich heute auch noch so viele andere Verpflichtungen habe. Ich reise durch das ganze Land, gehe in diese Bütt oder in die andere Bütt. Es ist ja eine gute Gelegenheit, authentisch zu sprechen und die Leute zum Lachen zu bringen. Und es macht einfach Spaß.

Es gibt übrigens eine Alternative zum Bewussten Atmen. Das ist Schunkeln. Es hat denselben Effekt auf den Körper und die Seele und den Geist. Es bewegt Energie und regt die Glückshormone an.
Ich bin der freie und bewusste Schöpfer. Und heute nehme ich mir die Freiheit, keine Fragen zu beantworten. Die Enttäuschung verdichtet sich und verdichtet sich und verdichtet sich… Ihr wisst, was ihr mit der Enttäuschung zu tun habt: sie immer größer werden lassen und durchatmen. Es ist die Enttäuschung im Jetzt, die gelebt werden möchte. Sonst nehmt ihr sie mit hinaus und lasst sie womöglich noch an Stella oder Tanja oder an sonst jemandem aus, an einem unschuldigen Wesen.
Ich verspreche, dass ich beim nächsten Mal, wenn ich wieder komme, wieder Fragen beantworten werde – oder auch nicht. Für heute wähle ich das Schönste, das es im Leben gibt: Erholung, Pause, Ferien oder die fünfte Jahreszeit.
Tanz ist die passende Fortbewegung in der Neuen Energie. Und so schunkeln wir hinein.

[size=85]Dieser Text darf im Ganzen unter
Hinzufügung dieser Anmerkung gerne frei
auf nicht kommerzielle Weise
weitergegeben werden.
© Christine Woydt 2009
Alle Rechte vorbehalten
Christine Woydt & Tanja Barth GbR
Webseite: http://www.diamantbibliothek.com
Email: info@diamantbibliothek.com

http://inspirationen.diamantherz.com/200...ATION210209.pdf

#2 RE: Diamantschule AUSSTIEG AUS DER DUALITÄT von Schall&Rauch 22.03.2009 14:27


Saint Germain macht immer wieder Laune
Und bei Selma mußt ich gleich an Mrs.Obama denken

Zitat
Wir brauchen einen neuen Schöpfer. Vielleicht ist es der Narr.



Deckt sich völlig mit Aleister Crowleys Interpretation des Tarot, wie er sie in seinem "Buch Thoth" darlegt.

Narhalla-Marsch !!

Schönen Sonntag &
LG
S'nR

#3 RE: Diamantschule AUSSTIEG AUS DER DUALITÄT von Johanna-Merete 23.03.2009 16:11

avatar

Ebenfalls ein herzliches Danke schön!

Ich brauche gar nichts, denn:
Ich BIN der Neue (und der alte) Schöpfer - alles, was ich zu sein wähle, drücke ich aus, erschaffe ich, kreiere ich.

ICH BIN der ICH BIN und das Gesetz ist nicht mehr mein Gesetz.

Namasté
Johanna-Merete

#4 RE: Diamantschule AUSSTIEG AUS DER DUALITÄT von hedibaer 23.03.2009 18:26

Dank Dir Ute

dass ich das "nicht" spielerisch einsetzen "darf" ist ja schon mal klasse, wenn St. Germain es in seiner Bütt sacht mittlerweile glaube ich ja immer weniger ans Gechannelte, vermutlich es auch gar nicht
von Bedeutung, ob es nun das hohe/tiefe Selbst von wem ist oder nicht. Gesetze...auch so ein Thema, als
Anarchistin sind mir die eh schnuppe.

#5 RE: Diamantschule AUSSTIEG AUS DER DUALITÄT von Schall&Rauch 24.03.2009 15:14

Hedi, das wird ja immer härter mit dir
Anarchistin ! Tu pist ja ne kanz pöhse !
Haste auch noch nen schwarzen Stern, oder n schwarzen Gurt ?
Nachdem sich gestern wieder einiges ganz wunderbar gefügt hat - zum ersten mal seit geraumer Zeit wieder Lohnarbeit & den Rest der Woche noch zu tun - hab ich immer mehr das Gefühl, daß wieder sowas wie ein "Plateau" erreicht ist, oder Level - wie beim Ego-Shooter, wie bei Quake II oder Doom - hinter mir alles umgemäht & geplündert & der Fahrstuhl zum nächsten Level geht auf
Vielleicht bin ich deswegen beim letzten Shoud weggedöst, bei diesem Mantra, um beim Aufwachen mit Erstaunen festzustellen, wieviel Gedöns dieses Mantra verursacht hat.
Was ich nach wie vor interessant finde sind Hinweise zu spezifischen Zeitqualitäten und Erieignissen, wie jetzt das Frühjahrs-Äquinox.
Oder "kollektive Energien". Gucken, wies den andern so geht & was die so treiben
Mit den Gesetzen is das so ne Sache - vor allem, wenn ein Para-Graf vorn dran steht. Ansonsten gibts auch Gesetzmäßigkeiten. Actio und Reactio, z.B. , & das hat nix mit Karma zu tun. Oder etwa das Gesetz der Schwerkraft. Ich kann wählen, es zu akzeptieren, zu ignorieren oder dagegen zu verstoßen. Idealerweise bin ich mir dabei darüber bewußt, daß jede Handlung - und auch Unterlassung ist Handlung - Konsequenzen hat - Actio und Reactio - und welcherart diese Konsequenzen sein können.
Ebenso verhält es sich mit dem Gesetz von Tu was du willst und Liebe unter Willen, Handeln in völligem Einklang mit dem Selbst und damit mit dem Kosmos, in bewußter, gewollter, nicht erduldeter oder aufgesetzter oder aufgepfropfter Liebe.
Eigentlich die pure Anarchie
Auch wenn ein früher Verkünder gesagt haben soll:
Mein Joch ist sanft, & meine Last ist leicht
LG
S'nR

#6 RE: Diamantschule AUSSTIEG AUS DER DUALITÄT von hedibaer 24.03.2009 17:10

griiins,
Ausstieg aus der Dualität, ja wie denn? Ich weiß das natürlich im Grunde. Aaaber:

Als Anarcho, jetzt nur innerlich(altes Familienerbe oder Inkarnationsidee von mir), äußerlich erschreckend angepasst, ist mir diese Dualität sowieso zuwider. Und dies
Channel der Diamanten kann ich nur dann verdaubereit lesen, wenn Stella Dingsda nicht dauernd von den Diamanten
spricht, da krieg so einen dermaßenen Widerwillen..., mir ist das einfach zu doof, jaja. Mir ist Drunvalo M. insofern angenehm, als dass er diesen Begriff Dualität so nicht verwendet, sondern von 3 Ebenen spricht. Das vergisst man häufig
und so schleichen sich Fehler ein und man ist in der schwarz-weiß-Sicht evtl. gefangen.

Ich hab den Selmatext mit leichtem Schmunzeln gelesen, weil mir mal so ein Oberstudienrat in Französisch eine ähnliche Geschichte mit mir als Hauptperson hat einfallen lassen, allerdings mit erlesenen, außergewöhnlichen Pilzkulturen,
aber das lag wohl eher an der ausufernden Wortgewalt, die die gesamte Geschichte durchzog. Nun denn, Blumen sind mir
allemal lieber.

@S'nR
klar hab ich den, so innerlich, den Stern.
Du wirst wahrscheinlich am besten wissen, wovon Du da geschrieben hast. Nehm ich mal die aller abgefahrensten Begriffe
raus jetzt: Frühjahrs-Äquinox - Quake II . Also ich sag mal so: dies Gebriefe hier in allen threads finde ich ok. Mein
Lieblings-Texter ist nach wie vor St.W. Mittlerweile schreibe ich kleine Storys zu seinen Texten aus meinem Leben, ist ganz lustig.

Die Gesetzmäßigkeiten mit und ohne dies § Zeichen sind mir schon sehr klar ins Leben gebracht worden. die universellen Gesetzmäßigkeiten find ich auch nicht lauschig.
Am liebsten würd ich die ebenfalls ignorieren. Hab ich sicher auch schon, deswegen ja auch diese kleinen karmischen Belastungen hier und da. Aber immer schön bleiben<!

LG
hedi-ohne bär

#7 RE: Diamantschule AUSSTIEG AUS DER DUALITÄT von u123 24.03.2009 18:55

Zitat von hedibaer
griiins,
Ausstieg aus der Dualität, ja wie denn?



Indem du deinem Arnarcho den NARR auf den Buckel schnallst und ihm die Peitsche auf den Allerwertesten haust. Dann galoppiert er vorwärts, unter dem Gelächter des Narren, schneller als der Verstand fliegen kann und bis dir schwindlig wird. Und wenn du völlig aus der Puste bist und nicht mehr weißt, ob du Männlein oder Weiblein, Anarchistin oder Nicht-Anarchistin bist, und es auch sowas von egal ist,
…..dann bleibt vielleicht der Narr übrig, der den Anarcho zu Schrott geritten hat. Und damit wird auch er, der Narr überflüssig, weil der Nicht-Narr ihn angrinst.


Liebe hedi ohne bär,
Magst du einen Text von Drunvalo reinstellen? Ich kenn nur die Blume des Lebens, hab aber von ihm noch nichts gelesen. Würd mich sehr interessieren.

Liebe Grüße dir
Ute

#8 RE: Diamantschule AUSSTIEG AUS DER DUALITÄT von hedibaer 24.03.2009 20:45

Liebe Ute,
ich kenne nur die "Blume des Lebens" Teil 1, aber dort steht es, dass Drunvalo sagt, seht auf die 3 Teile. Das hat für mich was mit Grauzonen zu tun- Zwischentönen - die in meinem Leben eine wichtige Rolle spielen, die entscheidende überhaupt.

Das mit dem Anarcho, den Du als "Verstand" beschreibst, dem der Narr seine Aktivitäten oder Vormachtstellung austreiben
kann, um dann selbst auch noch in die ewigen Jagdgründe zu gehen, ist ok, ich hoffe, ich hab verstanden, was Du meinst.

Mein Anarcho braucht im Moment noch Leben - Bühne - und die kriegt der Anteil, Aspekt? ganz konrekt durch Bühnenarbeit.
Dort - auf der Bühne - kann ich alles leben, mal den Anarcho, der die Gesetze beiseite fegt und den Narren, der das alles bis
zur Unkenntlichkeit ausreizen kann. Ich lasse diese Anteile l e b e n , und noch viele dazu, sofern mein lieber Regisseur mich lässt. Im Moment die Paraderolle, beide sein zu lassen, es kommt also Deinem Vorschlag sehr nahe. Mich beschämt immer wieder, diese Rolle der scheinbar Dummen, nichts Wissenden annehmen zu müssen, die aber letzten Endes
die Szenerie beherrscht. Bis mir das klar wurde, waren einige Gespräche zur Rollenbesetzung wichtig. Ich möchte so gerne
allwissend, cool daherkommen, und genau das ist es nicht!

Deswegen passt auch dies Bild mit der Frau, die ihre Blumen wachsen lässt. So bin ich im Grunde. Aber diese Gesellschaft,
pöse Gesellschaft, hat mir ein Studium verpasst, mich lange in Situationen arbeiten lassen, ich Opfer, die mir im Grunde
nicht zuträglich waren. Bis ich davon ablassen konnte. Und jetzt die "Rollen" spiele, die mich als die zeigen, die ich wirklich bin. Einfach - gelassen - abwartend - dumm - kämpfend - narrend - sportend - uvm. - dem Leben zugetan, insofern ist
der "Channel" von St. Germain aus der "Bütt" wirklich gut.

Ich schrieb ja auch, ich weiß im Grunde, wie's geht, aus der Dualität auszusteigen. Na klar. A b e r - ich mach's mir halt
immer noch gerne hier und da schwer und kann nicht glauben, aus dem 3D ausgestiegen zu sein - längst! So einfach? Das kann nicht sein, also boxen

Liebe Grüße Dir
hedi

#9 RE: Diamantschule AUSSTIEG AUS DER DUALITÄT von u123 25.03.2009 09:07

Liebe hedi,

ich hab den Verstand nicht gleichgesetzt mit Anarcho, sondern gemeint, dass wir unsere Identifikation mit jeglicher Rolle, durch den Narr aufheben lassen, sie durchschauen und darüber närrisch lachen können. Mit dem Davongaloppieren meine ich in meinem Bild das Durchschütteln des Verstandes, damit er die „Vorherrschaft" und das „Rollendiktat" aufgibt, der ist mir einfach manchmal zu dominant und verhindert, dass wir uns wirklich wahrnehmen. Er steht oft dazwischen, weil wir uns identifizieren, lokalisieren, festlegen, darüber nachdenken, uns was vorstellen………...

Ich lebe gerne meine anarchistische Seite aus, indem ich Ordnungen und Strukturen auf „närrische“ Weise angehe, meinen Identifikationen den NARR umschnalle, bis ich das Nicht-nur-So-Sein-wie-ich-bisher-dachte spüre: Anarcho – Nicht-Anarcho, Lieb - Nicht-Lieb, Dumm – Nicht-Dumm, usw.

Für mich ist die 3. Größe das, was aus dem Zusammenbringen entsteht. Wie beim Strom, erst durch Plus und Minus kann der Strom fließen, entsteht er als 3. Größe, als etwas Neues, was ohne die Gegensätze nicht möglich wäre. Und darin liegt für mich der Sinn der Dualität, dass sie mir aufzeigt, dass beides wichtig ist, beide Pole. Solange ich noch einen Pol nicht haben will, bleibe ich möglicherweise im System, im Konstrukt stecken. Da wird die Dualität dann widrig und unangenehm.

Wir meinen sicher das Selbe und solange wir unsere Rollen als Rollen erkennen können und vor allem das Schauspiel „genießen“, wenn wir uns zuschauen, dann macht es auch Spaß.


Zitat von hedibaer
sofern mein lieber Regisseur mich lässt.


Aber, sag mal, wie ist das bei dir mit dem Regisseur?
Meiner verschwindet manchmal während der Vorstellung und ich muss improvisieren. Und ab und zu zweifle ich, im richtigen Film zu sein, aber - wenn er mir dann das Drehbuch vorlegt............, tja, da stimmt es dann doch, dass das meine Geschichte ist. Unglaublich!

Ganz liebe Grüße
Ute

#10 RE: Diamantschule AUSSTIEG AUS DER DUALITÄT von hedibaer 25.03.2009 11:05

Liebe Ute,
ja, Du sprichst auf der Metaebene. Ich meinte das eeernst. Auf der anarchistischen Ebene lote ich aus, was ich mir zutraue,
inclusive Bodenlandung. Das ist manches Mal eine sehr kindliche, wagemutige Ebene. Ein Erwachsener würde so nicht vorgehen.

Neue Energie ist ja der dritte Teil, so verstehe ich sie, diese ausbalancierte - elegante - Art. Im Spiel balanciere ich das nicht.
Jetzt , also im Bühnenspiel, da habe ich ja die unterschiedlichsten Rollen, sofern der "echte" Regisseur das ok findet, alles andere "darf" ich nicht, weil es mit meiner Identität nicht vereinbar ist, sagt er, und genauso sähe das auf
der Bühne dann auch aus. Ich mag diesen "echten" Regisseur deshalb sehr gerne, weil er direkt ist, vielleicht könnte man ihn als Kristallkind oder so einsortieren, sehr jung und außerordentlich selbstbewusst. Gleichzeitig mit seinen Spielern in
einer anrührenden und direkten Weise verbunden, dass mir manchmal der Atem stockt. Ich lerne viel durch diese Form der Bühnenarbeit, nachdem ich meinen eigenen inneren Regisseur/in kennengelernt hab.

Du meinst den inneren Regisseur? Der durch Abwesenheit glänzt? Sodass Du improvisieren musst? Aijaijai...

Da gibt es bei mir keinen Unterschied. Ich kann nur soviel tun, wie in mir steckt, s.o. Klar, schrieb das Leben/Seelenplan oder so, ohnehin schon Grundsequenzen vor. Ich möchte gerne ausloten. Das passiert durch das Imrovisieren. Das kann ich besser, als ich zuvor dachte. Es macht den Kopf frei. Ebenso erfahre ich das auch durch andere Methoden, immer zweigleisig gedacht , wie z.B. Poetry Slam oder Feng Shui auf französisch, laisse fair, wieviel Rotweinflecken oder nachlässig aufgeschlagene Bücher oder verstreute Tabackkrümel sind erlaubt? Wie oft putze ich Fenster, wie laut darf meine Musik und welche überhaupt, sein? Muss ich arbeiten oder .....usw.

Liebe Grüße!!
hedi

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